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Ich versteh den Tüv nicht!!

Erstellt von snoop doog, 24.10.2012, 19:04 Uhr · 66 Antworten · 8.552 Aufrufe

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    #31
    Die HU Plakette ist kein Freifahrtschein.
    Sie besagt, dass das geprüfte Fahrzeug zum Zeitpunkt der Prüfung einem durch den Gesetzgeber geforderten Mindestzustand an Sicherheit entsprach.
    In wie weit ein Prüfer seine Aufgabe ernst nimmt, hängt vom Prüfer ab und nicht von der Prüforganisation.

    Eins ist definitv Fakt:
    Verantwortlich für den sicheren Betrieb - auch nach der HU - ist ausschließlich der Betreiber. Und niemand sonst.
    Wer sein Fahrzeug wissentlich in unsicheren Zustand versetzt, ist demzufolge zur Verantwortung zu ziehen, nicht der Prüfer.

    MArtin

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    #32
    Zitat Zitat von Tutima Beitrag anzeigen
    Die HU Plakette ist kein Freifahrtschein.
    Sie besagt, dass das geprüfte Fahrzeug zum Zeitpunkt der Prüfung einem durch den Gesetzgeber geforderten Mindestzustand an Sicherheit entsprach.
    In wie weit ein Prüfer seine Aufgabe ernst nimmt, hängt vom Prüfer ab und nicht von der Prüforganisation.

    Eins ist definitv Fakt:
    Verantwortlich für den sicheren Betrieb - auch nach der HU - ist ausschließlich der Betreiber. Und niemand sonst.
    Wer sein Fahrzeug wissentlich in unsicheren Zustand versetzt, ist demzufolge zur Verantwortung zu ziehen, nicht der Prüfer.

    MArtin

    Das sehe ich etwas differenziert;
    wenn der Prüfer einen vorgegebenen Prüfumfang nicht abarbeitet (prüft) so sollte er zumindest bei der Nichterkennung von sicherheitsrelevanten Mängeln welche zum Zeitpunkt der Prüfung hätten erkannt werden können zur Rechenschaft gezogen werden können.
    Fiktives Beispiel: eine alte Oma(Nichtfachfrau) fährt mit ihrem KFZ zum TÜV, der Prüfer(amtl. zug. Fachmann) unterlässt es aber die Bremsschläuche auf Porösität zu prüfen. Die Oma fährt mit der frischen Plakette von Hof und muss an der nächsten Kreuzung eine Vollbremsung hinlegen...gelingt ihr aber nicht da der Bremsschlauch gerissen/geplatzt ist und aufgrund des Zweikreisbremssystems nur ein Teil der Bremsleistung zur Verfügung steht...Knall...
    Der vom Gericht bestellte amtliche Sachverständige erklärt dann den geplatzen Bremsschlauch als Ursache..
    Nach m.M. müsste der TÜV-Prüfer wegen Fahrlässigkeit belangt werden können...

    Die Jungs kriegen dafür richtig Geld und gelten als unabhängige Gutachter ...dafür kann ich auch etwas erwarten...

    Gruß
    Dirk

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    #33
    Hi Dirk
    Prinzipiell stimme ich deiner Meinung zu und in einem solch krassen Fall wird es vielleicht auch so sein.

    In etwas allgemeineren Fällen sind die Richter anderer Meinung.
    Ich fahre mit einem "naja 2-Jahre-geht-noch" Bremsschlauch spät abends beim TÜV raus und erwische am Heimweg einen Stein als ich die Karre mal kurz am Strassenrand abstelle weil ich . . . . Der Stein demoliert die Antriebswellenmanschette und knackt die Leitung an. Davon merke ich nichts und das Auto bremst. Mitten unter der Fahrt geht das Licht aus (weil der Schalter verreckt), ich trample auf die Bremse, erwische dennoch besagte Omi und es knallt.
    Sprich: 3 TÜV Mängel! In einer Stunde nach dem TÜV kann viel passieren. Natürlich ist das genauso konstruiert wie "Dein" Bremsschlauch.
    gerd

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    #34
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi Dirk
    Prinzipiell stimme ich deiner Meinung zu und in einem solch krassen Fall wird es vielleicht auch so sein.

    In etwas allgemeineren Fällen sind die Richter anderer Meinung.
    Ich fahre mit einem "naja 2-Jahre-geht-noch" Bremsschlauch spät abends beim TÜV raus und erwische am Heimweg einen Stein als ich die Karre mal kurz am Strassenrand abstelle weil ich . . . . Der Stein demoliert die Antriebswellenmanschette und knackt die Leitung an. Davon merke ich nichts und das Auto bremst. Mitten unter der Fahrt geht das Licht aus (weil der Schalter verreckt), ich trample auf die Bremse, erwische dennoch besagte Omi und es knallt.
    Sprich: 3 TÜV Mängel! In einer Stunde nach dem TÜV kann viel passieren. Natürlich ist das genauso konstruiert wie "Dein" Bremsschlauch.
    gerd
    Hallo Gerd, richtig.. mein fiktiver Fall sollte ja auch lediglich der Verdeutlichung dienen...im waren Leben ist nicht immer alles gerade
    .
    Mich stört es nur sehr wenn die Prüfer Ihrer Verpflichtung nicht nachkommen...klar es gibt auch Kollegen die froh sind wenn sie ihr (altes) Moped noch irgenwie durchbekommen...aber es gibt sicherlich auch solche die sich darauf verlassen das Mängel erkannt werden damit sie die beheben lassen können um ein sicheres Moped zu haben.
    Ich hatte schon weiter oben beschrieben: Moped meiner Frau /F650GS-Bj 10/2010 beim TÜV vorgeführt...das Einzige was er gemacht hat ist Abgasprüfung..keinen Blick auf die Kette, Kettenrad, Ritzel, ..nicht einmal die Kupplung und nicht einmal Fuß-oder Handbremse betätigt...nicht am Rad gewackelt um Spiel im Vorderrad- Hinterradlager und Lenkkopflager zu prüfen...ganz zu schweigen von der sonst üblichen Kreisrunde mit Vollbremsung auf dem Hof.....keine 10 min und 56,-€...
    Gruß
    Dirk

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    #35
    Womöglich habe ich mich missverständlich ausgedrückt. So weit ich weiß, haben Kfz Prüfer Pflichtpunkte, die abgearbeitet werden müssen. Was ich meinte ist, ob sie dies tun oder nicht, ist deren Problem, nicht das der Prüforganisation.
    Ich unterstütze die Ansicht, das Prüfer, die nachweislich und wissentlich einen Punkt nicht geprüft haben, Konsequenzen erfahren müssten. Das passiert auch.

    Gleichwohl obliegt die Verantwortung für den sicheren Betrieb einer Anlage immer noch dem Betreiber und niemandem sonst.

    MArtin

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    #36
    Der Prüfer war abba auch sauuuplööd, schleppt die ganze schöne Kohle mit sich im Auto herum
    Gut was die da in Stuttgart abgezogen haben ist wahrscheinlich kriminell, ein Scheinwerferschutzgitter was nicht erlaubt ist durch zu winken auch zu kriminalisieren, weiß ich nicht. Solche Teile kann man sich auch eintragen lassen, wird bei Baustellenfahrzeugen auch so gemacht.

    Snoop doog sollte sein Glück nur nicht so im Net verbreiten sondern lieber still genießen.


    Zitat Zitat von bastl-wastl Beitrag anzeigen
    Glück gehabt.
    Nur mal so als Tip:
    Ich würde mit solchen Infos mit welchen Mängeln du wo den Stempel bekommen hast,vorsichtig sein.
    Außer du willst in Zukunft nicht mehr so einfach die HU bestehen.

    Betrug mit Tüv-Plaketten: Plakette echt, Prüfbericht gefälscht - Landkreis Esslingen - Stuttgarter Zeitung

    Aufgekommen ist der Skandal wegen eines Kunden wie du.

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    #37
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Der Prüfer war abba auch sauuuplööd, schleppt die ganze schöne Kohle mit sich im Auto herum
    Gut was die da in Stuttgart abgezogen haben ist wahrscheinlich kriminell, ein Scheinwerferschutzgitter was nicht erlaubt ist durch zu winken auch zu kriminalisieren, weiß ich nicht. Solche Teile kann man sich auch eintragen lassen, wird bei Baustellenfahrzeugen auch so gemacht.

    Snoop doog sollte sein Glück nur nicht so im Net verbreiten sondern lieber still genießen.

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    #38
    Zitat Zitat von Roter Oktober Beitrag anzeigen
    Der Prüfer war abba auch sauuuplööd, schleppt die ganze schöne Kohle mit sich im Auto herum
    Gut was die da in Stuttgart abgezogen haben ist wahrscheinlich kriminell, ein Scheinwerferschutzgitter was nicht erlaubt ist durch zu winken auch zu kriminalisieren, weiß ich nicht. Solche Teile kann man sich auch eintragen lassen, wird bei Baustellenfahrzeugen auch so gemacht.

    Snoop doog sollte sein Glück nur nicht so im Net verbreiten sondern lieber still genießen.
    Die Frage ist, wo ziehst Du die Grenze, die zwischen sinnvoll und nicht sinnvoll, zwischen geht noch und ist kriminell. Ich hab schon TüV-Termine gehabt, da habe ich mich gefragt ob er das Ding nicht gleich zerlegen will (Mangelfrei) und Termine (okay es hat gegeossen wie aus Eimern) wo der Prüfer den Motor angelassen hat, ein Mal geguckt ob alle Lampen gehen, 3 mal im Motorrad gewippt und durchgewunken.

    Als Motorrad-Fahrer achtest Du doch viel mehr drauf, ob alles okay ist, Du hast keine Knautschzone.

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    #39
    Hi
    Scheinwerfergitter bei Baustellenfahrzeugen
    Das trägt so und so niemand ein. Wenn, dann ist die Eintragung gegenstandslos weil illegal.
    Es wird am Baufahrzeug genauso toleriert wie eben auch bei manchen Moppeds zumal ein Radlader vielleicht nur deshalb ein Nummernschild hat weil er auch mal auf einer öffentlichen Strasse bewegt werden muss aber seine Hauptbestimmung nun mal das Wühlen an Stellen ist wo er kaum jemanden nach dem Huygenschen Prinzip belästigt :-).

    Was macht man bei zu "laschem" TÜV?
    Würde irgendwer zum TÜVie sagen "ey, prüf' mal richtig!"?
    Wie würde ich als TÜVie reagieren? Denken "Sch... der will mich hinhängen!"? Und sagen "Entschuldigung, Sie haben recht. Ich war offensichtlich etwas daneben, ich mach' das nochmal".
    Dann aber Gnade Dir Gott! Die HU wird etwas dauern und niemand wird meckern können.
    Auch die Restlichen "Probanden" an diesem Tag nicht.
    gerd

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    #40
    Musste mit dem HU Gespann zur HU. Dachte, das machste mal eben am Samstagmorgen. Kurz bei der DENRA rein. So 'ne kelien Station, wie sie die letzten Jahre überall von TÜV und DEKRA entstanden sind.

    Der wechselte echt die Farbe, als er das Gespann sah. Und brauchte längere Zeit um den Kfz Schein zu lesen?!?

    Zu seinem Glück hatte sich das hintere Blinkerbirnchen verabschiedet und ich somit auch.

    Bin dann kurz zur Garage, neues Leuchtmittel rein und ab zum TÜV. Reifengröße, Profil, Beleuchtung, Probefahrt, Abgas, wurden ohne viel Gedöns kontrolliert. Souverän heisst das wohl. . .


    Ich will dem DEKRA Menschen ja niGS, aber das werd ich weder ihm, noch mir, nochmal zumuten. Aus Unwissenheit oder Unsicherheit könnte es sonst schwer werden.


    Stephan


 
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