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HIIIILFEEE....

Erstellt von Bewi, 22.05.2011, 10:54 Uhr · 8 Antworten · 1.269 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard HIIIILFEEE....

    #1
    Hallo liebe Leute,

    ich sitze gerade höchst frustriert vor einem Bildschirm auf Korsika...
    Frustriert - 2 Gründe...
    1. vor 3 Tagen bin ich mit meiner GS 1150 weggerutscht - Tempo ca 40.
    Die Kiste ist ca 5 m auf der linken Seite geschlittert - hat sich dann aufgerichtet und ist auf der rechten Seite zu liegen gekommen.
    Körper bis auf Prellungen okay - Moped: beide Beifahrerrasten abge-
    brochen - Zylinderschutz hin - Fivestrkofferträger verbogen und evtl.
    der Heckrahmen schief....
    aber das geht noch...Problem 2 - hier brauche ich eure Hilfe...
    Gestern (ca 400 km nach Rutscher) mache ich eine Tour - plötzlich dreht
    die Kiste hoch ohne zu beschleunigen. In allen Gängen ab 2000 Upm.
    Nach weiteren 10 km an einer Steigung war Ende - erster Gang und kein
    Antrieb ;-((((.
    Bisher konnte ich folgendes feststellen : Kupplung ( vor 30tkm gewechselt)
    knapp 6mm Stärke - Alles ist trocken ! Kupplungsflüssigkeit oben okay.
    Nach dem Nachschauen gestartet - Kraftschluß im ersten war kurz da -
    aber dann ein komisches Geräusch und wieder kein Kraftschluß mehr....
    Kann es sein, das der Kupllungszylinder unten hin ist oder was meint ihr??

    Ich bitte um beruhigen Lösungsvorschläge....
    Vielen Dank im voraus + Grüße vom
    frustrierten
    Bewi

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    #2
    Moin Moin!
    Ich nehme an das die Zahnstange auf dem die Kuplungsscheibe sitzt rund ist
    Das heißt die Zähne auf der Zahnstange sind abgeschehrt, es ist ein Weiterfahren nicht möglich, die Zahnstang sitzt im getriebe und ist nur durch zerlegen der Q zu wechseln

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    Standard

    #3
    Auch mein Tipp: Verzahnung Eingangswelle des Getriebes hin.

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    Standard

    #4
    oje - das liest sich ja nach einem KO an.
    Kann ich bei ausgebautem Starter das irgendwie checken ?
    Das Ganze ist aber ganz plötzlich passiert. Als ich heute früh nach-
    geschaut habe war auch kurz der Kraftschluß wieder da.
    Das Getriebe ( AT mit cs 22tkm) wurde vor ca 0tkm mit neuer Kupplung
    getauscht.
    Kann es nicht irgendetwas mit der Kupplung bzw dem Geberzylinder zu tun
    haben ?

    Frage + grüße
    vom
    bewi

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    #5
    Hi
    Kann man leider nur kontrollieren wen der Motor vom Getriebe getrennt ist
    Das heißt Hinterrad ausbauen, Endantrieb abbauen, Heck hochklappen,
    Getriebe vom Motor trennen und sich die Zahnstange anschauen.
    Guckst du hier:
    http://www.kriechhammer.at/motorrad/.../gs/index.html
    oder hier
    http://www.cnd-stephan.de/motorrad/b...70149281b.html

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    #6
    Hallo Bewi,

    zunächsteinmal mein Mitgefühl zum Urlaubspech!

    Eine rundgedrehte Verzahnung der Getriebeeingangswelle macht ein ziemlich ekelhaftes, stark metallisches Geräusch/Kratzen, wie ein Urschrei.
    War dies bei Dir etwa so?
    Wenn Du bei abgebautem Anlasser auf die Kupplungs"Achse" schaust, müßtest Du eigentl. deutlichen Metallabrieb/Späne sehen

    Eine andere Möglichkeit wäre noch eine durchrutschende Kardanwelle. Das Ding ist zweiteilig und im Innern mit einem Gummiteil zur Dämpfung des Unrundlaufs der Kreuzgelenke miteinander verbunden/zusammenvulkanisiert.
    Wenn dies passiert macht das kaum größere Geräusche. Diese Wellen gehen wohl ab und zu - insbesondere bei sehr hohen Laufleistungen - mal futsch.

    Wünsche Dir viel Erfolg bei der Ursachenbehebung!

    Grüße vom elfer-schwob

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    #7
    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    Eine andere Möglichkeit wäre noch eine durchrutschende Kardanwelle. Das Ding ist zweiteilig und im Innern mit einem Gummiteil zur Dämpfung des Unrundlaufs der Kreuzgelenke miteinander verbunden/zusammenvulkanisiert.
    Wenn dies passiert macht das kaum größere Geräusche. Diese Wellen gehen wohl ab und zu - insbesondere bei sehr hohen Laufleistungen - mal futsch.
    Und das ließe sich im Urlaub durchaus mit einer dicken Schraube quer durch die Welle oder einem Schweißgerät und etwas Blech notreparieren.

    Bei Getriebeeingangswelle bleibt Dir nur der Schandkarren.

    Natürlich kann sich auch die Längsverzahnung der Kardanwell und Getriebeausgangswelle oder HAG zerlegt haben. Dann hast Du auch Pech.

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    #8
    Hallo + vielen Dank für die Antworten...

    es ist der Kardan !!
    Deshalb herzlichen Dank für die richtigen Tips...und wenn alle Stricke
    reissen mache ich das mit dem Schrauben oder Schweissen.
    Gibt es dabei etwas zu beachten bzw werde ich dann fahrtechnisch
    zur legendären Gummikuh ?? hüpfen bzw aufstellen oder so ??
    Vielen Dank + Grüße
    Bewi

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    #9
    Hallo Bewi,

    hat sich tatsächl. die Gummi-Verbindung gelöst?
    Dann:

    Die Welle kriegst Du gaaaanz evtl. raus, indem Du nur den HAG abmontierst, aber so nicht mehr rein.
    Also: HAG weg, Schwinge raus, K-Welle raushebeln, hängt nur noch mit einem Federring am Getriebe.
    Dann mit der Welle zum örtl. Schmied/Mechanikus. Große U-Scheibe, mit ungefähr dem Innendurchmesser der inneren Welle aus der Alteisenkiste rausfischen und vom Schweißer-König draufbraten lassen, so daß die innere mit der äußeren Welle fest verbunden ist. Die Außenkontur per Flex anpassen.
    Ich glaub kaum, daß Du ein Loch quer durch die Welle kriegst (hart?) und für den Schraubenkopf bzw. die Mutter hats in der Schwinge keinen Platz.

    Die beiden Kreuzgelenkgabeln sollten so stehen, daß die beiden inneren in einer Ebene liegen (wobei es bei Deiner Notreparatur darauf auch nicht mehr ankommt.)
    Wünsche viel Erfolg und einen tollen Resturlaub. Zuhause dann eine neue/gebrauchte Welle rein...

    Grüße, Dü