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Kupplungsnehmerzylinder ersetzen

Erstellt von husky2304, 26.03.2016, 23:22 Uhr · 14 Antworten · 1.474 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Kupplungsnehmerzylinder ersetzen

    #1
    Hallo zusammen! Während einer Motorradtour rund um die Heimatadresse,Gott sei Dank, viel plötzlich die Kupplung aus.Der Kupplungshebel wurde immer weicher und letztlich ganz weich und null Kupplung mehr.Schalten ohne Kupplung.Geht ganz gut bei unserer 1150 GS.Gefühlt bis nach hause natürlich jede Ampel rot. Aber zu hause angekommen.Was jetzt folgt ist das was zur Analyse und zur Instandsetzung erfolgt ist.Vor weg ich bin gelernter Kfz.- Mechaniker und übe einen technisch anspruchsvollen Beruf aus.Das sollte Euch aber nicht abschrecken.
    Also:
    1. zu hause angekommen kontrollierte ich die GS auf Leckagen-keine Feststellung
    2. den Deckel von der Kupplungshandpumpe entfernt und den Flüssigkeitsstand in dem Behälter kontrolliert. Es fehlte keine Bremsflüssigkeit!?
    3. Dei Bremsflüssigkeit sah aus wie Graphitschlamm
    4. Dank der Foren kamm dabei heraus das diese Synthome auf den Defekt des Kupplungsnehmerzylinders hinweisen.
    5. Ab zum Freundlichen K-Nehmerzylinder,Dichtung und Filzstopfen 121 Euro- bei Ebay neu 161 Euro-Obacht!
    6. Wie ihr den ausbaut könnt ihr in den Foren lesen,aber bitte vergesst diese Dinge wie- geht so raus ganz leicht -nein! Ihr müsst alles so machen wie beim Kupplungswechsel-nur nicht ganz so schlimm. Aber der Heckrahmen muss freigemacht und gekippt werden.dann ist es echt leicht-eben viel Schraubarbeit die sich aber lohnt, wenn man den Preis des Freundlichen hört- ca. eine Woche Urlaub.
    7. Worauf ihr achten müsst ist das Entlüften der Leitung und der Zylinder!
    8. Erst müsst ihr die Handpumpe am Lenker entlüften.Das gehr so.Lenker ganz nach rechts einschlagen-da durch ist der Kupplungshebel ganz oben am höchsten Punkt. Jetzt müsst ihr, ich weiss nicht wie oft den Kupplungshebel immer kurz betätigen ich sag mal-klick,klick,klick! Auf dem Boden des Bremsflüssigkeitsbehälters der Kupplungsarmartur seht ihr eine Bohrung-nicht zu nah dran sonst gibt es was ins Gesicht!Solange pumpen bis keine Luftbläschen mehr aus der Bohrung kommen.Danach unten die Entlüftungseinheit entlüften wie ihr wollt.Also mit Unterdruck oder nach Altvätersitte mit Schlauch und Glas und Pumphelferlein.

      Es ist viel Arbeit aber leistbar!

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hi
    Zitat Zitat von husky2304 Beitrag anzeigen
    Wie ihr den ausbaut könnt ihr in den Foren lesen,aber bitte vergesst diese Dinge wie- geht so raus ganz leicht -nein! Ihr müsst alles so machen wie beim Kupplungswechsel-nur nicht ganz so schlimm. Aber der Heckrahmen muss freigemacht und gekippt werden.dann ist es echt leicht-eben viel Schraubarbeit die sich aber lohnt, wenn man den Preis des Freundlichen hört- ca. eine Woche Urlaub.
    Es kann ja sein, dass Du das so machst, aber es geht definitiv auch ohne den Heckrahmen zu kippen.
    Von "leicht", "problemlos" oder auch "schnell mal" hab' zumindest ich noch nie geredet.
    Und man muss einen Inbusschlüssel kürzen.
    gerd

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    #3
    Hallo Gerd,

    Bei meiner 1150GS war eigentlich überall Torx verbaut und kein Inbus.
    Damit stelle ich mir die Operation schwieriger vor.
    Hast du da Infos, ob dort auch bei neueren Moppeds noch Inbus eingesetzt wird?

    Ich musste bisher nie da dran, nur an Getriebe oder Kupplung.

  4. Registriert seit
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    #4
    Hi Larsi
    Bei meiner1150iger aus 2002 ist der Kupplungszylinder auch mit Inbusschrauben befestigt.
    Inbusschlüssel liegen auch dem Bordwerkzeug bei.
    Gruß Edgar

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    #5
    Hi Larsi
    Bei meiner1150iger aus 2002 ist der Kupplungszylinder auch mit Inbusschrauben befestigt.
    Inbusschlüssel liegen auch dem Bordwerkzeug bei.
    Gruß Edgar

  6. Registriert seit
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    #6
    Hi
    Bei meiner 1150 aus 2003 sind es jedenfalls Inbus (sonst würde ich nicht schreiben, dass man einen Inbus absägen muss).
    gerd

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Bei meiner 1150GS war eigentlich überall Torx verbaut und kein Inbus.
    Moin, vermutlich hat da jemand viel Zeit gehabt und hat alle oder viele Schrauben ausgetauscht, wobei der Austausch der Schrauben am Nehmerzylinder für mich die Sinnhaftigkeit fehlt.

    Bei mir hat der Austausch des Zylinders 30 min gedauert (mit Inbus), wobei ich einige Zeit gebraucht habe, um mich unter der GS ordentlich zu positionieren.
    Aber dann gings gut, ist halt feinmotorische Arbeit.

    Grüßle

    Andi

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    #8
    Zitat Zitat von Andi1965 Beitrag anzeigen
    Moin, vermutlich hat da jemand viel Zeit gehabt und hat alle oder viele Schrauben ausgetauscht, ...
    Ja, aber das war BMW in Berlin.
    Das Motorrad hatte ich 04/2002 neu gekauft.
    Viele Schrauben, die bei Modelljahr 2001 noch Inbus waren (gefühlt alles an Zylindern,Motordeckeln, Bremse, Fahrwerk), waren in Torx ausgeführt.

    Daher meine Frage.

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    #9
    Hi Larsi,

    dann war es wohl eine BMW spezielle Prozessänderung, von Inbus auf torx und denn wieder zurück.
    Meines Wissens nach sind die 1150 noch überwiegend mit Inbus gefertigt worden, erst ab der 1200er sind sie auf Torx umgestiegen, wohl auch wegen der automatisierung und schnelleren Arbeits-/Montagezeiten.

    Grüßle

    Andi

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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Hallo Gerd,

    Bei meiner 1150GS war eigentlich überall Torx verbaut und kein Inbus.
    Damit stelle ich mir die Operation schwieriger vor.
    .
    hallo larsi,

    ich steh da wohl auf der leitung!
    was ist bei dieser rep. grundsätzl. anders, ob inbus o. torx?
    wenn's mit einem gekürzten inbus-stift geht, sollte es mit gekürztem torx-stift wohl auch gehen?
    ich würde darüber hinaus tippen, daß man an die inbus-/torxschrauben auch mit solch einer minirätsche mit direktaufnahme von 6,3 mm-bits (nicht 1/4-zoll-rätsche!) drankommt. hab den zyl. aber in der praxis bislang noch nicht bei montierter schwinge gewechselt.

    grüße vom elfer-schwob


 
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