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Ist die R1150GS anfängertauglich

Erstellt von Flooster, 20.03.2010, 21:17 Uhr · 60 Antworten · 7.937 Aufrufe

  1. LGW Gast

    Standard

    #21
    Tja, was lernen wir daraus - nie an den Stiefeln sparen

    Ich find' schon dass die 1150er Anfängertauglich ist. Man muss sich halt des Gewichts bewusst sein. Ich hab' selbst meine Dakar mal fast im Hinterhof gelegt, der wg. Algen recht rutschig war und etwas abschüssig. Fuß auf der falschen Seite raus, weggeblibbert - das hätt's sein können. Zum Glück konnte ich noch reagieren, und das Gewicht verlagern auf die andere Seite...

    Ich habe mich für die Dakar entschieden weil

    a) mag ich's noch etwas Geländetauglicher
    b) das Kälbchen kann ich zur Not eher mal alleine aufheben als ne Q

    Aber wenn deine Schwerpunkte eher auf Reisetauglichkeit oder Soziatauglichkeit liegen (letzteres ist auf den Kälbchen möglich, aber kein Geschenk), dann ruhig direkt zur 1150 gegriffen und Spaß gehabt.

    Bei ner neuen 12er würd' ich vielleicht abraten, einfach weil die Gefahr, mit einem unglücklichen Tritt >5000€ zu vernichten... aber bei ner gebrauchten, ist das nicht son Thema.

    Go go go

  2. Registriert seit
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    Standard

    #22
    Die 1200er ist doch genauso gut geschützt oder was soll da anders sein?

    Übrigens bekommt man die Dicke recht einfach hoch, man braucht blos die richtige Technik und denkt an die Haltung eures Rückens

  3. LGW Gast

    Standard

    #23
    Zitat Zitat von Peter GS Beitrag anzeigen
    Die 1200er ist doch genauso gut geschützt oder was soll da anders sein?
    Ne, deswegen nicht. Aber der Wertverlust bei nem kleinen Kratzer etc. ist wg. des "Neuwagenfaktors" halt viel teurer.

    Was nicht bedeutet, dass man seine guten Gebrauchten nicht pfleglichst zu behandeln hat.

    Ich erinnere mich da an einen Kumpel, der damals uuunbedingt sofort nen fast neuen Golf III kaufen musste, nach dem Lappen. Nach ein paar Wochen im Parkhaus anner Wand lang, nach ein paar Monaten die Ölwanne auf nem Parkplatz aufgerissen - und jedes mal war "Holland in Not". Während ich meinen uralt-Lada auf dem Uni-Parkplatz zur Not auch in den Büschen parken konnte

  4. Registriert seit
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    #24
    Servus Gemeinde,

    wisst ihr, ich habe schon mit dem Gedanken F650/800 gespielt, und jetzt kommt meine ganz persönliche Meinung.

    1. Eine richtige GS beginnt mit einem "R" in der Bezeichnung.
    2. Eine richtige GS/BMW hat einen Kardanantrieb und keine Kette.
    3. Eine richtige GS ist Luft gekühlt.

    Punkt 2 und 3 sind einfach Punkte die für mich, für Robustheit, Wartungsfreiheit und Ingeneurskunst aus Deutschland stehen.
    Deshalb ist für mich eine R1150GS einfach die erste Wahl.

    Bei der F650GS kommt erschwerend dazu, dass mir die Instrumente nicht gefallen, bei der F800GS erscheint mir die Sitzbank etwas spartanisch. Und zu guter letzt, der BMW-Boxer ist einfach eine Legende.

    Viele Grüße
    Flo

  5. LGW Gast

    Standard

    #25
    Nur das man mit dem Dickschiff mit dem R vorne nicht vernünftig im Gelände fahren kann. (ohoh jetzt geht er los, der Flammenkrieg )

    Dafür ist z.B. auch die Sitzbank der 800er deutlich besser geeignet. Wie auch die Kette und der ganze Rest vom Moped.

    Aber zum Glück legt ja nicht jeder die gleichen Schwerpunkte, und wofür die Q besser ist als das Kalb, hatte ich ja glaub ich auch geschrieben.

    Der Kardan ist ggü. der Kette auf langen Touren ein Geschenk. Auf dem Weg zur Eisdiele eher egal

    Entscheidend ist ja nur, dass der Hobel dem Fahrer gefällt, und wenn die 1150er da dein Ding ist, why not. Ich habe beim Kauf ja auch hin und her überlegt, aber bei allem Komfort, die 12er ist mir zu klobig. Und die Sitzbank zu bequem, ich will leiden beim Fahren

  6. Registriert seit
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    #26
    Ehrlich gesagt kann ich den Nachteil der Kette nicht so ganz verstehen, wenn da ein ordentlicher automatischer Schmierer dran ist, hat sie doch eigentlich einen gewaltigen Vorteil auf Reisen: Wenn was mit der Kette ist kann man sie leicht austauschen, wenn Kardan futsch ist, dann ist auch die Reise vorbei..

    Oder irre ich?

    Gut die Sitzbank kann man einfach austauschen..aber ich denke beim Thema Haltbarkeit der Motoren ist der Dicke Boxer einfach Spitze

  7. Registriert seit
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    #27
    Da hst du recht, es ist wirklich eine sehr subjektive Entscheidung, abhängig von den eigenen Schwerpunkten und vom persönlichen Geschmack.

    Die 1150er deshalb weil ich mit ihr gerne reisen würde, auch weitere Reisen über mehrere Wochen...

  8. LGW Gast

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    #28
    Zitat Zitat von Peter GS Beitrag anzeigen
    Gut die Sitzbank kann man einfach austauschen..
    Wobei da bei der 800er durch die Bauform Grenzen gesetzt sind, einen so bequemen Sessel wie bei der Q wird man nicht hinbekommen. Aber wenn man sowieso die ganze Zeit steht, merkt man das doch auch nicht

    Der Kardan ist ja üblicherweise nicht "futsch", deswegen stellt sich das Problem nur sehr selten. Da ist bei nem Kälbchen schon zweimal die Dichtung an der Ölpumpe durch, bis der einmal kaputt geht

    Letztlich kann es nur ne Probefahrt zeigen.

  9. Registriert seit
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    Standard Ich rate ab.

    #29
    Tach !

    Ich bin selbst Späteinsteiger, habe erst 05 mit 40 Jahren den A-Schein gemacht, natürlich auch unbeschränkt - mein "Anfängermoped" war eine K 75 RT, und das war auch gut so.

    Ich halte die GS ab den 4-V-Modellen nicht für Anfängertauglich.

    Das ist bei der GS auch eine Frage von Größe und Gewicht. Das reine Gewicht, die kg-Angabe im Datenblatt ist hier weniger wichtig, als die Verteilung dieses Gewichts. Die GS baut sehr hoch. Dadurch ist sie im Stand, beim rangieren und in allerlangsamster "Schleichfahrt" im 1. Gang mit schleifender Kupplung etwas kippelig.

    Setzt Dich einfach mal auf eine drauf, die bei irgendeinem Händler zum Verkauf steht. Probesitzen geht immer ! Beim ersten Aufsitzen auf einer GS kommt man sich nämlich vor, wie in der Turnstunde. Und wenn Du dann oben sitzt, mit dem riesigen Lenker, dem gewaltigen Tank ... naja ...

    Die GS ist leicht zu fahren und "handeln", wenn man schon Vertrauen ins Motorrad ganz allgemein gefunden hat. Ganz am Anfang ist das wohl meist nicht der Fall. Da überwiegen noch gewisse, natürliche Ängste.

    Aber das mußt Du selbst wissen ! Wenn Du Dich als Fahrschüler schon für die GS interessierst, dann braucht dieser Faktor nicht entscheidend zu sein.

    Das hohe Gewicht alleine braucht Dich nicht abzuschrecken. Sowie der Brocken Schrittgeschwindigkeit erreicht, wird er "gefühlte" 2 Zentner leichter.

    Aber:

    Ich meine, daß sie sich zu leicht fährt - vor allem auch mit der falschen Technik: eine GS kann aus der Perspektive des Anfängers unendlich lange durch die Kurve "gedrückt" werden. Dh der Oberkörper bleibt in der Vertikalen, und man 'drückt' das Motorrad mit dem Lenker unter sich in die Schräglage. Diese Technik, die eigentlich eine Ausnahmetechnik ist, kann bei der GS den Fahrbetrieb dominieren, so daß man als blutiger Anfänger geradezu verführt wird. "Drücken" ist viel leichter und kompfortabeler als das "Legen", bei dem man mit dem Oberkörper zusammen mit dem Motorrad in die Kurve legt, Körperhochachse und Hochachse des Motorrades zumindest parallel bleiben. Diese Kurventechnik ist wesentlich anspruchsvoller - aber auch wesentlich leistungsfähiger. Um das Potential einer Maschine voll nutzen zu können, muß man "legen" können. Das gilt auch für die GS, wenns flotter zur Sache geht. Wenn man die GS durch eine schnelle Kurve "drücken" will, geht man in Gefahr, daß die Zylinderköpfe dem Asphalt sehr nahe kommen. So eine Bodenberührung ist nicht unbedingt eine Katastrophe - aber sie erschreckt einen Anfänger jedoch gewaltig.

    Wer auf einer GS fahren lernen will, ist daher meiner Meinung nach der Gefahr ausgesetzt, "falsch fahren" zu lernen. Und je tiefer sich so ein Fehler einschleift, um so schwerer ist es, ihn später wieder zu korrigieren.

    Ich würde dem Boxer-interessierten Anfänger zu einem Roadster raten: R 850, 1100, 1150 R ! Man sitzt auf den Roadstern mindestens genauso kompfortabel, wie auf der GS, hat aber einen weniger extremen Lenker. Das Fahrwerk liegt deutlich tiefer, was das Bewegen im Schiebebetrieb, Aufbocken usw. erleichtert. Man freundet sich mit dem Roadster weitaus schneller an, als mit dem Riesengebirge von Motorrad namens GS !

    Ich selbst bin 183cm lang, habe auch "extralange" Beine - aber trotzdem kann ich meiner 1150er, wenn sie auf dem Hauptständer steht, gerade so über die Scheibe linsen. Sie ist fast so hoch wie ich selbst. Wie ich schon sagte: man muß sie besteigen - auf den Roadster setzt man sich, wie vom Fahrschulmoped gewohnt, von oben drauf.

    Für den Anfänger dürften sich ferner hinsichtlich der Fahreigenschaften keine wesentlichen Unterschiede bemerkbar machen - für die ersten 2-3 "Saisons" reicht es allemal ! Die Roadster haben zudem einen großen Vorteil: sie sind preismässig regelmässig 1-2.000 € unter dem vergleichbaren GS-Modell (gleicher Motor, Baujahr, Laufleistung, Ausstattung, Zustand) angesiedelt.

    Und mit dem Roadster fällt es wesentlich leichter, sich in die Kurve zu legen. Man muß es auch - eben weil das Fahrwerk weniger Bodenfreiheit bietet, man mit "drücken" beim Roadster schneller an die Grenzen kommt. Man tut sich leichter, weil der Lenker schmaler ist. Bei der GS muß ich den kurvenäusseren Arm ganz schön lang machen, wenn ich mich in die Kurve hineinlegen will - oder muß. Und der Roadster läuft in schnellen Kurven deutlich stabiler - eben weil er "tiefer gelegt" ist. Das ist schlichte Fahrphysik.

    Wenn Du also schon zum BMW-Händler für ne Probefahrt mußt, dann schau Dir doch auch mal die Roadster an, setzt Dich drauf, fahr sie mal ! Ich möchte fast eine Wette abschließen, daß Du Dich schon bei der Sitzprobe "in" einem Roadster wohler fühlen wirst, als "auf" einer GS.

    Und warum fahre ich keinen Roadster ?

    Erstens bin ich kein Anfänger - die GS habe ich November 2008 am Ende meiner vierten Saison und weit über 100.000 km auf dem Bock gekauft. Ich fühlte mich ihr "von Anfang an gewachsen".

    Zweitens sind die Kurveneigenschaften der GS im engsten Geläuf, auf schmalen Bergstraßen und in Spitzkehren weitaus besser - und solche kleinen, engen, schmalen Strassen, zudem noch mit mässigem oder gar schlechten Belag sind nun mal das Revier der GS - ich wohne am Südrand des Thüringer Waldes, in ländlicher, bergiger Gegend - da gibt es viele solche Strässlein.

    Drittens hat die GS hervorragende "Schlechtwegeigenschaften" - auch wenn ich kein Geländefahrer bin: über jede Schotterpiste kommt man drüber, und kann - in unserer Gegend zumindest - auch mal in den Wald oder das Feld fahren ... oft steht noch nicht mal ein Verbotsschild da, und wenn eins da steht, kümmert sich selten jemand drum, eben weil die Gegend dünn besiedelt ist.

    Viertens ist die GS wegen dieser Schlechtwegtauglichkeit, der besseren Möglichkeit der Zuladung und dem besseren Wetterschutz "alltagstauglicher".

    Viel Spaß bei der Qual der Wahl !

    Aber eines würde ich Dir wirklich anraten: egal ob Roadster oder GS, ob Boxer oder "F", oder gar K - bleib beim weissblauen Hause für das erste Moped. Ein wirklich schlechtes Motorrad hat BMW wohl nie gebaut, die Kisten fahren sich leicht und gut, sind leistungsfähig, tolerieren die beim Anfänger unvermeidlichen Fahrfehler weitaus großzügiger, als andere Mopeds, und vermitteln ihrem Fahrer von Anfang an ein großes Vertrauen zur Maschine - sie sind nämlich spätestens seit den 80ern, seit der "K-Serie" konsequent ergonomisch "auf den Fahrer zu gebaut", sozusagen um den Fahrer herum.

    Gruß

    Kroni

  10. LGW Gast

    Standard

    #30
    Zitat Zitat von Kroni Beitrag anzeigen
    Ich halte die GS ab den 4-V-Modellen nicht für Anfängertauglich.
    Ein Bekannter hat gerade mit der Fahrschule angefangen - die haben dort eine (leicht gedrosselte) R850GS

    Ich kann ja mal die Zylinderkopfabdeckung abschrauben und sicherheitshalber die Ventile zählen


 
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