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Led Leuchtmittel im original Scheinwerfer, hat jemand Erfahrung?

Erstellt von pius, 08.10.2016, 00:53 Uhr · 7 Antworten · 728 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Led Leuchtmittel im original Scheinwerfer, hat jemand Erfahrung?

    #1
    Hallo zusammen
    Obwohl sie verboten sind, meine Frage an alle, die es schon mal probiert haben.
    2x Motorrad Auto COB LED Scheinwerfer Birnen Umbausatz Lampen H1 H4 H7 H11 9005 | eBay
    Kann jemand von euch berichten, ob diese Dinger besseres Licht bringen???
    Danke und Gruß Edgar

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    #2
    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die reinpassen. Vorn in der Fassung, ja klar ... aber der "Nachbrenner" hinten dran dürfte wohl echt zu groß sein. Ich habe vor 4 Jahren das da reingebaut und bin echt zufrieden.

    https://www.amazon.de/Nachr%C3%BCsts...n+canbus+4300k

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    #3
    Sie haben scheinbar was dazugelernt... Meine aus Chingchung erworbenen H3 LED-Brenner gingen wegen der dicken Form erst gar nicht durch die ÖFFNUNG in den Scheinwerfer - eine Lachnummer für 19,90€ ... Wurden aber anstandslos erstattet.

    In etwa 4 Monaten werde ich es geschafft haben, den in Forum bekannten Bi-LED-Truck-Lite Scheinwerfer in meine K1100LT und die R1100GS zu installieren. Winterarbeit.

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    #4
    Zitat Zitat von pius Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen
    Obwohl sie verboten sind, meine Frage an alle, die es schon mal probiert haben.
    2x Motorrad Auto COB LED Scheinwerfer Birnen Umbausatz Lampen H1 H4 H7 H11 9005 | eBay
    Kann jemand von euch berichten, ob diese Dinger besseres Licht bringen???
    Danke und Gruß Edgar
    Hauptproblem bei LED ist meines Wissens die Wärme. Auch wenn LEDs viel weniger Stom brauchen - wandeln sie doch noch sehr viel in Wärme um. Im Gegensatz zu herkömmlichen Birnen (oder Xenon) sind die LEDs aber sehr wärmemepfindlich. Daher auch im obigen Link mit "High Speed Fan" (also einem Lüfter). Nur bezweifle ich, dass dieser bei der üblichen herkömmlichen Bauweise von Scheinwerfern für konventionelle Birnen viel Möglichkeit hat, die warme Luft auch weg zu bekommen. Ich befürchte, dass man an den Teilen (sollte man si eplatzmässig eingebaut bekommen) nicht sehr lange seine Freude hat (abgesehen davon, dass ich glaube dass die Helligkeit eher enttäuschend sein wird)

    Daher meine Meinung: Vernünfige serienmäßige LED Scheinwerfer bei der konstruktionsbedingt dafür gesorgt wurde, dass die (bei LEDs an der Rückseite) entstehende Wärme vernünfig abgeleitet wird -> super
    Nachträgliche "Ersetze konventionelle Birne durch LED" Lösungen -> für mich mit Vorsicht zu geniessen

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    #5
    Hallo
    Zitat Zitat von znark Beitrag anzeigen
    Hauptproblem bei LED ist meines Wissens die Wärme. Auch wenn LEDs viel weniger Stom brauchen - wandeln sie doch noch sehr viel in Wärme um. Im Gegensatz zu herkömmlichen Birnen (oder Xenon) sind die LEDs aber sehr wärmemepfindlich.
    Abgesehen von der Zulässigkeit:
    Wenn eine herkömmliche "Birne" ca. 90 % der aufgenommenen Energie in Wärme verwandelt, sollte Wärme bei einer LED erst mal uninteressant sein. Sie nimmt maximal 30% der Energie auf wie eine konventionelle "Birne". Wenn die überschüssige Wärme also nicht abgeführt werden sollte, dann ist der Konversionskit einfach nur eine Fehlkonstruktion.
    Was mir mehr Gedanken macht ist das Strahlverhalten einer LED. Zum Thema konventionelle "H7 durch Xenon ersetzen" hatten wir schon mal ein Gespräch mit einem Mitarbeiter von Osram mit dem Ergebnis "prinzipiell geht das wenn ....". Damals haben wir versprochen den Inhalt des Gesprächs nicht weiterzugeben.
    Sowohl H7 wie auch Xenon strahlen fast 360° räumlich ab. Das aber tun die LEDs nicht. Nachdem die auf irgendeinem Substrat "kleben" können sie maximal 180° strahlen. So müssten sie nach hinten strahlen um den Reflektor zu nutzen. Die gezeigten Bauweisen scheinen das nicht zu tun. Für das Abblendlicht genügt eine einseitige Anstrahlung des Reflektors (kann man bei den H4 Lampen gut erkennen: Der Wendel für das Abblendlicht ist zu 180 abgedeckt), aber für's Fernlicht braucht's bei einem konventionellen Reflektor den vollen Winkel.
    Grüße
    Gerhard

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    #6
    Zitat Zitat von ghat Beitrag anzeigen
    Wenn eine herkömmliche "Birne" ca. 90 % der aufgenommenen Energie in Wärme verwandelt, sollte Wärme bei einer LED erst mal uninteressant sein. Sie nimmt maximal 30% der Energie auf wie eine konventionelle "Birne". Wenn die überschüssige Wärme also nicht abgeführt werden sollte, dann ist der Konversionskit einfach nur eine Fehlkonstruktion.
    Ich glaube so einfach ist das eben nicht. Und die Meinung "LEDs" nehmen weniger Energie auf, damit ist Wärme kein Thema eben ein Trugschluß. Ließ mal z.B. Der LED-Lampe grtes technisches Problem: Die Khlung! (ENERGIEINFO.DE Blog-Kategorie: Produkte) dann weißt Du was ich meine. Im Gegensatz zu Glühbirnen sind LEDs elektronische Bauteile, die Wärme bzw. Überhitzung sehr schlecht vertragen. Und eine LEDs einerseits kompatibel zur Form einer H1/4/7 Lampe zu bauen, sie gleichzeitig hell wie 55Watt (konvetionell - also bei LED ca 8-10W Verbrauch) strahlen zu lassen - und auch noch dafür zu sorgen, dass die 7-8W Wärmeleistung so abgeführt werden (in dem begrenzen Raum eines konventionellen Scheinwerfers), dass der Halbleiter dauerhaft (!) keinen Schaden nimmt... vergiss es bei diesen China Angeboten.

    Ich lasse mich natürlich gerne eines besserne belehren - nur ich probiere es nicht mehr. Ich habe (ich gebe zu - ohne groß nachzudenken) mal testweise eine China H1 LED (für einen Hella Nebelscheinwerfer) bestellt - meine damalige XCountry Lichtmaschine war mit den zusätzlichen 2*55 W überfordert). Diese LED wurde zwar nicht zu warm - aber das auch nur, weil sie ungefähr die Leuchtkraft eines Teelichts hatte .

    Gruß, Peter

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    #7
    Vergesst mal die Wärme, die ist kein Drama.
    Blöd ist aber, dass die Scheinwerfer für Glühlampen darauf ausgelegt sind, eine möglichst punktförmige Lichtquelle zu haben.
    Die LED sind viel zu groß und breit, da wird zu viel Streulicht erzeugt und der Lichtkegel taugt nicht viel.

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    #8
    HAllo
    Zitat Zitat von znark Beitrag anzeigen
    Ich glaube so einfach ist das eben nicht. Und die Meinung "LEDs" nehmen weniger Energie auf, damit ist Wärme kein Thema eben ein Trugschluß. Im Gegensatz zu Glühbirnen sind LEDs elektronische Bauteile, die Wärme bzw. Überhitzung sehr schlecht vertragen. Und eine LEDs einerseits kompatibel zur Form einer H1/4/7 Lampe zu bauen, sie gleichzeitig hell wie 55Watt (konvetionell - also bei LED ca 8-10W Verbrauch) strahlen zu lassen - und auch noch dafür zu sorgen, dass die 7-8W Wärmeleistung so abgeführt werden (in dem begrenzen Raum eines konventionellen Scheinwerfers), dass der Halbleiter dauerhaft (!) keinen Schaden nimmt... vergiss es bei diesen China Angeboten.
    Das sind zwei voneinander zu unterscheidende Dinge.
    Das Reflektorgehäuse ist offenbar in der Lage 50 (oder sogar 90W) Wärmeleistung abzuführen.
    Die "Birnen" schaffen es offenbar ihre Wärme so weiterzugeben, dass die Wärme, trotz umhüllendem Reflektorgehäuse, ausreichend abgegeben wird.
    Wird jetzt anstatt der "Birne" ein "LED-Träger" eingesetzt und es dieser nicht schafft seine vergleichsweise geringe Wärmeentwicklung (die Lichtausbeute liegt für LEDs bei 50%) analog der "Birne" abzuführen, dann ist seine Konstruktion schlecht. So einfach ist das. Ob man da eine Heatpipe mit grossem Kühlstern auf der Außenseite, einen Minilüfter, oder einen wärmeleitfähigen Metallfuss nimmt ist ein Problem des Konstrukteurs.
    Wenn eine Konstruktion (LED mit H7 Fuss) die eine andere (originale H7) substituiert nicht in allen Bereichen voll kompatibel ist, taugt sie nichts. Die Bedingung "in einem Gehäuse" ist ja bekannt.
    Grüsse
    Gerhard


 

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