... wie jedes Jahr auf meiner Alpentour fällt nach 3 Tagen das Integral-ABS (Bj.2003) aus und bleibt permanent (1-Hz-Blinken) inaktiv solange ich unterwegs bin. Die geregelte Bremskraftverteilung scheint aber zu funktionieren, da dass Hinterrad nicht blockiert auch bei Starkbremsung nicht.
Es gibt dafür keine simple Erklärung (neue Gelbatterie extra vorher verbaut) außer, dass evtl. ein ABS-Testzyklus beim Starten in steilem Gelände wegen zu früher Bremsbetätigung nicht abgeschlossen wurde.

Zu Hause nach einer Woche Ruhe ist in der Regel alles wieder i.O., so auch dieses Jahr.
Am Samstag bei der Fahrt zum Schrauber war alles aktiv. Ich habe den Speicher auslesen lassen, keine auffälligen Einträge vorhanden. Also alles wieder gut.
Als ich dann mehrere Notbremsungen machte zum Testen, war das 1-Hz-Geblinke wieder da plus der allg. Warnleuchte.
Nach dem anschließenden Kraftstoff tanken und Starten blieben alle ABS-Warnleuchten aus.
Also alles gut?
Bei der durchgeführten Testbremsung mit dem Handhebel bei ca. 70 km/h blockierte sofort das Hinterrad total und verursachte ein Höllenquietschen. Und ich muss es zugeben, ich war tatsächlich ein ganz klein wenig irritiert - keine Warnanzeige aber totales Blockieren!!
!!Hier scheint die Bremskraftverteilung gar nicht geregelt zu haben!!
Heute Morgen auf der Fahrt zur Arbeit (240 km) war aber wirklich alles wieder gut, d.h. keine Warnanzeige und getestes, funktionierendes ABS.

Was sagt ihr denn dazu?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Wieso regelt manchmal die Bremskraftverteilung und manchmal nicht?
Führt ein nicht durchgelaufener Testzyklus zu einem nachhaltigen ABS-Ausfall über Tage?
Löscht sich ein Fehler nach ein paar Tagen Standzeit?

Wahrscheinlich ist jetzt alles wieder i.O. bis zur nächsten großen Tour, hoffentlich.

Gruß
Olaf