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Bananen LC, reift beim Kunden

Erstellt von fralind, 16.02.2013, 21:44 Uhr · 1.173 Antworten · 169.266 Aufrufe

  1. catch Gast

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    Zitat Zitat von Huck Beitrag anzeigen
    Und Catch, was machen die Vibs
    Ich glaube ich habe sie sehr gut und zaghaft eingefahren. Die nervigen Vibs bei 4300 U/min kann ich bei meiner Liselotte nicht in dem Maße feststellen, wie ich sie bei dem Vorführer bemerkt hatte. Allerdings ist die Plastikakustik beim Fahren bei meiner genauso vorhanden.

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    Danke Sugus. Guter Bericht. Respekt. Daumen hoch.

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    Zitat Zitat von sugus Beitrag anzeigen
    ... Die Neue ist gut, aber die alte eben auch nicht schlecht! Will heissen, der Unterschied ist schon da, aber nicht so, dass ich sagen müsste, das ist es, das muss ich haben. ...
    und das im vergleich zur 1150er ...
    verstehe ich aber gut. meinem fahrstil kommt die motorcharakteristik der LC auch nicht recht entgegen.
    der dampf obenraus ist toll nur den nutze ich so selten, denn dazu muss man höhere drehzahl mögen.

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    Zitat Zitat von sugus Beitrag anzeigen
    Heute unternahm ich eine Testrunde mit der neuen BMW R 1200 GS-LC:









    Beim Start war es ca. 20 Grad (8.15 Uhr). Insgesamt fuhr ich ca. 325 Kilometer über 3 Pässe. Fahrmodus Dynamisch und ESR Normal. Solo. Die Maschine fuhr sich einwandfrei. Folgendes stellte ich fest:

    - Ganz normales schalten in ALLEN Gängen, auch vom 1 -> 2 und 2 -> 1. Nichts zu beantstanden. Genau so, wie viele Motorräder (Suzuki, Kawasaki etc) vorher, genau so wie auch die R1150GS.

    - Auch beim anlassen, eingelegtem Gang und gezogener Kupplung machte die Maschine KEINE Bewegung nach vorne. Weder am Morgen, unterwegs und auch am späten Nachmittag bei 36 Grad!

    - Guter Durchzug von ALLEN Gängen raus.

    - Das Motorrad muss tentenzielle eher hochtouriger gefahren werden, als die Vor-Vorgänger.

    - Keine Verwirbelungen während dem fahren, sofern das Windshield nicht ganz tief lag. Ein paar Umdrehungen am Rändelrand genügten und es war gut.

    - Durchschnittsverbrauch bei zügiger Fahrt ca. 4.2 Liter/100 KM (Bleifrei 95).

    Was stellte ich sonst noch fest?

    - Die elektronische Gasannahme ist im Modus Dynamisch sehr difiziel. Will heissen, ein kleiner Dreh genügte für das Gasgegeben. Grundsätzlich ist das OK, doch bei Stop und Go sehr heikel. Es kam vor, dass ich, da es sehr heiss war und der Lederhandschuh auch ein bisschen klebrig wurde, am Gasgriff "hängenblieb". Das machte dann einen kleinen Dreh am Gas und vorwärts gings..... Wahrscheinlich ist diese Gasannahme in einem anderen Fahrmodus weniger "empfindlich". Das heisst, der "Gasweg" wird länger und dosierbarer.

    - Die Anordnung der Bedieneinheiten, vor allem links, sind nicht optimal. Das einschalten/ausschalten des Tempomaten sollte näher an einem Finger liegen.

    - Jetzt, wo ich mich an die beiden Blinkerschalter links und rechts gewphnt hatte, fand ich wieder einen Schalter auf der linken Seite vor. Braucht eine kleine Umstellungszeit.

    - Doch das Rändelrad für das Navi ist war mir manchmal im Weg beim Binker setzen, wenn man es auf die faule Art machen wollte. Also ohne grosse einen Funger zu bewegen.

    - Beim Schalten kam es am Anfang vor, dass ich an den Seitenständer schlug, bzw dass er mir im "weg" war. Auch das eine Gewöhnungssache.

    - Das viele Male erwähnte "rhytmische Bewegen durch Motorrad" stellte ich auch fest. Am besten im 4. Gang bei ca. 2500 U/min. Könnte vom Reifentyp abhängig sein. Der Hinterreifen hatte nicht mehr viel übrig! Auch das eine Gewöhnungssache und man spührt das nach einer Weile gar nicht mehr.

    - Man merkt die Geschwindigkeit auf der LC nicht. Im nu fährt man schnell und empfindet es als "langsam" oder normal.


    Fazit:

    Danke an meinen Händler für die kleine Probefahrt.

    Ansonsten ein einwandfreies Motorrad, ohne Zweifel. Doch ein Umstieg von meiner R1150GS auf die Neue kommt für mich nicht in Frage. Die Neue ist gut, aber die alte eben auch nicht schlecht! Will heissen, der Unterschied ist schon da, aber nicht so, dass ich sagen müsste, das ist es, das muss ich haben. Kommt noch der preisliche Aspekt hinzu. Dies ist nicht wertend auf die Qualität der Neuen zu nehmen. Die BMW Werbung verspricht mehr, als das neue Motorrad halten kann. Wenn ich keins hätte, wäre für mich der Schritt eher nachvollziehbar, eine GS-LC zu kaufen. Für alle Unschlüssigen, kaufen, wenns Geld reicht!

    Die Schauermärchen, die hier geschrieben werd/wurden, kann ich zu 3/4 nicht nachvollziehen. Entweder leigt es an der Maschine (Defekt) oder am Fahrer. Kein Motorrad wird perfekt sein. Ob man So viel Geld ausgeben will, ist Gusto. Eine Ältere, günstigere, tut es nämlich auch zum Motorradfahren und geniessen.


    Vielleicht wäre es gut, weniger Formspanik zu verbreiten, sondern sachleich das Thema anzugehen.


    So, das wär's.

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    Ja Lars,


    ausnahmlos.

  6. sugus Gast

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    Zitat Zitat von Larsi99 Beitrag anzeigen
    und das im vergleich zur 1150er ...
    verstehe ich aber gut. meinem fahrstil kommt die motorcharakteristik der LC auch nicht recht entgegen.
    der dampf obenraus ist toll nur den nutze ich so selten, denn dazu muss man höhere drehzahl mögen.
    Ja Lars, so ist es . Sagen wir es so, Im Vorfeld (BMW Werbung) wurde (zu)viel gelobt, heraus kam ein Motorrad, das sicherlich sehr gut ist, aber nicht eine Neuerfindung von einem anderen Stern. Die Fahrmodi sind für mich persönlich Spielerei und ich verzichte gerne darauf. Auch die LC kommt Fahrwerkstechnisch schnell an ihre Grenzen bei ganz schlechten (Asphalt) Strasse. Da nützen die vielen Helferlein nicht viel. Dies merkt man jetzt bei den Alpenpässen und den Winterschäden. Da holpert jedes Motorrad. Zumal ich wöährend dem fahren keine Lust verspüre, dauern die Fahrmodi ändern zu müssen. Das ist mir zuviel Ablenkung.

    Doch noch einmal, die LC finde ich ein gelungenes Motorrad. Beim Probefahen kann ich nicht meine aktuellen Motorräder und die Vergangenen einfach ausblenden, ich vergleiche unweigerlich. Und da fällt einem halt einiges auf, das man bei den oder der Alten liebgewonnen und "lieben" gelernt hat. Und auch nicht missen möchte.

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    GrußTEfür gus;1205265]Heute unternahm ich eine Testrunde mit der neuen BMW R 1200 GS-LC:








    Beim Start war es ca. 20 Grad (8.15 Uhr). Insgesamt fuhr ich ca. 325 Kilometer über 3 Pässe. Fahrmodus Dynamisch und ESR Normal. Solo. Die Maschine fuhr sich einwandfrei. Folgendes stellte ich fest:

    - Ganz normales schalten in ALLEN Gängen, auch vom 1 -> 2 und 2 -> 1. Nichts zu beantstanden. Genau so, wie viele Motorräder (Suzuki, Kawasaki etc) vorher, genau so wie auch die R1150GS.

    - Auch beim anlassen, eingelegtem Gang und gezogener Kupplung machte die Maschine KEINE Bewegung nach vorne. Weder am Morgen, unterwegs und auch am späten Nachmittag bei 36 Grad!

    - Guter Durchzug von ALLEN Gängen raus.

    - Das Motorrad muss tentenzielle eher hochtouriger gefahren werden, als die Vor-Vorgänger.

    - Keine Verwirbelungen während dem fahren, sofern das Windshield nicht ganz tief lag. Ein paar Umdrehungen am Rändelrand genügten und es war gut.

    - Durchschnittsverbrauch bei zügiger Fahrt ca. 4.2 Liter/100 KM (Bleifrei 95).

    Was stellte ich sonst noch fest?

    - Die elektronische Gasannahme ist im Modus Dynamisch sehr difiziel. Will heissen, ein kleiner Dreh genügte für das Gasgegeben. Grundsätzlich ist das OK, doch bei Stop und Go sehr heikel. Es kam vor, dass ich, da es sehr heiss war und der Lederhandschuh auch ein bisschen klebrig wurde, am Gasgriff "hängenblieb". Das machte dann einen kleinen Dreh am Gas und vorwärts gings..... Wahrscheinlich ist diese Gasannahme in einem anderen Fahrmodus weniger "empfindlich". Das heisst, der "Gasweg" wird länger und dosierbarer.

    - Die Anordnung der Bedieneinheiten, vor allem links, sind nicht optimal. Das einschalten/ausschalten des Tempomaten sollte näher an einem Finger liegen.

    - Jetzt, wo ich mich an die beiden Blinkerschalter links und rechts gewphnt hatte, fand ich wieder einen Schalter auf der linken Seite vor. Braucht eine kleine Umstellungszeit.

    - Doch das Rändelrad für das Navi ist war mir manchmal im Weg beim Binker setzen, wenn man es auf die faule Art machen wollte. Also ohne grosse einen Funger zu bewegen.

    - Beim Schalten kam es am Anfang vor, dass ich an den Seitenständer schlug, bzw dass er mir im "weg" war. Auch das eine Gewöhnungssache.

    - Das viele Male erwähnte "rhytmische Bewegen durch Motorrad" stellte ich auch fest. Am besten im 4. Gang bei ca. 2500 U/min. Könnte vom Reifentyp abhängig sein. Der Hinterreifen hatte nicht mehr viel übrig! Auch das eine Gewöhnungssache und man spührt das nach einer Weile gar nicht mehr.

    - Man merkt die Geschwindigkeit auf der LC nicht. Im nu fährt man schnell und empfindet es als "langsam" oder normal.


    Fazit:

    Danke an meinen Händler für die kleine Probefahrt.

    Ansonsten ein einwandfreies Motorrad, ohne Zweifel. Doch ein Umstieg von meiner R1150GS auf die Neue kommt für mich nicht in Frage. Die Neue ist gut, aber die alte eben auch nicht schlecht! Will heissen, der Unterschied ist schon da, aber nicht so, dass ich sagen müsste, das ist es, das muss ich haben. Kommt noch der preisliche Aspekt hinzu. Dies ist nicht wertend auf die Qualität der Neuen zu nehmen. Die BMW Werbung verspricht mehr, als das neue Motorrad halten kann. Wenn ich keins hätte, wäre für mich der Schritt eher nachvollziehbar, eine GS-LC zu kaufen. Für alle Unschlüssigen, kaufen, wenns Geld reicht!

    Die Schauermärchen, die hier geschrieben werden/wurden, kann ich zu 3/4 nicht nachvollziehen. Entweder leigt es an der Maschine (Defekt) oder am Fahrer. Kein Motorrad wird perfekt sein. Ob man So viel Geld ausgeben will, ist Gusto. Eine Ältere, günstigere, tut es nämlich auch zum Motorradfahren und geniessen.


    Vielleicht wäre es gut, weniger Formumsspanik zu verbreiten, sondern sachleich das Thema anzugehen.


    So, das wär's.[/QUOTE]

    Danke fur deinen sachlichen Bericht
    Gruss
    Dirk

  8. Registriert seit
    25.02.2013
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    Zitat Zitat von sugus Beitrag anzeigen
    ...Auch die LC kommt Fahrwerkstechnisch schnell an ihre Grenzen bei ganz schlechten (Asphalt) Strasse. Da nützen die vielen Helferlein nicht viel. Dies merkt man jetzt bei den Alpenpässen und den Winterschäden. Da holpert jedes Motorrad. Zumal ich wöährend dem fahren keine Lust verspüre, dauern die Fahrmodi ändern zu müssen. Das ist mir zuviel Ablenkung....
    Wenn ich bei der Fahrt über Straßen die LC auf verschiedene Straßenzustände anpassen will benutze ich ESA und verändere nicht den Fahrmodus. Erst wenn es auf Schotterwegen geht oder Regen kommt, wähle ich den entsprechenden Modus. Ist keine Hexenwerk, man muss nur einen Knopf drücken und ggfs. noch die Kupplung ziehen. (Ich mache sowas in der Art ständig bei anderen Gelegenheiten, z. B. beim Schalten und Blinken.)

    Gruß - Pendeline

  9. Registriert seit
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    365

    Standard

    Zitat Zitat von fralind Beitrag anzeigen
    Ehrlich muss man sagen, wir können auch nur die uns zur Verfügung gestellten Teile verbauen und auch da kommt es nicht immer zu eine zufriedenstellenden Lösung.
    Es wurden auch schon welche gewandelt.

    Aber und das darf man nun auch nicht ausser acht lassen, es werden so viele gekauft wie von keinem anderen Motorrad, daher gibt es auch mehr Reklamationen.
    hallo Frank,

    kannst du sagen welche teile z.b. Getauscht werden, und was sagt der technische Service von BMW für Händler zu den Problemen.?.

  10. Registriert seit
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    1.414

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    es gibt doch ganz objektiv extrem wenig, was an der LC zu kritisieren ist. Das reduziert sich eigentlich auf das Getriebe. Klar klonkt das.... aber da hat bisher jede meiner BMW... Daraus einen echten Mangel abzuleiten ist nicht sinnig. Die Leute sollen sich dann doch bitte einen Japaner kaufen.


 

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