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Bremskraftverstärker bei der 1150 GS

Erstellt von Ollli, 30.06.2010, 22:43 Uhr · 27 Antworten · 6.466 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Bremskraftverstärker bei der 1150 GS

    #1
    Hallo,

    ich hätte ein Angebot einer 2002er GS 1150 vor mir liegen. Was ich weiß, verfügt diese über das Kombibremssystem, das ja mit Unterstützung eines Bremskraftverstärkers läuft. Ist das ein Nachteil?

    Man liest ja einiges. Mal höre ich, dass der Bremsservice einen arm macht, vor allem, wenn die Bremsflüssigkeit gewechselt werden muss. Auch ist die Dosierbarkeit ein Kritikpunkt.

    Eure Meinung interessiert mich also nun.

    Doch lieber eine 2001er GS oder doch die 2002er GS mit wenig km.

    Danke euch

    Oliver

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    #2
    Hi,

    hatte eine R 1100 S mit Integral ABS. Ich kann nur sagen, das Ding hat gebremst wie der Teufel. Irre. Ich finde das meine 2001 GS nicht an die Bremswirkung herankommt, was natürlich auch an mir liegen kann. Das sind rein subjektive Eindrücke.
    Ich hatte versucht eine 2003 GS zu kaufen...leider zu teuer für mich, daher bin ich bei 2001 gelandet.

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    #3
    Die 1100 hatte doch kein Bremskraftverstärker? Meintest du schon die 1150er?

    War der BKV nicht anfällig? Wie wars beim Service?

    Danke

    Oliver

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    #4
    Hi....

    Ich fahre ne 1150ADV mit BKV...ich kann nur sagen, das ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe...!

    Gut das gefipe ging mir am anfang auf die Nerven....aber an der Bremse und ihrer Bremsleistung gibt es wirklich nichts auszusetzen!!
    Die Kosten bei einem Service sind natürlich etwas höher...aber wenn man ...darüber nachdenkt...und nur das Nötigste beim Händler machen lässt...))) Motoröl..Getriebe & Kardernöl selber wechseln ((( ..hat man diese Mehrkosten schnell wieder rein!!!

    Wie gesagt...ich fahre nun schon das 7t Jahr....ohne Probleme....mit einem für mich ..der besten Bremssysteme die es auf dem Markt gibt!!

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    #5
    Hallo

    Meine ist EZ2004 und hat auch den BKV. Das einzige das nervt ist wirklich nur das gefiepe. Aber dafür gibts ja Zach. Von schlechter dosierbarkeit kann, finde ich zumindest, keine rede sein. Natürlich muß man sich erst, wie bei so ziemlich allen Änderungen, daran gewöhnen. Den Bremsflüssigkeitswechsel sollte man allerdings doch besser Fachleuten überlassen. Bei meinen freundlichen kostet die Aktion 110€. Hier und da hört man schon mal von Problemen mit dem System, aber Du weißt ja sicher selber, das sich die Leute meist nur zu Wort melden, wenn was nicht in Ordnung ist. Wenn sich jeder melden würde, bei dem das Integral-ABS problemlos funktioniert, könnte man allein dafür ein neues Forum aufmachen.

    Grüße aus dem Sauerland
    Gunther

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    #6
    Hi Oliver !

    Ich habe eine 1150 GS aus 2002 schon mit den größeren Bremssättel mit der Aufschrift BMW aber noch ohne Integral ABS ,ich bin mit dieser kombi mehr als zufrieden Bremswirkung ist top und das beste ist dadurch das ich am Motorrad alles selber mache ist der Bremsflüßigkeitswechsel kein Problem, mit Integral ABS wird der Bremsflüßigkeits wechsel wenn du es nicht selber machen kannst schon teuer .Aber ich möchte das Integral ABS auf jeden fall nicht schlecht machen ,kenne viele die dieses system verbaut haben und damit zufrieden sind .
    Gruß GS Runner

  7. Registriert seit
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    #7
    Hi
    Erst wenn das Herstelldatum Deiner GS nach 09/02 liegt hast Du ein I-ABS.
    Also vorsichtshalber mal kontrollieren http://www.powerboxer.de/Baujahr-feststellen.html
    gerd

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    #8
    Hi,

    habe eine 1150 GS Adventure, BJ Ende 04 - also mit BKV.
    Komme von einer alten XTZ 600 Tenere. Da war der erste Bremsvorgang mit der GSA natürlich mehr als überraschend (ich wurde aber zum Glück darauf hingewiesen, dass diese Bremse in einer anderen Liga spielt..).
    Mittlerweile habe ich das raus, Bremswirkung ist super - das gefiepe nervt mich auch nicht mehr. Zur Haltbarkeit kann ich natürlich nichts sagen. Habe mittlerweile knapp 35tkm auf der Uhr - bisher keine Auffälligkeiten.
    Zum Service: natürlich ist ein Bremsflüssigkeitswechsel im Rad- und Steuerkreis in der Werkstatt teuer - da recht aufwendig.
    Steht aber glaub ich nur alle 2 Jahre an !!
    Ich mache das aber selbst, ist eigentlich kein großes Problem. Allerdings muß man schon sher penibel, sauber und gewissenhaft arbeiten, sich die entsprechenden Spezialwerkzeuge besorgen und natürlich die EXAKTE Reihenfolge der Arbeiten kennen.
    Bei gesundem Halbwissen ist das sicher nicht zu empfehlen.

    Fazit: für MICH ist eine Entscheidung, welches Baujahr man kaufen soll, nicht von der Art der Bremse abhängig!

    Gruss,

    Larry

  9. Registriert seit
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    #9
    Zitat Zitat von Ollli Beitrag anzeigen
    Die 1100 hatte doch kein Bremskraftverstärker? Meintest du schon die 1150er?

    War der BKV nicht anfällig? Wie wars beim Service?

    Danke

    Oliver
    Hallo Ollli,

    man achte auf die Feinheiten ! R 1100 S nicht GS. Die hatte das. Probleme hatte ich nie mit der Bremsanlage und im Service...naja der kostet immer viel, da fällt das mit der Bremse kaum noch auf.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Ich hatte eine 1150GS aus 05/2003 mit Servo unterstützter Bremse ("BKV"), welche mir vor einiger Zeit gestohlen wurde. Da ich mich nie richtig mit dem BKV auf der GS anfreunden konnte habe ich mir ganz bewusst vor einigen Wochen eine 1150GS ohne "BKV" aus 05/2002 gekauft und bin glücklich damit.

    In meinen Augen (andere sehen das evtl. ganz anders) sind die Nachteile der Bremse mit BKV folgende:

    1. Kein gut definierter Druckpunkt. Entweder bremst sie so gut wie gar nicht oder sie haut voll den Anker in den Boden. Das ist sowohl beim Rangieren als auch beim Abbremsen aus langsamer Fahrt (z. B. Zurollen auf eine rote Ampel oder eine Straßenkreuzung und dort anhalten) sehr unangenehm. Da kann man praktisch nur die Hinterradbremse verwenden, sonst liegt man schnell auf der Nase.

    2. Bremsflüssigkeitswechsel kann man beim BKV System eigentlich nicht mehr selber machen (es sei denn man hat die notwendigen Hilfsmittel und vor allem das nötige Wissen dazu - beides haben aber die meisten Hobbyschrauber nicht). Bei der Bremse ohne BKV geht das noch problemlos selbst in der Garage ohne großartige Hilfsmittel (siehe PowerBoxer und Beitrag von gerd_).

    3. Der hält für den Bremsflüssigkeitswechsel mit BKV die Hand mit bis zu € 250 auf, macht er das gleiche beim Modell ohne BKV kostet es nur noch rund € 70.

    4. Wenn der BKV nicht läuft (Zündung aus) ist zu Beginn die Bremskraft fast null. Das ist beim Rangieren (z. B. runter vom Hänger) unangenehm und man sollte auch trainieren, wie man bei voller Fahrt ohne BKV zum Stehen kommt. Das braucht schon einige Kraft und der Weg ist immer noch lange. Zudem kann das bei Berganfahrten zu einem leichten Problem werden. Denn wenn man die Zündung einschaltet und der Selbsttest läuft muss man schon die Bremse ziehen, was das ABS als Fehler quittiert. Man muss dann auf einer ebenen Stelle nochmals anhalten und neue starten um den Fehler zu beheben. Bei einem steilen Berg besteht auch vor Einschalten der Zündung die Gefahr, dass man zurück rollt - vor allem mit Sozia hinten drauf.

    Achtung: Ich habe festgestellt, dass man die Bremse mit BKV nicht modellübergreifend vergleichen kann. Meine K1200RS (gefahren zwischen den beiden 1150GSen) war aus 05/2002 und hatte auch den BKV. Hier war zumindest der Druckpunkt vernünftig definiert (siehe 1.), die anderen Nachteile war aber die gleichen (Punkte 2. bis 4.).

    Mein Rat: Wenn es eine GS sein soll, dann nimm die ohne den BKV.


 
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