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Richtiges Kurvenräubern

Erstellt von gsvetan, 05.10.2011, 19:48 Uhr · 126 Antworten · 16.303 Aufrufe

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    #41
    Ich bin wirklich sehr erschrocken darüber, was hier teilw. geschrieben wird.

    1. In erster Linie hängt die Schräglage vom Reifen und der Fahrbahn ab. Also wäre es interessant zu wissen, ob der Fußrastenschleifer mit Stollenreifen fährt. Wohl nicht.

    2. Bis 20 ° kann unser Gehirn ohne Hürde den Körper ind ie Schräge bringen. Darüber hinaus muss es trainiert werden, oder man lässt die Rübe grade.

    3. Mache dir einen fetten Strich auf den Reifen (quer). Dann siehst du, wie stark die Schräglage jetzt schon ist. Habe ich noch letztes WE gemacht. Und war wieder erstaunt, wie schräg ich tatsächlich unterwegs war.

    4. Es gibt da eine physikalische Beschreibung für die Erklärung des Zusammwirken von Gas/Bremse und der Schräglage. Weiß nicht mehr wie das heißt. Da wird ganz klar physikalisch beschrieben, dass der meiste Grip zur Verfügung steht, wenn kein Gas/Verzögerung anliegt. Soll heißen; bei zu schnell in die Kurve -> Kupplung ziehen! Dann hat man den max. Grip für die Schräglage. Langt das nicht, dann hat man Pech gehabt. Wer gleichzeitig bremst und einlenkt, wird niemals die volle Schräglage fahren können, weil die Verzögerung Grip für die Schräglage raubt.

    5. Auf einer unbekanten Strasse, die ich zum ersten Mal befahre, würde ich niemals in max. Schräglage fahren.

    Hier ein wunderschönes Beispiel eines Kollegen, der max. Schräglage mit dem Hintern fährt, aber die Rübe grade lässt. Aus meiner Sicht konnt er so nicht spüren, dass er in den Kurven zuvor schon am Limit fuhr.Empindliche Charaktäre lassen besser den Ton aus. Die Kaltverformung auf dem Asphalt stellt einem die Nackenhaare auf:


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    #42
    Dann sind aber meist die anderen weg.

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    #43
    Zitat Zitat von Sealiner Beitrag anzeigen
    4. Es gibt da eine physikalische Beschreibung für die Erklärung des Zusammwirken von Gas/Bremse und der Schräglage. Weiß nicht mehr wie das heißt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kammscher_Kreis

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    #44
    Zitat Zitat von Sealiner Beitrag anzeigen
    Ich bin wirklich sehr erschrocken darüber, was hier teilw. geschrieben wird.
    ich auch

    1. In erster Linie hängt die Schräglage vom Reifen und der Fahrbahn ab. Also wäre es interessant zu wissen, ob der Fußrastenschleifer mit Stollenreifen fährt. Wohl nicht.
    für K60 und TKC80 gild das geschriebene sehrwohl. lediglich der karoo wird deutlich früher rutschen.
    bei der ausgangsfrage gehe ich aber wirklich nicht von grober stzollenbreifung aus ...


    2. Bis 20 ° kann unser Gehirn ohne Hürde den Körper ind ie Schräge bringen. Darüber hinaus muss es trainiert werden, oder man lässt die Rübe grade.
    stimmt, wobei auch das "rübe gerade halten" ohne training kaum mehr als 20° zulässt.

    3. Mache dir einen fetten Strich auf den Reifen (quer). Dann siehst du, wie stark die Schräglage jetzt schon ist. Habe ich noch letztes WE gemacht. Und war wieder erstaunt, wie schräg ich tatsächlich unterwegs war.
    kann man machen.
    je mehr man drückt, desto schneller ist der strich wieder weg. meine aussagen beziehen sich auf normales in-die-kurve-legen.


    4. Es gibt da eine physikalische Beschreibung für die Erklärung des Zusammwirken von Gas/Bremse und der Schräglage. Weiß nicht mehr wie das heißt. Da wird ganz klar physikalisch beschrieben, dass der meiste Grip zur Verfügung steht, wenn kein Gas/Verzögerung anliegt. Soll heißen; bei zu schnell in die Kurve -> Kupplung ziehen! Dann hat man den max. Grip für die Schräglage. Langt das nicht, dann hat man Pech gehabt. Wer gleichzeitig bremst und einlenkt, wird niemals die volle Schräglage fahren können, weil die Verzögerung Grip für die Schräglage raubt.
    das tierchen heisst "kamm´scher kreis"
    kupplung ziehen kann allerdings auch schon zu viel sein, weil der schmale vorderreifen dann plötlich mehr last bekommt als vorher. desweiteren wird die fuhre beim rollen etwas weniger stabil als unter leichtem zug. das kann auch kontraprduktiv sein.
    und sicherlich kann man auf der bremse einlenken. allerdings muss man natürlich mit zunehmender schräglage die bremse immer weiter lösen.
    fast jeder fahrer ist erstaunt, wenn er zum ersten mal in tiefer schräglage (ungewollt) bremst, weil er feststellen darf, dass der reifen das noch wegsteckt


    5. Auf einer unbekanten Strasse, die ich zum ersten Mal befahre, würde ich niemals in max. Schräglage fahren.
    sehe ich genauso.

    Hier ein wunderschönes Beispiel eines Kollegen, der max. Schräglage mit dem Hintern fährt, aber die Rübe grade lässt. Aus meiner Sicht konnt er so nicht spüren, dass er in den Kurven zuvor schon am Limit fuhr.Empindliche Charaktäre lassen besser den Ton aus. Die Kaltverformung auf dem Asphalt stellt einem die Nackenhaare auf:



    klassisches beispiel von "drücken" statt "legen".
    das mopped hat keine reserve mehr und hebelt die fuhre aus.
    ich mutmaße, dass der grip noch nicht am ende gewesen wäre, wenn der fahrer einen sinnvolleren stil gefahren wäre.

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    #45
    Danke für den Kamm'schen Kreis! Genau das meinte ich.

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    #46
    Zitat Zitat von Sealiner Beitrag anzeigen
    Ich bin wirklich sehr erschrocken darüber, was hier teilw. geschrieben wird.

    1. In erster Linie hängt die Schräglage vom Reifen und der Fahrbahn ab. Also wäre es interessant zu wissen, ob der Fußrastenschleifer mit Stollenreifen fährt. Wohl nicht.

    2. Bis 20 ° kann unser Gehirn ohne Hürde den Körper ind ie Schräge bringen. Darüber hinaus muss es trainiert werden, oder man lässt die Rübe grade.

    3. Mache dir einen fetten Strich auf den Reifen (quer). Dann siehst du, wie stark die Schräglage jetzt schon ist. Habe ich noch letztes WE gemacht. Und war wieder erstaunt, wie schräg ich tatsächlich unterwegs war.

    4. Es gibt da eine physikalische Beschreibung für die Erklärung des Zusammwirken von Gas/Bremse und der Schräglage. Weiß nicht mehr wie das heißt. Da wird ganz klar physikalisch beschrieben, dass der meiste Grip zur Verfügung steht, wenn kein Gas/Verzögerung anliegt. Soll heißen; bei zu schnell in die Kurve -> Kupplung ziehen! Dann hat man den max. Grip für die Schräglage. Langt das nicht, dann hat man Pech gehabt. Wer gleichzeitig bremst und einlenkt, wird niemals die volle Schräglage fahren können, weil die Verzögerung Grip für die Schräglage raubt.

    5. Auf einer unbekanten Strasse, die ich zum ersten Mal befahre, würde ich niemals in max. Schräglage fahren.

    Hier ein wunderschönes Beispiel eines Kollegen, der max. Schräglage mit dem Hintern fährt, aber die Rübe grade lässt. Aus meiner Sicht konnt er so nicht spüren, dass er in den Kurven zuvor schon am Limit fuhr.Empindliche Charaktäre lassen besser den Ton aus. Die Kaltverformung auf dem Asphalt stellt einem die Nackenhaare auf:

    Danke für die ausführliche Erklärung!

  7. Registriert seit
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    #47
    Also mit einem guten und korrekt eingestellten Fahrwerk,kannst Du den Reifen bis zur Kante abfahren,ohne das zuvor etwas schleift.Schau erst einmal nach, ob Du noch einen Streifen ungenutztes Profil am Rand hast.Falls ja,hast Du noch genuegend Reserven.
    Wenn ich mich auf den ersten Kilometern der Alpentour erstmal einfahre, dann lasse ich meine Fuesse noch normal auf den rasten,um die Schraeglage am Stiefel zu spueren und mich wieder ranzutasten.Nach ein paar Kurven stelle ich dann nur noch die Zehenspitzen auf die Rasten.Bei Passfahrten kann es dann schon mal sein,dass die Raste kratzt.
    Jeder hat da so seine eigene Methode.Du musst letztendlich schauen,wie fuehlst Du Dich am wohlsten.Es ist auch falsch zu denken,bloss weil Herr X das eben so macht,muss Herr Y das auch so machen.

  8. Registriert seit
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    #48
    Ein komisches Thema habt ihr aber schon hier

  9. Registriert seit
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    #49
    Zitat Zitat von qtreiber Beitrag anzeigen
    stell ihn halt weiter auf die Raste, dann streift die.
    Ich stelle meinen auch etwas nach aussen um zu sehen wieviel Platz ich noch habe und das reicht mir dann auch mit Sozia


  10. Registriert seit
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    #50
    Hier der alte Tourance bis an die Kante gefahren:


 
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