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Fragen zur Bordnetzdose und Batterieladung über eine solche Dose bei der R1150GS

Erstellt von phattomatic, 15.01.2014, 11:55 Uhr · 24 Antworten · 2.839 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von phattomatic Beitrag anzeigen

    Nun, dass möchte ich doch noch mal aufgreifen, denn ich habe ja ein Ladegerät, dass vielleicht schon nicht mehr 08/15 ist:
    PROCHARGER LOUIS 75 EDT. - Louis - Motorcycle & Leisure

    Die R1150GS steht im Schuppen übern Winter. Die Batt soll drinnen bleiben. Gruß
    Tom
    Hi Tom,

    Auch von mir erst mal Glückwunsch zu Deiner Adv.
    WEnn Du die übern Winter im Schuppen stehen hast, hast Du da drin bei normalem Winter auch heftige Minusgrade.
    Da würde ich auf jeden Fall die Batterie rausbauen, und im Keller an Deinen ProCharger dranhängen.
    Der Tank ist hinten rechts mit einer einzigen Schraube befestigt. Du musst nur die Seitenverkleidung abklipsen, die Schraube rausdrehen (Vorsicht! die Mutter innen fällt gern runter..), und schon kannst Du den Tank hinten anheben. Ich hab dann immer ein Holzstück druntergelegt.
    Dann kannst Du in Ruhe die Batt rausbauen und sie nimmt Dir übern Winter garantiert keinen Schaden.

    Die Batterie mit den Ladegeräten über die Steckdose zu laden macht durchaus Sinn; wenn man denn Besitzer einer Garage ist. Und sich vor 5 Minuten Schrauber-Arbeit scheut..
    Aber im strengen-Minus-Grade-Schuppen? Würde ich auf keinen Fall machen.

    Grüßle
    Klaus

  2. Registriert seit
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    Standard

    #22
    Glückwunsch zu Deiner Adv
    auch wenn ich "nur" eine normale GS gekauft habe - danke

  3. Registriert seit
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    Standard

    #23
    Hi
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    Die Sulfatierung tritt insbesondere dann auf, wenn Bleiakkus längere Zeit ungeladen gelagert werden, zum Beispiel bei Motorrädern in der Winterpause.
    Wenn aber eine Batterie/ein Akku ständig am Enthaöltungsladegerät hängt, dann wird sie/er wohl kaum sulfatieren weil sie/er dann nicht ungeladen gelagert wird!
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    Einige (!) Ladegeräte unterstützen das Entsulfatieren durch wiederholte, kurze, stärkere Ströme, welche die Sulfatkristalle zerstören, die Reaktionsoberfläsche wieder vergrößern und damit die Kapazität des Akkus wieder herstellen. Gänzlich vermeiden läßt sich die Schlammbildung nicht (da hat der Gerd prinzipiell recht, auch wenn es ein sehr praktisches Problem ist).
    Meines Wissens versucht man durch hohe Spannungen zu entsulfatieren und weniger durch hohe Ströme (so meinen das zumindest auch Wikipedia und HAWKER). Ob's denn auch klappt steht nicht fest; aber es KANN klappen.
    Wenn hohe Ströme fliessen werden die Oberflächen der Platten stark beansprucht. Es reisst Partikel raus. Das kann keine Lösung sein zumal die Harten, grossen Sulfatkristalle einfach rauszureissen sind. Ob die durch Gel in der schwebe gehalten werden ist uninteressant. Weg ist weg und irgendwann sind sie unten im "Schlamm".
    Nachdem HAWKER wenigstens darauf hinweist dass die Innentemperatur der Batterie zu beachten sei wird das nicht so ganz unwichtig sein. Das aber macht kein übliches Ladegerät.
    Sprich: Entsulfatieren ist ein physikalisch möglicher Prozess der bei einer geladenen Batterie überflüssig ist und bei einer ungeladenen und deshalb evtl. sulfatierten Batterie nicht zwingend zum gewünschten Ergebnis führt sondern ähnlich oft zum Totalausfall.
    Kommt mir vor wie der Typ der aus der Kurve fliegt und sich fragt wie das trotz ABS möglich sei (kein Witz sondern erlebt!). Oder auch wenn man einen Nagel in feuchte Jeans einwickelt und das Ding eine zeitlang feucht lässt, kann man sich auch Gedanken machen wie man den Rostfleck wieder herausbekommt. Sinnvoller ist es a) sie nicht feucht zu lagern und b) keine Nägel einzuwickeln/vergessen. Folglich klemmt man Batterien eben ab damit Uhr und Ähnliche nicht daran nagen und lagert sie weder bei minus 20° in der Kühltruhe noch bei plus 30 Grad auf der Heizung!
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    Erkennt das Ladegerät, dass ein Bleiakku mit flüssigem Elektrlyt vorliegt, ist eine Überspannung weniger wichtig zu vermeiden, da eine Ausgasung unproblematisch ist und der Verlust bekanntermaßen mit destilliertem Wasser ausgelichen wird.
    Vollkommen ohne Hintergedanken frage ich mich wie das ein Gerät erkennt.
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    @Gerd:
    Du glaubst dch nicht allen Erstes, dass die Ladezyklen und Ladeprogramme bei den Discount-Ladegeräten und bspw. dem BMW-Ladegrät die selben sind, oder? Kann doch schon gar nicht sein, weil die Leistungssprektren der Geräte ganz andere sind, wie oben erklärt. ;-)
    Was ich glaube ist ziemlich uninteressant. Allerdings weiss ich wer die BMW-Ladegeräte herstellt und was sie dort (natürlich unter anderem Namen) kosten. Es gibt zig Artikel die von Discountern zu einem Bruchteil des Originalpreises vertrieben werden und exakt genauso sind wie die Originale. Nur die Verpackung ist (nicht mal immer) etwas einfacher. Wäre bei den Discountern das Verhältnis von EK zu VK so wie bei den KFZ-Herstellern wären ihre Parkplätze mit Verbundsteinen aus 50% Gold belegt.
    Leistungsspektren? Sind das die leeren Versprechen die sich Werbung nennen?
    Ein Waschpulver das jährlich noch weisser wäscht und zum Schluss sogar einen schwarzen Pullover weiss bekommt (überflüssige hautschädliche Aufheller an den Klamotten anlagert, sie so weisser vortäuscht). Sauberer als sauber geht eben nicht :-).
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    Und wenn ihr USV-Profis bei der Telekom irgendwelche Geräte für Jahre ans Netz hängt, dann dürft ihr auch nur Bauteile verweden, die dafür zugelassen sind, oder ?!
    Was soll das heissen? Es werden eben die Bauteile verwendet die taugen. Eine Zulassung brauchen sie nur bei Atomkraftanlagen im inneren Bereich. Erst mal fragt kein Schwein ob eine Batterie von ChingChong oder von Hawker ist. Die Kundschaft mault nur wenn sie nicht telefonieren kann. Der Controller mault wenn die Stützbatterien "alle 14 Tage" gewechselt werden müssen weil sein Kollege vom Einkauf einen geniales Einsparungspotential entdeckte, "viel günstigere" Batterien beschaffte. Diese ersetzt der Lieferant zwar (eine Zeitlang bis er pleite ist) auf Gewährleistung, der Wechselaufwand bleibt aber am Unternehmen hängen. Der ausführende Monteur denkt dann "früher hielten die Dinger von aber wesentlich länger!". Irgendwann gibt's wieder ein "Hochpreisprodukt" (wir reden über 3% Mehrausgaben). Und dann kommt ein neuer Einkäufer mit genialem Einspar.... :-(.
    gerd

  4. Registriert seit
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    12.708

    Standard

    #24
    Hi
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    Die Sulfatierung tritt insbesondere dann auf, wenn Bleiakkus längere Zeit ungeladen gelagert werden, zum Beispiel bei Motorrädern in der Winterpause.
    Wenn aber eine Batterie/ein Akku ständig am Erhaltungsladegerät hängt, dann wird sie/er wohl kaum sulfatieren weil sie/er dann nicht ungeladen gelagert wird!
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    Einige (!) Ladegeräte unterstützen das Entsulfatieren durch wiederholte, kurze, stärkere Ströme, welche die Sulfatkristalle zerstören, die Reaktionsoberfläsche wieder vergrößern und damit die Kapazität des Akkus wieder herstellen. Gänzlich vermeiden läßt sich die Schlammbildung nicht (da hat der Gerd prinzipiell recht, auch wenn es ein sehr praktisches Problem ist).
    Meines Wissens versucht man durch hohe Spannungen zu entsulfatieren und weniger durch hohe Ströme (so meinen das zumindest auch Wikipedia und HAWKER). Ob's denn auch klappt steht nicht fest; aber es KANN klappen.
    Wenn hohe Ströme fliessen werden die Oberflächen der Platten stark beansprucht. Es reisst Partikel raus. Das kann keine Lösung sein zumal die harten, grossen Sulfatkristalle relativ einfach rauszureissen sind. Ob die durch Gel vorübergehend in der Schwebe gehalten werden ist uninteressant. Weg ist weg und irgendwann sind sie unten im "Schlamm".
    Nachdem HAWKER wenigstens darauf hinweist dass die Innentemperatur der Batterie zu beachten sei wird das nicht so ganz unwichtig sein. Das aber macht kein übliches Ladegerät.
    Sprich: Entsulfatieren ist ein physikalisch möglicher Prozess der bei einer geladenen Batterie überflüssig ist und bei einer ungeladenen und deshalb evtl. sulfatierten Batterie nicht zwingend zum gewünschten Ergebnis führt sondern ähnlich oft zum Totalausfall.
    Kommt mir vor wie der Typ der aus der Kurve fliegt und sich fragt wie das trotz ABS möglich sei (kein Witz sondern erlebt!). Oder auch wenn man einen Nagel in feuchte Jeans einwickelt und das Ding eine zeitlang feucht lässt, kann man sich auch Gedanken machen wie man den Rostfleck wieder herausbekommt. Sinnvoller ist es a) sie nicht feucht zu lagern und b) keine Nägel einzuwickeln/vergessen.
    Folglich klemmt man Batterien eben ab damit Uhr und Ähnliche nicht daran nagen und lagert sie weder bei minus 20° in der Kühltruhe noch bei plus 30 Grad auf der Heizung!
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    Erkennt das Ladegerät, dass ein Bleiakku mit flüssigem Elektrlyt vorliegt, ist eine Überspannung weniger wichtig zu vermeiden, da eine Ausgasung unproblematisch ist und der Verlust bekanntermaßen mit destilliertem Wasser ausgelichen wird.
    Vollkommen ohne Hintergedanken frage ich mich wie das ein Gerät erkennt.
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    @Gerd:
    Du glaubst dch nicht allen Erstes, dass die Ladezyklen und Ladeprogramme bei den Discount-Ladegeräten und bspw. dem BMW-Ladegrät die selben sind, oder? Kann doch schon gar nicht sein, weil die Leistungssprektren der Geräte ganz andere sind, wie oben erklärt. ;-)
    Was ich glaube ist ziemlich uninteressant. Allerdings weiss ich wer die BMW-Ladegeräte herstellt und was sie dort (natürlich unter anderem Namen) kosten. Es gibt zig Artikel die von Discountern zu einem Bruchteil des Originalpreises vertrieben werden und exakt genauso sind wie die Originale. Nur die Verpackung ist (nicht mal immer) etwas einfacher. Wäre bei den Discountern das Verhältnis von EK zu VK so wie bei den KFZ-Herstellern wären ihre Parkplätze mit Verbundsteinen aus 50% Gold belegt.
    Leistungsspektren? Sind das die leeren Versprechen die sich Werbung nennen?
    Ein Waschpulver das jährlich noch weisser wäscht und zum Schluss sogar einen schwarzen Pullover weiss bekommt (überflüssige hautschädliche Aufheller an den Klamotten anlagert, sie so weisser vortäuscht). Sauberer als sauber geht eben nicht :-).
    Zitat Zitat von Wernher Beitrag anzeigen
    Und wenn ihr USV-Profis bei der Telekom irgendwelche Geräte für Jahre ans Netz hängt, dann dürft ihr auch nur Bauteile verweden, die dafür zugelassen sind, oder ?!
    Was soll das heissen? Es werden eben die Bauteile verwendet die taugen. Eine Zulassung brauchen sie nur bei Atomkraftanlagen im inneren Bereich. Erst mal fragt kein Schwein ob eine Batterie von ChingChong oder von Hawker ist. Die Kundschaft mault nur wenn sie nicht telefonieren kann. Der Controller mault wenn die Stützbatterien "alle 14 Tage" gewechselt werden müssen weil sein Kollege vom Einkauf einen geniales Einsparungspotential entdeckte, "viel günstigere" Batterien beschaffte. Diese ersetzt der Lieferant zwar (eine Zeitlang bis er pleite ist) auf Gewährleistung, der Wechselaufwand bleibt aber am Unternehmen hängen. Der ausführende Monteur denkt dann "früher hielten die Dinger von aber wesentlich länger!". Irgendwann gibt's wieder ein "Hochpreisprodukt" (wir reden über 3% Mehrausgaben). Und dann kommt ein neuer Einkäufer mit genialem Einspar.... :-(.
    gerd

  5. Registriert seit
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    7

    Standard

    #25
    Ich habe meine 1100 er jetzt seit 20 Jahren. Da der Anlasser einen weck hatte, brauchte ich immer eine absolut voll geladene Batterie (Hawker). Deshalb hing die Maschine immer am Ladegerät. Erst das Ladegerät von BMW (allerdings habe ich die damals neue Maschine immer mit dem Dampfstrahler gereinigt und das hat mir die Bordsteckdose mit Korrosion gedankt. danach c-tek Ladegerät und seit einem Jahr das Oximox (oder so ähnlich). Die anderen Ladegeräte waren direkt über einen Stecker an der Batterie angeschlossen. Gestern habe ich endlich den Anlasser gewechselt und werde jetzt mal feststellen, ob das der Grund war für den hohen Stromverbrauch beim Start.


 
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