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Bypassschrauben zu lassen

Erstellt von JPh, 30.08.2011, 17:38 Uhr · 7 Antworten · 1.138 Aufrufe

  1. JPh
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    Standard Bypassschrauben zu lassen

    #1
    Hallo,

    spricht was dagegen, bei der Synchronisation die Bypassschrauben einfach geschlossen zu lassen oder ändert das was am Gemisch (wird so auf einer anderen Seite behauptet)?

    Bei mir läuft der Motor dann bei ca. 850 U/min. Zwar synchron aber unrund. Deswegen die Frage, ob man die beiden Anschläge synchron reindrehen kann.
    Zwar liegt dann im Leerlauf am Poti mehr Spannung an, aber die 2.4er Motorelektronik verteilt das Kennfeld doch nach dem Initialisieren passend?

    Dann wäre der Einfluss der sich zusetzenden Bypassluftkanäle auf die Synchro behoben, deswegen die Idee.

    Bin gespannt vielleicht auch auf ein paar weise Worte von Gerd, Gruß

    JPh

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hi JPH.

    Nein, es spricht nichts dagegen, solange der Motor noch rund läuft, für Öldruck bei heißem Motor hoch genug dreht und dir nicht abstirbt. Die Vorgabe für die Leerlaufdrehzahl ist nicht ganz unsinnig.

    Die Verschmutzung der Bypasskanäle kannst du im Hinblick auf die Synchro eher vernachlässigen; die sollte beidseitig gleich sein. Ich reinige die Schrauben bei der Synchro, wenn diese notwendig ist.

    Das Gemisch wird über die Lambda-Regelung geregelt, wenn diese intakt ist.

  3. JPh
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    #3
    hi,

    danke.

    Ich will die Leerlaufdrehzahl ja bei 1050 U/min haben. Nur will ich dazu die Bypässe zu lassen und die beiden Anschläge mehr "auf" also Schrauben weiter rein drehen.

    Quasi Gas geben mit den Anschlagschrauben. Dazu müsste ich aber die heilige linke Schraube ............

    Gruß

    JPh

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von JPh Beitrag anzeigen
    ....Quasi Gas geben mit den Anschlagschrauben. Dazu müsste ich aber die heilige linke Schraube ................
    Würde ich nicht machen. Die Herren bei Bing werden sich was gedacht haben bei der Konstruktion.

  5. X-Moderator
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    #5
    Zitat Zitat von Benno Beitrag anzeigen
    Würde ich nicht machen. Die Herren bei Bing werden sich was gedacht haben bei der Konstruktion.
    die bei Bing machen Kaffee genau wie wir mit Kaffeepulver und Wasser...was solls...wenn sich denn der Poti selbst initialisiert kann man das meiner Meinung nach ruhig machen.

    und nein..zumindest bei der 11er ist das rechte Enspritzrohr öliger wie das linke..hängt mit der Position der Kurbelgeh.entlüftung zusammen die im Luffikasten auf der rechten Seite anschließt...warum soll das bei der 11 1/2 ber anders sein.

  6. Registriert seit
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    #6
    Moeglich ist so vieles und funktionieren tut es auch.Aber die Vorgehensweise ist "normalerweise" anders.
    Ueber diesen heiligen Drosselklappenanschlag stellst Du den Grunddurchsatz der Drosselklappen ein.Wenn ich mich nicht irre,bei ca 700-750 U/min synchron bei geschlossenen Bypassschrauben. Ueber die Bypassschrauben stellst Du anschliessend den Leerlauf synchron bei ca. 1000-1100 U/min ein.Zum Schluss ueber die Gaszuege die Synchronitaet bei ca 2800 U/min.

  7. Registriert seit
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    Standard Jungfrauen...

    #7
    Zitat Zitat von JPh Beitrag anzeigen
    Ich will die Leerlaufdrehzahl ja bei 1050 U/min haben. Nur will ich dazu die Bypässe zu lassen und die beiden Anschläge mehr "auf" also Schrauben weiter rein drehen.
    Quasi Gas geben mit den Anschlagschrauben. Dazu müsste ich aber die heilige linke Schraube ............
    JPh

    Hallo JPh,

    mit dem Entjungerfern ists ja so eine Sache:

    Im normalen Leben läßt sich das - ohne Riesenaufwand - wohl nicht wieder rückgängig machen...

    ..aber bei einer heiligen Kuh? Null Problem, oder etwa doch?

    Heilige Schraube reingedreht = entjungfert,

    heilige Schraube zurückgedreht = entjungfert, aber gleich wie vorher!

    Also meine Kühe sind/waren alle entjungfert und haben/hatten komplett geschlossene Bypässe. Bei geschl. Bypass läßt sich die Synchro per Einstellplättchen supergenau einstellen und verändert sich auch - etwa durch zugewachsene Bypass-Schrauben - fast nicht mehr.
    Lediglich die Züge müssen gaaaanz gelegentlich mal nachjustiert werden.
    Und bei zugedrehtem Bypass läuft die Kuh im Standgas auch bei um die 900 U/min wie ein Uhrwerk. Auf 1050 brauchst Du gar nicht zu gehen.

    Ich kanns empfehlen und wie gesagt, wenns nicht gefällt, einfach die Einstellschraube wieder zurückdrehen und alles ist wie vorher.

    Grüße vom elfer-schwob

  8. JPh
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    #8
    Moin moin,

    bin ne Zeit so gefahren und konnte kein Unterschied feststellen. Bis auf das die Synchro leichter geht. Die Leerlaufdrehzahl hatte ich aber zu niedrig für meinen Geschmack eingestellt und habe das jetzt fauler Weise per Bypässen hochkorrigiert.

    Danke für die Gedanken!

    Gruß

    JPh


 

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