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Getriebe-Öl Einfüll- und Ablassschraube austauschen

Erstellt von R26, 04.06.2015, 08:40 Uhr · 19 Antworten · 1.479 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Wird für solche Anwendungen insdustriell nicht verwendet.

    "Der Stahl ist gegenüber Chloridionen nicht beständig."

    Ist die Kurzfassung von Wiki, kannst dir auch auf metallurgie Websites genauer durchlesen. Für den Außenbereich halt nur gering geeignet.

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    #12
    Hi,

    alles schön und gut. Ich fragte nach normaler Anwendung. Wer von uns fährt schon gern durch Chlorregen ?????

    Spass beiseite, ich arbeite seit mehr als 25 Jahren in einem mittelständischen Lebensmittelunternehmen. Dort haben wir reichlichst Aussenanlagen aus 1.4301 die 15 Jahre und länger dem Wetter ausgesetzt sind. Das einzige ist eine "Patina", rosten tuts eigentlich nur wenn jemand nicht aufpasst und in der Nähe Normalstahl flext. Natürlich ist mir bekannt das 1.4301 z.B. in der Wasseraufbereitung, im Einsatz mit Laugen und Säuren nicht erste Wahl ist.


    ABER wir sprechen vom Mopped, das ist keinen Laugen und Säuren ausgesetzt. Das bisschen Chlor was beim waschen mit Leitungswasser an diese Schrauben kommt können wir wohl aussen vor lassen. Einzig beim Fahren im Winter hast du den Kontakt mit dem Salz, steckt aber der billigste 18/10 Edelstahl recht problemlos weg, sonst würde dein Besteck in der Spülmaschine auch wegrosten.

    Deine originale Schraube fängt übrigens am Gewinde auch nicht an zu oxidieren, da dort permanent ein Ölfilm die Oberfläche schützt.


    Also: Edelstahlschraube einsetzen, darauf achten nicht mit dem langen 8 er ( oder 10 er ? ) Inbus volle Pulle anzuknallen und gut ist.


    Gruß Micha

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    #13
    Informiere Dich einmal hier:

    Korrosionsbeständigkeit nichtrostender Stähle an der Atmosphäre - Informationsstelle Edelstahl Rostfrei

    Übrigens ist Microklima im winterlichen Straßenbereich korrosiver anzusetzen als Meeresklima.

    Gruß,
    maxquer

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    #14
    Hi,

    natürlich ist winterlicher Strassenbetrieb dem Werterhalt eines Motorrades nicht zuträglich. Daher wird mein Mopped nach einer Salzfahrt an der Tanke um die Ecke abgedampft, kalt natürlich.

    Willst du nicht verstehen das du mit den ganzen netten Webseiten ja Recht hast, V2A 1.4301 aber immer noch um Klassen besser mit den üblicherweise auf ein Mopped einprasselnden Umwelteinflüssen klar kommt als deine lackierten Normalstahlschrauben?

    Frag doch mal die Jungs mit den ersten 1200 er Modellen nach korrodierten Schrauben an ihren fast neuen Moppeds.

    Hab übrigens 2008 die Schrauben der Lenkerklemmung gegen Edelstahlschrauben mit entsprechender Festigkeit getauscht. Der vorher polierte Kopf sieht 7 Jahre und 55 tkm später ohne Nachbearbeitung aus wie neu. Ich habe mittlerweile einiges an Schrauben durch Edelstahlschrauben ersetzt und alle sehen um Klassen besser aus als die Originalen.


    Gruß Micha

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    #15
    Nein, kommt 1.4301 nicht. Abgesehen von oberflächlicher Korrosion verliert der Stahl auch MASSIV interkristallin. Das heißt nicht nur die Oberfläche wird unschön, sondern der Stahl büßt fast 60% seiner Festigkeit ein. Das passiert bei normalen, niedriglegierten Stählen nicht - diese zersetzen sich von der Oberfläche aus.

    Deine Lenkerklemmung "entsprechender Festigkeit" ist aber kein 1.4301/V2A sondern MINDESTENS 1.4404/V4A oder sogar 1.4435. Preislich liegt zwischen 1.4301 und 1.4435 ungefähr Faktor 20.

    Ich will dir nix böses - aber du vergleichst hier Klasse C2 mit C5-I. Da liegen Welten dazwischen.

  6. Registriert seit
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    #16
    Hi
    Zitat Zitat von manlights82 Beitrag anzeigen
    Bei max. zweimal im Jahr wo Öl gewechselt wird, kann ich mir nicht vorstellen dass der Innensechskant (auch bei VA nicht) beschädigt wird. Die meisten Vergessen nur, dass der Stopfen dicht sein muss und nicht noch mit irgendwelchen Verlängerungen angezogen werden braucht.
    Da gehst Du mal am Besten in irgendeine Werkstatt und siehst Dir an wie "leicht" diese Schrauben aufgehen und wie sie (bzw. die Innensechskante) aussehen. Bei den 1100 ging das schon so weit, dass die Innensechskante zu "Rundkanten" verdaddelt waren.
    "Mein" Werkstattmann flucht bei jeder dritten Ölablassschraube "welches Ar....ch hat das Ding derart festgeknallt?"
    Vor Rost/Kontaktkorrassion etc. hätte ich auch keine Bedenken. Die Kombination Al/V2A ist z.B. bei den Bauklempnern offiziell zugelassen.
    gerd

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    #17
    Hallo Gerd
    Du hast natürlich Recht mit den Bedenken bei Innensechskant, ich vergaß zu erwähnen daß die Stopfen aus der Bucht, also auch bei mir, mit Aussensechskant sind.
    Alles andere wird hier, wir Rheinländer sagen dazu "Klugscheißerei"
    Grüße Manfred

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    #18
    Mahlzeit,

    meine Frage war eigentlich nur warum V2A 1.4301 im alltäglichen Gebrauch nicht korrosionsfrei sein soll.

    Weiterhin war meine Aussage das man diese Schrauben nicht zu fest anziehen sollte.


    Gruß Micha

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    #19
    Sorry, aber Du warst jetzt garnicht gemeint

    gruß Manfred

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    #20
    Fakt ist dass die kalten Schrauben meisst in warmes Alu eingedreht werden, dann meist auch noch zu fest. (Auch beim Händler)
    Auch bei selber von mir angezogenen Ablasschrauben wunderte ich mich, wie fest die nach nem >Jahr waren.
    Vergesst die weichen VA. Da holt man sich vermeidbare Probleme ins Haus.
    Silber Lack drauf und gut! oder eben vernickelte? neue OE


 
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