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Batterie leer Reifendrucksensoren, Kosten, Wechsel wie oft? (schon klar wenn leer😀)

Erstellt von Spice, 12.01.2015, 07:29 Uhr · 90 Antworten · 29.005 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Zitat Zitat von moppede Beitrag anzeigen
    Früher war alles anders da hat eine antwort gereicht bzw.
    Wie war denn vor 5 Seiten überhaupt noch die Frage?

    Das 'Problem' ist mMn, dass es Menschen gibt, die nicht auf die Frage eingehen, sondern aus mir nicht bekannten Gründen dazu neigen, die Diskussion in eine andere Richtung zu schieben.

    Ich zum Beispiel hätte jetzt auch schreiben können :

    'SOLCHE Leute gibt es IMMER WIEDER, die PERMANENT auf ALLES reagieren.

    Ach ja, und die fahren IMMER Honda, weil ALLE Hondafahrer so sind. '


    Aber das habe ich nicht geschrieben und meine ich auch nicht so.

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    #52
    Hi
    Zitat Zitat von Flo12GS Beitrag anzeigen
    Vielleicht solltest du dich erst einmal richtig informieren, wie die Reifendruckkontrolle per ABS / ESP funktioniert.
    Die Anzahl, Größe und der Abstand der Löcher im ABS-Kranz ist zweitrangig.
    Das stimmt so nicht ganz. Die Abwechslung Loch/Steg induziert eine Spannung im Geber. Die Abmessung Loch/Steg ist durch den Geber bestimmt und hat auch etwas mit evtl. Verschmutzung zu tun.
    Je mehr Loch/Steg Kombinationen bei gleicher Fahrgeschwindigkeit vorhanden sind (das hängt wieder vom praxisgerechten Durchmesser des "Geberkringels" ab), desto besser lässt sich das Signal auswerten.
    Zitat Zitat von Flo12GS Beitrag anzeigen
    Die Variante mit den (batteriebetriebenen) Sensoren im Rad ist deutlich genauer und um Welten effektiver, da sie Druckverlust viel früher erkennt. Denn Fülldruck und Temperatur werden direkt im Gas (der Luft) gemessen und an das Steuergerät übermittelt.
    Stimmt fast. Die Temperatur wird allerdings nicht im Reifen (wäre sinnvoll, ist aber nicht so) sondern nur "irgendwo" aussen gemessen und pauschal als Korrektur verrechnet.
    Zitat Zitat von Flo12GS Beitrag anzeigen
    Aber es steht dir ja frei, auf das BMW System zu verzichten und dir eines von einem Drittanbieter zu installieren.
    Wenn du willst kannst du auch komplett ohne fahren. Denn die Reifendruckkontrolle ist meines Wissens nur für Fahrzeuge der Klassen M1 und M1G Pflicht. Motorräder (Klasse L3e) gehören nicht dazu.
    Weiss ich nicht. Ich halte das Ganze für einen gelungenen Coup von Lobbyisten der Industrie die den Politikern den ach so grossen Nutzen und vor allen Dingen den Sicherheitsgewinn (das ist die Begründung!) "vermittelten".
    Ein Grund für die Hersteller kräftig zuzuschlagen. "Wenn wir es einbauen müssen, dann eine Variante von der auch wir etwas haben. Die Verkäufer noch passend geschult --wir möchten Ihnen bei einem Premiumprudukt nicht drittklassigen Lösungen anbieten-- und gut is'. Dass das ganze erstklassig gedacht aber oft, aus Kostengründen, nicht ganz so erstklassig gemacht ist, erfährt der geneigte Kunde später (und dabei meine ich nicht den Batteriewechsel!).
    Weshalb z.B. steht nicht in der Betriebsanleitung (ob's nun einer liest oder nicht): "Die Anzeige im Display weicht von der eines geeichten Tankstellenprüfgerätes ab weil wir eine vollkommen unübliche Temperaturkompensation der Anzeige verwenden" (die zudem nicht die Reifen-, sondern die Aussentemperatur berücksichtigt).
    Zum Test: In den einen Reifen kalte, in den anderen heisse Luft füllen und die Anzeige des Reifenfüllers verwenden um gleichen Druck zu erreichen >>> da tut sich bei der Displayanzeige nix obwohl es unterschiedlich anzeigen müsste!
    Zitat Zitat von Flo12GS Beitrag anzeigen
    Bin ich der einzige, der es merkwürdig findet, wenn sich jemand ein Motorrad für 14-18.000€ kauft und sich dann aufregt, dass alle paar Jahre EVENTUELL zusätzliche Kosten in Höhe von 100€ anfallen können?
    Der Einzige sicher nicht.

    Zitat Zitat von Bmin Beitrag anzeigen
    Radius. Nicht Umfang.
    Der Umfang bleibt unabhängig vom Luftdruck gleich. Sonst müsste man ein Stück aus dem Reifen schneiden.
    Sowohl Umfang wie auch Radius des Reifens bleiben gleich. Muss auch so sein, denn der Umfang errechnet sich ja nach dem Radius.
    Was sich ändert ist der Rollradius. Steht das Rad auf dem Boden und wird dagegen gedrückt (belastet), so wird es am Aufstandspunkt "platt". Der Rollradius ist also immer(!) kleiner als der Radius des Reifens und immer grösser als die Hälfte des Felgendurchmessers.
    Wie akademisch man das betrachtet (ob man das an Moppedreifen mit 5 bar messen kann) und welche Abweichungen mit welchen Sensoren gemessen werden können sei dahingestellt.
    Nachdem ich (Solo)Fahrer kenne die vorn mit 2,7 bar unterwegs sind (weil es sich so messerscharf lenken lässt) oder welche die wie ich 2,1 bar drin haben (weil mehr Auflagefläche zwar nicht mehr Reibung aber, aufgrund der grösseren Fläche, eine bessere Verzahnung bietet) ist für mich der Wert des RDC fragwürdig.
    Ich gestehe im Winter, als ich mit TKC "endlich nach Hause wollte" und noch 100km vor mir hatte, mal ein "blödes Fahrgefühl" gehabt zu haben. Nach der Tankstellenmessung von 0,7 bar hinten fand ich das Gefühl als dem Druck adequat und hab' eben nachgefüllt (und zu Hause dann einen undichten Ventileinsatz analysiert; macht der Sensor nicht!).

    Zitat Zitat von carsten-bo Beitrag anzeigen
    Ich weiss nicht, um wieviel ein Reifen eingedrückt wird, bei z.B. 0,5 bar Druckverlust, aber welcher Rechner an einem Moped soll das rechnen ?
    Wird der Reifen bei einer schnellen Kurve nicht auch komprimiert, wie auch das Fahrwerk ? Wie soll das rausgerechnet werden ?
    Ganz einfach: Der Rechner könnte sich sagen z.B.: Komisch, gestern bei 3000 1/min im 5-ten Gang kamen da 5000 Impulse (wahlweise 5V Spannung) an, heute sind's 5100. Nachdem sich der Reifenumfang nicht verringert haben wird, muss wohl der Rollradius kleiner sein.
    Nachdem er "sichere Daten" braucht um Solches zu erkennen integriert er die Werte über eine bestimmte Zeit.
    In diese Zeit fallen dann auch die schnellen Kurven.
    Jemand der permanent schnelle Kurven fährt (daheim in der Waschmaschine, in Nardo, oder so :-)) wird aber genauso fluchen wie die Fahrer des I-ABS G1 die bei einem Sicherheitstraining nie fuhren sondern praktisch nur bremsten und dann über den Ausfall des "Drecks-ABS" bei einer praxisfremden Anwendung klagten.

    Zitat Zitat von Bmin Beitrag anzeigen
    Rad oder Reifen!?
    Ist evtentuell wie mit In- und Imbus!?!
    Fest steht, dass es „Imbus“ nicht gibt. INBUS = INnensechskantBaurUndSchaurte, spricht die Produktkennzeichnung eines Schraubenherstellers.
    Zitat Zitat von Bmin Beitrag anzeigen
    R
    Für mich und Euch mal am Beispiel gerechnet, leicht gerundet:
    Annahme Reifen 170/70R17
    Felge also 17" = 431,8mm Durchmesser
    ja
    Zitat Zitat von Bmin Beitrag anzeigen
    Querschnitt also 119mm
    Welcher Querschnitt? Dazu noch in [mm]?? Das ist die Reifenhöhe!
    Zitat Zitat von Bmin Beitrag anzeigen
    Annahme, das ein Kfz-reifen sich nicht in Abhängigkeit des Innendruckes dehnt.

    Raddimension (Felge mit Reifen):
    Radius = 334,9mm
    Ja
    Zitat Zitat von Bmin Beitrag anzeigen
    Umfang = Abrollfläche = 1.051,6mm
    Verstehe ich nicht. Ein Umfang ist keine Fläche sondern eine Strecke. Und dann war da noch Herr Archimedes. Nach dessen Formel berechnet sich ein Umfang nach 2 * r * pi. Dann ist der (Abroll-)Umfang 2103 mm
    Zitat Zitat von Bmin Beitrag anzeigen

    Nu geht Luft raus, sagen wir 10mm Verlust bezogen auf die Höhe Felgenwulst zum Asphalt:
    Reifenumfang immer noch 1.051,6mm (am Reifen selbst hat sich ja nix geändert?!)
    Radius aber nur noch 324,9mm
    Bei diesem Radius ergibt sich ein Radumfang von 1.020,2mm
    Abgesehen von bestehenden Fehler bleibt der Radumfang erst mal gleich, aber der Abrollradius ändert sich.
    Der Radius sinkt von 334,9 auf 324,9.
    Zitat Zitat von Bmin Beitrag anzeigen
    Das sind dann 31,4mm Unterschied im "Umfang" pro Umdrehung zwischen Rad mit vollem und leererem Reifen, zum Beispiel gegenüber dem Rad am anderen Ende der Achse (Auto) mit normalem Druck.
    Nö, der Abrollumfang verringert sich auf 2040 mm und das sind 63 mm Differnz.
    Zitat Zitat von Bmin Beitrag anzeigen

    Der Reifen (das schwarze Gummi) legt aber immer noch pro Umdrehung 1.051,6mm zurück.
    Darüber könnte man philosophieren. Interessant ist, was als Messwert verwendet wird und das ist der Abrollumfang! Wie der Reifen walkt interessiert dabei nicht.


    gerd

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    #53
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    Ganz einfach: Der Rechner könnte sich sagen z.B.: Komisch, gestern bei 3000 1/min im 5-ten Gang kamen da 5000 Impulse (wahlweise 5V Spannung) an, heute sind's 5100. Nachdem sich der Reifenumfang nicht verringert haben wird, muss wohl der Rollradius kleiner sein.
    Wie wirkt sich Deiner Meinung nach der Reifenumfang auf das Verhältnis Motordrehzahl zu Raddrehzahl aus?
    (Und die angezeigte Geschwindigkeit funktioniert auch nicht als Parameter, weil diese ja aus der Raddrehzahl gerechnet wird)

    Einzige Möglichkeit wäre ein Vergleich der GPS-Geschwindigkeit mit der errechneten Geschwindigkeit aus der Raddrehzahl.

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    #54
    Bis zum 01.11.2014 gab es zwei Systeme.

    Ich bin da ganz bei Gerd.

    Alleine die Aussage, durch das RDKS kann sich die Laufzeit der Reifen verdoppeln schreit nach Dummheit.
    War gute Lobbyarbeit um die Umsätze der Branche zu steigern.


    Reifendruck-Kontrollanzeige

    Die Reifendruck-Kontrollanzeige ist ein indirekt messendes System, das die Signale der ABS/ESP-Drehzahlsensoren nutzt, um Drehzahlunterschiede der einzelnen Räder zu ermitteln und daraus auf einen Luftdruckverlust zu schließen. Zusätzlich werden über die gleichen Signale charakteristische Schwingungen der einzelnen Reifen ausgewertet und daraus ein potenzieller Luftdruckverlust hergeleitet. Über eine Warnanzeige wird der Fahrer auf den Luftdruckverlust aufmerksam gemacht, so dass er zeitnah den Luftdruck an den Reifen kontrollieren kann.



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    #55
    Zitat Zitat von fralind Beitrag anzeigen
    [B]Bis zum 01.11.2014 gab es zwei Systeme.

    Ich bin da ganz bei Gerd.

    Alleine die Aussage, durch das RDKS kann sich die Laufzeit der Reifen verdoppeln schreit nach Dummheit.
    War gute Lobbyarbeit um die Umsätze der Branche zu steigern.
    naja, ich sachs mal so, man darf sich da selber nichts als Maß der Dinge sehen. Mich persönlich interessieren Reifen sowohl beim Mopped als auch beim Auto und auch die Auswirkungen verschiedener Luftdrücke. Also werde ich kontrollieren und evtl. variieren. Ich denke aber, dass 99% aller Autofahrer so gut wie niemals den Luftdruck selber kontrollieren. Deren Fahrzeuge werden evtl. mal bei einer Inspektion überprüft oder beim Wechsel SR auf WR. Wie oft habe ich schon Autoreifen gesehen, die soooooo nen Latsch hatten. Kümmert keine Sau. Und dann kann die Angabe der Laufleistungsverdoppelung, bzw. eigentlich Normalisierung schon stimmen.

    Aber ich finde die gesetzliche Vorschrift von RDK auch schwachsinnig, da gäbe es ganz andere Baustellen

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    #56
    Zitat Zitat von gerd_ Beitrag anzeigen
    ...
    Die Temperatur wird allerdings nicht im Reifen (wäre sinnvoll, ist aber nicht so) sondern nur "irgendwo" aussen gemessen und pauschal als Korrektur verrechnet.

    ...
    Das ist falsch Gerd! Natürlich wird die Temperatur im Reifeninneren gemessen, alles andere wäre in einem System mit Gradientenüberwachung auch völlig daneben.
    Siehe hier (Ausschnitt aus den Technik-FAQs von BMW-Motorrad.de):


    Reifendruck-Control RDC


    • Funktion: In den Reifen befindet sich jeweils ein Sensor, der die Lufttemperatur und den Fülldruck im Reifeninneren misst und an das Steuergerät sendet. Die Sensoren sind mit einem Fliehkraftregler ausgestattet, der die Übertragung der Messwerte erst ab einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h freigibt. Vor dem erstmaligen Empfang des Reifenfülldrucks wird im Display für jeden Reifen „--" angezeigt. Nach Fahrzeugstillstand übertragen die Sensoren noch für ca. 15 Minuten die gemessenen Werte. Das Steuergerät kann vier Sensoren verwalten, somit können zwei Radsätze mit RDC-Sensoren gefahren werden.
    • Temperaturkompensation: Der Reifenfülldruck ist temperaturabhängig: er nimmt bei steigender Reifentemperatur zu bzw. sinkt bei abnehmender Reifentemperatur. Die Reifentemperatur hängt ab von der Umgebungstemperatur sowie von der Fahrweise und der Fahrtdauer. Die Reifenfülldrücke werden im Multifunktionsdisplay temperaturkompensiert dargestellt, sie


    http://www.bmw-motorrad.de/de/de/ind...html&notrack=1

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    #57
    Endlich mal einer mit einer fundierten, nachweisbaren Aussage!..danke dafür...
    Wenn ich an der Tanke stehe und den Luftdruck in den Reifen korrigiere schaue ich immer auf die Reifendruckanzeige im BC welche 15 min nach Abschalten des Motors bei eingeschalteter Zündung angezeigt wird...auch wenn hier im Forum bereits seitenweise darüber geschrieben wurde das die Reifendrucksensoren die Reifeninnendrücke nicht korrekt wiedergeben werden und den Druckluftgeräten an der Tanke mehr zu glauben sei...

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    #58
    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    ...
    Wenn ich an der Tanke stehe und den Luftdruck in den Reifen korrigiere schaue ich immer auf die Reifendruckanzeige im BC welche 15 min nach Abschalten des Motors bei eingeschalteter Zündung angezeigt wird...
    Genau so mache ich es auch. Das ist meiner Meinung nach die beste Methode, wenn man auf korrekten Reifendruck wert legt.

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    #59
    und was die anzeigen ist mir auch relativ egal. hauptsache das verhältnis zw. hinten und vorne ist gleich geblieben. ob da jetzt 2,9 und 2,5 oder 2,7 und 2,3 bar steht ist für mich jacke wie hose.

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    #60
    Zitat Zitat von Spark Beitrag anzeigen
    Endlich mal einer mit einer fundierten, nachweisbaren Aussage!..danke dafür...
    Wenn ich an der Tanke stehe und den Luftdruck in den Reifen korrigiere schaue ich immer auf die Reifendruckanzeige im BC welche 15 min nach Abschalten des Motors bei eingeschalteter Zündung angezeigt wird...auch wenn hier im Forum bereits seitenweise darüber geschrieben wurde das die Reifendrucksensoren die Reifeninnendrücke nicht korrekt wiedergeben werden und den Druckluftgeräten an der Tanke mehr zu glauben sei...
    Ist wie mit den nicht defekten HAGs und Radsternen. Laut fundierten, nachweisbaren Aussagen von BMW gibt es damit keine Probleme.


    Das ist jetzt mein Infostand der bei BMW verwendeten Schrader Sensoren.

    Eine batteriegespeiste Radelektronik im Inneren des Reifens misst in kurzen Abständen Druck und Temperatur im Reifen. Jeder Sensor verfügt über eine individuelle Identifizierungsnummer, den ID-Code. Die Daten und die ID sowei Angaben über die Restlebensdauer der Batterie (Lithium-Batterie) werden in Datentelegrammen mittels Funkübertragung im Hochfrequenzbereich (HF-Bereich) an eine Hochfrequenz-Empfangseinheit gesandt. Für die meisten Länder ist die Trägerfrequenz mit 433 MHz zugelassen. Für einige wenige Länder (z. B. USA) wird eine Trägerfrequenz von 315 MHz verwendet. Die Informationen werden z.B. in einem 12 Byte langen Datentelegramm gepackt. Die Datenübertragung ist frequenzmoduliert, die Übertragungszeit beträgt ca. 10 ms. Der Informationsaustausch der Fahrzeugperipherie erfolgt über den Komfort-CAN-Bus.Von dort werden sie zur Auswertung an das zentrale elektronische Steuergerät weitergeleitet (oder der Sensor schickt seine Botschaft direkt an das Steuergerät).

    Das Steuergerät wertet die Datentelegramme aus, erkennt den Absender und entscheidet, ob der Fahrer informiert werden muss. Überwacht wird jedes Rad separat. Dabei wird der Luftdruck durch einen Temperaturfaktor auf den Normdruck umgerechnet. Beim „Drücke speichern“ werden die Reifenfülldrücke ebenfalls auf 20 °C normiert. Um Fehleinstellungen zu vermeiden, ist deshalb besonders darauf zu achten, daß die Reifenfülldrücke bei „kalten Reifen“ kontrolliert bzw. korrigiert und gespeichert werden.


    Um unempfindlich gegen Schwingungen zu sein, ist die Elektronik der Radsensoren in Kunstharz gegossen. Die Sensoren, von denen jeder lediglich 34 Gramm auf die Waage bringt, sind auf der Innenseite der Felge in direkter Nähe zum Ventil befestigt. Sie schicken in regelmäßigen Abständen per Funk Informationen an einen Hochfrequenzempfänger. Dieser Empfänger ist nur bei laufendem Motor in Betrieb.

    Das System mißt abhängig vom Fahrzustand. Steht das Fahrzeug, wird der Reifendruck nur alle 15 Minuten gemessen und das Ergebnis stündlich an den Steuergerät gesendet. Über einen Trägheitsschalter wird das System zu Beginn einer Fahrt aktiviert, sobald eine Fahrgeschwindigkeit von 10 bis 20 km/h erreicht ist.

    Während der Fahrt messen die Radsensoren alle zehn Sekunden den Luftdruck im Reifen und senden diese Informationen im Minutenabstand an den Steuergerät. Der Druck wird in einem Bereich zwischen 0 und 3.500 mbar mit einer Auflösung von 14 mbar gemessen. Wird in einem Reifen eine Differenz zwischen 390 und 530 mbar gegenüber dem gespeicherten Nenndruck festgestellt, wird das über das Display signalisiert.


    Damit die Wirksamkeit des Systems dauerhaft gewährleistet (Gesetzliche Vorgabe) wird, ist jede Sendeeinheit mit einer Lithium-Batterie bestückt, die eine Lebensdauer von etwa zehn Jahren besitzt. Bei einer nachlassenden Batteriespannung wird der Fahrer mindestens drei Monate vor dem voraussichtlichen Ausfall der Batterie automatisch informiert und aufgefordert, den Energielieferanten auszutauschen.


 
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