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Druckstange schlägt leicht, Nehmerzylinder trotzdem tauschen??

Erstellt von tubser, 10.08.2016, 20:17 Uhr · 15 Antworten · 1.569 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Druckstange schlägt leicht, Nehmerzylinder trotzdem tauschen??

    #1
    Hallo an Euch
    Nach dieversen Kupplungstrennproblemen habe ich mich entschlossen, den Nehmerzylinder und die Kupplungsleitung zu tauschen, nachdem der Geberkolbentausch erfolglos war. Beim abschrauben des Gebers kam die Suppe schon raus, also Ursache klar.
    Habe nun folgendes bemerkt: wenn ich mit eingelegten 6.Gang die Druckstange zum drehen bringe, "eiert" sie leicht, rein Gefühlsmäßig würde ich mal sagen, so 0,75 mm insgesamt.
    Ist das ein großes Problem oder kann ich den Nehmerzylinder einbauen?
    Wie kann man die Druckstange wechseln? Habe schon wie ein Berserker drann gezogen-ohne Erfolg.
    Wo bestellt Ihr eigentlich Eure Ersatzteile? Habe heute für ne Kupplungsleitung, einen Nehmerzylinder und ein paar Dichtungen mal eben 270,- beim Freundlichen abgedrückt, so ganz klar sind die nicht, oder ?
    Würde mich sehr über Eure Hilfe freuen.
    Viele Grüße von Tobias

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    "Beim abschrauben des Gebers kam die Suppe schon raus, also Ursache klar."
    Und warum wechselst du jetzt den Nehmer?? prophylaktisch oder zum Geldverbrennen??

  3. Registriert seit
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    #3
    Hi
    Bei 8 mm Stärke und knapp 300 mm Länge würdest Du Dich auch biegen wenn einer mit etlichen Kg draufdrückt.
    Was mich extrem stört ist, dass die Stange nicht rausgeht. Die ist (eigentlich) nirgendwo befestigt sondern liegt beidseitig nur lose auf.
    Sollte sie sich allerdings mitgedreht und deshalb das Drucklager(chen) und den Nehmerzylinder gekillt haben, dann ist ein Kupplungsausbau angesagt. Mitdrehen bedeutet, das sie fest mit der Kupplungsfeder verbunden ist oder sich in sie eingearbeitet hat.
    Bekommst Du das Ding nur nicht raus oder lässt sich die Stange auch nicht verdrehen?
    gerd

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    #4
    Wenn ich am Hinterad (oder der Befestigung dafür) drehe, dreht sich die Stange mit. Wahrscheinlich muss ich vor dem nächsten Rausziehversuch mal dagegenschlagen.
    Grüße von Tobias

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    #5
    Wenn du sie nicht durch festhalten am Drehen hindern kannst, ist die an der Kupplung festgebacken.
    Das killt den Nehmerzylinder.

  6. Registriert seit
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    #6
    Gibt es irgendwelche Tricks, wie mann die festgebackene Druckstange losbekommt ??

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    #7
    Gerd hats schon geschrieben- Kupplungsausbau!!

  8. Registriert seit
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    #8
    Also ich habe die Druckstange mit so einer Abisolierzange umfasst, diese mit ner Schlauchschelle richtig zugezogen und habe sie dann rausgebracht. Meine Angst ist nun, das sich die neue Druckstange in genau dieses Loch wieder einarbeitet. Wie ist der Durchmesser des Loches in der Membranfeder? Vielleicht könnte man die Druckstange an der Drehbank etwas "modifizieren".
    Habe einfach null Bock auf Motorradzerlegen, vielleicht hilft mir meine Maßnahme wenigstens bis zum Winter zu kommen.
    Was ist das eigentlich für eine Fehlkonstruktion? Was haltet Ihr davon, ca. in der Mitte des Befestigungsflansches ein 4er Loch nach unten zu bohren, damit eventuell neu austretende Bremsflüssigkeit nicht nach innen dringen kann.
    Vielleicht kann mir von Euch geholfen werden
    Grüße von Tobias

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    #9
    Hi
    Zitat Zitat von tubser Beitrag anzeigen
    Was ist das eigentlich für eine Fehlkonstruktion? Was haltet Ihr davon, ca. in der Mitte des Befestigungsflansches ein 4er Loch nach unten zu bohren, damit eventuell neu austretende Bremsflüssigkeit nicht nach innen dringen kann.
    Das 4er Loch bohre ich seit 10 Jahren wenn mir ein ausgebautes Getriebe in die Finger fällt.
    Die Stange hat vorne einen Zapfen mit ca. dem halben Durchmesser des Stängchens und steckt in einer Bohrung der Tellerfeder mit einem etwas grösseren Durchmesser.
    Wenn das Stängchen mitdreht ist es eigentlich kein Problem und auch ganz natürlich weil ja die Reibung bei gezogener Kupplung nicht "ganz ohne" ist. Blöde wird es dann, wenn das Ausrücklager(-chen) überlastet wird, festgeht und dann der Kolben mitdreht. Der will das ja nicht wirklich und u.U. teilen sich dann die beiden Enden die Last. Auf eine Seite zerlegt sich das Lager und auf der anderen "verreibschweisst" sich das Stängchen. Dieses Problem gibt es insbesondere dann, wenn man beim Warten (Ampel, Schranke, etc.) vorwiegend im Alarmstartmodus mit gezogener Kupplung lauert anstatt den Gang rauszunehmen.
    gerd

  10. Registriert seit
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    #10
    Vielen Dank erst mal für diese guten Tips und vor allem Dir, Gerd für Deine ausgiebige Antwort.
    Ich habe mir ne neue Druckstange bestellt und werde sie dann einbauen.
    Sollte man sie vorne (an der Membranfederseite) mit Molykotespray oder änlichem behandeln, um ein erneutes Fressen zu verhindern?


 
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