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Endantrieb, HAG ausbauen

Erstellt von BergischJung, 07.07.2014, 16:57 Uhr · 71 Antworten · 6.041 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Darf ich 'mal schüchtern anfragen, wer der "Bonner" ist?

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    #12
    Klar darfst Du: Du findest ihn hier unter "derbonner" = Michael Gierung, hat eine Metallbaufirma in Bonn und ist zudem auf Rep. von BMW-Moppeds spezialsiert. Und wenn man die Berichte im Forum liest, dann ist er zu empfehlen: faire Preise, getauscht und repariert wird nur das was notwendig ist (und nicht was einer BMW-Werkstatt nur Kohle rein bringt) und vor allem weiss er was er tut (auf Grund seiner
    Erfahrungen) .
    BG
    Rainer

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    #13
    Hallo Reiner,

    habe noch keine Diagnose was genau kaputt ist, hatte das HAG nicht selbst geöffnet. Die Kosten besprehen wir wenn Michael sich das Teil angesehen hat.
    Ich hatte Metall und Kunststoffrückstände im Öl und auch leichte Geräusche beim fahren.

    Gruß,
    Matthias

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    #14
    Hallo Gerd,

    das Kreuzgelenk beim wieder einstecken ordentlich mit "NBU 30 PTM" einschmieren?
    BG
    Rainer


    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Das mit der Markierung des Kreuzgelenks wird kaum funktionieren. Wenn Du das HAG abziehst teilst Du die Kardanwelle weil der mit einem Federring fixierte Anschluss am HAG verbleibt. 4V0 Kardan Praxis Bild K-Wel12t
    Also beim Rausziehen genau merken in welcher Position das Ding rauskommt, dann das Teil vom HAG abhebeln (Reifenmontierhebel; es sitzt fest!!) und gleich wieder einstecken. Hintergrund: Kardan Theorie
    gerd

  5. Registriert seit
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    #15
    Hi
    Was man da draufschmiert ist relativ egal, es muss eben für langsame Bewegungen bei hohen Scherdrücken geeignet sein. BMW sagt "Staburags".
    Das Video habe ich mir angesehen und bin etwas verwundert.
    1 Der Typ heizt die Schrauben kommentarlos mit einem Brenner an und verschweigt dass die Gefahr dabei das Material auszuglühen relativ gross ist wenn man zu viel Wärmeenergie punktuell einbringt. Diejenigen die gelernt haben mit einem Brenner umzugehen wissen was ich meine und die Anderen sollten einen Heissluftfön verwenden.
    2 Auch er stellt Lager mit einem bestimmten Drehmoment ein und "beschuldigt" BMW falsche Angaben in den Rep-Unterlagen zu machen. Sorry, aber das ist schlichtweg falsch.
    Die Schrauben werden mit einem bestimmten Drehmoment (vor)eingedreht. In der Fertigung macht diese 20(?) Umdrehungen niemand mit der Hand sondern es werden Luftschrauber verwendet. Diese brauchen irgendeinen Einstellwert um die Schrauben einerseits zuverlässig bis Anschlag einzudrehen aber andererseits nicht uferlos festzuknallen. Danach geht ein Mechaniker "bei", stellt das Lager von Hand "spielfrei leichtgängig" ein, dreht dann die Kontermutter (mit einem anderen Luftschrauber) fest und hält dabei die Schraube gegen (wie gezeigt).
    3 Was mich auch wundert: Der "Vorführer" reinigt die Schraubengewinde von Loctiterückständen und weist auch darauf hin. Nichts aber sagt er zu den Gewinden in der Schwinge! Lässt er die "versifft" oder will er nur nicht sagen, dass es eine "Viecherei" ist die Dinger sauber zu bekommen? Für Werkstätten rentiert sich ein Gewindebohrer (schweineteuer; Fertigschneider genügt).
    Ist eines der Gewinde nicht jungfräulich, so ist eine Einstellerei mit vorbestimmtem Drehmoment ohnehin ein Lotteriespiel! Folglich: Die Spiele werden so eingestellt wie auch Lenkkopflager u.Ä.!
    4 Dass man die Kardanwelle auch falsch zusammenstecken kann scheint er auch nicht zu wissen, oder er verrät es mit keinem Wort. Wenn die Gabeln des Mittelteils nicht in einer Ebene liegen braut sich auf Dauer Ärger zusammen und das ganze Ding vibriert.
    gerd

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    #16
    Aha, das sind ein paar wichtige Infos!
    Das vorsichtige heiß machen mit dem Brenner schien mir einfacher als mit einem Heissluftfön.
    Der Fön streut doch viel zu sehr die heisse Luft? Kann da nicht das Gummibalg ankokeln?
    Kommt ein Haarfön auf die erforderlichen 120 Grad oder braucht es den speziellen Heißuftfön der auch Farben löst?
    (Auch hier die Frage: Streut der nicht zu viel?)

    "Wenn die Gabeln des Mittelteils nicht in einer Ebene liegen braut sich auf Dauer Ärger zusammen und das ganze Ding vibriert."
    Frage dazu: was meinst Du mit Gabeln des Mittelteils? Das ist mir noch nicht ganz klar.

    Danke vorab











    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi
    Was man da draufschmiert ist relativ egal, es muss eben für langsame Bewegungen bei hohen Scherdrücken geeignet sein. BMW sagt "Staburags".
    Das Video habe ich mir angesehen und bin etwas verwundert.
    1 Der Typ heizt die Schrauben kommentarlos mit einem Brenner an und verschweigt dass die Gefahr dabei das Material auszuglühen relativ gross ist wenn man zu viel Wärmeenergie punktuell einbringt. Diejenigen die gelernt haben mit einem Brenner umzugehen wissen was ich meine und die Anderen sollten einen Heissluftfön verwenden.
    2 Auch er stellt Lager mit einem bestimmten Drehmoment ein und "beschuldigt" BMW falsche Angaben in den Rep-Unterlagen zu machen. Sorry, aber das ist schlichtweg falsch.
    Die Schrauben werden mit einem bestimmten Drehmoment (vor)eingedreht. In der Fertigung macht diese 20(?) Umdrehungen niemand mit der Hand sondern es werden Luftschrauber verwendet. Diese brauchen irgendeinen Einstellwert um die Schrauben einerseits zuverlässig bis Anschlag einzudrehen aber andererseits nicht uferlos festzuknallen. Danach geht ein Mechaniker "bei", stellt das Lager von Hand "spielfrei leichtgängig" ein, dreht dann die Kontermutter (mit einem anderen Luftschrauber) fest und hält dabei die Schraube gegen (wie gezeigt).
    3 Was mich auch wundert: Der "Vorführer" reinigt die Schraubengewinde von Loctiterückständen und weist auch darauf hin. Nichts aber sagt er zu den Gewinden in der Schwinge! Lässt er die "versifft" oder will er nur nicht sagen, dass es eine "Viecherei" ist die Dinger sauber zu bekommen? Für Werkstätten rentiert sich ein Gewindebohrer (schweineteuer; Fertigschneider genügt).
    Ist eines der Gewinde nicht jungfräulich, so ist eine Einstellerei mit vorbestimmtem Drehmoment ohnehin ein Lotteriespiel! Folglich: Die Spiele werden so eingestellt wie auch Lenkkopflager u.Ä.!
    4 Dass man die Kardanwelle auch falsch zusammenstecken kann scheint er auch nicht zu wissen, oder er verrät es mit keinem Wort. Wenn die Gabeln des Mittelteils nicht in einer Ebene liegen braut sich auf Dauer Ärger zusammen und das ganze Ding vibriert.
    gerd

  7. Registriert seit
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    #17
    Hallo,

    ein Haarfön wird nicht genügen, um das Locktide zu lösen. Ich habe mir einen Heißluftfön aus dem Baumarkt besorgt, damit gings, er streut auch nicht so sehr dass der Gummibalg Schaden genommen hätte (schön warm werden Schwinge und Balg allerdings schon). Muss ihn halt zur Seite schieben oder etwas abhalten (wie im Video zu sehen).
    Um die Schrauben jetzt korrekt zu befestigen muss ich mir dann wohl noch so eine Nuss umbauen, um gleichzeitig die Schraube halten zu können während ich die Kontermutter festziehe.

    Eine Frage an Gerd:

    ich habe beim Ausbau des HAG sowohl das Ende der Kardanwelle in der Schwinge an der Oberseite markiert als auch das "Reststück" im HAG, bevor ich dieses aus dem HAG gezogen habe. So sollte ich doch die Kardanwelle wieder korrekt zusammensetzen können? Ich hatte auch durch das Schraubenloch eine Markierung an das Gelenk des Kardanwellenendes gemacht zum gleichen Zweck. Du hattest geschrieben, dass das nicht funktionieren kann, das kann ich allerdings nicht nachvollziehen, so sollte ich doch die Kardanwelle wieder "in Reihe" zusammenstecken können?

    Ich hoffe mal dass ich mein HAG bald wieder repariert bei mir habe und ich die Ganze Mimik dann wieder zusammen bekomme :-)

    Gruß und schönes Wochenende,

    Matthias

  8. Registriert seit
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    #18
    hallo matthias,

    so wie ich deine beschreibung verstanden hab, reichen deine markierungen, um die k-welle wieder so zusammenzustecken, wie sie vorher war. allerdings ist das keine garantie für eine korrekte montage. denn der vorbesitzer oder monteur im werk könnte ge........rt haben. zur sicherheit mit lampe reinleuchten und vorderes u. hinteres kreuzgelenk parallel (siehe poweboxer) auszurichten.

    und wenn du die lagerbolzen mit einem weißen edding mit einem uhrzeiger markierst, kannst du feststellen, ob sich der bolzen beim kontern mitgedreht hat oder nicht. brauchst dann deine nuß nicht abzuändern. außerdem kannst du so noch ein paar minuten vor oder zurückdrehn.

    grüße vom elfer-schwob

    edit/ der s.c.h.l.amper wurde doch glatt wegzensiert...

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    #19
    Zitat Zitat von datscheibo Beitrag anzeigen
    ich habe beim Ausbau des HAG sowohl das Ende der Kardanwelle in der Schwinge an der Oberseite markiert als auch das "Reststück" im HAG, bevor ich dieses aus dem HAG gezogen habe. So sollte ich doch die Kardanwelle wieder korrekt zusammensetzen können? Ich hatte auch durch das Schraubenloch eine Markierung an das Gelenk des Kardanwellenendes gemacht zum gleichen Zweck. Du hattest geschrieben, dass das nicht funktionieren kann, das kann ich allerdings nicht nachvollziehen, so sollte ich doch die Kardanwelle wieder "in Reihe" zusammenstecken können?

    Ich hoffe mal dass ich mein HAG bald wieder repariert bei mir habe und ich die Ganze Mimik dann wieder zusammen bekomme :-)
    Ja klar funktioniert das. Zumindest solange niemand "zwischendurch an der Kurbelwelle dreht.
    Wenn jemand begriffen hat weshalb die KW besser nicht verdreht zusammengesteckt werden sollte wird er es auch hinbekommen.
    Am sichersten ist eine Kardanwelle der GSA weil man die nicht falsch zusammenstecken kann ;-)
    gerd

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    #20
    Hallo Gerd, Hallo GS Freunde,

    ich stehe auch "kurz davor", mein HAG auszubauen und die Nadellager des HAG zu erneuern. Gerd hat mit seinen Hinweisen zum richtigen zusammenschieben des Längenausgleichs (Schiebestück) der Kardanwelle, völlig recht. Es ist für jede Kardanwelle mit 2 Kreuzgelenken (egal welcher Art), existenziell wichtig, dass die alte Position der Zähne und der Verzahnung zueinander wieder hergestellt wird. Es geht dabei nicht nur um sauberen Rundlauf (bei falscher Position der Kreuzgelenke läuft die Welle "Eckig"), sondern, GANZ WICHTIG, um die Auswuchtung der Welle. JEDE Kardanwelle ist je nach Größe, bis aufs Zehntel Gramm ausgewuchtet. Es reicht nicht, die Gelenke nur fluchtend zu stellen. Dabei kann die Welle um 180 Grad verdreht sein, was die Auswuchtung ins Gegenteil umkehrt. Ich arbeite beruflich sehr viel mit Kardanwellen, die soviel wie das ganze Moped wiegen und weiß wovon ich rede.
    Daher habe ich ein wenig Bammel und hoffe, dass ich das mit der Markierung der Welle beim Ausbau schaffe...
    Im übrigen haben sich bei mir beim anschauen des Ami-Videos, zum Teil alle Nackenhaare gestellt . Gerd hat schon das meiste genannt.

    Viele Grüße
    Volker


 
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