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Brembeläge hinten verschlissen nach 5.500km

Erstellt von Q-Tip, 20.06.2013, 14:36 Uhr · 573 Antworten · 95.621 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Vorne Radialsättel.
    Hinten natürlich durch die Seitenverkehrtheit auch andere Brembos, alleine schon durch die Anschlüsse.

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    #12
    Danke Frank.

    Meine Frage bezog sich nicht auf die Teile-Austauschbarkeit.
    Ich wollte wissen, ob das Intergralbremssystem bei der K50 prinzipiell auch so funzt, wie an der K25.

    Mein Wissensstand:
    Bei vorsichtiger Bremsung beginnt die Bremsdruckverteilung (oder Bremskraftverteilung?) 50% vorne : 50% hinten
    Bei steigender Anforderung (=mehr Hebelkraft, bis hin zur Vollbremsung) ändert sich das gleitend auf 80% vorn : 20% hinten.
    Auf dieses Regelverhalten hat man keinen direkten Einfluß.
    (%-Zahlen aus dunkler Erinnerung, man möge mich ggf. korrigieren)

    Dank der dynamischen Bremskraftverteilung wird bei vorsichtigen Fahrern automatisch die hintere Bremse stark beansprucht (ich meine nicht den Fußhebel - sondern die Rad-Bremsanlage);
    "Sportliche" Fahrer hingegen nutzen durch die automatische (!) Regelung stärker die vordere Bremsanlage.


    Ergo: Ein vorsichtiger Fahrer wird den Belag hinten sehr schnell verschleißen, ein sportlicher nicht.

    Mein Händler hatte an der K25 Fälle mit 10.000km Belagswechsel hinten. Damals empfahl BMW solchen Fahrern die schon erwähnten Sinterbeläge.
    (s.a. Tourenfahrer Langstreckenbericht BMW nimmt Stellung: BMW R 1200 GS Stellungnahme zum Dauertest: TOURENFAHRER ONLINE)

    Ich bremse immer (vone) stramm, hinten nur alibi-mäßig.
    Deshalb hielten trotz zusätzlicher Fußbremsbetätigung (!) auf meiner 2009er Luft-GS die hinteren Beläge 30.000km!

    Der Freundliche meinte, das Prinzip wäre unverändert.
    Jedoch wurde hier behauptet, das System der Luft-GS und Wasser-GS wäre NICHT vergleichbar.
    Weiß jemand Details?

    Zitat Zitat von hubi53 Beitrag anzeigen
    Ich möchte meinen, eine Integralbremse ist so ausgelegt, dass bei Betätigung der Handbremse das Hinterrad so mitbremst, dass (ohne Benutzung des Fußbremshebels) alle Bremsbeläge gleichzeitig an ihre Verschleißgrenze kommen.
    ...
    Das ist demzufolge nicht der Fall, sondern wäre Zufall.

    Deshalb:
    Warum sind - bei gleicher Fahrweise meinerseits und gleichem Integralprinzip des Moppeds!! - an der Alten die Beläge 30.000km km gelaufen aber an der Neuen nach nur 5.500km fertig??


    Verwirrte Grüße.
    Michael.

  3. B_P
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    #13
    Hallo, meine Bremsbeläge hielten vorne wie hinten 33000 km und hatten da noch ca. 25 % Reststärke. Modell 2007.
    Fahre nicht gerade langsam bremse aber auch wenig.
    Es ist ja auch ein Fahrzeug und kein Bremszeug.

    Werde es, bei der neuen nun genau beobachten und ggf. auf andere Beläge von Namenhaften Herstellern wechseln.

  4. Registriert seit
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    #14
    Wer vor der Kurve nicht bremst war auf der Geraden zu langsam

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von beiker Beitrag anzeigen
    Wer vor der Kurve nicht bremst war auf der Geraden zu langsam
    Stimmt,

    aber geradeaus können die anderen sonst nicht wieder aufholen

  6. Registriert seit
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    #16
    Hallo zusammen,

    nachdem ich eure Beiträge zum Thema überflogen habe, stellt sich mir die Frage: Wozu braucht man mit einer Integralbremsanlage überhaupt noch den Fußbremshebel?

    Bremst man grundsätzlich nur mit der Hand oder nur mit dem Fuß und keinesfalls mit beiden gleichzeitig. Oder spielt es insbesondere für den Verschleiß eine Rolle, ob zuerst Hand und dann noch mit dem Fuß dazu oder umgekehrt.

    Kann mir mal bitte jemand das "richtige Bremsen" erklären.

    Gruß

    Fiffikus

  7. G-B
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    #17
    Die hintere Bremse wirkt stabilisierend. Deshalb wird die auch aleinig beim langsam fahren genutzt.
    Deshalb lässt es sich auch so schön mit der GS in Kurven bremsen. Da hi. mit bremst stellt sich das Ding weniger auf.
    Zum Balazieren und in engen Kehren wird dann die hintere allein genutzt.
    Deshalb sind ja Vollintegralsysteme absoluter Unsinn.

  8. Registriert seit
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    #18

  9. borromeus Gast

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    #19
    @Fiffikus:
    Nur hinten (leicht) bremsen in Schräglage wirkt schräglagenderhöhend, genau so wichtig zu wissen, wie dass die VR- Bremse die Mühle aufstellt.

    Hinterradbremse Sinn:
    wie von G-B beschrieben wirkt sie stabilisierend, damit kann man zB perfekt Serpentinen fahren, leicht mitbremsen und gasgeben, dann Bremse vorsichtig lösen.
    weiters wenn Du einen Notausgang zB in einen Acker wählst: Hintern hoch und mit HR Bremse bremsen. Wenn Du da vorne bremst wirst Du einen Überschlag oder einen blockierten VR riskieren.

    Gestern hat es mich beim Trialfahren auf die Go gehaut: bergab ist es dann doch zu schnell geworden, panisch VR- Bremse gezogen, blockiert, eingeklappt. Wenns hinten blockiert macht das eigentlich nichts, ausser, wie in meinem Fall, dass es zuwenig bremst.

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von borromeus Beitrag anzeigen
    ...
    weiters wenn Du einen Notausgang zB in einen Acker wählst: Hintern hoch und mit HR Bremse bremsen. Wenn Du da vorne bremst wirst Du einen Überschlag oder einen blockierten VR riskieren.
    ...
    ein überschlag mit der Q auf losem untergrund?
    ein blockiertes vorderrad mit abs?

    ich vermute zwar auch, dass die chance für einen abflug beim nutzen des notausgangs recht hoch ist, doch meist aus anderen gründen.


 
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