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Y-Rohr mit oder ohne Kat

Erstellt von rai.kru, 27.12.2014, 11:09 Uhr · 26 Antworten · 3.068 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Du hast eine PN!

    Viele Grüße aus Mülheim,

    gundolft

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    #22
    Hallo Gemeinde,
    habe heute von Zach die Aussage bekommen:
    O-Ton: "Sollte In Ihrem Fahrzeugschein ein Katalysator eingetragen sein, so raten wir Ihnen dringends auch wieder auf ein Y-Rohr mit KAT zu wechseln, da die nächste HU nicht ohne Katalysator bestanden werden kann. Die Leistungsentfaltung ist durch den Katalysator nicht beeinträchtigt."
    Für mich ist mit dieser Aussage nun klar, dass der KAT vorhanden sein, andernfalls man die Betriebserlaubnis für das Bike verliert. Es ist schon reizvoll ohne Kat zu fahren, aber ich denke, es kann nicht nur um den Ton sondern auch um unsere Umwelt gehen. Und da ist es mir wert auf die Moneys in die Hand zu nehmen, zumal kein Leistungsverlust eintritt.

    Ich danke Euch alle für Eure Beiträge

    Gruß
    Rainer

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    #23
    [QUOTE=rai.kru;1510165]Hallo Gemeinde,
    habe heute von Zach die Aussage bekommen:
    O-Ton: "Sollte In Ihrem Fahrzeugschein ein Katalysator eingetragen sein, so raten wir Ihnen dringends auch wieder auf ein Y-Rohr mit KAT zu wechseln, da die nächste HU nicht ohne Katalysator bestanden werden kann. Die Leistungsentfaltung ist durch den Katalysator nicht beeinträchtigt."

    Bei meinem letzten TÜV-Besuch war offensichtlich der Kat an meiner GS defekt und der Prüfer meinte, mit diesen Werten keine AU, also auch keine Plakette. Auf meine Nachfrage hin, fand er aber heraus, dass es die 1150 GS zu Beginn auch ohne Kat gab. Daher wäre eine AU auch ohne Kat möglich. Das es nicht nur eine hohle Phrase war, sehe ich jetzt noch an der TÜV-Plakette.

    Zudem war in dem Gutachten für den Remus Revolution RV1 vermerkt, dass bei Verwendung dieses Endschalldämpfers der serienmäßige Kat entfällt. Also geht es definitiv ohne!

    Viele Grüße aus Mülheim

    Gundolft

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    #24
    Hi
    Glück gehabt. Ohne Kat gab es die 1150 nur mit der Einzelzündung. Solltest Du eine DZ haben hat sich der TÜVie zu Deinen Gunsten geirrt.
    gerd

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    #25
    @ Gerd,

    ja, ich habe eine GS mit Einzelzündung, also alles in Ordnung und rechtens. Man muss auch mal Glück im Leben haben!

    Viele Grüße aus Mülheim

    gundolft

  6. GSH
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    #26
    Hallo Rainer,
    ich fahre den Remus Revolution mit Remus Y-Rohr ohne Kat.
    Wenn Du rechtlich auf der sicheren Seite sein möchtest, solltest Du dein Fahrzeug umschlüsseln lassen. Das macht jeder Tüv oder KÜS etc. Ich weiß alerdings nicht welche Kosten da auf einen zukommen.
    Ich habe mich letztes Jahr danach erkundigt, nachdem ich umgebaut hatte.

    Da der Steuersatz für Motorräder mit und ohne Kat (noch) identisch ist, kann man jedenfalls nicht von einer Steuerhinterziehung ausgehen sollte das Fahrzeug nicht umgeschlüsselt sein. Da es für Motorräder auch keine Umweltplaketten gibt, ist es auch hinterher erlaubt gekennzeichnete Umweltzonen zu befahren.

    Hier mal ein Auszug der KFZ-Zulassungsstellen zu dem Thema.
    Geht man nach dem ersten Punkt (rot) so sollte man meinen man braucht die Änderung nicht einzutragen und auch das Fahrzeug nicht umschlüsseln lassen.
    Geht man nach dem zweiten Punkt (blau) erlischt ohne Umschlüsselung die Betriebserlaubnis.

    Hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.
    Hendrik

    Ihr Fahrzeug ist bereits zugelassen und wurde technisch verändert, z. B. durch Anbau einer Anhängerkupplung, Leistungsreduzierung des Motorrades oder ähnliches. Eine technische Änderung liegt auch dann vor, wenn eine Umschlüsselung des Fahrzeuges erfolgen soll, weil es seit dem Tag der ersten Zulassung nach einer vorzulegenden Herstellerbescheinigung eine höhere Abgasnorm erfüllt, als in den aktuellen Zulassungsdokumenten eingetragen ist. Bestimmte technische Änderungen müssen unverzüglich von der Technischen Prüfstelle oder einer amtlich anerkannten Überwachungsorganisation (DEKRA, GTÜ, KÜS, TÜV) begutachtet werden:



    • Änderung der Fahrzeugart
    • Änderung von Hubraum oder Leistung
    • Erhöhung der durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit
    • Verringerung der durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit, wenn diese fahrerlaubnisrelevant ist oder Reifen niedrigerer Geschwindigkeitsklassen verwendet werden sollen
    • Änderung der zulässigen Achslasten, des Gesamtgewichts, der Nutz-, Sattel-, Aufliege- oder Anhängelast
    • Erhöhung der Fahrzeugabmessungen, ausgenommen bei Pkw und Krafträdern
    • Änderung der Sitz-, Liege- oder Stehplatzzahl bei Kraftomnibussen
    • Änderungen der Abgas- oder Geräuschwerte, sofern sie sich auf die Kraftfahrzeugsteuer oder Verkehrsverbote auswirken

    Wenn die Änderung nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden muss, ist dies auf der entsprechenden Teilgenehmigung vermerkt.

    Technische Änderungen müssen in einer Reihe von Fällen (wie z.B. die Umschlüsselung eines Fahrzeugs) von der Zulassungsbehörde in die Fahrzeugdokumente eingetragen werden. Bei einer Verbesserung der erreichten Abgasnorm wirkt sich die Verbesserung erst mit dem Eintrag in die Fahrzeugpapiere auf die zu zahlende Kraftfahrzeugsteuer aus. Werden Änderungen vorgenommen, durch die
    a) die in der (allgemeinen) Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart geändert wird,
    b) eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist oder
    c) das Abgas- und Geräuschverhalten verschlechtert wird
    erlischt auch die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug und ist bei der Zulassungsbehörde neu zu beantragen.

    TIPP:
    Fragen Sie vor Ein- oder Umbau einen amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr oder einen Prüfingenieur einer Überwachungsorganisation, ob die Betriebserlaubnis beeinträchtigt wird beziehungsweise ob die Änderung überhaupt genehmigungsfähig ist.



  7. Registriert seit
    30.11.2014
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    #27
    Hallo Leute,
    danke für Eurer Antworten. Das Thema ist nun für mich erledigt.
    Noch allseits eine gute Fahrt.
    Rainer


 
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