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Lager Schaden im Endantrieb, BMW Motorrad antwortet so....

Erstellt von bmwfan1978, 24.08.2007, 10:19 Uhr · 16 Antworten · 15.681 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Lager Schaden im Endantrieb, BMW Motorrad antwortet so....

    #1
    Hallo zusammen,

    Ich bin neu hier im Forum und möchte meine Erfahrung mit meiner 1150 iger GS 2003 mit DZ, BKV wiedergeben.

    Ich war dieses Jahr in Kroatien( ein tolles Land), leider ist meine 4 Jahre alte Kuh dort ausgestiegen. Auf dem höchsten Berg ging mein Endantriebslager von einer Minute auf die Andere einfach so kaputt.
    Ich merkte bei der Abfahrt vom Sveti Jure ein schlagendes Geräusch+eierndes Hinterrad.
    Der Urlaub war gelaufen

    So nun wieder mit allem zu Hause ab mit der Karre zum Bmw Händler....
    Dort den Fall geschildert und auch Kulanz gestellt.
    Ich hatte gedacht das sich Bmw Motorrad mit an den Kosten beteiligt da ich erst 18800km auf der Uhr habe.

    So nun heute nach 14 Tagen kam endlich Post von München

    Wörtlich:

    Sehr geehrter Herr .......

    der defekt am Hinterachslager Ihrer BMW R1150 GS bedauern wir.

    Kostenhilfen im Rahmen der Kulanz werden nach festgelegten Richtlinien beurteilt und entschieden. BMW Motorrad zieht dazu die KM Leistung und das Alter eines Motorrades heran.

    In Ihrem Fall handelt es sich um ein Motorrad das 4 Jahre alt ist. Damit ist es außerhalb der Kulanzgrenzen. Die in Ihren Augen geringe Laufleistung kann bei der Kulanzentscheidung nicht mehr berücksichtigt werden, da das Alter des Motorrades überwiegt.

    Wir bitten Sie, unsere Entscheidung zu verstehen usw....


    Nun meine Frage wen erging es genauso wie mir, da ich es öfters im Netz gefunden habe Endantriebslager defekt???

    Ich finde es ist schon ein versteckter Mängel am Motorrad zudem kostet die Reperatur mit Teilen/Lohn 335 Euro!!!

    Das ist nun meine zweite BMW und ich glaube eine dritte wird es nicht geben.
    Der Kunde wird jedenfalls nicht wie ein König behandelt bei BMW Motorrad.
    Denn der Kontakt ist echt schwierig, es geht nur über Email Verkehr.
    Telefon Kontakte sind nicht erwünscht mit dem Kunden " Aussage meines Verkäufers im BMW Autohaus"

    Fazit= Morgen nach 3 Wochen warten und vielen Mails hole ich Sie wieder ab. Auf das Gespräch im Autohaus freue ich mich jetzt schon....

    Boxergruß

    Marco

  2. Registriert seit
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    #2
    Tut mir leid und bitte nicht boese sein. Aber nach 4 Jahren wuerde ich genau so entscheiden.

  3. Registriert seit
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    #3
    Ich bin kein Techniker, aber inwiefern ist ein Lager, das nicht als Verschleißteil angesehen wird, einem Altersprozess ausgesetzt? Wenn er jetzt 120.000 km drauf hätte, würde ich die Entscheidung verstehen...

    Das Problem mit solchen Entscheidungen ist immer, dass ein Kunde erstmal "verärgert" wird, obwohl BMW selbst eine Kostenbeteiligung nur wenige Eur kosten würde und man hier sogar die Chance hätte, Kundenbindungs-Effekte zu erzielen. Es ist klar, dass BMW nicht für alle Schäden aufkommen kann, die in den Jahren so auftreten, aber die Begründung scheint mir nicht logisch. Kann das einer von euch erklären?

  4. Registriert seit
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    #4
    Hi,

    es geht nur bedingt um technische Argumente. Wesentlicher sind Marketingaspekte, überall. Soll heißen, die wollen auch ihre Neu- oder Gebrauchtfahrzeuggarantie verkaufen.

    Wenn es immer kulant zuginge, würde die ja keiner mehr kaufen, der wäre auch blöd.

    Also: Anschlussgarantie und gut iss.

  5. Registriert seit
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    #5
    Hey zusammen,


    Also ich sehe es immer noch als versteckten Fehler. Es kann doch nicht sein das ein Kegelrollenlager nach 18800km sich verabschiedet.

    Heute habe ich mein Bike wieder abgeholt, naja so richtig hat es keinen Interessiert beim Autohaus in Bad Säckingen.

    Nun die Rechnung 335 Euro wahnsinn......

    Kegelrollenlager für Tellerrad ersetzen 201,30

    Dichtring 0,48

    0-Ring 3,99

    Kugellager 39,27

    Wellendichtring 18,73

    Getriebeöl 5,19


    Bremse prüfen 12,20

    Preise in Euro plus Steuern


    Ich finde das schon recht heftig aber was will man machen

    Also mein Entschluss steht fest BMW Motorrad hat einen Kleinkunden verloren.

    Ich habe zum Glück ein Auslesegerät ( GS911 ) denn die Fehler wurden im ABS Steuergerät nicht gelöscht beim BMW Autohaus obwohl es gesagt wurde!!!

    Also ich bin mal gespannt ob es noch Leidensgenossen gibt, im Nachbarforum das Offline ist war dieser Fehler haufenweise zu lesen!!!

    Gruß Marco

  6. Registriert seit
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    #6
    Hallo,
    ich finde die Reaktion vom BMW typisch. Ein Grund mehr, dort kein Neufahrzeug mehr zu kaufen. Ich arbeite im Maschinenbau. Wenn dort ein Lager vor 5 Jahren ausfällt steigt uns der Kunde auf's Dach. Einige verlangen Garantie für 10 Jahre. Kostet dann auch mehr, aber das rechnet sich.
    Lagerschaden nach 4 Jahren un keine 20.000 km halte ich für einen (Lager-)Fertigungs- oder Montagefehler im Werk. Es sein denn, die Karre war bei der Dakar dabei. Das darf nicht sein.

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Die Leute kaufen trotzdem und zahlen weiterhin ein Scheinegeld für die Dinger, nebenbei nörgeln sie noch über den Mist aus Japan....

    Nicht böse sein, das gabs schon damals....als die ersten 750er Hondas durch die Gegend brausten und nicht an jeder Ecke stehen blieben....man Herren, was hat die BMW, Italo und England Gemeinde gelästert.... ....und noch eine geraucht, neben der streikenden Kiste....wärend eine Honda einfach nur fuhr


    Gruß
    Willy
    PS, manche 4V laufen ja auch tadellos...und dann sind sie beinahe unschlagbar...

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Honda war schon immer solider als die meisten anderen. Im Moment belegt mal wieder eine Honda den Spitzenplatz in der Tabelle der 50.000 km MOTORRAD Dauertests. Die CBF1000 kam ohne jeden ausserplanmaessigen Werkstattaufhalt weg, und zwar als einziges von allen bisher getesteten Motorraedern. Auf Platz 3 ist die VFR800. Das sagt schon einiges ueber die angeblich langweiligen Hondas, oder?

    Das Japaner allgemein besser sein sollen wie BMW ist fuer mich Quatsch mit Sauce. Alleine deren Verhalten bei Garantiefaellen ist oft einfach widerlich. Nach 4 Jahren mit einem defektem Lager? Da wurde der Mann von der Theke gleich zur Tuer eilen und mir die 'freundlichst' aufhalten.

    Ich wundere mich nur, dass es bisher keiner der anderen Hersteller geschafft hat ein ernsthaftes Konkurrenzmodel zur GS auf die Raeder zu stellen. Schade. Eine ernsthafte Konkurrenz waehre wohl endlich mal noetig.

  9. Registriert seit
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    #9
    Moin,

    ganz aktuell sind zwei meiner Kollegen von der GS, einer von der 1150 und einer von der 1200, auf die Tiger umgestiegen. Wenn man überlegt, wo der Haupteinsatz vieler GSn ist, nämlich auf der Straße, ein verständlicher (?) Schritt. Da wir so oder so fast alle Wilbers-Anhänger sind, wird das evtl. zu weiche Fahrwerk der Tiger in den Griff bekommen zu sein. Die Spiegel hat der eine Kollege gleich getauscht. Der Motor und das Laufverhalten scheint eine Wucht zu sein.

    Nächstes WE bin ich mit den Burschen in den Dolos unterwegs und werde mir das ansehen. Allerdings kann es sein, daß die eine Tiger nicht rechtzeitig ausgeliefert wird.

    In der Summe der Eigenschaften finde ich zur Zeit auch kein anderes, für mich passendes Motorrad als eine BMWuppdi. Wie geschrieben, muß ich die Tiger erst noch "sehen".

    Wohlgemerkt fahre ich seit dieser Saison die R1200R und würde nicht wieder zur GS zurückwechseln. Persönlich hatte ich noch kein Motorrad, was mir über ~50.000 KM so viel Spaß gemacht hat und so fehlerfrei lief, wie die 12erGS. Die R macht mir aber noch etwas mehr Spaß. Da ich kein 2-Meter-Mann bin, passe ich ergonomisch gut auf die R.

    Bis auf die 450S von meinem Junior hatte ich mit Hondas auf vielen 100TKM keinerlei Probleme. Jahrelang bin ich auf einer CBF1000 rumgeschliddert. Zu der Zeit (~1985) ein gutes Motorrad. Mit einer KawaZX10 und eine SusiG850GS hatte ich nur Probleme und diese schnell wieder verkauft. Währenddessen meine erste BWM eine 2V, nicht das gelbe vom Ei war, kann ich über meine 4V überhaupt nicht klagen.
    Ich denke BMW wird noch mehr Konkurrenz bekommen. Gottseidank bringen immer mehr Anbieter Motorräder mit ABS (für mich das Ausschlußkriterium) auf den Markt. Das Preis-/Leistungsverhältnis bei BMW läßt zu wünschen übrig. Eine aktuelle CBF1000 von Honda, die ich schon häufiger gefahren habe, kommt mir allerdings nicht ins Haus.

    Gruß

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von peter-k
    Die CBF1000 kam ohne jeden ausserplanmaessigen Werkstattaufhalt weg, und zwar als einziges von allen bisher getesteten Motorraedern. Auf Platz 3 ist die VFR800. Das sagt schon einiges ueber die angeblich langweiligen Hondas, oder?
    Naja... "langweilig" können auch oder gerade Dauertestsieger schon sein, auf wenn sie 300.000 km ohne Service überstehen.
    Viele meiner "hätte ich gern"-Maschinen sind Hondas... da die meisten aber entweder zu wenig praxistauglich oder einfach mittlerweile zu alt sind, und die anderen zu unaufregend, so ist es eben die BMW geworden. Mal gucken, was als nächstes kommt, ich bin ja nicht mit BMW verheiratet, nur weil ich mal eine gekauft habe.

    Wie AndiP schon sagte... die mangelhafte Haltbarkeit des Lagers dürfte nicht auf den Schultern des Kunden ausgetragen werden.


 
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