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richtig bremsen

Erstellt von edelweiss390, 12.07.2010, 09:31 Uhr · 15 Antworten · 1.534 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    2

    Standard richtig bremsen

    #1
    habe die 1150 mit integral abs. ich bremse fast immer nur mit der hand/fussbremse brauche ich eigentlich nie/wie bremst ihr denn mit abs?

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    hallo

    ich habe auch das integral abs,ich bremse nur hinten wenns aus geringer geschwindigkeit richtung kreizung oder ampel geht!

    aber bei unserem abs brauchste ja eh nur hinten bremsen um zu driften,he he!

  3. Registriert seit
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    #3
    Das ist doch keine Frage von ABS oder nicht ABS! Wenn das ABS regelt (egal ob vorne oder hinten) dann wird das ja schon eng.
    Im "Normalzustand" reicht die kombinierte Handbremse absolut aus! Ich verwende die Fußbremse nur zusätzlich dann, wenn es mal zügiger gegen Null gehen soll, oder ausschließlich, wenn ich z. B. langsam auf eine Ampel zurolle um die Motorbremse zu unterstützen.
    Aber egal wie du das machst - Hauptsache du kommst vor dem Hindernis zum stehen - dann hast du schon mal fast alles richtig gemacht ! ;-)

  4. Registriert seit
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    #4
    Es ist ne uralte Geschichte - aber manche wissens heut noch nich: Stichwort "Dynamische Radlastverteilung". Wenn man bremst, rutscht das Gesamtgewicht vom Hinterrad aufs Vorderrad. 2 Schlußfolgerungen:

    1) Die Hinterradbremse wird um so wirkungsärmer, je mehr sie zugreift.

    2) Mit der Vorderradbremse richtig zu bremsen, muß man lernen - und das ist garnicht so einfach. Aber wenn es "sitzt" kommt es richtig gut:

    Man "bremst an", gibt also zunächst nur relativ wenig Druck auf die Kolben, damit erstmal Gewicht aufs Vorderrad kommt, und dann erst langt man richtig zu, bis kurz vor den ABS-Regelbereich, meinethalben auch in ihn hinein, wenns halt mal sein muß.

    Wenn man dagegen einfach nur voll zulangt, kommt man viel zu schnell in den Regelbereich und "verschenkt" massig Bremsweg !

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    #5
    Hallo (ihr sämtlichen namenlosen Vorschreiber).

    Diese Frage (wie bremse ich richtig) stellt sich beim ABS-III eigentlich überhaupt nicht. Hier dürfte eigentlich nur gefragt werden, wann nur die Hinterradbremse genutzt werden sollte.
    Und für diejenigen, die auch das immer noch nicht wissen: beim I-ABS (ABS-III) bremst das Hinterrad automatisch mit, wenn vorne am Hebel gezogen wird.

    Und nun nochmal zur Frage: wenn ich sanft bremsen muss, ziehe ich sanft am Hebel; wenn ich "den Anker werfen muss", dann ziehe ich auch beherzt am Hebelein.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von Kroni Beitrag anzeigen
    Es ist ne uralte Geschichte - aber manche wissens heut noch nich: Stichwort "Dynamische Radlastverteilung". Wenn man bremst, rutscht das Gesamtgewicht vom Hinterrad aufs Vorderrad. 2 Schlußfolgerungen
    1) Die Hinterradbremse wird um so wirkungsärmer, je mehr sie zugreift.
    2) Mit der Vorderradbremse richtig zu bremsen, muß man lernen - und das ist garnicht so einfach. Aber wenn es "sitzt" kommt es richtig gut:
    Man "bremst an", gibt also zunächst nur relativ wenig Druck auf die Kolben, damit erstmal Gewicht aufs Vorderrad kommt, und dann erst langt man richtig zu, bis kurz vor den ABS-Regelbereich, meinethalben auch in ihn hinein, wenns halt mal sein muß.
    Wenn man dagegen einfach nur voll zulangt, kommt man viel zu schnell in den Regelbereich und "verschenkt" massig Bremsweg !
    Entschuldige Kroni, aber da muß ich doch widersprechen!

    Dynamische Radlastverschiebung ist schon richtig, es ist aber nicht so, dass die hintere Bremse wirkungsärmer wird, je mehr sie greift, sondern sie wird wirkungsärmer je mehr Radlast sich durch Bremsen insgesamt nach vorne verteilt. (hast du das gemeint?)

    Wer es nötig! hat in den Regelbereich zu bremsen um ja keinen Meter zu verschenken, muß ab der ersten Millisekunde voll reinlangen, langsam anlegen, "nachdenken" abwarten (wenns nur Bruchteile sind) verschenkt Meter und Bremsweg.
    Kein Mensch hat in einer Schrecksekunde (wegen Dosenalarm) Zeit erstmal "anzulegen" um Druck aufs Vorderrad zu bringen, damit sind die ersten Meter schon verschenkt.
    Wenns brenzlig ist, voll rein, egal mit welcher Bremse und mit welchem ABS, alles andere ist nicht sinnvoll.
    Tiger

  7. Registriert seit
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    Standard @ AmberTiger

    #7
    1) Hinterradbremse: ja natürlich habe ich das gemeint: die Hinterradbremse verzögert, wodurch das Gewicht nach vorne geht, das Heck leichter wird, der Andruck geringer - und ruckzuck blockiert das Hinterrad bzw. geht in den Regelbereich des ABS.

    2) "Nachdenken" kann man bei konkreten Fahrmanövern sowieso nicht - dauert viiiiel zu lange. Die Großhirnrinde ist nun mal zu langsam für schnelle Reaktionen. Gleichwohl kann man auch bei einer Notbremsung richtig bremsen, dh relativ soft anbremsen und den Bremsdruck dann kontinuierlich und recht schnell anwachsen lassen - bis zum Regelbereich, wenn es sein muß. Das kann man dann, wenn das richtige Bremsen habitualisiert worden ist, es "vollautomatisch" abläuft. Und das tut es dann, wenn man es gründlich trainiert hat. Sofern man das nicht hat, gebe ich Dir recht: in der Notsituation lieber "voll reinhauen".

    "Dosenalarm" etc - auch den kann man trainieren. Das nennt man "Gefahrenantizipation", dh man checkt die Verkehrslage auf mögliche Gefahren und spielt im Kopf die Reaktion darauf durch, die meist in Verzögern und/oder Ausweichen besteht - es gibt aber auch Gefahrenlagen, denen man sich eher durch "Flucht nach vorne" entziehen kann.

    Diese Gefahrenantizipation dient zunächst zur Vermeidung des Schrecks und der "Schrecksekunde" (die meistens 2-3 sek oder noch länger dauert, zur regelrechten Schreckstarre werden kann), und dann dazu, die für die Bewältigung der Gefahr erforderlichen "Handlungsprogramme hochzufahren". Dieses Bild ist garnicht so weit von der Realität entfernt. In unserem neuronalen Steuerungssystem löst die Vorstellung einer Situation oder Handlung annähernd dieselben Effekte aus, wie die Situation oder Handlung selbst.

    Mein Lieblingsbeispiel: Blinde Kurve - wenn man damit rechnet, daß gleich der Entgegenkommer auf der eigenen Spur auf Kollisionskurs angerast kommt, und sich vorstellt, wie man ihm ausweicht, dann weicht man auch "lehrbuchmässig" aus, wenn er denn kömmt. Meist kommt ja keiner, aber wenn er denn kömmt, funktioniert das Ausweichmanöver und die Rückkehr zu einer "zielführenden" Kurvenlinie dann mit bewundernswerter Präzision, und völlig ohne Zutun des "Oberstübchens", das die Situation passiv beobachtet.

    Gerade gestern mal wieder erlebt, als ein Dosist in einer Linkskurve (in meiner Fahrrichtung gesehen) aus der Kurve herausgetragen wurde. Er hat die Kurve gekriegt, ist auf der Strasse geblieben, und für mich hat der knappe Raum dann auch noch ausgereicht.

    Näheres bei: Bernt Spiegel, Die obere Hälfte des Motorrades - im Kapitel "Der Feind ist der Schreck".

    Eine "gute Reaktion" ist nicht oder nur zu einem kleinen Teil angebohren - es ist Trainingssache !

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Zitat Zitat von palmstrollo Beitrag anzeigen
    Diese Frage (wie bremse ich richtig) stellt sich beim ABS-III eigentlich überhaupt nicht. Hier dürfte eigentlich nur gefragt werden, wann nur die Hinterradbremse genutzt werden sollte.
    Si, so sehe ich das auch... der Bremshebel bremst eh vorne und hinten, also ist die Frage obsolet.

    Hinten bremse ich im Stadtverkehr, bei Serpentinen oder im Gelände, sonst zu 95% nur vorne.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    er heißt Ampertiger kömmt vom Fluß Amper ..

    achso ja, da gebe ich dir vollkommen Recht. dann meinten wir eh das gleiche/selbe.
    Das von dir angesprochene "an die Gefahr denken" und Reaktionen voraussehen funktioniert wirklich, kann im Laufe der Jahre trainiert werden (bestes Training ist München, wer das überlebt, hats gelernt) so kann man schon auf die nächste Aktion (meist blöde) des Dosenfahrers schließen und sich drauf einstellen, bevor sie passiert.
    Dann funkt. auch das von dir propagierte Bremsen.
    Tiger

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Morgen zusammen.

    Also, bin schon ein wenig überrascht, was so zu Anfang des Freds gefachsimpelt wurde. Theorie bringt da nur ganz wenig. Fahrt aufnen Parklatz und probiert es aus. Ich denke jeder muß wissen, was seine Vorder und Hinterradbremse kann. Nur beim Integral ABS Bremsen beide, aber erst wenn das ABS auch regeln muß.
    Will hier nicht klugscheissen oder behaupten irgendjemand könne nicht fahren oder so was. Aber sein Bremssystem zu kennen kann entscheidend sein. Und zu Anfang des Freds kamen mir da schon Zweifel, ob jeder damit wirklich bei seiner Q vertraut ist.
    Hoffe keiner kriegt das in den falschen Hals.

    Gruß,

    Peter


 
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