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Der 6. Gang

Erstellt von Ra_ll_ik, 14.05.2009, 06:50 Uhr · 3 Antworten · 1.218 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Der 6. Gang

    #1
    Moin
    das das Getriebe alles andere als ein gut funktionierendes Hi Tech Teil darstellt, habe ich mittlerweile auch herausbekommen.
    Alle Gänge lassen sich bei mir "relativ" gut einlegen, na schön, vom ersten in den zweiten schleicht sich gelegentlich der Leerlauf ein,
    das ist aber mit einem recht lauten Krachen in den Griff zu bekommen. Da rastet der 2. Gang dann höhbar ein.

    Probleme habe ich mit dem 6 Gang.
    Wenn dieser bei höheren Drehzahlen eingelegt wird, ist nicht nur ein Plong zu hören, man kann es im Ganghebel fühlen da da was kratscht.
    Daraufhin habe ich mir auf Powerboxer die Tip´s bezüglich Getriebe und schalten durchgelesen.
    Habe zwar nicht alles vestanden, jedoch bringt zügiges Schalten bei mir keine Vorteile, eher schlechter.
    Der 6 Gang ist langsamm besser schaltbar unter 5000 upm, was sich aber halt nicht immer machen läßt.

    Jetzt das Gegenteil, vom 6 in den 5 geht noch schlechter. Ohne Kratschen geht das nur bei 3-4000 upm.
    Leider wenn ich die Kraft vom 5 Gang brauche, komme ich nicht in diesen Drehzahlbereich, also geht das wieder nur mit einem knirschen...

    Ist das nur bei mir so? BMW Krankheit oder kündigt sich da ein Defekt an?
    Ist da was einstellbar? "Gutes Getriebeöl" wurde erst kürzlich bei der 60000er Inspektion eingefüllt.

  2. Registriert seit
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    287

    Standard BMW-Getriebe Schalten will gelernt sein

    #2
    Tach !

    Die Getriebe von BMW sind nun mal sehr zuwendungsbedürftig - das ist auch bei der 1150er Q nicht anders geworden. Wohl erst die allerneuesten Getriebe haben den japanischen "Sorglos"-Standart erreicht, so daß sich die Gänge einfach so reinkicken lassen.

    Das Schalten funktioniert sehr gut mit 2 Maßnahmen: der Vorbelastung des Schalthebels in Richtung des späteren Schaltvorgangs und einer Gasgriff-Unterstützung.

    Hochschalten:

    Fußspitze untern Schalthebel, leichter, gefühlvoller Druck nach oben bis man den Widerstand des Getriebes spürt. Dann den Kupplungshebel ziehen, das Gas schnell etwas zurücknehmen (etwas "zumachen"), gleich wieder "aufmachen", und der Gang flutscht dann beim eigentlichen Hochziehen des Schalthebels fast von alleine hinein. Das Ziehen des Kupplungsgriffs, der kurze Ruck mit dem Gasgriff und das Schalten sollte ideal fast gleichzeitig erfolgen.

    Runterschalten:

    Schalthebel umgekehrt leicht vorbelasten, Kupplung ziehen und mit einem kurzen Ruck mit dem Gashebel (Gas geben) den Schalthebel runterdrücken. Auch hier sollte alles fast gleichzeitig ablaufen. Der kurze Gaststoß wird oft fälschlich Zwischengas genannt - das ist technisch falsch, dient aber häufig nur der Veranschaulichung ("Hilfsvorstellung").

    Bei beiden Richtungen der Schaltvorgänge bleibt der Fuß anschließend mit leichtem Druck auf bzw. unter dem Schalthebel, hält ihn fest, bis der Gang spürbar eingerastet ist. Insbesondere wichtig ist das beim Spring-geneigten Hochschalten vom 1. in den 2. Gang.

    Diese Schaltmethode muß regelrecht erlernt werden, bis sie "von selbst" sitzt. Aber das geht recht flott, wenn man mal das Gefühl für's Getriebe bekommen hat.

    Dann reicht, wie ich es gerne nenne, "ein Hauch von Kupplung" aus, um die Gänge hoch und runter flutschen zu lassen - auch bei höheren Drehzahlen. Das heißt: ich ziehe die Kupplung garnicht mehr voll durch, lasse sie garnicht voll ausrücken, sondern ziehe den Hebel nur gefühlte 1-2 cm nach hinten, wofür 1-2 Finger lässig ausreichen.

    Keine Erfahrungen habe ich indessen damit, aus dem E-Gang bei 5.000 upm runterzuschalten - ich glaube, ich war noch nie im E-Gang in so hohen Drehzahlbereichen, deswegen lege ich insofern für meinen Rat die Hand nicht ins Feuer.

    Gruß

    Kroni

  3. Registriert seit
    28.09.2008
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    555

    Standard

    #3
    Moin
    danke für deine Ausführliche Beschreibung.

    Keine Erfahrungen habe ich indessen damit, aus dem E-Gang bei 5.000 upm runterzuschalten - ich glaube, ich war noch nie im E-Gang in so hohen Drehzahlbereichen, deswegen lege ich insofern für meinen Rat die Hand nicht ins Feuer
    Dieses war im Zuge des Hochschaltens gemeint. Bei 5000 upm im 5 Gang in den 6. zu schalten.

    Ich werde deinen Vorschlag ausprobieren, wobei das mit dem "Vordruck" am Hebel schon gemacht wird...

  4. Registriert seit
    14.11.2006
    Beiträge
    319

    Standard Schalten

    #4
    Halöle
    Upps Sorry ich schalte einfach und es funktioniert und das Seite 200.000 Km auf der geliebten Q. Werde mal eure Methode testen ob`s dadurch noch einfacher geht.
    Danke Peter


 

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