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Resümee über meine Gisela

Erstellt von CC-Rossi, 30.03.2019, 09:47 Uhr · 80 Antworten · 10.939 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Resümee über meine Gisela

    #1
    Hallo,

    Viele werden mich und meiner ersten Erfahrungen ja bereits durch meinen Beitrag "Oh nein, schon wieder eine Kaufberat..." etwas kennen gelernt haben.
    Jetzt ist meine R1150 GS bereits 1,5 Monate und 1000km bei mir.

    imag5313.jpg _57_d.jpg

    Somit ziehe ich hier mal ein Resümee der ersten Erfahrungen vom Erwerb bis jetzt.

    Erstmal stand das Kennenlernen auf dem Programm. Also die erste Fahrt wurde Mittwochs im Berufsverkehr mitten in Solingen gestartet und dann ab Düsseldorf auch noch direkt im Sturm und Regen fort geführt. Nach 100km war man dann in der heimischen Garage angekommen.
    Der Boxer lief unauffälig und für mich so wie es sein sollte. Die ganzen Geräusche konnte ich da noch nicht einordnen. An das boxertypische Kippeln um die Längsachse rum muß ich mich noch gewöhnen.

    Dann gab´s erstmal den vollen Service. Dank dem Forum hier erhält man sehr viele Infos dazu.

    Ölwechsel sämtlicher Öle. Hier zeigte sich, das das Getriebeöl, sowie auch Hinterachsöl, mit sehr viel Abrieb versetzt war. Das machte einen schon etwas stutzig, aber noch nicht nervous, bzw. ich redete mir das schön.

    dsc_0215.jpg

    Bremsflüssigkeit und Co wurde auch noch getauscht, wobei da erstmal die BMW Bremsenentlüfter die Sache verzögerten, da sie von mir ausgetauscht werden mußten. Hier und da fehlten noch Schräubchen, welche problemlos über Leebmann24 nachbestellt werden konnten.

    imag5435.jpg

    Ventileinstellung wurde überprüft und obendrauf noch neue Zündkerzen verbaut.

    Der Tausch des Benzinfilters war noch etwas kniffeliger, aber gelang auch. Hier stellte ich fest das der verbaute mit Produktionsdatum 08.00 wohl noch der erste sein dürfte und das nach 92tkm. Soviel zu der Tatsache immer in einer BMW-orientierten Werkstatt gewesen zu sein.

    imag5418.jpg imag5420.jpg imag5423.jpg

    Der schwergängige Gaszug wurde noch überredet wieder etwas leichter zu gehen. Das wurde durch den Austausch der durchgeschliffenen Gaszugumlenkung am Griff gegen ein Neuteil realisiert.

    So gerüstet ging es nun auf die ersten Fahrten.

    Ups, muß jetzt noch was arbeiten heute, Fortsetzung folgt später mit unglücklicherem Ausgang.....

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    Standard

    #2
    hi rossi,

    ich hoffe, es kommt in der nächsten folge deines beitrags nix schlimmeres...!

    ein fzg, das viele jahre immer in einer hand war und womöglich auch noch immer in der gleichen werkstatt, muß nicht besser sein als eines, das halter plus service ab und zu mal gewechselt hat.

    20 jahre altes moped aus 1. hand kaufen?
    niemals!

    toitoitoi...

    grüße vom elfer-schwob

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    20 jahre altes moped aus 1. hand kaufen?
    niemals!
    Warum? Meine Kiste steht wartungsseitig auf jeden Fall besser da als jedes von BMW ueber die Jahrzehnte geknuddelte Fahrzeug. Dafuer lege ich als Erst- und Einzigbesitzer meine Hand ins Feuer.

    Viele Gruesse
    Karl-Heinz

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    #4
    Zitat Zitat von Franz Gans Beitrag anzeigen
    Warum? Meine Kiste steht wartungsseitig auf jeden Fall besser da als jedes von BMW ueber die Jahrzehnte geknuddelte Fahrzeug. Dafuer lege ich als Erst- und Einzigbesitzer meine Hand ins Feuer.

    Viele Gruesse
    Karl-Heinz
    Ohje, das riecht aber stark.

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    #5
    Zitat Zitat von elfer-schwob Beitrag anzeigen
    hi rossi,

    20 jahre altes moped aus 1. hand kaufen?
    niemals!

    toitoitoi...

    grüße vom elfer-schwob
    Doch. Kann auch gerne 2. oder 3. Hand sein.

  6. Registriert seit
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    #6
    So da bin ich wieder.
    Man kann den Zustand doch nicht an Hand der Anzahl der Vorbesitzer fest machen. Das ist halt immer eine riesen Portion Glück die man braucht und was wirklich gutes zu erwischen.
    Ich denke aber je weniger Vorbesitzer, desto größer die Chance auf was gutes.

    Aber der Reihe nach.
    Letzte Woche ging es dann auf zu einer großen Eifelrunde.
    Ich bin ja die letzten zwei Jahre und 30tkm auf meiner KTM Superduke 1290 zu Hause gewesen. Da ist ja alles komplett anders, Mörder Drehmoment, bretthart, sau viel Schräglagenfreiheit und im Gegensatz zur GS ein winzlig von Motorrad, mit 189 kg Trockengewicht super leicht zu händeln..
    Aber.....hat man sich einmal mit der GS angefreundet und den Spirit verstanden, so kommt richtig Freude auf. Kein hektisches Kurvenräubern, nein gleichmäßig durchgleiten und das auch nicht gerade langsam. Sie ist nie fordernt, eher so wie wir machen das schon. Es macht Spaß.
    Ich mag sie jetzt schon. Mal kurz abseits der Strasse mußte sie sich auch schon beweisen, also Schotter und leichte Sandpassagen gingen in Anbetracht des Gewichts recht gut.

    Naja, die Reifenkante ist halt schnell erreicht.
    imag5430.jpg

    Zwischendurch wurde dann noch etwas abgespeckt. Das H&B Rohrgedöns wurde demontiert.
    imag5361.jpg

    Freitag wurde dann nochmal ein kleineres Ründchen gedreht und ich achtete vermehrt auf die Geräuschkulisse. Also das Getriebe ist schon laut am heulen und wenn man im Schubbetrieb unter 2500 kommt, so kommt da noch ein Rattern dazu.
    Zu Hause hab ich dann direkt das neue Getriebeöl abgelassen um es mal genauer zu betrachten.

    imag5443.jpg

    Bereits nach 1000km wieder voller Abrieb. O.K, ein Teil davon wird der Rest von vor dem ersten Wechsel noch sein, aber das Getriebe hat da sicherlich ein Problem. Glücklicherweise bin ich da schraubertechnisch etwas bewandert und somit steht meine Gisela bereits in meiner Hobbywerkstatt und wartet darauf ihr Getriebe ab zu geben.

    Also die nächsten Fragen die von mir kommen handeln somit sicherlich über´s Getriebe.
    Ich bin dennoch guter Dinge und bin jetzt nicht sonderlich verärgert.

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von grautnix Beitrag anzeigen
    Ohje, das riecht aber stark.
    Wonach denn? Musst Du halt das Fenster aufmachen.

    Viele Gruesse
    Karl-Heinz

  8. Registriert seit
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    #8
    Die erste Frage ist schon da.
    Handelt es sich bei den Getriebelagern um Lager im Standartmaß, also ich würde dann gerne beim "Lagerfachhandel" vorbei fahren und mir SKF Lager besorgen. Oder sind das BMW-typische, welche man nur bei BMW selber beziehen kann.

  9. Registriert seit
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    #9
    Und die nächste Frage.
    Die 1150er Getriebe werde ja nur auf Blockmaß ausdistanziert, da jede Welle auch nur eine Distanzscheibe aufweißt kann man ja auch nicht mehr machen.
    Ist es zu erwarten, das sich bei reinem Lagertausch das Blockmaß verändert. Also weisen neue originale Lager Toleranzen gegenüber den alten auf, oder paßt das immer eins zu eins.

    Ich wollte nur die 6 Stück Kugellager der drei Wellen erneuern und nicht die Nadellager der Gängräder.

    Danke....

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    hi rossi,
    sauberer griff ins clo!
    mein beileid!

    zur frage:
    nachdem nur die blockmaße distanziert werden müssen, sind anscheinend alle gehäuse auf einzweiwenige hundertstel identisch...!!!
    nachdem ich das nicht glauben kann/will, wirds auf das andere hundertstel beim lagertausch auch nicht ankommen.

    meine praktische erfahrung mit reinem kugellagertausch, wie du es auch vorhast: mit neuen standard-lagern aus dem lagerladen identische blockmaße.

    ob natürlich nicht (auch) ein nadellager der schalträder betroffen ist, merkst du erst beim zerlegen.

    der lagerwechsel selbst ist kein hexenwerk. wichtig: heiiizen!

    viel spaß,
    rainer


    ps:

    zum dauerhalter:

    einige defekte kommen schleichend (gaszug wächst ein, getriebe fängt zu heulen an, federbeine sind luftpumpen usw)
    und der fahrer gewöhnt sich dran.
    sobald die alte kuh in neue, erfahrene hände kommt, fallen diese mängel sofort auf.
    so wie in deinem falle...


    pps:
    am zerlegten getriebe den ruckdämpfer checken/neu ausdistanzieren!


 
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