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Brems- und Kupplungshebel einstellen

Erstellt von FLB, 04.05.2014, 22:58 Uhr · 16 Antworten · 2.814 Aufrufe

  1. FLB
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    Standard Brems- und Kupplungshebel einstellen

    #1
    Hallo zusammen,

    war dieses WE auf dem DIRT4FUN Enduro Training "Dickschiff-Special". Sehr geil.
    Nur ein Problem: Irgendwie konnte ich auf die schnelle nicht den Brems- sowie den Kupplungshebel nach unten verstellen. irgendwie habe ich das Gefühl das das auch gar nicht geht mit dem ganzen Plastik-Kladeradatsch und den Handprotektoren dadran

    Kann mir da irgendjemand Hilfestellung geben? Hat jemand seine Hebelchen mal Endurotauglich nach "unten" gedreht?

    Vielen Dank schonmal und gute Nacht

    P.S.: Ganz vergessen; ist ne GSA 1150 BJ 2004

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    #2
    Hallo
    vielleicht hilft dir das.
    Nur mal so mal eben geht das aber nicht.
    Schraube nicht vergessen, die man erst sieht wenn der Spiegel raus ist
    Gruß




    neu3.jpgneu2.jpg

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    #3
    Hallo FLB,

    den "regulären" Weg, die Armaturen zu verstellen kenn ich. Und Du jetzt auch. Ist schon ein wenig umständlich. Und nach dem Geländeeinsatz müssen die Armaturen ja auch wieder zurückgedreht werden.

    Ich werd bei meiner Gelände-GS demnächst mal nen ganz andren Weg versuchen:
    Der Lenker selbst ist ja eigentlich dreiteilig aufgebaut. Wobei die beiden Griffteile mit dem Mittelteil zusammenvulkanisiert und mit einer kleinen metallenen Verdrehsicherung versehen sind.

    Ich werde mal mit ner Lötlampe versuchen, die Vulkanisierung zum Schmelzen zu bringen, so daß man die metallenen Griffteile auf dem Mittelteil verdrehen kann. Dann die Verdrehsicherung mit einer Metalllasche um die gewünschte Geländestellung erweitern. Per Federsplint dürfte sich das dann ruckzuck je nach Bedarf hin- und herdrehn lassen. (Die Spiegel müssen fürs Gelände ja eh ab).

    Falls Dich das Ergebnis interessiert, werde ich berichten.

    Grüße vom elfer-schwob

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    #4
    Kannst du probieren, ich selbst würde das aber nicht machen weil ich das Ergebnis erahnen kann. Danach ist der Lenker Schrott.
    Mit dem Einsatz der Lötlampe löst du nicht nur die vulkanisierte Verbindung sondern verbrennst auch noch Teile des Gummis.
    Ende vom Lied: Griffenden wackeln und lösen sich aus dem Rohr. Bricht dann noch im harten Einsatz die Verdrehsicherung liegst du auf der Nase.

  5. Registriert seit
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    #5
    Kann man nicht mit ein wenig Tüftelei die Hebel so fest (lose) schrauben, dass sie sich ohne Werkzeug, nur mit etwas Kraft verdrehen lassen?

    Wäre es eine Option, nicht die Hebel, sondern den ganzen Lenker fürs Fahren im Gelände weiter nach vorne zu drehen?

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    #6
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Kann man nicht mit ein wenig Tüftelei die Hebel so fest (lose) schrauben, dass sie sich ohne Werkzeug, nur mit etwas Kraft verdrehen lassen?
    Wäre mir persönlich zu unsicher.


    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Wäre es eine Option, nicht die Hebel, sondern den ganzen Lenker fürs Fahren im Gelände weiter nach vorne zu drehen?
    Das wäre aus meiner Sicht die praktikabelste Lösung.

  7. Registriert seit
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    #7
    Wenn die so locker sind, daß man die mit Kraft verdrehen kann, wirst du bei der ersten harten Bremsung merken wie kräftig man sich da abstützt. Lasse es besser. Bitte.

  8. Registriert seit
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    #8
    Ich glaube, unter “lose“ versteht ihr etwas anderes als ich. Früher, als ich noch öfter mit der AT im Gelände war, hatte ich die Hebel immer mit Kraft verdrehbar montiert, ohne dass es im Fahrbetrieb spürbar war.

    Eins fällt mir noch ein:
    Man könnte alle Schrauben der Schaltereinheit weglassen, bis auf die eine, die von hinten in den Bremsflüssigkeitsbehälter geschraubt wird.
    Der Schalter hält trotzdem und zum verstellen braucht nur diese Schraube raus, dann kommt man an die Klemmschraube.

  9. FLB
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    #9
    Hi Elfer-Schwob,

    hört sich interessant an. Ich bin gerade dabei die Griffe zu verstellen. Ich guck mir das bei dieser Gelegenheit mal an. Die Sache mit der verdrehsicherung könnte klappen. Das mit der vulkanisierten Verbindung habe ich ( noch) nicht auf dem Schirm :-)

    halte mich ich bitte auf dem laufenden. Ich versuche parallel auch mal ein paar Bilder von meiner verstellaktion einzustellen :-)

  10. Registriert seit
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    #10
    Hallihallo,

    vielen Dank für die bisher eingegangenen Tipps!

    Ich hatte mir auch schon mal angesehn, ob man nicht einfach einen "Schnellzugang" zu den Verstellschrauben schaffen kann, indem man die Kunststoffarmatur an passender Stelle durchbohrt. Das klappt aber zumindest bei der 1100 GS (für die sich bei mir das Problem stellt) nicht, weil auf einer Seite ein Microschalter direkt davor im Weg sitzt.

    Die Hebel "definiert" lose zu stellen scheint mir auch eher suspekt. Garantiert verdrehen sie sich ausgerechnet dann, wenn man´s nicht brauchen kann.

    Den gesamten Lenker weiter nach vorne drehn ginge natürlich. Und auch sehr schnell. Allerdings dann nicht, wenn er - wie bei mir - im Normalbetrieb schon sehr weit vorne steht. Ich mag diese Schubkarrenhaltung mit dem Lenker direkt vor dem Bauch einfach nicht. Mit dem Lenker weiter nach vorne hockt man aktiver und ein wenig mehr vorderradorientiert.

    Nochmals zu meinem "Entvulkanisiern":
    Vooorsichtig warm gemacht nur bis zu dem Punkt, wo der Gummi seine Verbindung mit dem Metall gerade verliert, dürfte m. E. immer noch so viel Reibung vorliegen, daß die Lenkerhülse nicht gleich auf dem Rumpflenker wackelt und scheppert. Eine gewisse Restreibung wird (hoffentlich!) immer noch verbleiben. Etwa so wie bei der Kardanwelle, deren Vulkanisierung sich gelöst hat.

    Und sollte dieser Versuch tatsächlich schief gehn, ist das Problem mit zwei Schweißpunkten endgültig rückgängig gemacht. Richtig was wegdämpfen tun diese elastischen Lager ja schließlich auch nicht.

    Ich werd mich mal drum kümmern. Und berichten.

    Grüße vom elfer-schwob


 
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