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Radschrauben hinten fetten?

Erstellt von mr.blues, 08.05.2012, 22:56 Uhr · 30 Antworten · 4.040 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Interessanter Beitrag!!!

  2. X-Moderator
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    #22
    interessant, Danke dafür..

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    #23
    Hi
    Zitat Zitat von Fossiebaer_1 Beitrag anzeigen
    www.powerboxer.de Danke an den Verfasser, der glaube ich Gerd ist, aber 100%ig sicher bin ich nicht .
    Bin nur einer der Verfasser. Nur ist relativ viel von mir

    Zitat Zitat von Fossiebaer_1 Beitrag anzeigen
    Das Drehmoment, das zum Anziehen der Schrauben vom Hersteller angegeben ist, bezieht sich auf einen bestimmten Reibwert. Der Reibwert ist das Verhältnis von Reibungskraft zu Anpresskraft der Schraube und deren Gegenkörper. Diese wird in µ angegeben, wobei µ übrigens entgegen der landläufigen Meinung auch größer als 1 sein kann.
    µ > 1 halte ich für ein Gerücht. Da brauche ich auch gar nicht drüber nachdenken sondern befrage eine beliebige Physikformelsammlung.
    "Die Reibungskraft wirkt stets parallel zur Berührungsfläche und ist der Bewegung entgegengerichtet. Sie beträgt einen BRUCHTEIL der Normalkraft". Das ist eine Definition und ich glaube Newton wurde noch nicht widerlegt
    Wenn sie aber einen Bruchteil der Normalkraft beträgt, dann kann µ nicht >1 werden. Wird µ scheinbar >1 wie z.B. bei manchen Reifen, dann hat das nichts mit µ alleine zu tun, sondern es kommt ein neuer Wert dazu. Der resultiert aus einem Formschluss. Das Gesamtergebnis mit "Reibung" zu betiteln mag üblich sein aber "µ" ist dann definitiv falsch.
    Vielleicht ist das ein Streit um des Kaisers Bart und ähnlich der oft benutzen Redewendung "Felge" obwohl ein "Rad" gemeint ist (z.B. im ETK ist es korrekt benamst!). Doch letztlich ballerte die NASA schon mal ein paar Milliarden am Ziel vorbei weil irgendwer "pound" mit 500Gramm verwechselte.
    Ich hatte auch schon einen Kunden der in seinem Materialstamm hunderte unterschiedliche Inbusschrauben hatte. Zusätzlich führte er etwa gleich viele Innensechskantschrauben. Selbst die INBUS-Schrauben wurden aber nicht bei Baur&Schaurte (INennsechskantBaurUSchaurte) bestellt .

    Zitat Zitat von Fossiebaer_1 Beitrag anzeigen
    Nach dem Lösen der Verbindung (Radwechsel) ist die Beschichtung nicht mehr einwandfrei wie vorher- die Schicht ist zwar nicht ganz verbraucht, aber auch nicht mehr ganz intakt.
    Deshalb nimmt man nach dem ersten Lösen der Schraube Kupferpaste oder Keramikpaste, schmiert das Gewinde und auch den Konus der Schraube ein und zieht dann auf das vorgeschriebene Drehmoment der Verbindung an.
    Fette (haben meist gar keine Festschmierstoffe) sind zwar beim Zuziehen der Schrauben auch hilfreich, jedoch sind die fehlenden Festschmierstoffe beim Lösen der Grund, dass das "Losbrechmoment" ein Vielfaches des Anzugsmoments entspricht und so doch nicht optimal war, Kaltverschweissen kann eingetreten sein und den Konus beschädigt haben.
    Die Erklärung deckt sich ja prinzipiell mit meiner (endlich einer ). Wobei ich jeden umbringe der mir CU-Paste an Radschrauben (oder Kerzengewinde) schmiert

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    #24
    Hallo
    alles schön und gut und graue Theorie.
    Was ist wenn die BMW Ingenieure das alles schon bedacht haben, und die Radschrauben nur ein Drehmoment von 80 Nm benötigen und man - um dem ganzen aus den Weg zu gehen - gesagt hat, "Trocken 110 Nm".
    Ansonsten wird man das auch im 11en90ten SchraubenFettenFred nicht alles klären.
    Gruß

    Statistik gut scheisse
    Kupferpaste 3 3
    Fett 4 2
    usw.

    Bei mir standen die Zahlen in der richtigen Spalte

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    #25
    µ > 1 halte ich für ein Gerücht.

    Das lässt sich leicht ausprobieren! Wäre µ immer kleiner 1, dann könnte man sich mit dem Moped nicht mehr als 45° in die Kurve legen.
    Schafft jemand mehr als 45°, so ist endgültig geklärt, ob "es das gibt"

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    #26
    Hallo,
    unter normalen Umständen und mit normalen Reibpartnern sollte das mit µ<1 natürlich schon stimmen. Ich schaue mal, ob ich den Artikel noch finde, wo ich das mal gelesen habe, denn ich war natürlich erstaunt. Da ging es um Extrembeispiele, auch aus der Formel 1 (Reifen).
    Es gibt da auch Beispiele im Internet, die ich gerade gefunden habe, aber ob die so stimmen... ich muss nochmal nach einer fundierten Quelle schauen.

    Grüße
    Michael

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    Standard Radschrauben hinten fetten ?

    #27
    Hallo zusammen
    muß man eigentlich den Titel Dr. Prof., Ing., mindestens aber Meister oder Techniker tragen,bzw. so eine entsprechende Prüfung ablegen am besten in Physik ,Mathe und Elektronik (mit deren Quellenangabe versteht sich von selbst ?) um a.) Motorrad oder Auto fahren zu dürfen ? oder b.) auch noch was selber am Mot. bzw. Auto (z.B.Radwechsel) schrauben zu dürfen ?
    Ich komme mir ziemlich doof vor?
    Grüße Eugen

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    #28
    Hallo Eugen,
    wenn du meinen Beitrag meinst, das war ja nur eine Erklärung, ich hab extra geschrieben dass jeder das so machen sollte wie er meint. Wollte nur mal eine wichtige Größe bei Schraubenverbindungen einbringen, nämlich die Reibzahl.

    Grüße

    Michael

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    Reden

    #29
    Zitat Zitat von enduro43 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen
    muß man eigentlich den Titel Dr. Prof., Ing., mindestens aber Meister oder Techniker tragen,bzw. so eine entsprechende Prüfung ablegen am besten in Physik ,Mathe und Elektronik (mit deren Quellenangabe versteht sich von selbst ?) um a.) Motorrad oder Auto fahren zu dürfen ? oder b.) auch noch was selber am Mot. bzw. Auto (z.B.Radwechsel) schrauben zu dürfen ?
    Ich komme mir ziemlich doof vor?
    Grüße Eugen
    Nein braucht man nicht, aber man sollte wissen was man tut, wenn man Radschrauben ( Der alte Golf ´99 hat keine Radmuttern) mit Fett, Pasten, oder Ölen bestreicht, damit man sich nicht wundert, warum die Schraube sich so leicht abgedreht hat. Und um das Verständnis bemühen sich die Verfasser der technisch fundierten Beiträge, wo ein Studium oder einfach erworbenes Wissen gepaart mit Intelligenz nicht hinderlich war.
    Phsikalische und mathematische Zusammenhänge werden nicht durch ignorieren und irgendwie halt mal was machen außer Kraft gesetzt.
    Bei Zylinderkopfschraubenanzügen wird meist von ! leicht geölt! gesprochen (dort ist ja öllos fast nicht möglich) wobei da der Voranzug mit einem Drehmoment und dann bestimmte Drehwinkelanzüge üblich sind, um Fehler zu vermeiden.
    Ich mache rostige Schrauben mit der Drahtbürste im Schraubstock sauber, öle sie ein und wische das Gewinde mit einem Lappen wieder fast trocken, so gut es halt geht. Das Selbe mit Caramba hab ich auch schon gemacht.
    Das wichtiste ist nach heiß und wieder kalt werden des Rades erneut mit dem vorgeschrieben Drehmoment zu kontollieren.
    Niemals Reifen neu machen lassen und ohne Kontrolle gleich in den Urlaub, immer, notfalls unterwegs eine Kontrolle machen. Ich hab auch schon eine Markierung an die Schrauben gemacht, dann sieht man auf einen Blick, ob sich da was verändert hat.

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    #30
    Zitat Zitat von moonrisemaroon Beitrag anzeigen
    µ > 1 halte ich für ein Gerücht.

    Das lässt sich leicht ausprobieren! Wäre µ immer kleiner 1, dann könnte man sich mit dem Moped nicht mehr als 45° in die Kurve legen.
    Schafft jemand mehr als 45°, so ist endgültig geklärt, ob "es das gibt"
    richtig.
    Gerd hat es schon erklärt: die Verzahnung bringt zusätzlichen Haftwert.
    Reibung ist da nur ein Teil der Rechnung.


 
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