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Wie Gel Batterie laden

Erstellt von piet855, 12.02.2005, 21:01 Uhr · 18 Antworten · 51.747 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    #11
    Hi Gerd.

    Danke für Deine Antwort. Ich bin ganz Deiner Meinung. Als gelernter Industriemechaniker sind meine Kenntnisse im Bereich der Elektrik und Elektronik halt nicht so tief und sicher, daß man sich von so einem Verkäufergeschwätz schnell einmal verunsichern läßt.

    Habe heute bei der Firma Fritec (www.fritec.de) ganz einfach angerufen und nachgefragt. Die freundliche Frau vom Vertrieb hatte detailierte Produktkenntnisse und hat bestätigt, daß man mit dem BV 11340 ohne weiteres auch Gelbatterien laden kann. Bei tiefentladenen Gelbatterien sei das Nachfolgemodell besser und schonender. Sie hat mir empfohlen das Gerät immer anzuschließen, wenn ich das Motorrad läger nicht benutze, dann gibts erst gar keine Tiefentladung.

    Leider kann ich hier jetzt kein Bild mit hochladen, aber auf der homepage kann man sich die Geräte ja anschauen. Für 33,55 € bzw. 75,50 € sind die Geräte sogar günstiger, als bei BMW selbst. Aber ich will hier auf gar keinen Fall Schleichwerbung betreiben - es soll noch günstigere Anbieter geben.

    Gruß Wolfgang

  2. Registriert seit
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    Standard bin ich billich drangekommen...

    #12
    ...meines hatte dann beim professionellen Accu und Battierie Shop nur 38 Euro gekostet , er meinte, das mit der Tiefentladung koenne man sich sparen . Seis drum, wie beschrieben die Laderei klappte ueber die Dose direkt, ich bin happy :P und eine Tankfuellung reicher...nu muu ss nur noch der Schnee wech, is aber auch Zeit... :twisted:

  3. Registriert seit
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    Standard Batterie laden

    #13
    Hi, hab mich was in das Thema reingelesen und folgendes rausgefunden:
    eine praktisch leere Batterie benötigt die 1,4 fache Ladung bezogen auf die Kapazität mit dem Nennladestrom = etwa 10% der Kapazität, also ca. 14 Std. laden. Tiefentladene können 24 Std. aufgepumpt werden. Hierbei kann man sich die Ladung so vorstellen, dass grobe Kristalle die Batterie langsam auffüllen und diese dabei warm wird und evtl. etwas ausgast. Wird die Batterie mit dem Erhaltungsstrom geladen, der nur noch 2% des Nennladestroms beträgt, werden ganz feine Kristalle der Ladung zugefügt. Diese "rieseln" dann sozusagen durch die großen Kristalle durch und backen am Boden fest (Versulzung). Jetzt der Knackpunkt: Die gröberen Kristalle werden schneller wieder aufgelöst, d. h. sie liefern einen höheren Startstrom. Evtl. wird der feine Sand sozusagen gar nicht mehr aufgelöst. Wenn die Batterie nur noch feine Kristalle enthält, ist sie zwar rappelvoll, hat trotzdem nur eine mindere Leistung. Sie muss also mal richtig entleert werden. Moderne Ladegeräte erledigen das automatisch. Wer ein einfaches "Schnelladegerät" benutzt lädt grobe Kristalle ähnlich wie die Lima. Wer im Winter dann die Batterie mit einer Lampe entlädt, sollte pro Zelle 1 Volt nicht unterschreiten. Dann wieder aufladen und man hat volle Power. Leider leidet das Material bei der heissen Ladung mehr als bei der kalten Erhaltungsladung, dennoch würde ich eher darauf achten, das das Ladegerät den Nennladestrom etwa erreicht. Die modernen Geräte arbeiten mit einem variablen Ladestrom, der anfangs stark lädt und dann, evtl. temperaturabhängig oder voltabhängig, den Ladestrom reduziert, sozusagen alle Kristallgrößen nacheinander erzeugt. Dazu wird ein Hoch-Peak angemessen und als Umschaltpunkt zur Erhaltungsladung genutzt. Ich lade, wenn überhaupt, volle Pulle und sonst nix. Fertig. Man muss dann aber aufpassen und zeitig abklemmen.
    Uff, uff
    Piji

  4. Registriert seit
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    Standard Batterie laden

    #14
    Hi, hab mich was in das Thema reingelesen und folgendes rausgefunden:
    eine praktisch leere Batterie benötigt die 1,4 fache Ladung bezogen auf die Kapazität mit dem Nennladestrom = etwa 10% der Kapazität, also ca. 14 Std. laden. Tiefentladene können 24 Std. aufgepumpt werden. Hierbei kann man sich die Ladung so vorstellen, dass grobe Kristalle die Batterie langsam auffüllen und diese dabei warm wird und evtl. etwas ausgast. Wird die Batterie mit dem Erhaltungsstrom geladen, der nur noch 2% des Nennladestroms beträgt, werden ganz feine Kristalle der Ladung zugefügt. Diese "rieseln" dann sozusagen durch die großen Kristalle durch und backen am Boden fest (Versulzung). Jetzt der Knackpunkt: Die gröberen Kristalle werden schneller wieder aufgelöst, d. h. sie liefern einen höheren Startstrom. Evtl. wird der feine Sand sozusagen gar nicht mehr aufgelöst. Wenn die Batterie nur noch feine Kristalle enthält, ist sie zwar rappelvoll, hat trotzdem nur eine mindere Leistung. Sie muss also mal richtig entleert werden. Moderne Ladegeräte erledigen das automatisch. Wer ein einfaches "Schnelladegerät" benutzt lädt grobe Kristalle ähnlich wie die Lima. Wer im Winter dann die Batterie mit einer Lampe entlädt, sollte pro Zelle 1 Volt nicht unterschreiten. Dann wieder aufladen und man hat volle Power. Leider leidet das Material bei der heissen Ladung mehr als bei der kalten Erhaltungsladung, dennoch würde ich eher darauf achten, das das Ladegerät den Nennladestrom etwa erreicht. Die modernen Geräte arbeiten mit einem variablen Ladestrom, der anfangs stark lädt und dann, evtl. temperaturabhängig oder voltabhängig, den Ladestrom reduziert, sozusagen alle Kristallgrößen nacheinander erzeugt. Dazu wird ein Hoch-Peak angemessen und als Umschaltpunkt zur Erhaltungsladung genutzt. Ich lade, wenn überhaupt, volle Pulle und sonst nix. Fertig. Man muss dann aber aufpassen und zeitig abklemmen.
    Uff, uff
    Piji

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    Standard Batterie laden

    #15
    Hi, hab mich was in das Thema reingelesen und folgendes rausgefunden:
    eine praktisch leere Batterie benötigt die 1,4 fache Ladung bezogen auf die Kapazität mit dem Nennladestrom = etwa 10% der Kapazität, also ca. 14 Std. laden. Tiefentladene können 24 Std. aufgepumpt werden. Hierbei kann man sich die Ladung so vorstellen, dass grobe Kristalle die Batterie langsam auffüllen und diese dabei warm wird und evtl. etwas ausgast. Wird die Batterie mit dem Erhaltungsstrom geladen, der nur noch 2% des Nennladestroms beträgt, werden ganz feine Kristalle der Ladung zugefügt. Diese "rieseln" dann sozusagen durch die großen Kristalle durch und backen am Boden fest (Versulzung). Jetzt der Knackpunkt: Die gröberen Kristalle werden schneller wieder aufgelöst, d. h. sie liefern einen höheren Startstrom. Evtl. wird der feine Sand sozusagen gar nicht mehr aufgelöst. Wenn die Batterie nur noch feine Kristalle enthält, ist sie zwar rappelvoll, hat trotzdem nur eine mindere Leistung. Sie muss also mal richtig entleert werden. Moderne Ladegeräte erledigen das automatisch. Wer ein einfaches "Schnelladegerät" benutzt lädt grobe Kristalle ähnlich wie die Lima. Wer im Winter dann die Batterie mit einer Lampe entlädt, sollte pro Zelle 1 Volt nicht unterschreiten. Dann wieder aufladen und man hat volle Power. Leider leidet das Material bei der heissen Ladung mehr als bei der kalten Erhaltungsladung, dennoch würde ich eher darauf achten, das das Ladegerät den Nennladestrom etwa erreicht.
    Uff, uff
    Piji

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    Standard Batterie laden

    #16
    Hi, hab mich was in das Thema reingelesen und folgendes rausgefunden:
    eine praktisch leere Batterie benötigt die 1,4 fache Ladung bezogen auf die Kapazität mit dem Nennladestrom = etwa 10% der Kapazität, also ca. 14 Std. laden. Tiefentladene können 24 Std. aufgepumpt werden. Hierbei kann man sich die Ladung so vorstellen, dass grobe Kristalle die Batterie langsam auffüllen und diese dabei warm wird und evtl. etwas ausgast. Wird die Batterie mit dem Erhaltungsstrom geladen, der nur noch 2% des Nennladestroms beträgt, werden ganz feine Kristalle der Ladung zugefügt. Diese "rieseln" dann sozusagen durch die großen Kristalle durch und backen am Boden fest (Versulzung). Jetzt der Knackpunkt: Die gröberen Kristalle werden schneller wieder aufgelöst, d. h. sie liefern einen höheren Startstrom. Evtl. wird der feine Sand sozusagen gar nicht mehr aufgelöst. Wenn die Batterie nur noch feine Kristalle enthält, ist sie zwar rappelvoll, hat trotzdem nur eine mindere Leistung. Sie muss also mal richtig entleert werden. Moderne Ladegeräte erledigen das automatisch. Wer ein einfaches "Schnelladegerät" benutzt lädt grobe Kristalle ähnlich wie die Lima. Wer im Winter dann die Batterie mit einer Lampe entlädt, sollte pro Zelle 1 Volt nicht unterschreiten. Dann wieder aufladen und man hat volle Power. Leider leidet das Material bei der heissen Ladung mehr als bei der kalten Erhaltungsladung, dennoch würde ich eher darauf achten, das das Ladegerät den Nennladestrom etwa erreicht.
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    Piji

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    #17
    Hallo Leute,

    das ist zwar alles nett und lehrreich was Ihr hier schreibt, aber ich habe da immer noch das Problem mit der Batterie. Da kommt man so klasse dran. Unter dem Tank ! ( Welcher Idiot hat .... :evil: .. ). Jetzt hab ich ein Ladegerät ( standard ) und will den Akku laden. Tank abbauen ! :shock:
    Klar ich kann auch den Deckel beim Anlasser abschrauben und dort anklemmen aber wo ist da der Sinn.
    Gibt es nich irgendwo im Zubehör den Stecker für die Bordsteckdose zu kaufen :?:


    Gruß

    Siggy

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    #18
    Zitat Zitat von Siggy
    Gibt es nich irgendwo im Zubehör den Stecker für die Bordsteckdose zu kaufen
    Hi Siggy,

    den Stecker gibts fast überall: im Autozubehör, beim Bosch-Dienst, bei Elektronic Conrads, bei ATU, im Bootszubehör, beim Landmaschinenhandel usw.

    Es ist der " DIN Stecker 12 V " und ca. 2,5 - 3,5- € teuer.

    Willi

  9. Registriert seit
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    #19
    Hi
    Zum Thema "laden"
    >>>>>>>>>>>
    Maximum current
    The pure lead technology of the ODYSSEY® battery does not require a limit on the maximum output current as long as the charger’s output voltage is within the limits described in Table II. Remember that when a fixed voltage is applied to the battery, the output (charge) current will automatically drop as the battery charges up. Even inrush currents as high as four imest he battery capacity do not pose a danger to a healthy ODYSSEY® battery, provided constant voltage charging is used.
    Minimum current
    The minimum acceptable charger current depends on how the battery is used. For repeated deep discharges of the ODYSSEY® the minimum inrush current should not be less than the rated capacity of the batteries. For example, if a PC545 battery, rated at 13Ah, is being used, the inrush must not be less than about 13A.
    <<<<<<<<<<<<<

    Das sind (von mir getestete) Aussagen eines Herstellers! :-)
    gerd


 
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