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Gabelstandrohr gebrochen!! (Materialermüdung?!)

Erstellt von Stick, 29.03.2019, 22:32 Uhr · 43 Antworten · 4.874 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Stick Beitrag anzeigen
    Anhang 275863Anhang 275867

    Hallo hier noch ein paar Bilder beim Ausbau!
    Bin ja auch kein Metallologe, aber gerade an den beiden Bildern lassen sich doch Vorschädigung anhand der dunklen Stellen
    erkennen.
    Erhöhte Korrosion, da in der Kante das Wasser stehen bleibt und auch die Verbindungsstelle
    ansich ( verschiedene Materialien und Stärken ) prädestinieren diese Stelle doch, sollte es zum Bruch kommen.

    Vibrationen aufgrund nicht.- oder schlecht gewuchteter Räder, Schotterpisten und auch normale
    Straße setzen dem Material über die Zeit zusätzlich zu.

    Wieviel km hat die Maschine denn schon drauf?
    Von bewi #27 wissen wir jetzt ca. 130tkm, ich vermute, auch diese hat über 100....

    Die Materialermüdung kommt nicht über eine Biegung, sondern eher Streckungen und Stauchungen.

    Sollte nicht passieren, tut es aber leider manchmal....

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    #32
    Hallo,
    die GS hat 110000Km davon ist Er die letzten 40000Km gefahren.
    Wir schicken das Tauchrohr gerne zu wenn die Möglichkeit besteht es zu Prüfen, mir die Adresse per PN übermittelt wo es hin gesendet werden soll, ich kümmere mich um den Versand! Gruß

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    #33
    Update:

    Die Reste sind bei mir angekommen, vorbereitet und gehen diese Woche ins Labor unters Konfokal Mikroskop. Ob wir vor Ostern noch das Ergebnis haben werden wir sehen.
    Nach erster visueller Begutachtung sieht es tatsächlich nach einem Bruch durch Kerbwirkung aus. Verursacht durch Lochfraß in dem Spalt zwischen Tauchrohr Ober- und Unterteil. Das Oberteil zeigt auf der ganzen Fläche relativ starke Pittings....
    Weiteres folgt

    Grüße Volker

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    #34
    Nein. Ich habs nicht vergessen, aber wie das Leben so spielt. Die Teile liegen nach wie vor im Labor aber konnten aus diversen Gründen noch nicht bearbeitet werden.
    Es wird aber die nächsten paar Tage passieren. Ich bleibe dran...

    Grüße Volker

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    #35
    Zitat Zitat von pietch1 Beitrag anzeigen

    Die Materialermüdung kommt nicht über eine Biegung, sondern eher Streckungen und Stauchungen.
    das passiert bei Biegung, eine Seite Streckung andere Seite Stauchung

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    #36
    Kleines Update.

    Es deutet immer mehr darauf hin, dass der Bruch durch Kerbwirkung ausgelöst wurde. Ich habe mal das ganze geöffnet (die eigentlichen Bruchstücke sind noch im Labor) und begutachtet.
    Man (BMW?) hat das Gleitrohr zwar mit hochfester Gewindesicherung eingedrehtz, hat aber versäumt, den Raum oberhalb des Gewindes zu versiegeln. Man kann gut erkennen, das ca 1 cm über dem Gewinde die Korrosion anfängt. Genau oben wo das Gleitrohr aus dem Fuß rauskommt, ist es gebrochen, weil da ganz einfach die "mechanische Abstützung" gefehlt hat und dort die Biegebelastung (gerade beim Bremsen), am größten ist...
    Man hat keine Chance an diesen Zwischenraum dranzukommen. Sollte das Gleitrohr (wie hier) am sichtbaren Teil schon deutlich angegriffen sein, wird es im Spalt auch nicht besser sein und ich würde mal vorsichtig zu einem Tausch raten.
    Bei meiner 1150 ist keine Korrosion zu sehen und ich werde den Spalt mit ganz wenig Sikaflex transparent versiegeln oder mit blauer Schraubensicherung volllaufen lassen. Mal sehen.

    imag3373.jpgimag3374.jpg

    Grüße Volker

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    #37
    Zitat Zitat von Truckie Beitrag anzeigen
    Bei meiner 1150 ist keine Korrosion zu sehen und ich werde den Spalt mit ganz wenig Sikaflex transparent versiegeln oder mit blauer Schraubensicherung volllaufen lassen. Mal sehen.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	IMAG3373.jpg 
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    Grüße Volker
    Gute Idee!

  8. X-Moderator
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    #38
    im dunkeln is gut munkeln
    was hier alles so in der Kristallkugel gesehen wird ist abenteuerlich
    - sowas darf in keinem Fall passieren
    und ich seh BMW schon wieder mit dem nackten Arsch an der Wand stehen und sagen " Wir waren's nicht ...." leiider passiert das viel zu oft das sie dieses Gebaren an den Tag legen
    - stell dir vor das passiert bei volle Lotte auf der Dosenbahn und du wirfst Anker .. da mag man nicht drüber nachdenken
    und irgendwie geht das Vertrauen was sicherheitsrelevate Einrichtungen bei BMW betrifft in den Keller ...
    man braucht sie gar nicht schlecht reden - sie sind schlecht mit dem Anspruch die waren Chracks im Motorradbau zu sein.

    Ihr könnt mich zerpflücken - aber sowas geht gar nicht
    man sollte den Rest des Standrohres nehmen und ihnen um die Ohren hauen bis sie was merken ..... und es sollte ohne weitere Nachfragen von BMW gefixt werden .... der Peinlichkeit halber schon

    unfassbar ... und kein Einzelfall

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    #39
    Ich hätte dir fast komplett Recht gegeben wenn du nicht den Satz "sowas darf in keinem Fall passieren" geschrieben hättest.
    Natürlich ist das erschreckend, aber zeig mir ein einziges technisches Teil, welches aus mehr als zwei Komponenten besteht, was nie an den unmöglichsten Stellen Kaputt geht.
    Flugzeuge dürfen nie und nimmer abstürzen und tun es trotzdem aus technischem Versagen an Stellen die man nie für möglich gehalten hat.

    Im aktuellen Fall behaupte ich (ohne Glaskugel), dass wenn der oder die Eigentümer der GS den Dreck oder das Salz an der entsprechenden Stelle regelmäßig entfernt hätten (so wie ich und viiiiele andere GS Fahrer) und sich nicht auf dem ausgeleierten Spruch, Fahrzeug und kein Putzzeug, ausgeruht hätten, würden wir hier jetzt nicht nach der Ursache forschen.

    Ich habe leider nach wie vor kein Endergebnis vom Labor...... Die sind zur Zeit völlig Ausgelastet.

    Grüße Volker

  10. Registriert seit
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    #40
    So schaut's aus. Ist mir auch absolut schleierhaft, wie ein deutscher Hersteller seine Motorräder ohne 20 Jährige Herstellergarantie anbieten kann. Eine absolute Frechheit.


 
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