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nach gemischten Erfahrungen mit Wilbers...

Erstellt von Highlandbiker, 06.09.2007, 13:11 Uhr · 52 Antworten · 12.314 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von gerd_
    Hi
    @ Highlandbiker: Deine Inbox ist voll! Mach' mal Platz.
    gerd
    Platz
    Man sollte den "gesendet Ordner" nicht immer vergessen

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    #12
    Zitat Zitat von peter-k
    Diese Aussage mit dem separatem Ausgleichsbehaelter halte ich fuer so nicht zutreffend.

    Die Federbeine ohne Ausgleichsbehaelter haben im Allgemeinen Gas und Oel gemeinsam in der Kartusche. Das sind die sogenannten Emulsionsdaempfer. Ein solches ist das Wilbers 640. Es gibt auch Ausnahmen von diesem Prinzip.

    Die mit Ausgleichsbehaelter koennen Oel und Gas getrennt halten. Das sorgt fuer bessere Kuehlung, und sensiblerer, stabilerer weil weniger temparaturunabaengiger Daempfung auch bei hoehen Belastungen. Das sind z.B. die Wilbers Typen 641 und 642.

    Das heisst aber nicht, dass ein Emulsionsdaempfer nicht auch zufriedenstellend funktioniert. Auf jeden Fall sollte es besser funktionieren als das Serienfederbein. Darum bezahl ich ja das dicke Geld dafuer.

    Ganz grob gesagt ist die richtige Feder (und deren Einstellung) fuer 75% des Fahrverhaltens bestimmend. Die richtige Daempfung fuer den Rest. Darum ist es fuer die meisten wichtiger ein Federbein mit hydraulischer Federvorspannung zu kaufen, als ein solches mit einem separatem Oelbehaelter. Es sei denn, wie schon von Hubert erwaehnt, man kommt leicht an die Kronenmutter ran, zum Beispiel bei aussenliegenden Stereo-Federbeinen.

    Die Typen mit dem separatem Oelbehaelter kommen mit 3-facher Daempfereinstelllung (Emulsionsdaempfer 1-fach). Was so mancher am Ende kaum jemals benutzt, wenn man so durch die Foren liest. Z.B. weil einige oft gar nicht wissen, was man damit ueberhaupt macht. Und wenn es auch die Serieneinstellung zufriedenstellend tut, dann braucht man diese Einsteller nicht.
    Hey Peter-k,

    jetzt, wo ich das Teil habe, verstehe ich nur zu gut, was Du meinst - aber genau da liegt aus meiner Sicht der "Beratungsfehler" seitens Wilbers. Hier wurde die hydraulische Vorspannung nie angesprochen...es war der Ausgleichsbehälter mit 22 Klick-Einstellung für Zug- und Druckstufe der mir als unentbehrlich bei meinen Daten (Solo, +Sozia, + Sozia/Gepäck, prozentuale km-Verteilung, bevorzugte Streckenwahl) empfohlen wurde.
    Ja, das Bein ist deutlich besser, als das orig. BMW-Teil. Das merke ich im Solo-Betrieb und tw. auch mit Sozia - aber bei Kampfgewicht sieht es nicht mehr so gut aus - auch wenn es immer noch nicht so schlecht ist, wie mit dem Original. Hier soll "nicht so schlecht" aner nicht "gut" heißen!
    Ein Bekannter fährt auch die ADV mit Wilbers. Das Bein war drin, als er die Maschine gebraucht kaufte - mit der Vorspann-Möglichkeit. Hier konnte ich die Tage ausprobieren, wie es sich "gut" anfühlt. Zwar ist das Bein nicht auf meine Daten abgestimmt, aber trotzallem konnte ich es deutlich merken.
    Ich kann allen, die hier schreiben "nie ohne hydr. Vorspannung" nur zustimmen!!!
    Vor dem Kauf habe ich in verschiedenen Foren recherchiert und angefragt - mit dem gesammelten Wissen ging es dann an den Kauf selber - aber am Ende habe ich mich dann halt auf die Empfehlung des Fachmannes (sprich Wilbers) begeben....was sonst kann ein "Laie" machen?????

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    #13
    Klar das war dann ein Beratungsfehler.

    Ich wuerde hoffen, das Wilbers sich wenigstens auf einen Kompromis einlassen koennte.

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    #14
    Zitat Zitat von peter-k
    ....Kompromis.... .
    Danach sieht es leider nach der Mail von Wilbers nicht aus
    Wie gesagt, man lernt nie aus!

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    #15
    Zitat Zitat von Highlandbiker
    ....geht jetzt wohl das Sparen auf Öhlins los.

    Hey an Alle!
    Nach langem hin- und her habe ich mir vor dem letzten Schottland-Urlaub hinten ein Wilbers gegönnt....sorry, ich meinte natürlich meiner Kleinen!
    Nachdem ich mir über die Konfiguration nicht klar war, überließ ich das Ganze meiner Schrauberwerkstatt, die wirklich einfach super sind. Mit allen Daten bewaffnet kontaktierten sie Wilbers. Hier kam sofort die Aussage "Auf jeden Fall mit externem Ausgleichsbehälter, da die komplett-Beladung doch extrem hoch ist - besonders hinten!"
    Gesagt getan - 580,-- für das neue Federbein und dann los. Ein Freund (Motorrad-Rennfahrer) half mir dann in Schottland, das Bein zu justieren und fluchte auf einmal....er konnte die Vorspannung nicht ändern und somit lag die Maschine hinten weiterhin viel zu tief! Ich sagte, ich habe den Schlüssel mit - er fragte "Wo willst Du den ansetzen?"....stimmt, da kommt man im eingebauten Zustand nicht dran!! Immer ausbauen vor und nach jeder Fahrt???? Außerdem stellten wir fest, daß der Schlauch zum Behälter wohl zu kurz ist und sich hierdurch zum einen ein Knick bildet und der Behälter zuanderen zu nah am Bremsschlauch liegt - ohne regelmäßiges kontrollieren würde er an selbigem schäuern! Nach demUrlaub Wilbers angeschrieben, hier die Antwort:

    ".....
    eine Hydraulische Federvorspannung kann man nachrüsten, bei dem hinteren Federbein.
    Der Schlauch vom Federbein zum Ausgleichsbehälter muss vor Ort von uns geprüft werden, und danach wird entschieden
    was damit gemacht wird.

    Kosten für die Hydraulische Federvorspannung und Arbeitszeit liegen bei:

    è 199,00€ für die Hydraulische Federvorspannung
    è ca. 60,00€ für die Montage am Federbein
    è ca. 50,00€ für eine andere Feder, da die Länge der Feder sich ändern muss
    è ca. 60,00-90,00€ für Ein- Ausbau am Fahrzeug.

    Ein Termin vor Ort wäre auch möglich. Bitte stimmen Sie einen Termin mit uns unter der unten angegebenen Telefonnummer ab.
    Bei einem Termin müssten Sie ca. 8:30 Uhr hier sein, und Sie sind bis ca. 12:30 Uhr wieder unterwegs.

    Für weitere Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen......."

    Fast 400,-- für etwas, was bei korrekter Beratung gerade mal 199,-- ausgemacht hätte? Kosten für einen Ein- und Ausbau, wo ggf auch ein Fehler des Herstellers behoben werden soll??? Sorry, das kann nicht sein! Leider weiß ich auch aus anderen Foren, daß auch andere GSen erst nach tw. mehrmaligem reklamieren glücklich mit ihrem neuen Beinchen waren. Ich habe Wilbers noch mal eine Mail geschrieben, um ihnen die Chance zu geben, das Ganze noch mal im Guten aus der Welt zu schaffen....ansonsten muß ich mir anderes überlegen, wie zb. sparen auf Öhlins oder massive Reklamation bezüglich der "Mängel" und der nicht genannten Einschränkungen (Verstellung verschwindet unerreichbar unter dem Sitz!).
    Schade, denn im Solo-Betrieb bin ich mit dem Wilbers SUPER (!!!!!!!!!) zufrieden und schließe daraus, daß Wilbers - wenn es richtig konzepiert ist - in jeder Situation einfach nur klasse sein muß!
    Hallo Highlandbiker,

    möchte zu den Wilbers-Öhlings- und sonstigen Spezialfahrwerken hier mal meinen Senf dazugeben:

    Ich bin der Meinug, daß von 1000 GS Fahreren, um hier bei der GS zu bleiben, nur maximal 2 Fahrer in der Lage sind, ein solches Fahrwerk wirklich mit allen Vorteilen ausnutzen zu können, d.h., das Serienfahrwerk an die Grenze bringen und deshalb wechseln.

    Alle anderen schwärmen von den positiven Eindrücken der anderen Fahrer und meinen, es ginge auch bei ihnen selbst voran. Nur subjektiv wie ich meine.

    Die heutigen Fahrwerke fast aller Maschinen, und damit meine ich auch die Japaner, Italiener und Engländer, die Amis, außer Buell mal ausgenommen u.a. sind so gut, daß man als "Otto Normal" hier nichts verändern muß, außer der Einstellungen am Serienfahrwerk.

    Früher, so vor 20 Jahren war das anders. Die Kisten waren im mittleren Bereich und vor allem im Grenzbereich fast kaum zu fahren oder nur so, daß man den Grabstein immer vor Augen hatte.

    Ich erinnere mich an die Zeiten einer Kawasaki Z 1000 oder Honda 900 Bol d´or und andere Geschosse, als das Leben noch lebensgefährlich war.

    Ich selbst hab in den 80er eine Bol d´or und später eine MV Agusta 800 SS gefahren und war in der glücklichen Lage, einen Rennstall zu kennen, der mit der Bol d´or WM Rennen auf der Langstrecke fuhr und ständig durch Werksunterstützung neue Teile bekam und die alten zur Seite legte.

    Ich habe dann das ein oder andere Teil erstanden und eingebaut, wobei hier auch Fahrwerksteile und Bremsen dabei waren, die mir große Dienste erwiesen haben, was z.B. an den Rundenzeiten auf der Nordschleife zu sehen war.

    Abschließend möchte ich zum Ausdruck bringen, daß ich der Meinung bin, daß ein Fahrwerkswechsel auf ein Top Fahrwerk auf keinen Fall schadet, jedoch anmerken, daß viele Fahrer nach einem Umbau denken, jetzt könnten sie die Sau rauslassen, was m.E. falsch ist und daß es dann immer wieder zu Unfällen kommt, wiel sie sich und ihre Fahrkünste überschätzen, was fatal ist und oft schlimm endet.


    Trotzdem Kopf hoch und haut rein!!!!

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    #16
    Zitat Zitat von GS Jupp
    Ich bin der Meinug, daß von 1000 GS Fahreren, um hier bei der GS zu bleiben, nur maximal 2 Fahrer in der Lage sind, ein solches Fahrwerk wirklich mit allen Vorteilen ausnutzen zu können, d.h., das Serienfahrwerk an die Grenze bringen und deshalb wechseln.
    Das merkst Du innerhalb 10 Minuten nach dem verlassen der Garage. Das hat mit Rennstrecke, an die Grenze bringen und Fahrwerk ausnutzen gar nichts zu tun.

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    #17
    Welche Federrate hat denn eigentlich das Serienbein?

    Für welches Fahrergewicht ist es ausgelegt?

    Durch die hydr. Vorspannung (o. Schlüssel) wird nur die Federbasis und damit das Verhältnis von Positiv/Negativfederweg verändert......bei schwereren Fahrern (oder im häufigen Sozia-Betrieb) ist ein individuell angepasstes Bein sinnvoll und empfehlenswert!

    LHzG

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    #18
    135 kg Feder fuer die R 12 GS. Das ist ok fuer bis ca. 95 kg, D.h. zum Beispiel ein 80 kg Fahrer plus Urlaubsgepaeck muss schon voll vorspannen, und sinkt immer noch etwas zu viel ein.

    Wenn man das Geld fuer ein Shock nicht ausgeben moechte, das ist doch auch nicht schlimm. Dann baut der Wilbers (als Beispiel) auch eine bessere Feder ein. Der Unterschied ist gravierend. Das Serienfederbein ist gar nicht so schlecht, halt nur nicht gut ausgelegt. Das qualitaetsmaessig schlechtere Federbein ist das vordere.

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    #19
    PS: Das einige japanische Motorraeder die mehr auf Budget kalkuliert sind nicht unbedingt die besten Federelemente haben, das kann ich ja verstehen. Aber fuer meine GS zum Preis von etwa 20.000 Euros hier in Singapur ... ? Da tut mir BMW echt leid.

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    #20
    Würde mich echt mal interessieren ob es auch Unterschiede in Bezug auf die normale GS bzw Adventure gibt. Ich bin ja vorher die V-Strom gefahren
    und sitze jetzt auf der 12er ADV. Es hat mich zutiefst beeindruckt wir die GS eine erhebliche Zuladung (Mich mit 95 kg, Sozius, volle Betankung und Gepäck) einfach weggesteckt hat ohne dass der Scheinwerfer den Mond anleuchtet. Abgesehen vom etwas gedämpften Durchzug war da fast nichts zu spüren. Mir scheint das Serienfederbein schon ganz gut zu sein - ist da ein Wilbers oder Öhlins nich viel besser? Welche Modelle wären denn ggfs die richtigen für die ADV?

    Schöne Grüsse!


 
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