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Touratech Suspension mit ACE für die 1150-er ADV: Taugen die was? Erfahrungen?

Erstellt von xmds, 30.11.2015, 14:23 Uhr · 36 Antworten · 5.382 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Hallo elfer-schwob,

    Danke für die Infos. Das mit weniger Federweg im Attacke-Modus ist sicherlich auf der "Haben"-Seite zu verbuchen, für mich als "Normalfarer" aber eher nicht relevant (ich geh es in der Regel etwas ruhiger an, wobei ich das "Rühren" in der Vorderradführung bei schnellerer Gangart auch schon mehrfach erlebt habe).
    Ich werde im Frühjahr mal den Federweg wie von Dir beschrieben kontrollieren, dann weiss ich auch ob ich mehr als 150 mm nutze. Der "Offradmodus" beschränkt sich bei mir auf das Abfahren von Feldwegen oder Böschungen, mehr muß die Q bei mir nicht "Ackern" .
    Das bessere Ansprechverhalten und die einstellbare Zugstufe haben bei mir die TT-Beinchen nocht nicht komplett ins Abseits gestellt. Mir brennt die Zeit nicht auf den Nägeln, da erstens die Serienfederbeine ihre Arbeit noch zu meiner Zufriedenheit erledigen und ich auch kein Vielfahrer bin (3000 km im Jahr sind bei mir vieeeeeeeeeeeeeeeeeeel ).
    So gesehn werde ich mich mal genauer auf der IMOT bei den Touratechs und Konsorten umschauen, vielleicht machen die Jungs mir ein Angebot, das ich nicht ablehnen kann...

    Viele Grüße

    Stephan

  2. G-B
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    #32
    Hi,
    entschuldigung, dass ich mich einmische.
    Ich will nur darauf hinweisen, dass deine Prüfung des genutzten Federweges nichts bringt.

    Natürlich hat das Federbein mit dem längeren Federweg auch eine ganz andere Federrate verbaut.
    Es ist ja nicht nur der Weg, sondern dass größere Unebenheiten nicht zu "schlägen" führen.
    Dazu ist der Weg nötig. (Kein Mensch "will" Federweg!)
    EIn federbein mit weniger Federweg wird dann so ausgelegt, dass bei derben Unebenheiten das Ding trotzdem nur bei extremen durchschlägt.
    Jetzt hast du bei dir ein relativ weiches Federbein mit evtl. einem ausgelutschten Dämpfer. Natürlich wir da einiges von deinem Federweg genutzt!
    Allerdings wenn du jetzt 150mm max. Aussschlag hast, dann sind das z.B. 110mm bei dem anderen. (Nur um eine Zahl zu nennen)

    Solltest du in deiner Überlegung berücksichtigen.

  3. Registriert seit
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    #33
    Hallo Gerhard,

    das mit der Federrate ist doch selbstverständlich... wenn bei einem bestimmten Fahrstil das Federbein durchschlagen würde, braucht man entweder eine härtere Feder oder eine sanftere Gangart.
    Auch über eine größere Federvorspannung kann dem Durchschlagen etwas entgegengewirkt werden, nämlich durch Verringerung des Negativfederwegs und damit Vergrößerung des zur Verfügung stehenden Positivfederwegs.


    Die Prüfung des genutzten/maximalen Federwegs macht auf jeden Fall in zweierlei Hinsicht Sinn und ist unbedingt notwendig:

    1. Zur Feststellung des technisch maximal möglichen Federwegs (Hubs) des Federbeins, falls herstellerseitig nicht veröffentlicht!

    2. zur Grundeinstellung des Federbeins (Federrate und Federvorspannung). Das Federbein sollte so konfiguriert werden, um beim eigenen Fahrstil einerseits den möglichst maximalen Positivfederweg nutzen zu können (Maximierung des Federungskomforts) und andererseits ein Durchschlagen zu verhindern (Fahrsicherheit, Vermeidung von Zerstörung des Federbeins).

    Dass z.B. Wilbers den kleineren Federweg durch eine härtere Feder kompensiert, wurde ja oft genug erwähnt (55 statt 50 N/mm)

    Gruß Stefan

  4. Registriert seit
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    #34
    hallihallo,

    und man sollte auch nicht außer acht lassen, daß der telelever das typische abtauchen der front bei einer vollbremsung verhindert.
    die konventionelle telegabel kriegt man beim stoppie + bodenwelle problemlos auf anschlag, den telelever eher nicht.

    was man aber ganz sicher merkt ist der moment, wenn der gummipuffer am ende des federwegs einetzt. dann rumpelt es schon ordentlich im karton.

    und genau dies hab ich u. a. in sardinien mehrfach "geübt".

    mit dem resultat, daß ich mit meinen wilbers laut kabelbinder auf ca. 15 cm federweg komme. evtl. sind noch ein paar ganz wenige mm machbar, wenn man den gummipuffer kompl. ausquetscht.

    wenn der tt-dämpfer den arbeitsweg jedoch so stark eingrenzt, daß die wegverkürzung i. vgl. zur serie auch für den blinden sofort erkennbar ist, stimmt was nicht!

    grüße vom elfet-schwob

  5. G-B
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    #35
    Zitat Zitat von lomo Beitrag anzeigen
    Hallo Gerhard,

    das mit der Federrate ist doch selbstverständlich... wenn bei einem bestimmten Fahrstil das Federbein durchschlagen würde, braucht man entweder eine härtere Feder oder eine sanftere Gangart.
    Auch über eine größere Federvorspannung kann dem Durchschlagen etwas entgegengewirkt werden, nämlich durch Verringerung des Negativfederwegs und damit Vergrößerung des zur Verfügung stehenden Positivfederwegs.


    Die Prüfung des genutzten/maximalen Federwegs macht auf jeden Fall in zweierlei Hinsicht Sinn und ist unbedingt notwendig:

    1. Zur Feststellung des technisch maximal möglichen Federwegs (Hubs) des Federbeins, falls herstellerseitig nicht veröffentlicht!

    2. zur Grundeinstellung des Federbeins (Federrate und Federvorspannung). Das Federbein sollte so konfiguriert werden, um beim eigenen Fahrstil einerseits den möglichst maximalen Positivfederweg nutzen zu können (Maximierung des Federungskomforts) und andererseits ein Durchschlagen zu verhindern (Fahrsicherheit, Vermeidung von Zerstörung des Federbeins).

    Dass z.B. Wilbers den kleineren Federweg durch eine härtere Feder kompensiert, wurde ja oft genug erwähnt (55 statt 50 N/mm)

    Gruß Stefan
    Ähhh, du hast schon den Zusammenhang verstanden, ode rhab ich den Denkfehler.

    Ganz grob gesagt wurde doch vorgeschlagen, dass der jetzt genutzte Federweg angeschaut werden soll um zu bewerten ob die 150mm reichen.
    Genau das ist wegen der komplett anderen Auslegung (beschreibst du ja selbst mit der idealen Einstellung!) Blödsinn.
    Ich muss für mich selbst bewerten ob mein Fahrprofil den Federweg benötigt.
    Denn wenn nicht ist ein Federbein mit weniger Federweg immer einfacher für perfekte Straßenlage (darum gehts dann ja) auszelegen bzw. einzustellen.

    Mir stellt sich allerdings die Frage, warum dann ne GS und nicht ne R mit breiterem Lenker?

  6. Registriert seit
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    #36
    Ja, eben! Wir sprechen doch hier über die GS und nicht über ne R - also sollte doch grundsätzlich Interesse daran bestehen, den werkseitig vorhandenen Federweg möglichst komplett zu erhalten.

    Davon gehe ich in Post #33 aus, einen Denkfehler kann ich nicht erkennen.

    Wenn dagegen jemand sagt, für meinen Einsatzzweck (komplett ohne Offroad und nur auf sehr guten Straßen) sind 10 cm maximal genutzter Federweg optimal, dann sieht die Sache natürlich anders aus...

  7. Registriert seit
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    #37
    Hallo,

    wie hast Du dich letztendlich entschieden? Ich suche auch ein eib´nstellbares Fahrwerk EDS von WP oder das von Touratech, kenne aber keinen in meiner Gegend, der damit Erfahrung hat. Ich bin in Wuppertal und brauch mal eine Entscheidungshilfe.
    Wilbers habe ich schon probiert und die kriegen das nicht hin, geht jetzt an denHändler zurück. Das Orifginalfahrwerk von WP wurde komplett überholt, brachte aber weil gleiche Federhärte, auch nicht so den Erfolg. Versprechemir von einem einstellbaren Fahrwerk wesentlich mehr Komfort.

    LG

    Klaus


 
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