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Richtiges Kurvenräubern

Erstellt von gsvetan, 05.10.2011, 19:48 Uhr · 126 Antworten · 16.308 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Blinzeln re: richtiges Kurvenräubern

    #91
    moin, moin,

    soweit ich das sehe, geht es um die Frage Sicherheit beim Kurvenfahren.

    Um es klar zu sagen, meist im öffentlichen Strassenverkehr.

    Da hängt es davon ab, ob ich eine oder besser mehrere Kurven und die Strassenseiten im Voraus einsehen kann.

    Wenn ja und frei: Kurvenkratzen!

    Wenn nein, und hier bekommt die Frage besonderen Wert:

    wie weit kann ich noch runter, um um einem Hinderniss (oder durch eine Hundekurve) sicher zu fahren!

    Hier hat mich "Klacks" vor etwa 40 Jahren an das Thema "Drücken" herangeführt: wenn ich etwas Sicherheitsreserve lasse, kann ich mit "Drücken" noch um ein Hinderniss oder durch eine verengende Kurve noch rumkommen!

    Nach 40 Jahren Motorradfahren und seit 3 Wochen R1200GS mit Tourance EXP muss ich sagen, die Technik hat sehr grosse Fortschritte gemacht

    Mit 50ger Kreidler und Metzeler Block, R26, R100CS war alles viel Schwerfälliger und man war früher am Rutschen!

    aber wie immer: rantasten muß sein, Trailtraining hilft viel!

    Grüsse, Gunter

  2. Registriert seit
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    Standard

    #92
    Zitat Zitat von GunOpiGS Beitrag anzeigen
    ... wenn ich etwas Sicherheitsreserve lasse, kann ich mit "Drücken" noch um ein Hinderniss oder durch eine verengende Kurve noch rumkommen! ...
    richtig,

    aber nur dann, wenn du vorher normal fährst (legen) und das drücken erst im gefahrenfall anwendest.
    drückst du immer ist die reserve nicht mehr da.

    sinn des drückens ist nicht eine tiefe schräglage oder schneller kurvengeschwindigkeit, sondern die möglichkeit sehr schnell einen schlenker zu fahren. eban dadurch, dass das mopped tiefer gedrückt wird, aber der fahrer recht aufrecht sitzen bleibt.

    in diesem zusammenhang sollte auch der begriff "lenkimpuls" verwendung finden.
    mit einem kräftigen lenkimpuls leitet man das drücken sinnvollerweise ein.



    allerdings bin ich sicher, dass diese theoretischen betrachtungen im gefahrenfall nur dann anwendbar sind, wenn man sie vorher geübt hat. nicht nur einmal, nicht nur bei einem sicherheitstraining, sondern immer wieder mal, am besten zum spass.
    denn was spass macht, das lernt man schnell und behält es auch.

  3. Registriert seit
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    Standard finde ich passend...

    #93
    habe ich gerade gefunden und kann voll dahinter stehn !
    ---->
    http://www.mototreff.ch/tipps/Kurvenfahren.pdf

  4. Registriert seit
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    #94
    also mit der gs ADV gehen kurven bis zum zylinderschutz
    reifen brückenstein battle wing

  5. Registriert seit
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    Standard

    #95
    Zitat Zitat von pro3ac Beitrag anzeigen
    habe ich gerade gefunden und kann voll dahinter stehn !
    ---->
    http://www.mototreff.ch/tipps/Kurvenfahren.pdf

    2.1 Drücken
    Wenn der Fahrer selber die Schräglage seines Motorrades nicht mitgeht, sondern den
    Oberkörper aufstellt, nennen wir dies „Drücken“. In diesem Fall wird grösstenteils das
    Motorrad in die Kurve gedrückt.
    Diesen Fahrstil wenden Offroader (Motocross, Enduro, Endurowanderer) sowie
    Supermotardfahrer an.

    Der Grund für diese Haltung liegt – wie so oft in der Physik. Durch diese Haltung wird ein
    grosser Teil der Fliehkraft der Masse des Fahrers nicht in die gleiche Richtung wie die
    Fliehkraft des Motorrades gedrückt. Sprich: die Reifen müssen weniger Seitenkräfte auf den
    Boden übertragen.
    Beim Supermotard bedeutet dies grössere Schräglagen und daher
    höhere Kurvengeschwindigkeiten. Die Reifen könnten die maximale Schräglage einer
    Supermotardmaschine inkl. Fahrer gar nicht übertragen. Beim offroaden können die Reifen
    auf losem Untergrund ebenfalls nicht so viel Kraft übertragen, wie dies ein aufrecht sitzender
    Fahrer samt Maschine in der Kurve erzeugen würde. „Drücken“ wird also da angewendet, wo
    die Reifen aufgrund der erzeugten Schräglage den Gripp nicht mehr auf den Boden bringen
    können. Zudem sind mit dem Drücken schnellere Kurvenwechsel möglich, da weniger Masse
    (der Fahrer bleibt ja aufrecht) bewegt werden muss.
    moinsen,

    das fettgedruckte ist doch physikalisch völliger humbug, oder ??
    wo, wenn nicht an den reifen, wird die fliehkraft der fahrermasse in der kurve gehalten?

  6. Registriert seit
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    Standard

    #96
    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen
    moinsen,

    das fettgedruckte ist doch physikalisch völliger humbug, oder ??
    wo, wenn nicht an den reifen, wird die fliehkraft der fahrermasse in der kurve gehalten?
    Hi,

    ich glaube die meinen das dann nicht das ganze Gewicht (Fliehkraft) an der gleichen Stelle des Reifens hängt sondern sich anders verteilt. An der Stelle des Reifens an der normalerweise Mopped und Fahrer waren ist durch die aufrechte Fahrerhaltung jetzt nur noch Mopped und etwas Fahrer, der Rest drückt nun an einer anderen Stelle des Reifens und mehr von Oben als von der Seite.
    So hab ich es jedenfalls verstanden.
    Gruß Ingo

  7. Registriert seit
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    Standard

    #97
    wenn ich so an die mechanik in der physik zurückdenke, dann ist es dem kräfteparallelogramm egal, wie das gewicht verteilt ist. nur der gesamtschwerpunkt ist wichtig und der liegt beim drücken so, dass mehr schräglage notwendig ist.

    die fliehkraft ist nur abhängig vom gesamtgewicht, ebenso die normalkraft.
    und wenn die fliehkraft zu groß wird, dann ist schluss mit kurvenfahrt, egal wie schräg der ofen liegt.

  8. Registriert seit
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    #98
    Hi :-)
    In einschlägigen Mopedzeitungen habe ich gelesen, dass bei über 30° Schräglage noch über 85% der Seitenführungskräfte vorhanden sind. Das ist doch ne ganze Menge und unterstreicht die eigene Kopfsperre und sagt doch ne ganze Menge über die Schräglage aus.

    In langsamen Kurven hab ich auch mehr Mum meine Q richtig umzulegen. Bei mir setzt der Sturzbügel auf. Wenn es richtig flott wird, zucke ich öfter zurück. Hab dann eben Schiss. Liegt vielleicht aber auch nur an mangelnder Erfahrung, weil ich natürlich nicht zugeben will, dass ich Angst kriege. Wäre ja auch uncool.

    Was ich bei meinen CTA festgestellt habe ist, dass das Vorderrad anfängt wegzuschmieren, wenn ich in großer Schräglage das Gas zu mache (Mach ich natürlich deshalb, weil ich Schiss kriege). Mit leichten Zug am Hinterrad geht es meist besser. Die Q liegt stabiler, legt sich aber auch noch mehr um. Meist krieg ich dann noch mehr Schiss. Aber das Gefühl nach der Kurve ... COOOL.

    Vielleicht kann ja jemand das mit dem Schieben über das Vorderrad bestätigen.

  9. Registriert seit
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    #99
    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen
    moinsen,

    das fettgedruckte ist doch physikalisch völliger humbug, oder ??
    wo, wenn nicht an den reifen, wird die fliehkraft der fahrermasse in der kurve gehalten?
    Eindeutig JA (Meine Meinung)

    Die aufrechte Sitzpositzion erleichtert bestimmt das "kontrollierte Driften" bei Supermotos, Enduros und Reisebussen (OK, die Reisebusse nehm ich zurück)
    Wenn der Reifen beim Driften plötzlich wieder packt.....ist es aufrechter bestimmt einfacher zu händeln

  10. Registriert seit
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    Mit der Kiste kannste runter bis die Koffer aufsetzen, hab ich schon getestet, fühlt sich doof an aber wenn Du das überlebst weißt Du wie weit Du runter kannst!


 
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