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Welches Öl?

Erstellt von wazmann55, 06.04.2012, 18:32 Uhr · 84 Antworten · 14.378 Aufrufe

  1. Ami
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    #41
    Zitat Zitat von Jonni Beitrag anzeigen
    BMW schreibt vor, dass nur während der ersten 10.000 km kein synthetisches Öl verwendet werden soll. Während dieser Zeit ist die verminderte Reibung durch ein synthetisches Öl unerwünscht (Einfahrzeit).

    CU
    Jonni
    Danke Jonni - wieder was gelernt!

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    #42
    Nochmal: Die Zahl vor dem W ist die Angabe, "wie dickflüssig" das öl bei niedrigen Temperaturen ist, die Zahl hinter dem W zählt für hohe Temperaturen.
    Üblich sind in Datenblättern immer 40°C und 100°C.

    Welches Öl man benutzt kann man also tatsächlich selber überlegen ohne sich an irgendwelche Handbücher zu halten:

    Ein und dasselbe Öl wird mit steigender Temperatur Dünnflüssiger, IMMER!

    -Will ich meinen Motor bei Aussentemp unter 5°C starten? -> Dann lieber 10Wirgendwas, weil es , wenn kalt,dünner ist und bereits nach weniger Motorumdrehungen alle Schmierstellen erreicht.

    -Will ich meinen Motor nur im Sommer starten reicht 20Wirgendwas,das ist dückflüssiger als 10Wirgendwas und "fließt" deshalb nicht so schnell durch alle Ritzen in den Brennraum und wird deshalb auch weniger verbraucht, kommt aber im Sommer immer noch schnell genug an die Schmierstellen

    -Erreicht mein Motor generell nur moderate Temperaturen, z.B. weil ich gerade im Winter fahre, bleibt irgendwasW40 locker dickflüssig genug um an den Schmierstellen, z.B. der Nockenwelle zu "haften"

    -stelle ich mich in den Stau und warte, und warte, und warte, dann wird das Öl immer wärmer und immer dünnflüssiger. IrgendwasW40 kann dadurch so flüssig werden, dass es sich salopp gesagt einfach zwischen Nockenwelle und Stössel wegdrückt. Das ist schlecht für beide. IrgendwasW50 bleibt "länger" dickflüssig und schmiert deswegen auch den heißen Motor gut.

    Angenommen BMW sagt: 20W40 reicht, dann kann man meiner Meinung nach:
    - 10W40 benutzen, weil es nur beim Kaltstart schneller überall ist, die 40 bleibt gleich -> Kaltstart geht, aber kein Stau
    -20W50 benutzen, weil es nur im Stau Reserven bietet, die 20 bleibt gleich
    -> kein Kaltstart, aber Stau geht
    -10W50 benutzen, Kaltstart geht, Stau geht auch
    -10W60 benutzen, Kaltstart geht, Stau geht noch mehr
    -30W30, wenn es die Bezeichnung geben würde, geht logischerweise nicht, weil damit sowohl Kaltstart und Stau schei*e ist.

    Jetzt fragt sich so mancher: Ja warum dann nicht einfach 10W60 wenn damit alles geht?
    -> Je weiter die Zahlen auseinander sind, desto mehr Additive sind im Öl um dieses Verhalten zu bewirken(irgendwas, was sich bei Hitze vergrößert und damit das Öl dickflüssiger macht, als es normalerweise bei dieser Temperatur wäre)
    Diese Additive sind teuer(vermutlich) und deswegen sind Motoröle umso teurer, je weiter die Zahlen auseinander liegen. Sieht man ja bei Castrol sehr schön an 20W40, 20W50 und 10w50.
    -> Wenn BMW 20W40 empfiehlt, dann ein bisschen nach dem Motto:" Das reicht aus und ist schön günstig, ihr braucht nicht das teure Zeug kaufen. Ist doch auch mal was.
    Gruß Kevin

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    #43
    Wenn das schon alles wäre, konnte ich ja unter der Prämisse dass ich im Sommer keine zu hohe Motortemperatur feststelle, einfach das Motoroel das ich in mein Auto kippe und günstig einkaufe, einfach in die Q schütten....

    Motoröl Aral Super Tronic 0W-40 Aral SuperTronic SAE 0W-40 ist ein vollsynthetisches Hochleistungs-Motorenöl für PKW - Otto- und Dieselmotoren. · Sicherheit für ihren Motor bei unverändert langen Ölwechselintervallen · Aral Low SAPS-Technology für maximale Lebensdauer des Dieselpartikelfilters · hohe Kraftstoffeinsparung (durchschnittlich 3%) und verbessertes Abgasverhalten
    ACEA C2/C3; API SM/CF; Mercedes-Benz Betriebsstoff-Vorschrift Blatt 229.31 und 229.51; VW-Norm 502 00 und 505 00; BMW Longlife-04; Porsche A40; Fiat 9.55535-S2

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    #44
    Leute, Leute...

    wichtig ist doch wirklich nur eines, wenn man mal ehrlich zu sich selber ist und den Kopf einschaltet:

    Ein Wechselintervall von 15.000 oder 30.000 km ist doch der blanke Unsinn!
    Auch wenn man ein sündhaftteures Öl drin hat...
    Ist dies dann auch der Grund warum man nicht bereit ist die Pampe wieder nach 5.000 km heraus zulassen?

    Man schloift (schwäb. für herumziehen, herumfahren, nicht dt.: schleifen!) die ganzen Dreckspartikel mit sich im Motor umher...soll das super sein? Ich glaube nicht...

    Also deshalb mache ich es folgendermaßen:

    Ölwechsel alle ca. 5.000 km, mit Filter, billigstes Öl, SAE 15-W40, gibt´s im Baumarkt für ca. 1,60 Euro / Liter, 100 km fahren, dann wieder tauschen wenn man Spaß hat...so sind dann sicher sämtliche Partikel heraus geschwemmt... Mach ich auch so bei meinen 4-rädrigen Fahrzeugen...

    Gut, ich fahre keine Rennen oder sonst welche Gimmicks, weswegen diese Art des Öltauschens sicher auf 95% aller Mopedfahrer anwendbar ist.
    Klar gibt es irgendwelche Extremsituationen und passend hierzu die Extremisten... lach!


    Gruß Markus

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    #45
    Hallo Dobs,
    0w40 ist wie die 0 schon sagt bei niedrigen Temperaturen sehr dünnflüssig. Das Verringert die Reibung und spart so Sprit,(wie viel will ich hier nicht diskutieren)
    Ist ein Öl zu dünn, kann die Schmierung darunter leiden.
    Dein Motor braucht mindestens die Viskosität eines 40er Öls bei hohen Temperaturen, die ich irgendwo zwischen 10 und 20 mm²/s einschätzen würde. Jetzt müsste man in das Datenblatt deiner Ölsorte gucken und prüfen, ob es auch kalt, 40°C, mindestens die gleiche Viskosität hat wie bei 100°C. Warscheinlich ist das so.
    Shell 10w60 hat z.B. irgendwo um 140mm²/s bei 40°C und 20 mm²/s bei 100°C, dein 0W40 könnte also geschätzt 50 und 15 haben. Kritisch wäre es, wenn es bei 40°C 10 und bei 100°C 15mm²/s hätte...verstehst du auf was ich hinaus will?
    Werde ich heute Abend mal nachforschen.
    Auf jeden Fall dürfte der Ölverbrauch mit 0W ansteigen, aber das tut er ja auch schon beim Wechsel von 20W auf 10W

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    #46
    Hi Kevin,

    na dann bin ich mal gespannt. 20er habe ich nie gefahren und 10er verbrauche ich sehr wenig. Von daher schwante mir ein günstiges 5W o. 10W 50 vor.

    @Boxer-Walle

    Sicherlich sind häufige Oelwechsel nicht schädlich, aber sind sie auch nötig??
    Pauschal würde ich sagen nein.
    Mittlerweile gibt es sogar Firmen die Dauermotoröl für Autos anbieten. Das wird überhaupt nicht mehr gewechselt, nur noch das Filter.
    Ist eine absolut sichere Sache würde ich vermuten, da die Allianz Motorschäden inzwischen bei dieser Methode versichert. Ich denke mal, die haben das Risiko genau berechnet.
    Da ich im Auto gutes Öl fahre, überschreite ich auch dort die Wechselintervalle immer um 25% sprich 5000 km.
    Auch die LKW Hersteller denen ihre Wechselintervalle deutlich nach oben, beim Actros sollen es 100.000 km sein, damit das Nutzfahrzeug nicht so oft steht.

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    #47
    hallo freaks,

    @ moonrisemaroon:
    gebe dir absolut recht! je dünner je mehr rauscht durch den motor durch...

    @ Dobs:
    alles schön, recht und gut, aber überleg mal:
    1)
    öl zerlegt sich definitiv durch hohe temperaturen und durch die zeit, die es im motor "umherwandert"...die ketten des öls gehen kaputt, etc.

    2)
    motoren von lkws drehen 1.600 u/min. und eine riesenmenge an öl ist da drin. diese lkw-motoren sind thermisch nicht so übel belastet...im gegensatz zu den benzin-automotoren.

    3)
    die drehen ja im schnitt bis zu 7.000 u/min, diesel ca. 1.500 u/min. weniger, wenn überhaupt...dann dazu noch die aufladung durch kompressoren und turbolader oder sonstiges gedöns...also die "intercooler" geschichte....wo der motorölkreislauf nicht mehr vom turbolader-kreislauf getrennt ist...

    4)
    wer will heute noch einen motor, der länger als 10-12 Jahre läuft?
    ich sag´s dir: keiner der hersteller! und auch kein kunde! sonst wäre es nicht so! und sowieso: jeder service wird ja heute im normalfall sowieso von der werkstatt gemacht - also jedes jahr, weil der bordcompi ja sowieso, auch schon abhängig von der motorbelastung, drehzahl, etc., meckert und den fahrer zum kundendienst hetzt/zwingt...

    5)
    ich deshalb das öl früher tausche und keinen dreck/abrieb (im motor) drin habe...es ist total widersinnig teures öl zu kaufen und deshalb zu denken man könne es proportional länger drin lassen...die "öl-voodoo-priester-hersteller" stellen eben auch für den gewillten käufer auch ein total überteuertes produkt her...wie alle anderen auch...

    6)
    man wird die leute nicht überzeugen können! jeder macht was er will...


    gott zum gruß - euer wall:e

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    #48
    Hi,

    die Dauerfüllung gibts auch für Benziner PKW.

    Das sich die Molekülketten zerlegen ist mir auch bekannt - aber machen sie das tatsächlich?? Ist es nicht wieder eine Suggestion der Oelindustrie???

    Sicherlich wäre mir auch mulmig zumute, wenn ich das Oel nicht mehr wechseln würde, aber die Frage bleibt ob es wirklich noch nötig ist.

    Ich wechsle auch regelmässig, aber eine Überschreitung der Vorschriften um 25% halte ich für unkritisch.....mein letzter 5er ist nach 19 Jahren an einem Getriebeschaden verreckt, der Motor lief wie ein Tüüüt.

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    #49
    Ich hab damit bis jetzt eigentlich auch keine Probleme gehabt, würde mich aber grundsätzlich immer an den Angaben des Herstellers orientieren. Wär mir zu riskant oder teuer, wenn ich wegen Hörensagen dann hinterher den Schaden zu tragen habe.

  10. Registriert seit
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    #50
    ...nennt sich im Fachjargon: "thermisches cracken"...
    wird auch von der Mineralölindustrie industriell verwendet - dieser Prozess...
    und wenn Ketten gecrackt werden ist es nach dem Prozess / dieser Reaktion mit Hitze, Feuer/Explosion, Druck nicht mehr der Stoff, der er vorher einmal war... und dann ist es logisch daß dieser Stoff seinen "verpflichtungen" nicht mehr nachkommen kann...für die er mal gemacht wurde.

    Hast Du einen an Physik oder Chemie Interessierten an der Hand?
    Frag die Leute mal - die sagen Dir das gleiche wie ich, wenn sie ehrlich sind...

    Gruß Markus


 
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