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Ventilspiel lässt sich nicht einstellen.

Erstellt von m.a.d., 08.05.2013, 07:13 Uhr · 28 Antworten · 3.130 Aufrufe

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    #11
    Hallo Tom,

    ich hatte in Ermangelung weiterer Größen das 0,15er und das 0,30er Lehrenblatt zur Messung des Axialspiels genutzt. 0,15 ging problemlos rein 0,30 nicht. Daher meine Angabe. Habe mich missverständlich ausgedrückt. Habe mir aber eine komplette Lehre besorgt und werde morgen genauer prüfen, wie es mit dem Axialspiel aussieht.

    Gruß
    Andreas

    - - - Aktualisiert - - -

    Hallo Tom,

    ich hatte in Ermangelung weiterer Größen das 0,15er und das 0,30er Lehrenblatt zur Messung des Axialspiels genutzt. 0,15 ging problemlos rein 0,30 nicht. Daher meine Angabe. Habe mich missverständlich ausgedrückt. Habe mir aber eine komplette Lehre besorgt und werde morgen genauer prüfen, wie es mit dem Axialspiel aussieht.

    Gruß
    Andreas

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    #12
    Axialspiel soll eng aber frei sein. 0.1 bzw 0.05 würde ich nehmen und da die Mitte. Also 0.1 kaum rein und 0.05 saugend durch.

  3. X-Moderator
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    #13
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Axialspiel soll eng aber frei sein. 0.1 bzw 0.05 würde ich nehmen und da die Mitte. Also 0.1 kaum rein und 0.05 saugend durch.
    ... das ist leider kein definiertes Maß und wohl
    schwer zu beurteilen. . .also lieber eine Lehre mit 0.08 besorgen

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    #14
    Moin,

    im BMW Repair Manual ist min. mit 0,05mm und max. mit 0,40mm angegeben.

    Gruß
    Andreas

  5. X-Moderator
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    #15
    die einzigsten variablen die sich bei einer Umdrehung des Motors am Ventilspiel verändern können sind

    loser Ventilsitzring . . . eher unwarscheinlich das passiert beim 2Ventiler
    Nockenlaufbahn auf Tassenstössel ....( Loch eingegraben im Tassenstössel . . .Härtefehler)
    Bruch im Elefantenfuß
    Einstellgewinde Ventilspiel vermurkst

    wie oft hast du schon Ventile eingestellt
    unsicherheit ist ein schlechter Begleiter . . .man muß schon wissen was da mechanisch abläuft
    das geht nicht gegen dich

    von solchen Problemen hab ich nur beim 2V gehört da sich hier die
    Ventilsitzringe lösen können und Richtung Brennraum rutschen. . . noch nie beim 4V

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    ja hab grad auch nomma nachgeschaut . . .passt

    - - - Aktualisiert - - -

    wobei 0,40 halte ich für abenteuerlich

    BMW sagt auch 1 Liter Öl auf 1000 sei normal
    ich aktzeptiere sowat nich

    nimm das kleinste machbare Spiel 0.10 für Axial
    da du wohl keine 0.08 Lehre haben wirst

    Maße addieren sich auf, daher ist es wichtig diese Maßkette von vorn abzuarbeiten
    und das beginnt mit dem Axialspiel...erst nachdem man alles von vorn abgearbeitet hat
    kann man sicher sein das die Einstellungen stimmig sind und ein mechanischer Fehler
    vorliegt der das Ventilspiel beeinflußt, den es dann zu suchen gilt.

  6. Registriert seit
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    #16
    Hi
    Das zulässige Axialspiel der Kipphebel ist sowohl bei den 1100 wie auch bei den 1150 mit 0,05 bis 0,40mm angegeben.
    Ventilspiel E0,15/A0,30
    gerd

  7. X-Moderator
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    #17
    ich glaube eher das du im falschen Takt bist wenn du nachkontrollierst

    mach mal so
    schraubenzieher in Kerzenloch - Kolben nach oben drehen - OT - Ventile auf freigängigkeit prüfen - wenn nicht freigängig - weiterdrehen bis Kolben wieder oben

    das machste so lange bis die Ventile freigängig sind - dann Ventilspiel kontrollen und du wirst merken alles richtig gemacht

    -Edit sagt ... zu wenig Kaffee getrunken ...grins -

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    #18
    Hi Tom,

    wie gesagt an meiner PD06 habe ich das 2 mal gemacht. Mit dem richtigen OT bin ich mir sicher. Mit "saugend durchgehen" dachte ich auch.

    So wie es oben im Film gezeigt wird, dass die Lehren nur durch die Kraft der Elefantenfüsse und der Ventile waagerecht bleiben, ist das Spiel meines Erachtens zu eng. Ausser sie stützen sich dabei an den Aufnahmen der Kipphebel ab. Dann halten Sie auch bei mir saugend. Wenn ich das Spiel so einstelle, dass sie ohne sich mit der Spitze am Gehäuse abzustützen waagerecht bleiben, muss ich schon gehörig ziehen um die Lehren noch zu bewegen (wie im Film halt).

    @ Gerd die Einstellmaße habe ich so wie du geschrieben hast verwendet. Ich nutze übrigens dieses Werkzeug Wunderlich 4V-Fühlerleherenset von Wunderlich.

    Ich denke ich werde einfach nochmal die ein oder andere Strunde vor dem Mopped verbringen und mein Gefühl für die Lehren schulen. Axialspiel einstellen kann ich in Ermangelung des benötigten Werkzeugs nicht. Aber es liegt ja innerhalb der Toleranz.

    Interessieren würde mich noch, ob jemand das mit dem Durchdrehen des Motors und erneut prüfen oder/und dem Verdrehen der Elefantenfüsse und erneutem Prüfen schon mal ausprobiert hat und dann zu ähnlichen Ergebnissen gekommen ist. Vielleicht hat ja am Vatertag jemand Zeit das mal nachzuvollziehen.

    Viele Grüße
    Andreas

  9. X-Moderator
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    #19
    Von diesem Video halte ich gar niGs.

    Werkzeug . . insbesondere Einstellwerkzeuge haben nigs im Dreck verlohren
    3x runtergeschmissen und so wieder benutzt ohne das ich gesehen habe das die mit nem Lappen gereinigt wurden

    ich benutze zum einstellen jeweils eine Lehre für Einlaß/Auslaß
    das mit dem runterfallen wäre mir viel zu frikkelig und ich muß nicht alle Handgriffe 3x machen
    weil mir die Lehren herausfallen
    das Spiel was der da eingestellt hat passt schon . . .saugend brausend bedeutet das sich die Lehre von allein hält
    würde sie rausfallen wäre es zu weit braucht man Kraft für die Schiebebewegung .. ist es zu eng

    Fingerspitzengefühl ist gefragt . . .deswegen fallen gute Mechaniker nicht vom Himmi . . . grins

  10. Registriert seit
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    #20
    Also ich mache das so:

    dicker Kabelbinder(bei 140mm mit Edding markiert) durchs Kerzenloch auf den Kolben

    Motor drehen -> Kabelbinder wird langsam herausgeschoben

    Einlassventil schliesst

    Kabelbinder ist kurz vor der Markierung 140mm (fluchtet von oben gesehen mit dem dünnen Feder-Blech welches die beiden Wellenaufnahmen verbindet)

    Ich richte meine Blick aufs Schauloch zwischen Getriebe und Motor OT-Strich der Markierung sitzt mittig im Schauloch. Das heisst ich bin jetz tan dem Punkt wo sich als nächstes wieder das Auslassventil öffnet bzw. und am Ende des von Gerd (hier der Link)beschriebenen Einstellbereichs innerhalb welchem die Ventile frei sind.

    Jetzt stelle ich die Ventile ein und drehe, wie vor beschrieben den Motor wieder bis auf den OT und schon stimmen die Werte nicht mehr!

    Wie gesagt, ich kann mir nur vorstellen, dass ich sie bisher zu eng eingstellt habe. Daher werde ich es später noch einmal versuchen. Ich werde dann das Spiel so einstellen, dass die Lehre gerade so nicht aus dem Spalt rutscht und auch nicht kratzt beim bewegen sondern mit gaaaanz leichtem Saugen durch den Spalt geht. Ich weiss nämlich, dass sie vorher viel enger eingestellt waren. Also habe ich im Zweifelsfall erstmal etwas zuviel Spiel, was ja nicht so tragisch ist. Dann suche ich mir jemand der mir das Ganze nochmal zeigt.

    So, jetzt gehe ich ertmal auf den "Ruhestands-Brunch meiner Mutter am Vatertag" bin aber weiter erreichbar und für jede Hilfe dankbar.

    Gruß
    Andreas



    Zitat Zitat von freewayx Beitrag anzeigen
    ich glaube eher das du im falschen Takt bist wenn du nachkontrollierst

    mach mal so
    schraubenzieher in Kerzenloch - Kolben nach oben drehen - OT - Ventile auf freigängigkeit prüfen - wenn nicht freigängig - weiterdrehen bis Kolben wieder oben

    das machste so lange bis die Ventile freigängig sind - dann Ventilspiel kontrollen und du wirst merken alles richtig gemacht

    -Edit sagt ... zu wenig Kaffee getrunken ...grins -
    - - - Aktualisiert - - -

    Meinst du, dass die Lehre sich waagerecht hält oder überhaupt in dem Spalt hält?


 
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