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Batterieproblem, Ströme und Spannungen

Erstellt von Spätzünder, 07.11.2009, 19:25 Uhr · 36 Antworten · 5.239 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Hubert Beitrag anzeigen
    Da die originale Exide jetzt ins 7. Jahr geht, eine Frage an die Experten, was ist hiervon zu halten, das geringe Gewicht wäre was, klick mich:



    Spannung: 13,2V
    Ladeschlusspannung: 14,4V
    Entladeschlusspannung: 8,0V > 10C
    Strombelastbarkeit:200-250A

    Abmessungen:B=78mm, H=65mm, L=110mm
    Gewicht:ca. 1000g

    Gruß
    .

    Ja genau, die Eckdaten würden passen. Es handelt sich allerdings um Rundzellen. Risiko ist hier die Kurzschlussgefahr bei Überhitzung.

    Flache Polymerzellen mit Keramikseparatoren zeigen hier bessere und vor allen Dingen sichere Arbeitsbedingungen.

    Um die erwünschten Klemmenspannungs- und Strom- bzw. Kapazitätswerte zu erreichen sind die Zellen jeweils parallel und seriell geschaltet.

    Die bei Lithium notwendige exakte Einhaltung der Ladeschlussspannung
    erfordert allerdings etwas mehr Aufmerksamkeit.

    Die momentan im Fahrzeugbau eingesetzte Ladereglertechnik erfüllt diese Aufgabe nicht zufriedenstellend.

    Durch regelmässig durchgeführtes Balancing der Zellen wird erreicht, dass geringfügige Unterschiede in der Kapazität ausgeglichen werden, was allerdings die Herausführung jedes einzelnen Zellenanschlusses erfordert.

    Hierfür gibts dann auch eine spezielle Ladetechnik.

    Im kurzlebigen Rennsport spielt dies keine so grosse Rolle und da ist das machbar.

    Dauerbetrieb im Moped ist im Augenblick noch etwas kritisch wegen der erforderlichen Maintenance.

    Gewichts- und Datenbezogen gesehen gehört dieser Technik die Zukunft.



    Gruss aus Köln



    .

  2. Registriert seit
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    #22
    Hi
    Diese Behauptung ist Käse:
    <<<<<
    Antwort: Aus einer Blei-Starterbatterie darf man auch nur ca. 30% Ladung entnehmen, sonst nimmt sie Schaden. Das sind ca. 3,6Ah bei einer 12Ah Starterbatterie.
    <<<<<
    Die vorgeschlagene Batterie ist ein Lithium-Ionenteil. Diese Dinger erfordern eine spezielle Ladetechnik die KFZLimas und Regler nicht drauf haben.

    Wenn ich dann vergleiche und feststelle, dass bereits mein Laptop einen LiIo-Akku mit 9700 mAh hat sind die 6900mAh für ein Mopped dicke ausreichend .....

    Rennsport lassen wir mal weg. Da kommt es auf ganz andere Dinge als Alltagstauglichkeit an
    gerd

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    #23
    Ohne die entsprechende, sehr aufwendige, Ladetechnik kann so ein Lipo-Akku eine akute Gefahr werden. Bei Überladung neigen die Dinger zum Explodieren.
    Netter Effekt den der ein oder andere Modellflieger kennt
    Also mal eben alt raus und neu Lipo rein, ist nicht.
    Gruß
    Martin

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    #24
    Zitat Zitat von lemmi+Q Beitrag anzeigen
    Ohne die entsprechende, sehr aufwendige, Ladetechnik kann so ein Lipo-Akku eine akute Gefahr werden. Bei Überladung neigen die Dinger zum Explodieren.
    Netter Effekt den der ein oder andere Modellflieger kennt
    Also mal eben alt raus und neu Lipo rein, ist nicht.
    Gruß
    Martin
    .

    Eben - so krass wollte ich es nicht formulieren. Einige Unarten sind aber bereits mit den aktuell verfügbaren Zellentechnologien wegkultiviert worden.
    Entwicklungstechnisch wird sich da noch einiges tun müssen.

    Gruss aus Köln



    .

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    Cool Batterie

    #25
    Servus!
    Als ich meine 1150GS,Bj 01 im Frühjahr gekauft habe, war die Original-Gelbatterie drin und leider defekt. Der Verkäufer hat mir für die Probefahrt eine Starthilfe durch Überbrückung mit seiner Autobatterie gegeben.

    Später war ich nach der Suche von einer gescheiten Batterie.
    Nach einigen Überlegungen und Forumrecherchen, holte ich mir eine
    Hawker-Odyssey, die mir freundlichreweise einen Händler zum günstigen
    Preis angeboten hat.
    Beim Einbau habe ich noch einen Massetrennschalter dazwischen eingesetzt da die Hawker leider keine Kriechströme verträgt.
    Und seit dem muß ich beim Starten nur die Masse zuschalten, Zündung an,
    paar mal am Gasgriff bis zum Anschlag drehen, Motor starten und los gehts!
    Neulich habe ich sie ausgebaut und in den Keller zum Überwintern gebracht. Dort werde ich mal ab und zu die Spannung nachmessen
    und ggf nachladen.
    Grüße

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    #26
    Zitat Zitat von anwil Beitrag anzeigen
    Servus!
    Als ich meine 1150GS,Bj 01 im Frühjahr gekauft habe, war die Original-Gelbatterie drin und leider defekt. Der Verkäufer hat mir für die Probefahrt eine Starthilfe durch Überbrückung mit seiner Autobatterie gegeben.

    Später war ich nach der Suche von einer gescheiten Batterie.
    Nach einigen Überlegungen und Forumrecherchen, holte ich mir eine
    Hawker-Odyssey, die mir freundlichreweise einen Händler zum günstigen
    Preis angeboten hat.
    Beim Einbau habe ich noch einen Massentrennschalter dazwischen eingesetzt da die Hawker leider keine Kriechströme verträgt.
    Und seit dem muß ich beim Starten nur die Masse zuschalten, Zündung an,
    paar mal am Gasgriff bis zum Anschlag drehen, Motor starten und los gehts!
    Neulich habe ich sie ausgebaut und in den Keller zum Überwintern gebracht. Dort werde ich mal ab und zu die Spannung nachmessen
    und ggf nachladen.
    Grüße
    .

    Hawker gut - wie hast Du das mit dem Massetrennschalter gelöst ?

    Gruss aus Köln



    .

  7. Registriert seit
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    Standard

    #27
    Ich habe das Teil in der Nahe von Batterie plaziert und zwischen "-" Polklemme und Masseleitung angeklemmt.Dabei mußte ich improvisieren...
    Die Masseleitungen sollen so kurz wie möglich sein, ich habe
    einen Zwischenstück ca. 6 cm lang basteln müssen.
    Da ich den Schalter nich fest angeschraubt hatte, habe ich alle Anschlußklemmen mit Schrumpfschlauch abisoliert.
    Eigentlich kann man das Teil beliebig Platzieren, leider ist es nicht wasserdicht, sonnst hätte ich es unter dem Tacho eingebaut.

    P.S. den Massetrennschalter ist bei Camping und Caravanausrüster zu bekommen.
    Gruß

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    #28
    Zitat Zitat von anwil Beitrag anzeigen
    Ich habe das Teil in der Nahe von Batterie plaziert und zwischen "-" Polklemme und Masseleitung angeklemmt.Dabei mußte ich improvisieren...
    Die Massenleitungen sollen so kurz wie möglich sein, ich habe
    einen Zwischenstück ca. 6 cm lang basteln müssen.
    Da ich den Schalter nich fest angeschraubt hatte, habe ich alle Anschlußklemmen mit Schrumpfschlauch abisoliert.
    Eigentlich kann man das Teil beliebig Platzieren, leider ist es nicht wasserdicht, sonnst hätte ich es unter dem Tacho eingebaut.
    Gruß
    .

    Genau das ist immer problematisch mit zusätzlichen Bauteilen die Zuverlässigkeit betreffend.

    Das muss man dann im Auge behalten wegen Korrosion beispielsweise.

    Wenns mal Kontaktprobleme während der Fahrt gibt, könnte es kritisch werden wegen Überspannung, weil die LIMA in dem Moment nicht richtig
    unter Last läuft, obwohl heutzutage der Gleichrichter per Zenerdioden die Spannung kappt, kann man nicht absolut sicher sein.

    Aber Ruhestrom sollte nicht so sehr das Thema sein bei der 1150er.

    Insofern ist mit Nachladen die Situation schon mal deutlich entschärft.

    Gruss aus Köln



    .

  9. Registriert seit
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    Standard

    #29
    Hi
    Kannst Du die Behauptung dass die Hawker keine Kriechströme vertrüge irgendwie begründen?
    Ich halte sie für vollkommen aus der Luft gegriffen.
    In der Praxis hält sie bei mir seit fast 9 Jahren Kriechströme aus (oder es sind keine da). Dann kommt es auf die Auslegung von "Kriechstrom" an. Sind die 2 mA für die Uhr als Kriechstrom zu bezeichnen? falls ja, dann kann man das Fahrzeug einfach 3 Monate hinstellen, anschliessend den Zündschlüssel umdrehen und starten. Ohne nachzuladen, frischzuhalten oder sonst was.
    Zugegeben klingt es schon etwas gequält, aber es geht. Und wann steht die Q schon mal 3 Monate?
    gerd

  10. Registriert seit
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    Standard Winter is Yet to Come

    #30
    .

    Das wird ja oft bruchstückhaft aus dem Zusammenhang formuliert.

    Wenn irgendwelche Ruheströme (= Kriechströme) gemeint sind, dann wären sie sicherlich für alle Akkus unabhängig vom Fabrikat schädlich, sofern sie zu einer kompletten Entladung führten, also auf null Volt.

    Hawker behauptet zwar werkseitig hier unempfindlich zu sein, dies bezieht sich jedoch auf die mögliche Anzahl kontrollierter Tiefentladungen bis zur Entladeschlußspannung von maximal 10,5 - 11 Volt etwa.

    Unter diesen Voraussetzungen gelingt meistens dann auch gut eine Wiederbelebung, während bereits eine einzige Totalentnahme in der Regel eine irreparable Sulfatierung zur Folge haben kann.

    Offenbar gibst hier auch Unterschiede die Technologie betreffend.

    GEL-Produzenten bescheinigen ihren Produkten eine relative Unempfindlichkeit dagegen, während AGM-Typen bei solcher Behandlung
    am Ende gar zur Kurzschlussbildung neigen.

    Das ist aber ein weites Feld und Hersteller geben hier häufig kein einheitliches Bild, was die technischen Spezifikationen betrifft.

    Entscheidend ist jedoch, dass sich bei entsprechender Aufmerksamkeit die oft beschriebenen Katastrophen vermeiden lassen.

    Für Interessierte und am Abend möglicherweise gelangweilte hier weitere Detailinfos:

    http://www.accuwerk-sehmatal-gmbh.de...0Bulletin.html


    Gruss aus Köln



    .


 
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