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Fragen zur Bordnetzdose und Batterieladung über eine solche Dose bei der R1150GS

Erstellt von phattomatic, 15.01.2014, 11:55 Uhr · 24 Antworten · 2.840 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Bei BMW oder mal in der Suche - Ecke nachfragen.

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    #12
    Hallo Phattomatic !

    Wo Du die Steckdose bei der normalen GS findest, weißt Du ja inzwischen.
    Die Verschlußklappe der Steckdose braucht ca. 1x jährlich ein paar Tropfen Öl, sonst schließt sie nicht ganz wasserdicht.

    Wenn Du zur Batterie willst, Tankausbau.

    Ladegerät hab ich ein no - Name, funktioniert seit Jahren problemlos. Brauch ich aber eher selten, da ich sie bei passendem
    Wetter im Winter auch fahre. Wenn sie länger gestanden ist, über Nacht anhängen, das reicht normal.

    Ich hab die normale Tourenscheibe drauf, paßt für mich.

    Nachdems für Dich Deine erste GS ist : regelmäßig auf das Ölschauglas unterm linken Zylinder einen prüfenden Blick werfen ( ...wenns am Hauptständer abgestellt ist, und der Motor aus ist... ). Da gibts welche, die saufen 1/2 Liter auf 500 Paßkilometer, und andere haben wieder kaum Ölverbrauch.

    Ein Sturzbügel ist kein Luxus, sonst ist der vordere Blinker gebrochen, Zylinderkopfdeckel und ohne montierte Koffer der Tank angekratzt, wenns glimpflich abgeht...

    Beim ( auch nur leicht ) bergab - Abstellen am Seitenständer: Motor aus, Druckpunkt der Zylinder ( Widerstand ) suchen, erst dann auf den Seitenständer, sonst legt sie sich ganz elegant in Zeitlupe auf den Blinker.

    Wennst mit der 1150er auf Touren länger im Schotter wühlst, und die Original BMW Koffer drauf sind, beim Topcase die Deckelschrauben mit Kleber ( bei mir hat sich UHU Stick bewährt ) sichern, sonst verlierst aufgrund der Vibrationen immer wieder den Topcase - Deckel.

    Und nu viel Spaß mit Deiner Neuen !

    LG MiraculixSertao

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    #13
    Zitat Zitat von MiraculixSertao Beitrag anzeigen
    Hallo Phattomatic !
    Wenn Du zur Batterie willst, Tankausbau.
    LG MiraculixSertao
    Ich hab den Tank zum Batterieausbau nie abgenommen, geht auch ohne.

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    #14
    Zitat Zitat von mega_muh Beitrag anzeigen
    Ich hab den Tank zum Batterieausbau nie abgenommen, geht auch ohne.
    stimmt, wäre mir aber zu fummelig.
    wenn der tank hochgeklappt werden kann, ists auch nur noch ne minute bis er ganz runter ist.

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    #15
    Hallo phattomatic,

    auch ich bin glücklicher Treiber einer 1150 gs (R21), die ich über die Borddose mit dem BMW-Ladegerät.

    Über die verschiedenen Ladegeräte gibt es hier fast so viele Threads wie Meinungen...

    Du musst für Dich entscheiden was Du willst:

    1.) Wenig Geld, nur Batterei laden
    Sicherlich laden die 0-8/15 Geräte, die man überall für schmales Geld erhält, ihren Dienst.
    Laden über die Borddose: Adapter notwendig, bei manchen läßt das Management die Ladung nicht zu.
    Also Ladung direkt an Batterie: Sitzbank runter, bischen fummeln

    2.) Mehr Geld, mehr als nur Laden, dauerhafter Anschluß
    Für rund 100,-, machmal auch um die 80,- gibt es das Original BMW-Ladegerät; Adapter inklusive, kein Problem mit Management.
    Dies kann mehr: Fahrsimulation, Entsulfierung, etc.
    M.W.n. ist das BMW-Ladegerät das einzige, das einen dauerhaften Anschluß an die Batterie über Monate explizit zuläßt!
    Das würde ich mit einem flux zusammengeschraubten Ladegerät mit qualitativ hochwertigen Elektrobauteilen für 17.- nicht ausprobieren wollen.

    Gruß

    Wernher

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    #16
    Hi
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    1.) Wenig Geld, nur Batterei laden
    Sicherlich laden die 0-8/15 Geräte, die man überall für schmales Geld erhält, ihren Dienst.
    Laden über die Borddose: Adapter notwendig, bei manchen läßt das Management die Ladung nicht zu.
    Zeig' mir eine Einzige 1100/1150 bei der es ein "Management" gibt welches eine Ladung über die Steckdose verhindert! Die Dinger hängen bei den 11x0 direkt an der Batterie und haben lediglich eine stinknormale Schmelzsicherung mit 4A

    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    2.) Mehr Geld, mehr als nur Laden, dauerhafter Anschluß
    Für rund 100,-, machmal auch um die 80,- gibt es das Original BMW-Ladegerät; Adapter inklusive, kein Problem mit Management.
    Dies kann mehr: Fahrsimulation, Entsulfierung, etc.
    Wozu braucht man Fahrsimulation? Gerade das ist für eine Batterie unnormal; sie wird dazu "missbraucht"/eingesetzt weil es eben nichts Anderes gibt. Auch Entsulfierung ist lediglich ein theoretisches Problem (und wird keineswegs verhindert sondern max. etwas verzögert).

    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    M.W.n. ist das BMW-Ladegerät das einzige, das einen dauerhaften Anschluß an die Batterie über Monate explizit zuläßt!
    Es darf gelacht werden. Alle die etwas mit USV zu tun haben kringeln sich. Z.B. werden die Stützbatterien für Telekomanlagen konstant mit 13,7V beaufschlagt und routinemässig nach 8 Jahren gewechselt. Da haben die meisten Moppedbatterien die ständig mit Spezialladern traktiert wurden schon aufgegeben.

    Und: Die Rede ist von einer 1150!
    gerd

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    #17
    Hallo Phattomtic,

    ich baue die Batterie meiner GS im Winter nie aus. Ich lade mit Hilfe des zugehörigen Adapters direkt über die Bordsteckdose. Dafür benutze ich das Oxford Oximiser 900 Ladegerät. Die passenden Kabel für die Ladung über Zigarettenanzünder sind schon dabei.
    Ich kann das Ladegerät theoretisch den ganzen Winter angeschlossen lassen, da das Gerät nur dann lädt, wenn die Batterie neue Energie braucht. Was ich in der Praxis aber nicht mache, da ich mit einem Ladegerät mehrere Batterien laden muss.

    Viele Grüße

    Motorradwanderer

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    #18
    Durch Sulfatierung eines Bleiakkus schließen sich an der Oberfläche seiner Elektroden Bleisulfatkristalle zu Ablagerungen an den Elektroden zusammen.

    Dies führt zu einer zunehmenden Verringerung der aktiven Oberfläche der Elektroden und damit zu einer verringerten Reaktionsfähigkeit. Die elektrische Leitfähigkeit des Sulfats ist geringer als diejenige des Bleis . Der dadurch erhöhte Innenwiderstand der Akkuzelle führt bei Belastung zu einem stärkeren Spannungsabfall.

    Die Bleisulfatkristalle fallen durch Erschütterungen von den Elektroden ab und bilden am Boden eine schlammartige Schicht.
    Diese „wächst“ im Laufe der Zeit und führt, wenn Sie hoch genug ist, um die Elektroden zuberühren zum Kurzschluss und somit zur Zerstörung der Akkuzelle.

    Die Sulfatierung tritt insbesondere dann auf, wenn Bleiakkus längere Zeit ungeladen gelagert werden, zum Beispiel bei Motorrädern in der Winterpause.

    Einige (!) Ladegeräte unterstützen das Entsulfatieren durch wiederholte, kurze, stärkere Ströme, welche die Sulfatkristalle zerstören, die Reaktionsoberfläsche wieder vergrößern und damit die Kapazität des Akkus wieder herstellen. Gänzlich vermeiden läßt sich die Schlammbildung nicht (da hat der Gerd prinzipiell recht, auch wenn es ein sehr praktisches Problem ist).

    Daher ist die Lebensdauer eines Akkus auch begrenzt, durch diese Maßnahmen aber erheblich verlängerbar. Insebondere in Verbindung mit der Qualität des Akkus (Massivität der Bleigerüste) kann durch diese Pflegemaßnahmen die Lebensdauer der Akkus bis zu 15 Jahre betragen.

    Ladegeräte, die für einen Dauerbetrieb geeignet sind, stelleneinen Ladestrom zur Verfügung, der sich aus circa 1/10 der Kapazität in Amperestunden entspricht. Diese wird solange erhalten, bis die Zellenspannung einen Wert von rund 2,3 Volt erreicht, dann wird auf Konstantspannung umgeschaltet, um der Selbstentladung entgegenzuwirken.

    Erkennt das Ladegerät, dass ein Bleiakku mit flüssigem Elektrlyt vorliegt, ist eine Überspannung weniger wichtig zu vermeiden, da eine Ausgasung unproblematisch ist und der Verlust bekanntermaßen mit destilliertem Wasser ausgelichen wird. Zudem wird dann der Efekkt der Ausgasung genutzt, um durch die Gasblächen eine Umwälzung der Säure zu erreichenund eine Schichtung der Säure aufgrund verschiedener Dichte zu verhindern.


    Meine persönliche Meinung dazu als Entscheidungshilfe für phattomatic lautet als Bitte an sein zukünfiges Ladegerät:


    a)
    Lade mir meine Batterie in zwei Stunden auf, ohne sie zu überladen: Dann mag ein billiges Ding reichen.



    b)
    Lade meine Batterie, pflege sie (Sulfatierung, Schlammbildung, Säureschichtung), weil ich mir nicht alle zwei Jahre eine neue kaufen will, zudem möchte ich Sie an die Borddose hängen und mich nicht mehr darum kümmern: Dann investiere ein paar Mücken mehr.


    @Gerd:
    Wie ich eingans schon schrieb, gibt es zu diesem Thema mehr Meinungen, als Geräte auf dem Markt. Ich wollte nur ein paar Anreize für die Überlegungen unseres Kollegen geben…

    Du glaubst dch nicht allen Erstes, dass die Ladezyklen und Ladeprogramme bei den Discount-Ladegeräten und bspw. dem BMW-Ladegrät die selben sind, oder? Kann doch schon gar nicht sein, weil die Leistungssprektren der Geräte ganz andere sind, wie oben erklärt. ;-)

    Und wenn ihr von der Telekom dann ausgelacht habt, dann frag doch mal den Hersteller der Discount-Dinger , ob er die Garantie übernimmt, dass sein Gerät über Monate angeschlossen bleiben darf. Da bin ich aber mal gespannt!


    Und wenn ihr USV-Profis bei der Telekom irgendwelche Geräte für Jahre ans Netz hängt, dann dürft ihr auch nur Bauteile verweden, die dafür zugelassen sind, oder ?!

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    #19
    Vielen Dank für die vielen Anregungen und Tipps !!!

    Lade meine Batterie, pflege sie (Sulfatierung, Schlammbildung, Säureschichtung), weil ich mir nicht alle zwei Jahre eine neue kaufen will, zudem möchte ich Sie an die Borddose hängen und mich nicht mehr darum kümmern: Dann investiere ein paar Mücken mehr.
    Nun, dass möchte ich doch noch mal aufgreifen, denn ich habe ja ein Ladegerät, dass vielleicht schon nicht mehr 08/15 ist:
    PROCHARGER LOUIS 75 EDT. - Louis - Motorcycle & Leisure

    Ich weiß bloß nicht wie "gut" oder schlecht das Teil mit der Ladedose der R1150GS harmoniert.
    Bisher hab ich damit die aus meinen Japan Dosen ausgebauten Batts übern Winter hin- und wieder mal ne Nacht drangehängt und gut.

    Die R1150GS steht im Schuppen übern Winter. Die Batt soll drinnen bleiben. Laden möchte ich über die Bordnetzdose, so wie es Sinn macht. Ich habe kein Problem damit das Ladegerät mal alle 2 Wochen für 24h einzuschalten. Genauso wenig es permanent darn zu lassen. Aber ich weiß eben nicht ob MEIN Louis proCharger für das eine oder andere überhaupt geeignet ist. Dass ich nicht gundsätzlich eine BMW charger brauche hab ich wohl begriffen.

    Eine zusätzliche Dose werde ich dennoch in Lenkernähe platzieren, da dass mein tomtom braucht.
    Da werde ich entweder die vorhandene Bordnetzdose abgreifen, oder direkt zur Batt gehen.
    Tank nehme ich dann für die Installation ab.

    Gruß
    Tom

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    #20
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    stimmt, wäre mir aber zu fummelig.
    wenn der tank hochgeklappt werden kann, ists auch nur noch ne minute bis er ganz runter ist.
    ...beim wieder draufsetzen auf korrekten Sitz des Gaszuges achten. Wenn der nicht richtig in der Führung
    sitzt gibt's Probleme. (Wie mir als GS Greenhorn passiert...)


 
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