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Kurvenschleifen

Erstellt von Joerg_KS, 31.05.2006, 19:24 Uhr · 17 Antworten · 2.515 Aufrufe

  1. Registriert seit
    25.05.2004
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    Standard

    #11
    Zitat Zitat von Joerg_KS
    Aber mal ganz nebenbei:

    Man liest hier viel, dass die originalen Federelemente von Wilbers in der ADV nix taugen und für Beladungszustand nicht ausgelegt seien!?!?! Kann das sein?

    Jetzt hat die ADV schon die Wilbers mit längerem Federweg drin und soll deutlich besser sein, als die normale GS. Kann man die "Normale" dann überhaupt fahren??? Ist die nur für Säuglingsgewichte ohne Helm konzipiert?

    Ich werde den Verdacht nicht los, dass wir hier möglicherweise den Werbestrategieen der Zubehörausstatter auf dem Leim gehen, die uns glauben machen wollen, nur mit speziellen Zubehör sei das Mopped überhaupt ein wirkliches Solches.

    Auch bei der K hieß es immer, das Originale tauge nix, mann müsse mindestens Wilbers fahren. Jetzt habe ich ein Wilbers originalverbaut, und schon erfolgt der Hinweis auf das einzig wahre Öhlins...

    Dass es Qualitätsunterschiede gibt, möchte ich garnicht leugnen, aber derart, dass man es als Feierabend/Urlaubsfahrer im Nichtextrembereich merkt und mit der Originalware eigentlich garnix geht?!?!? Insbesonder frage ich mich wirklich, wie die "normale" GS überhaupt fahrbar sein soll...

    Naja, ich hab´ sie ja erst eine gute Woche... vielleicht lerne ich ja auch noch, dass man ein knapp 14.ooo Steine teures Bike tatsächlich erst noch fahrbar machen muss... mein Weltbild würde leiden.

    Nachdenkliche Grüße

    Jörg

    Also ich sehe das so! Als ganz normaler Alltagsnutzer mit normalem Gewicht wird niemand die originalen Federbeine einer GS, und erst Recht nicht die einer ADV, an die Grenzen bekommen!
    Ich denke es ist etwas Einstellungsarbeit nötig, bis man das persönliche Nonplusultra für sich gefunden hat!

    Für Extremeinsatz im Gelände oder auf der Rennstrecke gibt es sicher bessere Alternativen bezüglich der Federbeine, aber dafür gibt es auch Bikes die sich ohne Umbauten besser für jeweilige Einsätze empfehlen!

    Ich bin jedenfalls mit meiner ADV so zufrieden wie sie ist und investiere mein Geld lieber in Tankfüllungen....obwohl ich mir gerade einen LeoVince Endschalldämpfer gegönnt habe.
    Aber jedem das Seine!

    Gruß Uwe

  2. BoGSer-Rüde Gast

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    #12
    Hallo Leute,

    ich habe jetzt viel über Federvorspannung und Dämpfereinstellung gelesen und doch nicht alles kapiert, sorry . Fahre eine "normale" 1150 GS mit Original-Fahrwerk und wiege mit Klamotten ca. 90 Kilo, meistens fahre ich solo ohne Gepäck. Über die Fahrwerkseinstellung habe ich mir bislang wenig (d.h. keine) Gedanken gemacht und möchte das aber ändern. Bislang fahre ich so, wie im Handbuch beschrieben:
    Federvorspannung Vorderrad 1. Stufe (Straße), Hinterrad auf Low (bis Anschlag nach links gedreht), Dämpfer zunächst bis Anschlag nach rechts und dann eine halbe Umdrehung nach links.

    Jetzt habe ich folgende Fragen:
    • Im Handbuch sind für die Federvorspannung folgende Stufen beschrieben: 1. Stufe (Straße), 3. Stufe (Schotter o.ä.), 5. Stufe (Gelände). Was ist mit 2 und 4?
    • Von welcher Ausgangsposition werden die Klicks bei der Federvorspannung am Hinterrad gezählt? Erst ganz nach links oder erst ganz nach rechts?
    • Gibt es eine "Allroundeinstellung" für überwiegend Straße und gelegentlich Schotter oder sollte ich da jedesmal neu einstellen?
    Bin dankbar für Tipps und bitte gleichzeitig um Nachsicht für einen technisch nicht so begabten .

    Danke und Grüße, Wallace

  3. Registriert seit
    07.09.2004
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    Standard

    #13
    Zitat Zitat von Psycho
    Also ich sehe das so! Als ganz normaler Alltagsnutzer mit normalem Gewicht wird niemand die originalen Federbeine einer GS, und erst Recht nicht die einer ADV, an die Grenzen bekommen!
    Ich denke es ist etwas Einstellungsarbeit nötig, bis man das persönliche Nonplusultra für sich gefunden hat!

    Für Extremeinsatz im Gelände oder auf der Rennstrecke gibt es sicher bessere Alternativen bezüglich der Federbeine, aber dafür gibt es auch Bikes die sich ohne Umbauten besser für jeweilige Einsätze empfehlen!

    Ich bin jedenfalls mit meiner ADV so zufrieden wie sie ist und investiere mein Geld lieber in Tankfüllungen....obwohl ich mir gerade einen LeoVince Endschalldämpfer gegönnt habe.
    Aber jedem das Seine!

    Gruß Uwe
    Hi,

    so habe ich auch immer gedacht..........bis ich meinen Motor getunt habe.....mit jetzt deutlich über 100 PS am Hinterrad, kommt das serienmäßige ADV-Fahrwerk merklich an seine Grenzen, wenn die Leistung in kurvigem Geläuf ausgenutzt wird......

  4. Anonym3 Gast

    Ausrufezeichen Schaukel auf 2 Rädern

    #14
    Hallo Jörg

    ..ist aber schon merkwürdig...wenn du mal in eBay schaust..sämtliche gebrauchten Öhlinsfahrwerke kosten noch richtig Geld ..warum wohl...ich gebe dir nur einen Tipp..fahre nie...nie...niemals mit einer Q mit einem Wilbers oder Öhlinsfahrwerk....jedem Laien wird auffallen was BMW da für einen " Mist "serienmässig verbaut hat . Und noch etwas das japanische Showa serien Fahrwerk ist echt an einer Q brauchbar...und als Faustformel gilt hierbei...umso schwerer die Beladung desto besser funzt es..isch ja auch logisch...das Fahrwerk muß auch noch bei dem Gewicht funktionieren welches in Deinen Papieren als Zulässiges Gesamtgewicht aufgeführt ist....fahrt ihr immer und überall mit min. 8 Zentnern Kampfgewicht durch die Gegend ?

    .....viele Leute meinen bei einem Motorrad ist es wichtig...immer schön hart eingestellt ..falsch..genau das Gegenteil...und daß geht eben nur wenn an den Fahrwerkskomponenten die Dämpfung eingestellt werden kann..denn die wirkt der Federvorspannung bei Strassenunebenheiten entgegen....

  5. Registriert seit
    31.05.2006
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    #15
    Zitat Zitat von Hertzi
    ...Tipp..fahre nie...nie...niemals mit einer Q mit einem Wilbers oder Öhlinsfahrwerk....jedem Laien wird auffallen was BMW da für einen " Mist "serienmässig verbaut hat . ...
    Ja Herzi, aber bei der ADV ist das Wilbers ja gerade serienmäßig verbaut!!!! Oder meinst Du damit, dass serienmäßig verbaute Wilbers und Öhlins "Mist" sind?!


    .....viele Leute meinen bei einem Motorrad ist es wichtig...immer schön hart eingestellt ..falsch..genau das Gegenteil...und daß geht eben nur wenn an den Fahrwerkskomponenten die Dämpfung eingestellt werden kann..denn die wirkt der Federvorspannung bei Strassenunebenheiten entgegen....
    Das verstehen ich jetzt nicht, was Du damit meinst... bitte um Erläuterung, so, wie Du es einem Fünfjährigen erklären würdest ;-)


    Jörg

  6. Anonym3 Gast

    Frage Versuch

    #16
    Hallo Jörg

    ..stelle dir eine gewicklete Feder vor...drück sie zusammen...mit nahezu der gleichen Kraft springt sie wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Um so weiter du sie zusammen drückst..folglich um so mehr Kraft mußt du aufbringen...so weit so gut.. ...wenn du jetzt mit dem Verstellrad an Deinem hinteren Stoßdämpfer nach rechts drehst..machst du im Endeffekt nicht anderes als die Feder vorspannen (zusammen drücken..) folglich fällt es dem Dämpfer mit zunehmenden Vorspannen schwerer beim Einfedern auf den
    Endanschlag zu gelangen.. ( Fahrwerk schlägt durch..schon mal was davon gehört?)..Nebeneneffekt...das Fahrzeug wird gleichzeitig beim Vorspannen höher..weil die immer weiter zusammengedrückte Feder dem Gewicht des Fahrzeugs und dem Dämpfer immer mehr Kraft entgegen stemmt... ....Dämpfer gibt es in der Gas..oder in der Öl ( ..mmmh Öhlins ) Ausführung ( oder wie bei mir an der HP2 in der Luftausführung )..die sind desswegen im Dämpfer..na für was wohl..um sich der Kraft der Feder entgegenzustemmen...sonst wäre der Stoßdämpfer ja nur eine leere Coladose....( im Prinzip kommst du mit einem Defekten Stößdämpfer immer noch nach Hause, die Feder trägt dich....dagegen bei einem Federbruch.oder wie beim Luftfahrwerk wenn keine Luft mehr im Gehäuse ist..schleift Das Rad oben an der Gepäckbrücke.... ...Stoßdämpfer Endanschlag!!!!!! )...

    ..Mit der Druckstufe..und mit der Zugstufe kannst du nach Deinen jeweiligen Bedürfnissen " Steuern " wie die Kiste aus und einfedern soll...mit den jeweiligen Ventilen in den Stößdämpfern...also nach rechts "zu" (härter und langsamer ) ..nach links "auf" (weicher und schneller) steht alles übrigens in der Bedienungsanleitung.

    ....2 Beispiele ...drehe die Federvorspannung ( Drehrichtung nach rechts ) komplett zu ... das Motorrad wird höher...lasse aber die Ventile der Druck oder Zugstufe offen ( also linker Endanschlag)

    ..so und im Gegenzug folgendes...Federvorspannung komplett auf ( die Kiste hängt also mit dem Hinterteil am Boden)..die Ventile der Druck oder Zugstufe drehst du dagegen zu ( Rechter Endanschlag..klick.klick..klick...)

    .....das ist natürlich der Vorteil von einem Fahrwerk wo es nichts zum Einstellen gibt, es ist dadurch sehr pflegeleicht..dagegen um so mehr Einstellmöglichkeiten es gibt umso mehr muß ich mich damit befassen ...

  7. Registriert seit
    31.05.2006
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    Standard

    #17
    Danke, Hertzi, für den - noch nicht ganz erfolgreichen- Versuch.

    Ganz kann ich noch nicht folgen:

    Zitat Zitat von Hertzi
    ...wenn du jetzt mit dem Verstellrad an Deinem hinteren Stoßdämpfer nach rechts drehst..machst du im Endeffekt nicht anderes als die Feder vorspannen (zusammen drücken..) folglich fällt es dem Dämpfer mit zunehmenden Vorspannen schwerer beim Einfedern auf den
    Endanschlag zu gelangen.. ...
    Das ist mir nicht ganz klar.

    Der Weg, um welchen die Feder eingefedert wird, ist Abhängig von der auf sie einwirkenden Kraft x.

    Je größer die Kraft, desto weiter das Einfedern.

    Erhöhe ich die Vorspannung auf einen Punkt y, passiert doch nichts anderes, als dass ich die Kraft, die erforderlich wäre Punkt y durch Einfedern zu erreichen, vorwegnehme, d.h. mit Muskelkraft und Schlüssel in das System einbringe.

    Die Kraft x, die nun durch ein Schlagloch ausgeübt wird, müsste doch daher bei vorhandener Vorspannung an Punkt y größer sein, als ohne Vorspannung, da sich Kraft des Schlagloches doch in letzterem Fall (ohne Vorspannung) bis zum erreichen von Punkt y schon etwas verbraucht.

    Ab Punkt y ist aber in jedem Fall die gleiche Kraft zum weiteren Einfedern erforderlich, egal, ob mit oder ohne Vorspannung. Nur, dass nach oben gesagtem mit Vorspannung auch mehr Kraft, nämlich die Gesamte, bei Punkt y ankommt, die Ferder mithin weiter einfedern müsste, als ohne Vorspannung.

    Soweit das alles richtig wäre, müsste die Feder bei Vorspannung auch eher durchschlagen, da die Kräfte ab Punkt y ja größer wären.

    Wie gesagt, ich habe keine Ahnung von Fahrwerkskomponenten oder Fahrwerkstechnik. Help!

    Eine Bedienungsanleitung habe ich nicht, ist aber bestellt...

    Grüße
    Jörg

  8. Anonym3 Gast

    Ausrufezeichen X..Y..Ungelöst....

    #18
    Hi Jörg

    ...sorry..ich komme mit über 40 da leider nicht mehr mit .

    ...machs doch nicht so kompliziert...
    ..Federvorspannung..
    ..Druckstufe ( falls vorhanden )..meistens unten am Dämpfer..
    ..Zugstufe ( falls vorhanden )..meistens an einem kl. Ausgleichsbehälter..
    ..Stelle alles in die Mitte von Deinem Einstellbereich ( z.B. 15 von 30 Klicks )...und los gehts....sollte dir die Kiste zu bockig oder hart vorkommen...Federvorspannung max. 2 klicks auf...Zugstufe lässt du...Druckstufe max. 2 Klicks auf...wenns optimal ist sollte das Motorrad ohne daß jemand darauf sitzt ( und nicht auf dem Hauptständer ) beim leichten Druck auf die Sitzbank ca. 1-2 cm einfedern.


 
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