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Verständnissfrage Kardanwelle

Erstellt von Zillan, 22.10.2014, 20:25 Uhr · 9 Antworten · 1.596 Aufrufe

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    Standard Verständnissfrage Kardanwelle

    #1
    Hallo zusammen,

    eigentlich schraube ich ja alles selber, heute hat BMW mich aber völlig aus der Bahn geworfen. Als Vorbereitung auf meine große Tour nächstes Jahr war ich heute bei BMW und habe unter anderem meine neu bestellte Kardanwelle in Empfang genommen. Bevor ich Sie bezahlte schaute ich (zum Glück) vorher nochmal in den Karton und musste mit Grauen �� das untere Bild sehen. Bisher war ich immer der Meinung das bei einer Gelenkwelle die Kreuzgelenke immer die selbe Stellung zueinander haben müssen, bei der war es aber nicht so?!? Es handelt sich wiegesagt um eine Gelenkwelle eine 1150GS Adventure, die kann ich leider nicht um einen Zahn verdrehen und so einbauen. Die Mitarbeiter bei BMW waren selber erstmal ratlos. Als ich Ihnen mit der Rep.Anleitung bewiesen habe das selbst BMW dort eine Gleichstellung der Gelenke vorschreibt bestellten Sie anstandslos eine Neue. Nun meine Frage an Euch ... Bin ich nun auf dem Holzweg, und was würdet Ihr tun wenn die neue Welle genauso ist? Einbauen? Wer hat selber so eine verdrehte Adv.Welle gekauft? Bin auch am überlegen ob ich dann lieber eine Welle einer normalen GS nehme, da kann ich ja die Wellen um einen Zahn verdrehen(dann richtig) und einbauen. Wo genau liegt der Unterschied zwischen Adv. Und normaler Welle (ausser dem einen fehlendem Zahn)?

    Gruß Jens
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken image.jpg  

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    Standard

    #2
    Hi Jens,
    die GSA hat mehr Federweg und sollte daher eine Welle mit größerem möglichen Knickwinkel haben. So wie die GSA-Serienwelle. Eine 'normale' Welle könnte in Deiner Q ein vielleicht nicht ganz so langes Leben haben...
    Ein Vorteil der GSA-Welle ist ja auch, dass man beim Zusammenbau niGS 'verdrehen' kann. Ich bin überfragt, ob die geschätzten 10 - 15 Grad 'Fehlstellung' wie auf dem Bild so muss oder nicht sein darf...

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    #3
    Meinem Verständnis nach müßte es doch vollkommen egal sein, wie die Kreuzgelenke zueinander stehen.
    Oder sehe ich das falsch?

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    #4
    Moin Ralf,
    schau mal hier. So ziemlich mittig. Mehr kann ich dazu auch nich sagen...

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    #5
    Zitat Zitat von Quallentier Beitrag anzeigen
    Meinem Verständnis nach müßte es doch vollkommen egal sein, wie die Kreuzgelenke zueinander stehen.
    Oder sehe ich das falsch?
    Ja das siehst du falsch.

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    #6
    Zitat Zitat von teileklaus Beitrag anzeigen
    Ja das siehst du falsch.
    Erklärung?

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von abdiepost Beitrag anzeigen
    Erklärung?
    Gibt's bei PowerBoxer.de

    Ganz kurz:
    Geknickt laufen die Gelenke nicht ganz rund. Dieser Fehler hebt sich auf, wenn zwei Gelenke ohne Versatz verbaut sind.

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    #8
    Danke Larsi,
    ich hatte in #4 schon auf pb verlinkt. Die Antwort von teileklaus war eigentlich Nichts und ich hatte gedacht, dass er aufgrund einer Frage noch'n bisschen was nachlegt...

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    #9
    Passt zwar praktisch nicht ganz, aber stell dir mal bildlich eine flache, in der Horizontalen taumelnde Scheibe vor. Drehachse ist die Vertikale, genau in der Mitte der Scheibe.
    Schaust du von oben drauf siehst du zwar dass sie vermutlich rund ist und sich ums Zentrum dreht, das Taumeln erkennst du aber nur an der äußeren Kante (Reflexionen auf der Fläche nicht berücksichtigt). Aus dieser 2D-Perspektive beschreibt sie keinen runden Kreis mehr sondern eine Ellipse (ein Ei).

    Guckst du nun seitlich drauf, siehst du wie sie sich auf und ab bewegt. Da der Weg kein direkter (gerader) ist sondern eine Art Berg- und Talfahrt, wird der Weg länger. Beim Fall der Kardanwelle kann man diese Differenzen nur durch Einbau eines weiteren Gelenks ausgleichen, damit sie sich gegenseitig aufheben.

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    #10
    Danke, mit solchen Antworten kann Mann wenigstens was anfangen.


 

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