Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 12

Sichrung für 110 Watt

Erstellt von GS-Benny, 27.08.2013, 18:20 Uhr · 11 Antworten · 972 Aufrufe

  1. Registriert seit
    22.01.2012
    Beiträge
    891

    Standard Sichrung für 110 Watt

    #1
    Hallo, an die Elektrik-Experten.

    Ich habe seit ca. 2Jahren 2Zusatzscheinwerfer instaliert, 2X55 Watt mit Relais, jetzt ist mir
    die Sicherung so durchgeschmort, daß ich sie nicht mehr aus dem Halter entfernen konnte.

    Jetzt meine Fragen.: Wie kann eine 10Amp. Sicherung so durchschmoren daß man sie nicht mehr
    entfernen kann, und wie hoch sollte man 110Watt mit Relais absichern?

    ( Die Stecksicherung wer Rot, deshalb gehe ich davon aus daß es eine 10Amp.Sicherung war )

    Allzeit gute Fahrt, ohne durchgeschmorte Sicherung !!!

  2. Registriert seit
    18.02.2012
    Beiträge
    1.161

    Standard

    #2
    Servus,

    ich denke eher, dass die Steckkontakte im Sicherungshalter nicht mehr wirklich gut waren und daher der Uebergangswiderstand zwischen den Anschluss-Pins der Sicherung und diesen Kontakten zu hoch.. Damit erwaermt sich dieser richtig massiv und schmilzt. Ist mir bei alten Fahrzeugen auch gerne passiert; vor allem in Verbindung mit den Vibrationen. Ich wuerde fuer 2 Scheinwerfer a 55W eine 15A Sicherung nehmen.

    Gruesse

  3. Registriert seit
    26.02.2011
    Beiträge
    7.119

    Standard

    #3
    ..und evtl. dickere Kabel verlegen 2,5 Quadrat ..! über ein Ralais.!
    so würde ich das machen..! 30 Amp.Sicherung.

  4. Registriert seit
    25.09.2012
    Beiträge
    670

    Standard

    #4
    Korrodierte Kontakte führen zu einem höheren Stromfluss und dieser läßt dann die Sicherung schmelzen.
    Bei 12,0 V, 110W fließt ein Strom von 9,1A. 13,0V, 110W=8,5A. Ist die Batterie etwas lahmer und hat nur noch 11V fließen bereits 10A. Kommen dann die korrodierten Kontakte noch hinzu ist der der Sicherungstot nicht mehr weit.
    Im Haushalt steht Rot für 10A. Beim Krad/KfZ weiß ich´s nicht.

    Ach so....das Relais will ja auch noch was vom Strom abhaben.....Dann wird´s für die 10A-Sicherung noch enger.

  5. Registriert seit
    26.02.2011
    Beiträge
    7.119

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von Berliner Beitrag anzeigen
    Korrodierte Kontakte führen zu einem höheren Stromfluss und dieser läßt dann die Sicherung schmelzen.
    Bei 12,0 V, 110W fließt ein Strom von 9,1A. 13,0V, 110W=8,5A. Ist die Batterie etwas lahmer und hat nur noch 11V fließen bereits 10A. Kommen dann die korrodierten Kontakte noch hinzu ist der der Sicherungstot nicht mehr weit.
    Im Haushalt steht Rot für 10A. Beim Krad/KfZ weiß ich´s nicht.

    Ach so....das Relais will ja auch noch was vom Strom abhaben.....Dann wird´s für die 10A-Sicherung noch enger.

    Naja , dann war meine Ohne Nachdenden 2,5 Quadrat 30 Ampere doch garnicht so weit weg....

  6. Registriert seit
    29.08.2008
    Beiträge
    1.108

    Standard

    #6
    Hallo,
    Ungeachtet dessen, dass die Ursache für den Ausfall tatsächlich Korrosion sein kann ...
    Zitat Zitat von GS-Benny Beitrag anzeigen
    wie hoch sollte man 110Watt mit Relais absichern?
    Die Frage nach dem Sicherungswert bemisst sich weniger nach der Stromaufnahme des Verbrauchers, sondern nach der Belastbarkeit aller Bauteile des Stromkreises, wozu die Verkabelung, eventuelle Schalter, der Sicherungshalter und letztendlich der Verbraucher selbst gehören - das schwächste Glied bestimmt den höchstzulässigen Sicherungswert. Der Auslösestrom einer Schmelzsicherung liegt etwa beim Doppelten des Nennstroms, mit großen Toleranzen, und dazu gehört es, dass der zur Auslösung erforderliche Strom im Fehlerfall auch fließen kann. Das setzt zum Beispiel - wie bereits in vorstehenden Beiträgen erwähnt - auch ausreichend große Kabelquerschnitte voraus.

    Würde die Sicherung im Fehlerfall nicht auslösen (können), würde der Kurzschlusstrom im Fehlerfall längere Zeit fließen können, wobei sich die Komponenten unzulässig erhitzen würden, bis es zu einem Kabelbrand und in der Folge möglicherweise dem Abfackeln des Motorrads kommt. Die Sicherung dient also nicht etwa dem Schutz der Lampe, sondern dem Schutz des Motorrads.

    Bei 110 W fließen rechnerisch 9,2 A bei 12 V, allerdings unterliegen sowohl die Stromversorgung als auch die Leistungsaufnahme von Glühlampen Toleranzen, so dass ich eher mit einem etwas höheren Wert als 10 A absichern würde, einen Wert, auf den dann auch alle übrigen Komponenten ausgelegt werden müssen; der nach 10 A nächsthöhere Wert wäre 15 A (blau).

    Bei einer Schaltung mit einem Relais wären der geschaltete Stromkreis und der Steuerstromkreis getrennt zu betrachten.

    PS: Wenn eine 10 A Sicherung installiert war, bedeutet das, dass sie in der Nähe des Nennstroms betrieben worden war. Dabei wird sie natürlich relativ warm (heiß), etwas, was Korrosion u. ä. Vorgänge begünstigt - ein Argument mehr, den Stromkreis für einen höheren Strom auszulegen, bei dem die dann verwendendete Sicherung im Teillastbereich arbeitet.

    Eckart

  7. Registriert seit
    22.01.2012
    Beiträge
    891

    Standard

    #7
    Danke an ALLE, für die Elektrik-Nachhilfe.

    Allzeit gute Fahrt, mit den richtigen Infos !!!

  8. Registriert seit
    29.08.2008
    Beiträge
    1.108

    Standard

    #8
    Hallo,
    Eins fällt mir jetzt erst auf - das möchte ich noch gerade rücken:
    Zitat Zitat von Berliner Beitrag anzeigen
    Korrodierte Kontakte führen zu einem höheren Stromfluss
    Das stimmt nicht !
    Vielmehr kommt es zu einem Spannungsabfall an der Kontaktstelle. Dadurch wird der Strom zwar geringer, aber an der Kontaktstelle wird Leistung als Produkt von Strom und Spannung frei, wodurch sie heiß wird und selber weiter geschädigt wird und eventuell auch die damit verbundene Bauteile wie die Sicherung.
    Würde z. B. 1 Volt abfallen, würden bei 10 A Strom 10 Watt frei, fast die Leistung eines kleinen Lötkolbens.

    Zitat Zitat von Berliner Beitrag anzeigen
    Bei 12,0 V, 110W fließt ein Strom von 9,1A. 13,0V, 110W=8,5A.
    Die Rechnung stimmt zwar, geht aber an der Realität vorbei. Es gibt zwar Verbraucher, die so arbeiten, Spannungswandler zum Beispiel, aber eine Glühlampe, das heute noch gängige Leuchtmittel in Zusatzscheinwerfern, nimmt bei abnehmender Spannung auch weniger Strom auf, man sieht auch, dass sie dunkler wird.
    Die Leistungsangaben von Glühlampen beziehen sich auf die Nennspannung. Bei Unterspannung ist die Leistung geringer, allerdings nicht proportional wegen der Widerstandscharakteristik von Glühdraht, umgekehrt gilt das gleiche.

    Eckart

  9. Registriert seit
    17.04.2011
    Beiträge
    183

    Standard

    #9
    Hi Eckart



    Jerry

  10. Registriert seit
    06.05.2013
    Beiträge
    267

    Standard

    #10
    Hallo,
    das Einfachste ist einen neuen Halter einzubauen und mit einer 15er Sicherung zu bestücken. Das gibt genug Reserve um den Stromkreis nicht in der Nähe des Sicherungsnennstromes zu betreiben. Ein Schutz gegen Kurzschluss und Überlast ist weiterhin gewährleistet, so dass du keine dickere Strippe einziehen musst, wenn dort 1,5 mm2 liegt.
    Gruß
    Pit


 
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Birne H3 12 V 55 Watt
    Von Engelhardt im Forum Zubehör
    Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 23.02.2013, 20:20
  2. Erfahrung mit 100 Watt-Birne?
    Von GS-Molch im Forum R 1150 GS und R 1150 GS Adventure
    Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 05.11.2009, 21:56
  3. 100 watt birnchen
    Von Torsten77 im Forum R 850 GS und R 1100 GS
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 12.08.2009, 08:02
  4. Watt'n datt'n
    Von Dubliner im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 01.08.2009, 08:56