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Frage zum Federbein Einbau (seitlicher Versatz)/ Längenunterschied

Erstellt von xmds, 11.07.2014, 21:23 Uhr · 11 Antworten · 1.699 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Frage zum Federbein Einbau (seitlicher Versatz)/ Längenunterschied

    #1
    Hallo Zusammen

    Nachdem ich meine GS verkauft -und zuvor meine knapp 1 jährigen WP EDS II Federbeine ausgebaut habe- geht es nun an den Einabu an meiner 1150-er ADV.

    Weiss schon wie es geht da ich es wie geschrieben vor knapp einem Jahr bei meiner GS gemacht habe.

    Beim Einbau ist mir aufgefallen dass das EDS Federbein seitlichen Versatz hat wenn ich es unten in die "Gabel" einbauen möchte, siehe Bild hier:
    federbein_01.jpg

    Sind etwa 6mm Versatz. Ich bringe die Aufnahme problemlos mit geringem Kraftaufwand in die Gabel rein.

    Beim originalen ADV Federbein (Showa) ist das nicht. Beim Einbau des EDS II in meiner GS hatte ich diesen Versatz auch nicht.
    Aber wenn das alte Federbein kein Versatz hat und das EDS II an meiner GS auch nicht, dann kann doch weder das alte noch das neue Federbein, "verbogen" noch die Aufnahmen an den Moppeds versetzt sein, oder?

    Fragen dazu:

    a) Was könnte die Ursache dafür sein? (Ev. Gummilagerung die sich erst daran gewöhnen muss?)
    b) Nimmt mir das Federbein es fest übel wenn ich es so einbaue? Die Kraft ist wie gesagt gering.


    Was mir auch noch aufgefallen ist, dass der Längenunterschied zwischen dem Showa der ADV und dem WP EDS II (GS) Federbein nur ca. 1cm beträgt. Dann sollte die ADV auch nicht zu sehr "herunterkommen" was mir sehr recht ist.

    laengenunterschied.jpg


    Vielen Dank im Voraus für eure Tips und das (mit) geteilte Wissen.

    Gruss, Stefan

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hi mach doch mal eine Welle /Achse oben rein, ob die dann schief ( nicht rechtwinklig ) steht, dann ist vl nur das Gummi schräg.
    Die Dämpferstange ist gerade?
    Ich denke das gibt sich nach ner Weile wenns am Gummi liegt.

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    Standard

    #3
    Hi
    Da würde ich mir keine Gedanken machen. Bei der Länge ist es nun mal so, dass die "Nachrüster" ihre Produkte aus einem Baukasten zusammensetzen. Der minimale Längenunterschied würde mich nicht stören. Interessanter ist die Frage wie lange der tatsächliche Federweg ist. Dazu muss allerdings die Feder raus bzw das Bein auf Anschlag zusammengedrückt werden. Bei einem der Nachrüster fehlten das schon mal 40mm! Das Argument man könne die auftretenden Kräfte mittels einer härteren Feder ja auf kürzerem Weg abbauen ist zwar technisch erst mal korrekt, geht aber am Sinn langer Federwege vorbei. Mit dieser Logik könnte man ein Einheitsfederbein mit 60mm Hub bauen und nur die Befestigungsteile unterschiedlich lang machen. Vielleicht generell ein ganz langes Gewinde und dann "sägen Sie es sich auf das gewünschte Mass ab" (mit beigelegter PUK-Säge) :-(.
    gerd

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    #4
    Öh, ich hab ja keine Ahnung. Aber kann man da am Federbein niGS um 180°drehen? . . .

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von der niederrheiner Beitrag anzeigen
    Öh, ich hab ja keine Ahnung. Aber kann man da am Federbein niGS um 180°drehen? . . .
    Doch ! geht

  6. Registriert seit
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    #6
    Danke für die vielen Antworten.

    @ Di@k:
    Wo und wie könnte man die Aufnahmen um 180 Grad drehen? Mir ist nichts aufgefallen und rein so "von Hand" konnte ich nichts verdrehen. Das ganze Federbein kann ich nicht drehen, weil die Anschlüsse/ Leitungen für Federvorspannung und Dämpfung im Weg sind.

    @ Teileklaus: Habe eine Achse reingesteckt und konnte nichts Auffälliges entsdecken, alles nach Augenmass "gerade" bzw. fluchtend.
    Nachdem ich das Federbein 2h montiert hatte ohne die Schraube anzuziehen und ich es nochmals aus der Gabel löste war es schon praktisch fluchtend, also sollte die Gummilagerung den seitlichen Versatz ausgleichen.

    @ Gerd: Mich stört die Länge ebenfalls nicht, war aber ab der kleinen Differenz erstaunt, da mir schon andere Personen geschrieben habe das zw. einem GS und einem ADV Federbein normalerweise ca. 2cm Unterschied in der Länge bestehen. Mehr "Sorgen" hat mir der seitliche Versatz gemacht, zumal er für mich nicht erklärbar ist. Die Gummilagerung scheint das nun auszugleichen. Hoffentlich leidet das Federbein nicht.
    Eine Detailfrage: Wenn das Federbein nun ca 1 cm kürzer ist, kommt die ADV etwas runter, ergo ist der Kardan weniger angewinkelt. oder? Dann müsste das den Kardangelenken doch zu "Gute" kommen weil das Drehmoment nicht "so um die Ecken" geführt werden muss, korrekt? Danke nochmals für eine kurze Antwort.


    Gruss, Stefan

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    #7
    Zitat Zitat von xmds Beitrag anzeigen
    ...
    Eine Detailfrage: Wenn das Federbein nun ca 1 cm kürzer ist, kommt die ADV etwas runter, ergo ist der Kardan weniger angewinkelt. oder? ...
    nicht unbedingt,

    die länge des federbeins gibt nur vor, wie weit das bein ausfedern kann.
    maßgeblich für die höhe im stand ist federlänge und vorspannung.

    bau ein das ding und berichte!

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    #8
    Federbein von oben in eine Klemmvorrichtung (Schraubstock mit Holz dazwischen) und dann mit einer Stange durch das Auge gesteckt sollte sich das drehen lassen. Feder evtl zusammendrücken mit Spannband oder ähnlichem.
    Ist doch nicht fest in der Führung gegen Verdrehung gesichert. Das würde doch auch keinen Sinn machen.

    Die Kolbenstange (die Du dabei drehst) muss doch frei beweglich nach oben und unten und drehbar sein.
    Etwas Kraft wirst Du dabei aufwenden müssen, da die Feder das ganze schließlich auseinander drückt.
    Ich würde mit dem Uhrzeigersinn drehen.

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    #9
    Über den Versatz würde ich mir auch keine Sorgen machen. Das gleicht die obere Lagerung schon aus.

    Bei den Federwegen: Es gibt Leute die bauen (wie ich) kürzere Paralleverstreben ein damit das Heck höher kommt. Das verändert den Karddanwinkel auch. Es werden ja auch Tieferlegungen per kürzerem Fahrwerk realisiert. Und bei 10mm sicher kein Problem.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hi
    Bei BMW Kardansystemen wundert mich nichts mehr.
    Die Gabeln nagelneuer Wellen liegen nicht in einer Ebene (1/3 Zahnweite "daneben"),
    die Knickwinkel sind von Haus aus nicht gleich (eine kürzere Strebe vergrössert das Problem)
    nur einige Kardanwellen haben einen "Fehlzahn" damit man sie nicht falsch zusammenstecken kann.
    Wofür BMW nichts kann: Baut man in eine GS das Federbein einer GSA kann das klappen, muss aber nicht. Die Knickwinkel der GS-Kardanwellengabeln sind hart an der Grenze. Treffen mal lauter positive Toleranzen aufeinander und ist das Bein voll ausgefedert, dann gibt es Mechaniksalat.

    Beim seitlichen Versatz gibt es u.U. eine einfache Erklärung. Die obere Schraubenaufnahme könnte nicht exakt lotrecht zur Federbeinsymmetrieachse sein. Bei 6 mm Abweichung sind das am anderen Ende sicherlich nur ganz wenige Grad und das "richtet" der Gummi.
    Öhlins hat an diesen Stellen Kugelgelenke anstatt günstiger Gummibuchsen.
    gerd


 
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