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Prüfung / Funktion des ABS-Relais (ABSII)

Erstellt von moto, 25.10.2010, 12:48 Uhr · 22 Antworten · 2.841 Aufrufe

  1. moto Gast

    Standard

    #11
    Kuckuck.

    Nein, das System soll ja auch nicht die Fälligkeit des Bremsflüssigkeitswechsels anzeigen. Meine Überlegung war eher dahingehend, ob eine möglicherweise fast 10 Jahre alte Flüssigkeit die Funktion des Modulators dahingehend beeinflussen könnte, dass im kalten Zustand der Selbsttest manchmal negativ ausfällt. Verstehste? Und da fängt mein Problem an: ich habe keine Ahnung, was während des Selbsttests alles passiert. An anderer Stelle in diesem Forum habe ich aber gelesen, dass beim Entlüften des Modulators durchaus sehr dunkle Flüssigkeit erschienen sein soll und auch das was Bremerhavenhans heute schrieb, könnte ja vielleicht in die Richtung gehen.

    Soooo.

    Und all das schreibe ich, weil ich auf irgendwelchen Input hoffe, der mich weiter in einer bestimmte Richtung überlegen lässt. Denn ich wollte den Fehler finden und idealerweise beheben.

    Und ob es das 100-Euro-Relais sein könnte, wollte ich ja eigentlich mit diesem Thema herausbekommen.
    Deswegen fragte ich, wofür das interne Relais wohl da sei und wie ich es eindeutig prüfen kann. Wenn es nur dafür da ist den Strom f. d. Pumpe zu schalten, dann ist es in meinem Fall OK. Aber ich weiss ja auch überhaut gar nicht, wie ein defektes Relais sonst noch auf sich aufmerksam würde.

    Diagnose? Spezialsoftware? Ich bediene mich einer Prüflampe und dieses Forums. Alles was darüber hinaus geht muss BMW erledigen.

    Viel geschrieben, aber so muss das sein in einem Forum. Denn wenn ich nix schreibe, dann muss ich auch keine Antworten erwarten.



    C.

  2. Registriert seit
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    #12
    10 Jahre alte Flüssigkeit? Das ist alt, Bremsflüssigkeit ist ja hygroskopisch!

    Aber man müsste wissen wie der Selbsttest funktioniert und da weiß ich leider auch nicht weiter!

    Gruß
    Eric

  3. moto Gast

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    #13
    Zitat Zitat von Gmeurb Beitrag anzeigen
    10 Jahre alte Flüssigkeit?
    Möglicherweise, es geht ja um eine GS von 2001.

    Neulich stand hier auch irgendwo, dass die Hydroaggregate von innen rosten würden, weil der Wasseranteil der Bremsfl. zu hoch wäre - das muss natürlich Unsinn sein. Aber vielleicht sorgt altes Bremsöl (ich wollte diesen Ausdruck schion immer mal verwenden ) ja dafür, dass während des Selbsttests irgendetwas anders als mit frischer Flüssigkeit funktioniert.

    Klar, ich könnte das jetzt alles der Reihe einfach erledigen, aber zuerst mag ich verstehen. Und da der Fehler im Moment nicht da ist könnte ich noch nicht einmal feststellen, ob ich eine Veränderung bewirkt habe.

    Eindeutige Defekte sind mir lieber.

  4. Registriert seit
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    #14
    Moin,

    nicht das wir uns falsch verstehen, die Bremsflüssigkeit in meiner GS war noch nie nicht älter als 2 Jahre - allerdings waren die Abstände, dass das ABS ausfiel, vorher (vordem Bremsflüssigkeitswechsel) definitiv kürzer.

    Wenn ich bei meiner Q nach dem resetten, wie im letzten Jahr erfolgt,

    1. die elektrischen Kontakte mit ein wenig Kontaktspray bearbeitet habe
    2. die Sensoren heraus- und wieder eingebaut habe
    3. die Bremsflüssigkeit (die alte hatte tatsächlich eine gewisse schwärzliche Färbung) gewechselt hatte

    dann dauerte es etwa 1 1/2 Jahre bis zum nächsten resetten.

    Bei dieser Prozedur habe/n ich/wir die Ursache des ABS - Fehlers nicht herausgefunden, aber den zeitlichen Abstand zum nächsten resetten vergrößert.

    Die Meldung beim resetten ist meistens, dass das Hydrodingsbums kaputt ist und gewechselt werden soll. Alternativ gab es auch scvhon mal die Mitteilung des Schraubers von BMW, dass die Meldung in Bezug auf das Hydrodingsbums manchmal auch kommt, obwohl eigentlich die Batterie fertig ist. Deshalb habe ich mir und meiner Q jetzt eine Hawker gegönnt.

    Meine Feststellungen beruhen übrigens nicht auf fachmännisches Verständnis, sondern auf die Erlebnisse, die ich mit der GS bzw. mit dem ABS, seit etwa 30000 km habe.

    Trotzdem würde ich mir eine 1150 GS immer wieder kaufen.

  5. moto Gast

    Standard

    #15
    Zitat Zitat von Hans BHV Beitrag anzeigen
    Trotzdem würde ich mir eine 1150 GS immer wieder kaufen.
    Mir kommt da auch nix Anderes in die Tüte.

    Das einzige unergründliche Problem scheint das ABS zu sein. Und obwohl es 1 Mio Themen dazu gibt, scheint noch längst nicht alles beantwortet. Ich habe auch irgendwo zwischen den Zeilen lesen können, dass es einfache Lösungsansätze gibt, man diese aus rechtlichen Gründen aber nicht öffentlich macht. Alles nachvollziehbar, aber solange ich nicht alles weiss, muss ich hier eben ein Thema nach dem anderen eröffnen .

  6. Registriert seit
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    #16
    Mal ganz blöd gefragt, hatte jemand seine GS neu gekauft und gab es da schon Probleme, bzw. wann fingen die an?

    Gruß
    Eric

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Gmeurb Beitrag anzeigen
    Mal ganz blöd gefragt, hatte jemand seine GS neu gekauft und gab es da schon Probleme, bzw. wann fingen die an?

    Gruß
    Eric
    Hallo Eric,

    ja, meine war mal nietennagelneu und ich glaube, bei etwa 60 - 70 tausend fing das Theater an .......

    Ich weiss aber nicht mehr genau, jetzt hat se genau 111000 km runter und macht trotzdem immer noch Spaz

  8. moto Gast

    Standard

    #18
    Meine erste 1150 GS hatte ich 2001. Diese war zwar frei von ABS-Mängeln, aber damals gab es das Internet bereits und ich erinnere mich an ein anderes Forum, in dem zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten Schäden diskutiert wurden. Damals war das aber alles irgendwie noch 'egal', da zumindest bei der 1150 noch alles von den Vertragswerkstätten im Rahmen von Garantie und Kulanz geregelt wurde.
    Themen zu ABS-Ausfällen gibt es gefühlt genau so viele, wie es Motorräder gibt die davon betroffen sein könnten. Und auf die 1150GS bezogen wurden diese Themen dann ab 2003 oder 2004 etwas rauer im Ton, da sich ab diesem Zeitpunkt die ersten betroffenen Bikes ausserhalb der Herstellerkulanzregelung befanden und der Endverbraucher mit schwammigen Diagnosen sich selbst überlassen wurde.

    Das ABS2 ist vergleichsweise übersichtlich. Es besteht aus wenigen Teilen, die Wirkungsweise ist einfach. Die auftretenden Schäden sind immer dieselben:

    1. oft verklebte oder angerostete Komponenten des mechanischen Bereiches des Hydroaggregates, welches eine Fehlkonstruktion zu sein scheint
    2. gelegentlich mal ein fehlerhaftes Steuergerät
    3. hin und wieder mal das interne ABS-Relais
    4. manchmal ein Radsensor
    5. ein paar Pumpen geben auch mal den Geist auf

    Klar, dass der Hersteller mit dem Tausch des Hydrodingsbums meistens die richtige Empfehlung gibt, denn dieses Bauteil beinhaltet ja bis auf die Sensoren eigentlich alles. Das haben natürlich schon längst viel schlauere Köppe bemerkt und genau deswegen gibt es eine Unzahl von Hilfeseiten und Anleitungen und PDFs im Internet. Aber ich persönlich empfinde das noch als unübersichtlich. Es stört mich, dass der Fehler ein ganz einfach zu behebender ist und man ihn nicht ebenso einfach lokalisieren kann und wenn man es denn geschafft hat, dann gibt es für dasselbe Problem 3 verschiedene Hilfeseiten, die aber auch nicht unbedingt verständlich sind.

    So. Jetzt wo ich es gesagt habe geht es mir doch gleich wesentlich besser .

  9. Registriert seit
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    Beiträge
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    #19
    Also wenn ich das nun richtig verstehe, dann würden Probleme, die nach relativ langer Laufzeit passieren auf Verschleiss- oder Kontaktprobleme hindeuten, oder wie seht Ihr das?
    Dann kommts wahrscheinlich darauf an, wo und wie die Kiste steht. Ist es feucht, trocken, usw.!

    Gruß
    Eric

  10. moto Gast

    Standard

    #20
    Zitat Zitat von Hans BHV Beitrag anzeigen
    bei etwa 60 - 70 tausend fing das Theater an .......
    Das ist genau der km-Bereich des Moppeds, um welches es bei mir gerade geht.
    Gehäuft aber scheinen die Probleme mit dem Erreichen eines bestimmten Alters aufzutreten. Und es ist hier und überall anders ja auch zu lesen, dass fabrikneue Hydroaggregate ein Mindesthaltbarkeitsdatum haben.

    Gibt es hier denn keinen engagierten Hobbyschrauber, der sich dieser Hydroaggregate annimmt und sie nach Feierabend in seinem Keller reinigt und wieder aufbereitet? Ohne Garantie usw? Oder macht das jemand und genau das ist der Grenzbereich, über den man sich ausschweigt? Im Autobereich werden solche Komponenten sogar ganz offiziell von Firmen überholt.


 
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