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Batteriesäure vs. Kabelbaum...

Erstellt von Beba, 29.09.2014, 12:13 Uhr · 24 Antworten · 1.839 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Batteriesäure vs. Kabelbaum...

    #1
    Hi zusammen...
    ich bin der neue... und würde gerne eure Meinung zu folgendem Probem hören.
    Meine 1150 GS Bj 2000 habe ich vor einem Jahr mit 40000Km gekauft und bin seitdem
    ca. 13000 Km gefahren.

    Angefangen hat es damit, das sich sämtlichen Hosen die ich beim Mopetfahren anhatte,
    hinten am linken Oberschenkel auflösten....
    Mein Mopet wird 2mal im Jahr poliert, ansonsten bleibt es so wie es ist. Die letzten Monate war BEBA also nicht
    die sauberste. Deswegen ist mit auch nicht gleich aufgefallen das die Batterie saut....
    Entlüftungsschlauch drann... wird nicht überladen (der Regler regelt)... also neue Batterie.
    Der Deckel vom Anlasser ist angefressen und die Gummis vom Schalthebel lösen sich auch auf.
    Ist zwar nicht schön aber keine Sache die ich nicht hinkriegen würde.
    Als ich dann die neue PC 680 einbaute hab ich DAS bemerkt....20140928_123058.jpg20140928_123120.jpg


    Soweit wie ich das gesehen habe ist nur das Gewebeband im A.... die Adern haben sich nur verfärbt.
    Offene Kabel gibt es zum Glück nicht.

    Ich hätte jetzt versucht die angefressene Ummantelung zu entfernnen, alle Adern zu säubern und alles neu einzuwickeln.
    Glaubt ihr das die Isolierung der Adern die Säure "aufgesaugt" hat und ihr vernichtendes Werk weiter vortführt
    oder das das Thema mit einer sorgfältigen Reinigung erledigt ist.
    An der Stelle sind sich beide Leitungen der Batterie sehr nah und auf einen Kabelbrand habe ich keinen Bock...
    ... auf Kabelbaum wechseln allerdings auch nicht.
    Was meint Ihr.. ?

    Grüße
    Michi

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    #2
    Moin und herzlich willkommen,
    ich glaube, mit einer ordentlichen Reinigung ist das Thema erledigt. Ich würde zuerst ein Allzwecköl-Spray oder besser Silikonspray (klebt nicht) punktuell zum reinigen und pflegen der Kabel/Kunststoffteile probieren. Mit Wasser wäre ich an solchen Stellen immer übertrieben vorsichtig
    Übrigens gibt es immer wieder "Kabel-Ummantelungs-Frass" bei einigen Modellen, auch ohne Einwirkung von Säure ect.
    Ein Blick unter den Tank gibt Aufschluss, ob auch andere Stellen betroffen sind - neu abisolieren und gut ist.
    Wenn es wirklich nur Säure aus der Batterie ist, vielleicht mal bei Zeiten eine Gelbatterie.

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    #3
    Hi
    danke für die promte Antwort...
    Die Ummantelung ist sonst in einem (für das alter) sehr gutem Zustand.
    Ich hätte Balistol genommen.. da Säurefrei.

    Wenn es wirklich nur Säure aus der Batterie ist -> Gelbatteri
    Meinst Du Bremsflüssigkeit ?
    Da war ne offene Exide drinn... Jetzt ne Hawker. Die ist eine AGM. Da sollte
    auch nix mehr auslaufen können.
    20140928_132056.jpg

  4. Registriert seit
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    #4
    Wenn Du die Säure neutralisieren willst, mußt Du erstmal mit ordentlich klarem Wasser dabei. Mit Öl oder Silikon bekommst Du keine Säurerückstände neutralisiert, im Gegenteil Du imprägnierst diesen Bereich und die Säure frisst weiter. Warum man in diesem Bereich kein Wasser einsetzen sollte, wenn Du es danach richtig trocknest, erschließt sich mir überhaupt nicht.

    Gruß,
    maxquer

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    #5
    Ok..
    Angefressene Ummantelung großzügig weg.
    Adern mit Wasser vom Schlonz befreien (vielleicht mit etwas Seife weil Alkalisch??).
    Dann mit Balistollappen drüber.
    Mit Gewebeband wieder zu machen.

    Ob ich der Isolierung mit Balistol was gutes tue weiß ich nicht so genau.
    Das wird wahrscheinlich von der Zusammensetzung des Isolationsmaterials abhängen (Gummianteil).
    Auf alle Fälle greift es nicht an und wirk Wasserabweisend.
    Schaden, denk ich mir tuts nach der Reinigung nicht.

  6. Registriert seit
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    #6
    Säure kann nicht mit Wasser neutralisiert werden sondern nur verdünnt...
    Also Seifenwassser oder Reiniger mit hohem PH wert oder? dann Wasser. zudem warum vorsicht mit Wasser? Regen ist auch Wasser das muss der Kabelsalat abkönnen entscheident sind die Kontakte und ob irgendwo die Ummantelung einer Ader gebrochen oder aufgelöst ist. Die Hülle hält das Wasser nur teilweise fern. Öl und Silikon konservieren aber dann ist de schlecht mit umwickeln, weil dann nichts mehr hält..
    Eine verschlossene SLA Batterie ist gut AGM auch, Hawker so wie so. Da läuft nichts aus. Ich denke mit neutralisierung Wasser und AusreichendTtrocknung sollte die Sache gut werden dann lose umwickeln, das hilft gegen Scheuern.

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    #7
    Zitat Zitat von maxquer Beitrag anzeigen
    ...Warum man in diesem Bereich kein Wasser einsetzen sollte, wenn Du es danach richtig trocknest, erschließt sich mir überhaupt nicht.
    Gruß,
    maxquer
    Zitat Zitat von teileklaus Beitrag anzeigen
    ... zudem warum vorsicht mit Wasser? Regen ist auch Wasser das muss der Kabelsalat abkönnen entscheident sind die Kontakte und ob irgendwo die Ummantelung einer Ader gebrochen oder aufgelöst ist...
    Hab geschrieben das ICH an solchen Stellen mit Wasser immer übertrieben vorsichtig bin.
    Was sich Euch erschliesst oder nicht kann ich nicht beeinflussen, aber ich versuch es nochmal anders:
    Mutti hat früher immer gesagt: "Nicht mit dem Fön in der Badewanne Spielen...!"

    Öl macht das Gegenteil (leitet nicht) und jede normale Kabelummantelung ist hinterher wieder glücklich und glatt wie ein Babypopo...

    Ob das jetzt "eingezogene Batteriesäure" (imho zieht da nichts ein) ausreichend verdünnt und neutralisiert, würde ich mal dem Gefühl des TE überlasse...

    @TE
    Bremsflüssigkeit?... nee, davon hat keiner was gesagt.
    Die Teile gammeln zum Teil mit der Zeit einfach weg (manche, nicht alle) -> mal die SuFu bemühen

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    Standard

    #8
    Naja, Wasser kriegt man wieder weg. Und wenn da schon ein Schaden vorliegt merkt man es mit dem Wassereinsatz eben. Aber wie die Kollegen schon schrieben, den Bereich öffnen, reinigen. Wenn Wasser, dann alles schön trocknen und wieder bandagieren. Die Adren vorher genau anschauen. Bisken mehr abbauen, um gucken zu können schadet nicht. . .

  9. Registriert seit
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    #9
    Danke euch....
    dann werd ich mich irgend wann die nächsten Tage mal ans Werk (Kabel) machen.
    Ich sag Bescheid...

    Bisken mehr abbauen, um gucken zu können schadet nicht. . .
    ... da schwant mir sowieso übeles.

  10. Registriert seit
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    #10
    Hallo Michi / Beba,

    ich seh´s ähnlich wie (Teile)klaus. Lass irgendwelche Öle und Silikone weg. Spüliwasser geht, braucht´s aber nicht. Starke Lauge könnte schaffen, was die Batteriesäure nicht erledigt hat. Nimm einfach Wasser, und davon viel und auch in den allerletzten Ritzen.
    Die angefressene Umhüllung großzügist entfernen, die einzelnen Kabel so gut es geht auseinander wurschteln, alles ausgiebig mit Wasser reinigen / wegspülen (damit auf keinen Fall noch irgendwo Säurereste verbleiben). Dann einige Tage alles offen und an der Luft trocknen lassen. Den Zustand der einzelnen Isolierungen kannst du prima mit dem Fingernagel oder sonstigem Kratzwerkzeug überprüfen. Wenn die jetzt noch nicht angegriffen sind, wird auch später nichts mehr passieren (es sei denn du bist bei der Wasserspülung nicht gründlich genug.) Falls du leichte Porösitäten der Isolierungen befürchtest, kannst du noch Elektro-Isolierlack in den Kabelsalat sprühen. (Dieser Isolierlack ist zwar eigentlich für offene / nicht isolierte Leiter und Klemmungen in großen Schaltschränken gedacht, um beispielsweise Grünspan auf Kupfer oder Gammel auf Messing zu verhindern, schützt aber auch Platinen, Lötstellen und "all sowas" ganz hervorragend). Zum Schluss alles wieder mit einem gescheiten Gewebe-Klebeband als mechanischem Schutz einwickeln.


    Grüße
    Friedberger


 
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