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Nach 30 TKm Radlager Platt !

Erstellt von falo, 02.04.2010, 16:11 Uhr · 13 Antworten · 1.808 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Nach 30 TKm Radlager Platt !

    #1
    Hallo Gs'ler bei einer befreundeten Fahrerin einer Adv 1150 ist nach 30Thk das Hintere Radlager hin,sagte der TÜV Prüfer, wie kann das sein ? nur Landstraße und Autobahn kein Gelände!
    Was meint ihr dazu ?
    Gruß Olaf

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    http://www.powerboxer.de/4V-HAG-einstellen.html

    Vielleicht hilfts?

    Frohe Ostern und blaue Eier

  3. Registriert seit
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    Standard Radlager

    #3
    Hi
    Ich dachte das bei mir auch einmal!
    Nachdem ich meine Q gekauft hatte und eine Zeit gefahren war stellte ich an meinem Hinterrad ein Kippeln fest. Ich fasste das Hinterrad an zwei gegenüberliegenden Ecken an und drückte abwechselnd.
    Nachdem ich mich hier schlau gemacht habe fand ich herraus das das Schwingenlager nachgestellt werden mußte
    Meine hatte zu dem Zeitpunkt aber 76 Tkm runter.
    Guckst du hier:

    http://www.powerboxer.de/4V-Schwinge...instellen.html

    Und alles war gut. Schau doch auch mal nach
    Gruß
    Frank

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    Standard

    #4
    Meines hat sich ebenfalls bei ziemlich genau 30.000 im September/Oktober 09 verabschiedet - war noch Garantiesache, weil ich vom Freundlichen gekauft habe.

    Das war, wie sowohl vom Freundlichen, als auch hier im Forum bestätigt wurde, durchaus kein Einzelfall. BMW hat wohl einen nicht unerheblichen Teil der Hinterradläger bei der Fa. Borad in Kasachstan (der früheren Kolchose "Fortschritt") bezogen. Auch ein ausgetauschtes Teil ist nicht undbedingt sicher, es gibt mehr als 1 Forumsteilnehmer, denen das schon mehr als 1x passiert ist.

    Ich vermute (!) auch, daß es keine Möglichkeit gibt, minderwertige Lager zerstörungsfrei als solche zu identifizieren, weil da eben nicht Fa. Borad draufsteht, sondern BMW Motorrad GmbH (wenn überhaupt).

    Ich nehme auch an, daß ein kontruktionsbedingter Umstand zur Verschärfung des Problems beiträgt: das Hinterrad wird nämlich auf dem Hauptständer - anders als normal - nicht entlastet. Auf ebenem Untergrund schwebt nämlich beim Schnabel das Vorderrad in der Luft, was auch so sein muß, damit man das vordere Federbein einstellen kann. Aber das ist auch nur eine Vermutung.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Hi Kroni
    Kann es sein, dass die Firma die Du meinst FAG heisst und in Schweinfurt beheimatet ist?
    Natürlich verröchelt auch mal eines dieser Lager, aber signifikant ist das nicht
    gerd

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hi Gerd !

    Keine Ahnung, wo die Lager herkommen - aber die sich zerbröselt habenden Hinterradlager gerade an der 1150er sprechen doch eine deutliche Sprache. Zur Erinnerung:

    Radlager hinten

    Vielleicht höre ich jetzt das Gras wachsen, aber meine generelle Vermutung hinsichtlich der stark abnehmenden Fertigungsqualität im Hause BMW ist: die haben einfach ein Erfolgsproblem !

    Wenn ich mich recht erinnere, begann die GS eben mit der 1150er so richtig abzuheben, und hat sich in der 12er dann entgültig über die Wolken der Zulassungszahlen geschossen, obwohl die 12er GS weitaus teurer ist, als die anderen "Chart-Mopeds".

    Ich glaube nicht, daß es ein "Lopez-Effekt" ist, man also im Hause BMW sparen wollte, "koste es was es wolle", sondern daß man schlicht Probleme hatte, die benötigten Mengen an Teilen zusammenzubekommen, und von den Zulieferern, wie auch intern, höhere Toleranzen akzeptiert, als gut wäre.

    Gruß

    Kroni

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Hi
    Die Fertigungsqualität liegt für ein Lager nicht am Hause BMW .
    Wenn aber bei 44 TKm UND dann bei 53 TKM schon wieder das gleiche Lager getauscht wird, dann vermute ich beim ersten irgendeinen Fehler (Sch ..., vielleicht beim Einbau), beim zweiten aber mangelndes Werkstattvermögen.
    gerd

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Fröhliche Ostern, lieber Gerd !

    Hier im Forum stehen - meine Nichtigkeit eingeschlossen - 4 Fälle von sehr frühzeitig zerbröselten Lagern. Das macht es für mich sehr schwer, an Einbau- oder Werkstattfehler zu glauben, muß ich zugeben; vor allem auch dann, wenn mein Freundlicher ebenfalls davon spricht daß "sowas ab und zu passiert" - wenn auch mit den üblichen Sprachregelungen: selten, Einzelfälle, blablabla.

    Das ist zwar unangenehm, aber andererseits auch kein Drama. Es gibt schlimmere Schwachstellen als zerbröselte Hinterradlager - vor allem, wenn man weiß, was Sache ist, und darauf achten kann.

    Mir ist auch mit der Zeit durchaus klar geworden, daß eine sehr große Zahl von Pannen, Defekten und Ausfällen das Produkt mangelhafter Wartung sind. Viele schrauben selbst, obwohl sie 's nicht richtig können, und schrauben sehr nachlässig: ausser Ölwechseln wird das Werkzeug nur dann in die Hand genommen, wenn eine Funktionsstörung bemerkbar wird. Ich habe nur wenig Privatschrauber kennengelernt, denen ich zutraue, die Wartungspläne ernst zu nehmen. Und ich klopfe dreimal auf Holz, als Nichtschrauber eine Werkstatt gefunden zu haben, der ich diesbezüglich Vertrauen schenken kann. Dafür nehme ich inzwischen locker 100 km Anfahrt in Kauf (die aber sehr schön sind!)
    Das Musterbeispiel ist der zerbröselte Kardan, die zermantschten Kreuzgelenke, die abgeschmirgelten Zähne - wenn man nachhakt, erfährt man dann nur allzu häufig, daß die entsprechenden Kollegen seit 50.000 oder mehr km auf dem Bock unterwegs waren, und in all dieser Zeit den Kardan noch niemals aufgemacht hatten - kein Wunder, daß er trocken fällt, und dann ganz schnell zermatscht ... usw usw.

    Aber: Motorräder sind nun mal Produkte von Menschenhand: fehlerhaft und unvollkommen, wie wir Menschen nun mal selber auch sind.

    Gleichwohl habe ich das Gegenbeispiel zu Kuh in der Garage stehen: die K 1100 RS. An der hat sich das ABS-Steuergerät verabschiedet, was natürlich dann richtig teuer wird - aber das wars dann auch; im übrigenen nur Verschleißteile (Fahrwerk & Kupplung). Als die von der 100.000er -Inspektion zurückbekam, sie also fast komplett zerrupft wurde, gab es ausser viel Arbeitszeit nur ein paar Gummischläuchlein auf der Rechnung, und der Werkstattmeister meinte anerkennend, daß die locker nochmal für 100.000 gut ist. Die alten "Ziegelsteine" (K 75 bis K 1100, K 1200 liegendquer) sind nun mal robust wie ein W 123er Benz - eine Ausnahmeerscheinung, was die Fertigungsqualität anbelangt.

    Es ist bedauerlich, daß die Kuh da nicht wirklich mithalten kann - aber "schlecht" ist noch was ganz anderes.

    Have a good eggtime !

    Kroni

  9. Registriert seit
    18.08.2005
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    415

    Standard Bei 33.000, dann erst wieder bei 134.000

    #9
    Zitat Zitat von falo Beitrag anzeigen
    Hallo Gs'ler bei einer befreundeten Fahrerin einer Adv 1150 ist nach 30Thk das Hintere Radlager hin<...>
    nur Landstraße und Autobahn kein Gelände!
    Was meint ihr dazu ?
    Gruß Olaf
    Kommt drauf an, wie genau das Lager defekt ist. 1mm Spiel seitlich am Hinterrad ist mE normal.
    Bei meiner 2002er Adv hat es nach 33.600 km den hinteren Lagerring der Kardanlager angerissen, das Hinterrad hatte seitlich fast 15mm Spiel. Wurden dann beide ausgetauscht, war eh' ausgebaut.

    Erst bei 134.000 war dann das Hauptlager vom HR hin, nicht zerbroeselt, es fing erst an zu rupfen (fuehlt sich beim Drehen des HR an, als wenn Sandkoernchen unter einer Stahlkugel auf Glas zerreiben werden), Austausch war aber dennoch notwendig.
    Und ich fahre einiges an Feldwegen und schlechten Wegstrecken.

    Gruss, Dirk

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hi Kroni
    Hast Du die Formulierung überlesen?
    <<<<
    Wenn aber bei 44 TKm UND dann bei 53 TKM schon wieder das gleiche Lager getauscht wird, dann ...
    <<<<
    Die hoch gelobte K hat übrigens das gleiche Innenleben im HAG wie die R11x0 Qe
    gerd


 
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