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Schaden nach Inspektion

Erstellt von Zischmann, 04.08.2011, 21:07 Uhr · 27 Antworten · 3.586 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Schaden nach Inspektion

    #1
    Hallo liebe GS Gemeinde,

    wie ihr seht, bin ich neu hier.
    Ich habe aber bereits einige Zeit mitgelesen und dennoch nichts zu meinem Problem gefunden.
    Daher nun mein erster Beitrag.

    Ich habe meine 2004er 1150 Adventure heute von der 60.000km Inspektion abgeholt und musste feststellen, dass ich beidseitig Beschädigungen an meinen Zylinderköpfen habe.
    Der hat den Schaden kleingeredet und ich habe unter Zeitnot leider nicht konsequent nachgehakt.
    Bei einer späteren Begutachtung (siehe Bilder) musste ich leider feststellen, dass die Sache unschöner als gedacht ist. Der Kopf ist auf höher der Unteren Schrauben eingedrückt und auf der rechten Seite ein beachtliches Loch im Magnesium.

    Daher nun meine Frage, ob ihr euch erklären könnt, wie es zu solchen Beschädigungen bei einem Werkstattaufenthalt kommen kann, ob ich Folgeschäden (Ölverlust etc.) zu erwarten habe und wie ich meinen dazu bekomme den Schaden zu beheben.

    Lieben Gruß,

    Christian

  2. Registriert seit
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    #2
    Hallo Christian,

    also ich hatte solche Erfahrungen noch nicht, aber das sieht auf dem Bild so aus, als ob das eine Lackblase war. Kann das sein? Wenn ja, dann ist klar, dass die beim schrauben bricht und der nichts dazu kann.
    Wenn es das nicht ist, dann muss der Herr im BMW Anzug den Schaden nicht klein reden, sondern den Ursprungszustand wieder herstellen - ist doch logo!!
    Sei hart und verlange dein Recht - der verlangt ja auch sein Geld!

    Gruß

    Philip

  3. Registriert seit
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    #3
    Über eine Lackblase habe ich auch schon nachgedacht.
    Aber auf beiden Seiten? Und erst nach der 6. Wartung?

    Ich habe irgendwie das Gefühl, dass mein Freundlicher etwas rabiat zur Sache gegangen ist. Möglicherweise weil er im Rahmen der Inspektion noch einen anderen Mangel auf eigene Kosten beheben musste.
    Mir sind nämlich einen Monat nach Kauf der GS die Schnellkupplungen der Benzinschläuche gebrochen, worauf das Kupplungsgehäuse wegen ausgetretenem Kraftstoff neu lackiert werden musste. (Davon gibt es hier ja auch einige Fälle)
    Darum hat er an dem Gebrauchtfahrzeug bisher nicht so ein tolles Geschäft gemacht, da er das auf Gewährleistung auf eigene Kosten machen musste.
    Ich weiß nicht, ob dafür dann bei der Inspektion etwas geschlampt wurde?!
    Anders kann ich mir das beidseitig nicht erklären.
    Darum auch meine Frage, ob so etwas in irgend einer Form bekannt ist.

  4. Registriert seit
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    #4
    Ich muß ja keinen in Schutz nehmen aber am besten sofort nen Anwalt einschalten. Besser noch CSI, FBI und den KGB...

    Können die Schäden vielleicht vorher gewesen sein ? Versuche mal nachzuvollziehen wie ein Mechaniker diese Schäden hätte verursachen können. War er überhaupt dort am arbeiten ?

    Vielleicht sollte man erst einmal den Ball flach halten und darüber reden und nachdenken. Sollte doch ein Mechaniker Schuld sein ist es natürlich ein Witz und man sollte entsprechend reagieren.
    Wenn es doch kein Werkstattverschulden ist und die Kunden eh alles besser wissen und können, sollen sie doch selber dran arbeiten...

  5. Registriert seit
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    #5
    Ich habe weder vor selber Hand anzulegen, noch weiß ich irgendwas besser.

    Darum frage ich ja hier, ob das Phänomen von eingedrückten Zylinderköpfen in irgend einer Weise bekannt ist. Mich macht halt stutzig, dass ich es links und rechts an der selben Stelle habe. Die Dinger waren meines Wissens im Rahmen der 60.000er runter und darum überlege ich ob dies vielleicht unsachgemäß geschehen ist.
    Die Maschine ist ansonsten (nach Lackierung des Getriebedeckels) in einwandfreiem Zustand und das nach 60.000km. Da tun Löcher in den Zylinderköpfen schon weh.
    Bevor jetzt das Totschlagargument Gelände komm: Nein ich habe auch nicht vor Schotterpisten zu malträtieren und daher auch kein Bedürfnis weitere Macken hinzukommen zu lassen.

    Mich interessiert allerdings wirklich, ob die Macke im rechten Kopf irgendwelche Ölaustritte hervorrufen könnte. (In den anderen Threads wurde, zwar an anderer Position am Kopf, davon berichtet)

    Gruß,

    Christian

  6. Registriert seit
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    #6
    Was sagte denn die Werkstatt ?

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zu der Entstehung gar nichts.

    Ich solle da mal mit ein bisschen Farbe reintupfen, damit da keine Feuchtigkeit reinkommt. Da ich ihn ohnehin nochmals wegen einer falsch ausgestellten Rechnung aufsuchen muss habe ich da nicht weiter drauf reagiert und wollte das in Ruhe beim nächsten Mal klären. Da hatte ich aber auch noch nicht gesehen, dass beide Seiten so aussehen.
    War wie gesagt etwas in Eile.
    Aber ich denke es war wohl falsch das einfach hinzunehmen. Jetzt wird es schwieriger zu beweisen, dass der Schaden tatsächlich entstanden ist während die Maschine in der Werkstatt war und nicht heute auf meinem Heimweg.
    So sah die Maschine definitiv nicht aus, als ich sie dort abgab. Ich habe sogar noch Fotos von dem Kraftstoffschaden gemacht bevor sie in Reparatur ging. Da waren die Deckel noch in Ordnung.

    Gruß,

    Christian

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    Standard

    #8
    Hallo,

    ich habe mir gerade mal einen ausgebauten Zylinderdeckel angeschaut.
    Das Ganze sieht bei Dir schon etwas seltsam aus.
    Beide Zylinderdeckel an der Gleichen Stelle. Und unter der rausgebrochenen
    Stelle bzw. an der eingedrückten Stelle ist auf den Bruchkanten Lack?????
    Eventuell hat einer der Vorbesitzer an den Deckeln ordentlich gespachtelt
    und dann lackiert.
    In diesem Fall wurde der Händler "geleimt".
    Das muss dem Händler aber nicht unbedingt auffallen.

    Ich denke, ein offenes Wort mit dem Händler ohne sofortige Schuldzuweisungen
    sollte der nächste Schritt sein.
    Im schlimmsten Fall sind 2 Ventildeckel fällig.

    Gruß
    Christian

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Jetzt aber mal den Ball flach halten.
    Ich behaupte, daß hier nicht alles im vollem Umfang wieder gegeben worden ist.
    Solch ein Schadensbild wird der versierte BMW Händler garantiert plausibel erklären können.
    Das was hier beschädigt ist, hat NICHTS mit der Reparatur / Wartung zu tun. Es hat sich über die Zeit eine unbemerkte Beschädigung der Oberflächenbeschichtung eingestellt, dadurch die Blasenbildung mit Korrosion der Magnesiumdeckel.
    So etwas passiert nicht von jetzt auf gleich, dürftest du bei diversen Feudelaktionen schon bemerkt haben.
    Was alledings der Werkstatt angekreidet werden kann, ist eine mangelhafte ANNAHME vor Auftragschreibung. Hier hätte der Serviceberater bei korrekter Vorgehensweise schon auf den Mangel hinweisen müßen.

    >ob die Macke im rechten Kopf irgendwelche Ölaustritte hervorrufen könnte.< NIEMALS
    >Versuche mal nachzuvollziehen wie ein Mechaniker diese Schäden hätte verursachen können< So is es!
    >Über eine Lackblase habe ich auch schon nachgedacht.< NOCHMAL!!
    >sondern den Ursprungszustand wieder herstellen< Zu welchem Zeitpunkt?
    >auf der rechten Seite ein beachtliches Loch im Magnesium< wie oben beschrieben, Beschichtung offen. Vielleicht war es ein zu grobes Putztuch.

    Fordern nutzt hier bestimmt nichts, eine Bitte um Hilfe bringt dich bestimmt weiter.

  10. Registriert seit
    17.04.2004
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    12.719

    Standard

    #10
    Hi
    Die beiden Stellen sehen tatsächlich nach Lackblasen aus. Dafür kann der Händler nix und sie waren wohl auch schon vor der Inspektion vorhanden. Wenn es ganz blöd geht könnte der Händler gleichzeitig 2 GSA gemacht und dir die Deckel der Anderen draufgeschraubt haben. Klingt jedoch schon etwas konstruiert, oder?
    Also Deckel unter Zeugen, am Besten durch einen Dritten, runter und die Dinger von innen betrachtet. Ist nix zu sehen, dann ist es eine Lackblase. Unschön, jedoch nicht ungewöhnlich. Das Blasenzeug ablösen, alle losen Teile weg (soweit gehört es zur Schadenanalyse).
    Ist was zu sehen wird es seltsam. Auf diese Stelle fällt keine Q (ich hab' Erfahrung !). Es könnte natürlich sein, dass beim Umfallen genau an der Aufschlagstelle ein Stein/eine Nuss lag und . . . Und als sie auf die andere Seite auch umfiel wurden Stein/Nuss ..... Neee, oder? Beidseitig ist aber keinerlei Aufschlag oder auch nur eine "Beschädigungsmacke" zu erkennen. Die Schäden wölben sich nach aussen.
    Also feststellen was es tatsächlich ist und erst dann weiter aufregen
    "Farbgetupfe unter den Schaden" ist Schwachsinn.
    gerd


 
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