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Neues Zum Thema Kundenservice

Erstellt von BK97, 02.12.2007, 15:49 Uhr · 16 Antworten · 2.375 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Neues Zum Thema Kundenservice

    #1
    Hallöchen ehrenwerte Gesellschaft,
    im März 07 kauften wir für meine Frau eine gebrauchte 1150 R. Gaben eine XJR 1300 in Zahlung. Da er am Preiß nichts machen konnte,wollte vereinbarten wir einen Jahresservice für meine 1150 GS.
    Vergangenen Samstag wollte ich einen Termin für diesen Service machen. Und schon ging das Drama los. So einfach ginge das nicht, BMW hätte das System (Jahress.,Inspektion) umgestellt und es gäbe jetzt eben nur noch ein Grundpaket und man müßte dann zusätzlich wählen was noch gemacht werden müßte.Gleichzeitig legte er mir einen Ausdruck vor, woraus zu ersehen war, welche Arbeiten BMW nach 4 Jahren vorgibt. (Die letzten Jahresservice waren immer ein fester Leistungsumfang für Summe x.) Darauf angesprochen, das ich einen Jahresservice umsonst habe, meinte der Händler das würde sich auf das Grundpaket beziehen. Und die zusätzlichen Arbeiten( die BMW nach 4 Jahren vorsieht) müßte ich extra bezahlen. Da stimmt doch etwas nicht. Oder verstehe ich da was falsch?
    Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren.
    Bis dann
    Gruß Bernd

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hallöchen ehrenwerter Bernd,

    "...da er am Preis nichts machen konnte/wollte ... " sagt ja schon, dass da nicht viel zu erwarten war. Mit solchen merkwürdigen Absprachen endet es meistens in beiderseitiger Unzufriedenheit. Aus NIX geben wollen, lässt sich schlecht VIEL machen. Von solchen Deals lässt man am besten die Finger - oder erwartet nicht zu viel.
    Buch es ab unter: -Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach- und lern für's nächste Mal daraus.

    Wenig Ärger und viel Spaß mit Deiner Q,

    wünscht der elch

  3. Registriert seit
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    Beitrag

    #3
    Wie sieht den die Verinbarung konkret aus. Nur mündlich oder auch schriftlich?
    Der Umfang des Jahresservices ist Wartungsplan beschrieben. Mir persönlich ist über die Umstellung des "Service-Umfanges" noch nichts bekannt. Erkundige dich doch also mal bei einem anderen BMW-Händler nach dem Service.

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Hi
    Schlicht und ergreifend: Viel Versprechen wenig Leistung, schlechtes Gedächtnis etc. Lern' draus, lass' exakt das machen was er Dir nach Verhandlungen vielleicht gibt. Was BMW inzwischen umgestellt hat interessiert Dich doch nicht. Interessant ist doch was er zum Zeitpunkt des Kaufes versprochen hat. Was da ansteht wusste er beim Verkauf, also versucht er die "Verarsche" und denkt nicht darüber nach ob er Dich noch mal sehen will.
    Aber:
    Letztlich hilft alles nicht. Er scheint von der "über-den-Tisch-zieh" Sorte zu sein und wird ohnehin so wenig machen wie es irgendwie geht. Mein Gefühl dabei wäre supermies. Also nimm mit was er freiwillig bietet und lass den Rest bei jemand anders machen wo Du dann auch zukünftig hingehst.
    Dem "Alten" würde ich das mitteilen wenn er "fertig" ist, dem "Neuen" wenn Du hingehst. 50 Km wären mir nicht zu weit
    gerd

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Mich würde auch erstmal interessieren, inwiefern Ihr dies fixiert habt!?!?
    Schriftlich oder mündlich?

    Wie bereits geschrieben, gibt es einen vorgeschriebenen Wartungsplan von BMW, den ich vorlegen würde!

    Um welchen Händler handelt es sich denn, damit andere Q-Treiber nicht den Fehler begehen und sich einen ähnlichen Deal aufquatschen lassen!

  6. Registriert seit
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    #6
    ....und wenn "nur" mündlich..... vielleicht war ja ein Kumpel dabei der die Aussage bestätigen kann.

    Auch mündlich getroffene Vereinbarungen sind Teil eines Kaufvertrages (soweit ich weiß). Die Zusage wurde ja zum Zeitpunkt des Kaufes gemacht und nicht später, wenn sich wer weiß was geändert hat. Gut, wenn man diese Vereinbarung durch eine/n Dritte/n bestätigen kann.

    Ansonsten sehe ich das wie andere zuvor geschrieben haben - hol das für dich Beste heraus und zieh anschließend die Konsequenzen.

    meint unmaßgeblich
    Klaus

    P.S.1: Stell dir vor er hätte dir damals noch eine Tankfüllung versprochen...... da könnte er nun auch nicht kommen und sagen:
    Hey, gibt nur ne halb Volle bei den heutigen Preisen an der Tanke.

    P.S. 2: Vielleicht hilft dir in diesem Falle meine Signatur ....

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Pacta sunt servanda, bei Interesse: § 433 ff BGB.

    Bernd, wenn Du Deinen Anspruch nicht aus einem schriftlichen Vertrag heraus geltend machen kannst, geht die Sache aus wie das Hornberger Schießen.....die Beweislast liegt bei Dir.

    Und selbst wenn, die Wartungsarbeiten müsstest Du bei so einem unwilligen Händler von A bis Z beaufsichtigen.

    Ich würde mir einen kompetenten und seriösen Schrauber suchen und die Werkstatt des Verkäufers erst gar nicht mehr betreten.

    LHzG

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Das ist klar, dass eigentlich auch das Wort zu einem gültigen Vertrag dienen kann.

    Problem ist nur, dass i.d.R. Wort gegen Wort steht und es zu einem Vergleich kommt, der im besten Fall auf Deinen Basischeck hinausläuft.

    Daher würde ich erst gar nicht mehr einen Fuß in den Laden setzen!

    Solche A***geigen gibt es leider viel zu viele!!!

  9. Registriert seit
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    Standard Neues zum Thema Kundenservice

    #9
    Hallöchen ehrenwerte Gemeinde,
    freut mich, das doch noch ein paar von euch geantwortet haben. Hatte schon nicht mehr damit gerechnet.
    Es handelt sich um Motorräder Bürsgens in 41849 Wassenberg.
    Im Kaufvertrag der 1150 R steht schriftlich incl. Jahresservice 1150 GS.
    Heute hab ich die Maschine dorthin gebracht. Hab dann nochmal mit dem Chef gesprochen. Nix ist, er beruft sich auf den Grundservice und der sei auch damals gemeint gewesen. Kommt eben auf die Definition des Begriffs an. Er meint was anderes wie ich. Und jetzt hat man das Dilemma. Wenn ich die Maschine wieder habe, werde ich Ihm sagen das er nun zwei Kunden weniger hat. Basta. Mann kann den Leuten immer nur bis vor die Stirn gucken. Weiter empfehlen werd ich den Laden nicht. Dafür hab ich trotzdem gut 200 € gespart. Und hier in Mönchengladbach ist auch eine gute Werkstatt.Trotzdem danke für eure Anteilnahme.
    Gruß
    Bernd

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hi
    Genau so habe ich das gemeint. Mitnehmen was er noch freiwillig gibt und dann "wech". Das Freiwillige wird zwar grossteils Positionen wie "Licht- und Ölstandskontrolle" umfassen aber immerhin.
    Ganz wichtig ist denke ich, nicht stillschweigend nicht mehr hinzugehen, sondern klar und möglichst ohne Aufregung zu sagen, dass das das Ende der Geschäftsbeziehung ist. Die Gewährleistungszeit dürfte ja um sein. Falls nicht, bring' in Dubio immer jemanden mit der gute Ohren und ein gutes Gedächtnis hat. Am besten, leider juristisch unbrachbar, ist ein Diktiergerät in der Hemdtasche.
    gerd


 
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