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Notfallersatzteile für Urlaubsreise

Erstellt von Teckel, 09.09.2016, 14:23 Uhr · 42 Antworten · 4.387 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Als Beispiel mal noch meine große BMW-Schadensbilanz, zur Berechnung der "Relativitätstheorie"

    Auf 4-V-BMWs unterwegs seit 2002, dabei weit über eine Viertelmillion Km zurück gelegt. Ein großer Anteil mit Sozia. Ein kleinerer im Schotter. Schätzungsweise ü100 Alpenquerungen.

    Schäden unterwegs:
    1 Reifenpanne auf der RdGA (steckender Nagel). Nach Neureifenmontage in Briancon gings weiter.
    1 HAG-Schaden am vorletzten Urlaubstag auf Sardinien. Rückreise im Team-Sprinter. Das war bitter...!

    Nach meiner Statistik sollte ich also immer ein HAG und einen Hinterreifen im Gepäck haben.

    Wobei angemerkt werden sollte, daß meine Mopeds, außer die Hallen des Reifendiensts, nie eine Profi-Werkstatt von innen gesehen haben. Anscheinend erhöht liebevolle Pflege die Zuverlässigkeit.

    Und ja, ein Reifen-Pannenset hab und hatte ich IMMER dabei.


    Toitoitoi,

    Grüße vom elfer-schwob

  2. Registriert seit
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    #12
    Hm, offensichtlich ist da die professionelle Pflege noch besser. Aber vieleicht macht mein Schrauber das ja auch liebevoll. Im Urlaub hat's beim Runterfahren von der Kanalfähre in Calais, das HAG erledigt. Sind aber noch damit bis nach Hause gekommen. . .

  3. Registriert seit
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    #13
    Mich würde so eine Ersatzteilliste auch interessieren.
    Im letzten Jahr hatte ich Probleme mit dem Radlager hinten links. Ich bin gerade noch nach Hause gekommen...

    Gut, das Problem hätte ich locker unterwegs beheben können, ein Radlager bekommt man sicher überall in Rumänien oder in der Slowakai.
    Ich habe in D gleich alle Lager im Hinterrad gewechselt und in diesem Jahr bin ich OHNE Ersatz-Radlager eine ähnliche Tour gefahren. Im nächsten Jahr werde ich in die Ukraine auch KEINE mitnehmen. Aber 2018 in die Mongolai ganz bestimmt.
    Gerade für diese weite Tour interessieren mich eure Erfahrungen in Bezug auf Ausfälle bei der F800GS.

    2013 war ich mit meiner Kati (LC4 640) in Marokko. Am vierten Tag, elf sollten es im Ganzen werden, bin ich hart abgestiegen. Es war einiges zu Bruch gegangen. Ok, einen Scheinwerfer braucht kein Mensch - die Überreste wurden bald unschädlich gemacht, das Schalten geht auch mit einem Stummel von Ganghebel, der schiefe Lenker ging als Herausforderung durch. Aber das wirklich Problematische konnte ich nicht alleine lösen. Und das passierte gerade an dem einzigen Tag der Tour, an dem unser Begleitfahrzeug uns nicht erreichen konnte, da die Route für den Transporter nicht befahrbar war. Das bedeutete ein riesen Ploblem für die Gruppe, da wir irgenwo in der Wüste waren.
    Ich will es nicht spannend machen , ich hatte ein Loch im Seitendeckel aus dem das Öl bei laufenden Motor heraus spritzte.
    In Bezug auf die Liste würde ich jetzt Metallkleber aufführen, denn genau den hatte jemand mit. Nach 20 min bei satter Sonneneinstrahlung konnte ich weiter fahren. Den Seitendeckel habe ich übrigen noch heute dran - 100% dicht.

    Viele hier im Forum bewegen ihre Mopeds nicht wirklich im Gelände oder fernab der "Zivilisation", daher ist die Frage nach einer Ersatzteilliste nicht so wichtig. Denn mit ner Kredit und/oder ADAC Karte wird uns in Europa fast überall geholfen. Weit ab vom Schuss kann es aber großen Ärger ersparen, wenn das richtige Ersatzteil zur Hand ist (auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass wirklich das Richtige an Bord ist). Dennoch würde ich Ersatzteile mitnehmen, die häufiger ausfallen. Stellt euch nur vor ihr hört von defekten Ringantennen, verzichtet auf eine in Reserve und bleibt genau deswegen liegen. Ist doch ein Gedanke wert, oder?

    Auf einer langen Tour, auf der z.B. ein Fähre oder ein Frachter für den Rücktransport vom Moped erreicht werden muss, können 3 Tage schon Welten bedeuten.

    Aber genug schwarz gemalt. Es wird schon nix kaputt gehen.

    Gruß

  4. Registriert seit
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    #14
    Warum möchtest du für Urlaubsfahrten und Eventualitäten dir einen Beiwagen oder Nachlaufhänger zum Teiletransport anbauen?

  5. Registriert seit
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    24

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    #15
    Für Eventualitäten auf Urlaubsreisen!

  6. g&s
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    156

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    #16
    Moinsen,
    nimm it.was Du für notwendig hältst, und Du wirst erleben, das genau diese Teile nicht kaputt gehen.
    Grüße, Horst

  7. Registriert seit
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    #17
    Hi
    Einen Hallgeber mitzunehmen würde ich "Weitfahrern" (damit ist nicht Italien gemeint) raten. Ein geringfügig erweitertes Bordwerkzeug 4V0 Werkzeugsatz, ein bisschen Blumenbindedraht, ein paar lange schmale Kabelbinder, ein kleines Röllchen schmales Gewebeband, ein paar Lüsterklemmen, 2m isolierten Draht (1,5qmm). Kein GS911 (hätte ich!)!
    Um für ein verröchelndes Lager des HAG, einen sabbernden WeDi der Kurbelwelle, ein gebrochenes Lichtmetallrad und ähnliche Fälle gerüstet zu sein, braucht man einen Werkstattwagen der 10 to-Klasse mit einer Hebebühne und Satellitentelefon. Selbst wenn ich das Kombilager aus dem Hals des HAG dabei habe, verfügt die Werkstatt am Dorfrand nicht über den passenden Kronenschlüssel.
    Klar ist es sch... (suboptimal eben :-)) wenn man von 14 Urlaubstagen 4 verliert aber es passiert eben. Da zeigt es sich ob man mit Freunden unterwegs ist die sich auf "mich" einstellen. Zumindest dann, wenn ich nicht der ewige "Pannenmichel" mit einer ungewarteten Schrottkarre bin.

    Ein bisschen verstehe ich auch wenn ein aufgeregter Urlauber bei BMW in Bozen in die Werkstatt "rennt" und aus dem "Urlaubstageverlustgrund" schnell drankommen möchte (gebrochener Kupplungshebel). Auf der anderen Seite verstehe ich den Werkstattmann der ihn (nach "gleich geht gar nicht") fragt "weil Du Dein Mopped auf den Kupplungshebel schmeisst soll ich die Termine meiner regelmässigen Kunden täglich 2-mal verschieben?".
    Über das "Friedensangebot" für ihn (damit er weiterkommt) in der Mittagspause einen Hebel von einer Kundenmaschine abzubauen und denjenigen des Kunden durch den (zu bestellenden) neuen zu ersetzen wobei er dann eben den Doppelumbau bezahlen müsse hat sich der Urlauber aufgeregt und etwas von Geldschneiderei und Notsituation gefaselt. Da war Schluss mit freundlich. "Wenn ich den Hebel jetzt bestelle ist er morgen um 11:00 da. Er kostet -bitte Vorkasse- xx EUR (etwa 10% mehr als bei uns). Wenn ich ihn montieren soll kannst Du ausnahmsweise übermorgen am Nachmittag kommen."

    Im Trentino war ich überrascht wie schnell einer meiner Spezln aus Südtirol über seinen Schwager (kenn' ich auch) einen Dritten organisierte (den kannten wir beide nicht) der mit dem Hänger eines Vierten angekachelt kam und mein Mopped nach Bozen karrte (insgesamt knapp 200 km) und um's Verrecken nichts dafür annehmen wollte.
    Fehler nach längerem Suchen: Benzinpumpe kaputt. Für die Ja-abers: Die Einspritzdüsen spritzten, so schlau war ich auch!
    Nebenbei dann noch eine Spritleitungskupplung defekt. Da half ein Stück Röhrchen vom Anschluss eines Wasserhahns.
    Für Notreparaturen muss man häufig nicht das Teil sondern nur dessen Funktion ersetzen.
    gerd

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    #18
    Ja Gerd die anspruchsvollen beklopten werden nicht weniger.

    Was ich aber immer dabei habe (R100 GS) sind 1 Universal Bautenzug mit Schraubnippel, zwei Komponenten Knete und Flickzeug für schlauchlose Reifen.

  9. Registriert seit
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    #19
    Hi
    Zitat Zitat von Macfak Beitrag anzeigen
    und Flickzeug für schlauchlose Reifen.
    Das ist Bordwerkzeug. Universalzüge sind bei der 1150 sinnlos. Da gibt's ja nur die Gaszüge und da passt nix Universelles.
    gerd

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Hi


    Das ist Bordwerkzeug. Universalzüge sind bei der 1150 sinnlos. Da gibt's ja nur die Gaszüge und da passt nix Universelles.
    gerd
    Deswegen schrieb ich R100


 
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