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Typenberatung ?

Erstellt von phattomatic, 22.11.2013, 08:35 Uhr · 96 Antworten · 7.660 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Typenberatung ?

    #1
    Moin, Moin,


    Meine allererste Frage im forum platziere ich mal „in der Mitte“ zwischen den Unterbereichen zur R1100GS und der R1200GS.

    Nach langer Pause wollte ich wieder mit dem Mopped fahren anfangen.
    Meine Wunsch Maschine wäre eine GS gewesen, erst mal unabhängig ob
    1100er, 1150er oder 1200er.

    Doch die Ernüchterung kam schnell, als ich feststellen musste was „so eine alte BMW“ schon kostet.
    Das überstieg meine evtl. naiven Vorstellungen doch deutlich.


    So habe ich mich „als Einstieg“ für eine Suzuki 1200er Bandit entschieden, gewiss keine schlechte Wahl.
    Nun werde ich mich mit der Bandit vertrösten bis ich genügend für eine GS gespart habe.

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich bisher nicht einmal das Vergnügen hattea auch nur irgendeine GS zu fahren.


    Mein Wunsch nach dieser Maschine resultiert aus dem bloßen Legenden Charakter der Reisemöhre überhaupt. Was ich über die GS lesen kann und was mir Leute erzählen können die eine GS gefahren sind verstärkt meinen Wunsch auch eine GS haben zu wollen.


    Zu meiner Frage, verglichen mit meiner (Kult) Bandit 1200, Bj. 2000, zu welcher GS würdet Ihr mir raten,
    bzw. was kann ich von den verschiedenen Versionen erwarten wenn ich auf eine im Vergleich zu Bandit
    noch gesteigerte Fahrstabilität und Komfort Wert legen würde ?

    Das eine 1100er oder 1150er fahrdynamisch wohl eher nicht einer Bandit das Wasser reichen kann ist
    Mir klar und auch nicht so entscheidend. Ich denke selbst mit einer 1100er GS kann ich flott die Landstraßen
    Abreiten und evtl. sogar noch flotter Kurven nehmen oder über etwas schlechtere Kreisstraßen „gleiten“
    Als mit meiner Bandit. Ich lege also mehr Wert aufs Fahrwerk als auf Beschleunigung und Endtempo.
    Apropos fahren, natürlich werde ich zu gegebener Zeit, dann wenn es absehbar wird das genügend Mittel
    Zur Verfügung stehen GS fahren um´s zu probieren.

    Jetzt möchte ich das eigentlich noch gar nicht machen, nicht dass ich eine alte 94er GS zu Spaß teste und dann kein Bock mehr auf die 2000er Bandit habe. .......


    Was kann ich also erwarten von einer R1100GS, einer R1150GS oder einer R1200GS (K25…für neuere Modelle
    Reicht mein Investition Wille dann auch nicht mehr…)

    Vielen Dank für Eure reichhaltigen Einschätzungen.
    Tom

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    #2
    Also...mal ein ganz ehrlicher Rat...
    Wenn Du heiß auf ein Mopped der GS-Reihe bist....und dementsprechend "genug Kohle" auf der Seite hast....
    Kauf sie....
    ..oder spare weiter und erfreue Dich an der Bandit

    Das Wichtigste ist Dein Grinsen im Gesicht wenn Du nach einer Tour das Mopped abstellst....egal welches
    Schiel nicht in unerreichbare Höhen...hab einfach Spaß.

    Gruß
    Bertold

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    #3
    Fangen wir mal mit Fakten an:

    1. Die 1100er Reihe ist zwischenzeitlich etwas für Liebhaber von Oldtimern und semiprofessionelle Bastler.

    2. Die 1150er Reihe war von Beginn an ausgereift. Die letzten 1150er (2003/2004) hatten allerdings das ABS mit BKV. Einige hassen den BKV, andere lieben ihn. Nachteilig ist der erhöhte Wartungsaufwand. Vorteilhaft ist die gnadenlos gute Bremsleistung.

    3. Die 1150er gab es von 2002 bis 2005 als Adventure. Wer über 185 cm groß ist, für den ist dies die Alternative. Die Adv. kostet allerdings ca. EUR 1.000,-- mehr, als eine normale 1150er.

    4. Die ersten 1200er aus 2004/2005 sind zwischenzeitlich kaum teurer, als eine der letzten 1150er. Motor und Fahrwerk sind besser, als Motor und Fahrwerk der 1150er. Um es mit den Worten von Heinrich Nordhoff (erster VW-Chef) zu sagen, hatten die ersten 1200er allerdings mehr Fehler, als ein Hund Flöhe hat. Eine solche GS kann man nur mit lückenlos (und das ist wirklich so gemeint, auch mit allen Jahreswartungen) abgestempeltem Serviceheft kaufen. Dann erst kann man sicher sein, dass auch alle "stillen" Rückrufe/Verbesserungen von BMW durchgeführt wurden.

    Wenn dich der Preis der gebrauchten GS überrascht, denk daran, dass der Besitzer eines japanischen Brot- und Buttermotorrads vom Wertverlust einer GS nur träumen kann. Das gilt selbst für 4. oder 5. Besitzer einer GS.

    CU
    Jonni

  4. Registriert seit
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    #4
    Zitat Zitat von phattomatic Beitrag anzeigen

    ...................

    Jetzt möchte ich das eigentlich noch gar nicht machen, nicht dass ich eine alte 94er GS zu Spaß teste und dann kein Bock mehr auf die 2000er Bandit habe. .......


    Was kann ich also erwarten von einer R1100GS, einer R1150GS oder einer R1200GS (K25…für neuere Modelle
    Reicht mein Investition Wille dann auch nicht mehr…)

    Vielen Dank für Eure reichhaltigen Einschätzungen.
    Tom
    Da hast du einiges auch schon ganz richtig erkannt, fahr nie eine GS Probe, bevor du dir mindestens diese auch leisten kannst, sonst könntest du vielleicht ein "fettes" Problem kriegen ;-).

    Wenn es Kohle mäßig knapp ist, wirds wahrscheinlich irgendwas zwischen einer späten 1100er und frühen 1200er werden. Bedenke dabei, daß du zwar erstmal relativ viel ausgibst, aber der weitere Wertverlust einer gebrauchten GS sich aber auch in Grenzen hält. Somit kannst du die GS auch wieder gut verkaufen falls notwendig, sofern du diese nicht schrottest oder total verbastelst.
    Gruß Thomas

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    #5
    Zitat Zitat von phattomatic Beitrag anzeigen
    Das eine 1100er oder 1150er fahrdynamisch wohl eher nicht einer Bandit das Wasser reichen kann ist
    Mir klar und auch nicht so entscheidend.
    Diesen Satz würdest Du vermutlich nicht mehr schreiben, nachdem Du eine GS - besser 1150er - gefahren bist.

  6. Registriert seit
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    #6
    Moin und willkommen im Forum.
    Ein Kollege hatte vor kurzem im "Nachbarschräd" einen Link gepostet (siehe Folgelinks weiter unten auf der Seite...), der eigentlich einen Grossteil Deiner Fragen beantworten sollte:
    Marktsituation BMW R 1100/1150 GS: TOURENFAHRER ONLINE


  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo Tom,
    ich fahre seit 1998 meine 11er und auch heute noch freue ich mich auf den Ausritt und steige mit 'nem breiten Grinsen von der Dicken wieder ab. Stets zuverlässig und bisher nur mit wenig außerplanmäßigen Reparaturen (mit fällt im Moment nur der Hauptbremszylinder ein). Mit durchschnittlicher Schrauberbegabung sind die Inspektionen komplett ohne Werkstattbeteiligung zu handeln - meine hat seit der Einfahrkontrolle 1998 keine Werkstatt mehr von innen gesehen. Ähnlich wartungsfreundlich ist auch die 1150er ohne BKV. Die 11er der späten Baujahre (ab Mj. 97, also ab Produktionsdatum 09/1996) sind sehr ausgereift und stellen die höchste Entwicklungsstufe der 11er dar. ABS sollte m.E. drin sein, Modifikationen wie Stahlflex-Leitungen sind sinnvoll. Es gibt noch mehr zu sagen, aber finde Du erstmal Deinen Typ... Aus meiner Sicht ist die 11er ein tolles 'Original', das ich nicht mehr hergeben werde.

    VG Marco

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    #8
    Eine 1100 GS ist absolut KEIN Oldie sondern komplett Alltagstauglich. Kaufempfehlung!

  9. Registriert seit
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    #9
    Nun mal langsam. Das Problem "Getriebeausfall" ist bei der 1100er GS nie vollständig gelöst worden. Es gab zwar im Laufe der Produktion ein verbessertes Getriebe, völlig problemfrei war aber erst das Getriebe der 1150er GS. Einen derart gravierenden Mangel hat es bei der 1150er nie gegeben. Wenn ausreichend Geld vorhanden ist, warum soll ich dann eine 1100er kaufen, wenn ich auch eine modellgepflegte 1100er und zwar die 1150er bekommen kann?

    CU
    Jonni

  10. Registriert seit
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    #10
    Hallo Tom,

    mein Moped-Kumpel ist von einer Yamaha FJ1200 auf eine 1100GS mit 133000Km und Alukoffer für 2100,- Euro
    umgestiegen und ist begeistert.

    Wenn ich eine (Blonde) haben will nehme ich keine Rothaarige.

    Allzeit gute Fahrt, egal mit welchem Moped !!!


 
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