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Brembeläge hinten verschlissen nach 5.500km

Erstellt von Q-Tip, 20.06.2013, 14:36 Uhr · 573 Antworten · 95.584 Aufrufe

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    Zitat Zitat von oerst Beitrag anzeigen
    Stimmt.... Eigentlich totaler Quatsch, aber eigentlich habe ich meine Frau auch lieb...

    Gedankeexperiment :

    Kurve 180°. Vmax(theoretisch) 80kmh bei max Schräglage.
    Wie schnell fährst Du in die Kurve hinein?
    Wie schnell bist Du am Scheitel?


    Zur CB: das System funktioniert anders.

    Zum Verschleiß : ja, 5000km ist zu wenig, daher gibt es jetzt auch Sinter.
    das system der CB funktioniert vom prinzip genau gleich über den 3ten ABS Regelkreis nach hinten. Nach vorne wird nur ein kolben über eine eigene druckleitung mitgebremst wenn du auf der fußbremse stehst.

    Na in diese Kurve fahr ich mit 100 rein, mehr darf ma ja nicht und am scheitel hab ich dann die 80km/h, die laut deiner aussage maximal gehen. da am scheitel die maximale schräglage anliegt, erreicht man dort auch die geringste Geschwindigkeit. davor und danach gehts schneller.

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    Das System der CB bremst vorne mit, wenn hinten gebremst wird. D. H. Verschleiß hinten nur, wenn man mit dem Fuß bremst.
    Bei der GS bremst das HR immer, egal ob man mit Fuß oder Hand bremst.
    Wenn das keine Auswirkungen auf den Verschleiß der Bremsklötze hinten hat.....

    Und wenn Du mit 100 in die Kurve fährst, liegst Du schon am Kurvenausgang.
    Warum sollte man bei einer 180° Kurve mit gleichbleibendem Radius nach 1m schneller sein dürfen, als nach 10m?

  3. marvin59 Gast

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    bei honda wird auch hinten mitgebremst wenn du vorne bremst.
    habe eine ST1100 10 jahre gefahren und der verschleiß war wie geschrieben 5:1.
    bei meiner alten GSA 2008 haben die hinteren auch 40.000km gehalten.
    ich bin bestimmt kein blümchenflücker!!!

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    Zitat Zitat von oerst Beitrag anzeigen
    ...

    Und wenn Du mit 100 in die Kurve fährst, liegst Du schon am Kurvenausgang.
    Warum sollte man bei einer 180° Kurve mit gleichbleibendem Radius nach 1m schneller sein dürfen, als nach 10m?
    Weil man innerhalb seiner Fahrbahn die Linie variieren kann ... aussen innen aussen.
    Zudem leitet man die Schräglage schon etwas vor Beginn des eigentlichen Radius ein, so dass die Kurve etwas länger wird.

    Ich würde übrigens im Scheitel etwas langsamer fahren als 80, denn bei meiner Linie fahre ich dort etwas spitzer.
    Also einlenken aussen in meiner Spur,
    kurz vorm Scheitel innen in meiner Spur,
    am Scheitel mittig in meiner Spur,
    kurz nach dem Scheitel wieder innen
    und dann heraus nach aussen.
    Bremsen bis kurz vor den Scheitel, dann Gas anlegen und wieder raus.

    Wir schon erwähnt gilt das nicht nur für schnelles Fahren, sondern auch für gemäßigte Gangart ... zumindest bei mir.

    Vor der Kurve schon abzubremsen ist natürlich nicht falsch, aber es geht auch anders.

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    Kurvenfahren bei gemäßtigter Gangart erfordert eigentlich weder vor, noch in der Kurve irgendwelche Bremsaktionen, da reichts in der Regel das Gas zurückzunehmen, sowas nennt man dann auch "flüssiges Fahren"

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    Zitat Zitat von marvin59 Beitrag anzeigen
    bei honda wird auch hinten mitgebremst wenn du vorne bremst.
    habe eine ST1100 10 jahre gefahren und der verschleiß war wie geschrieben 5:1.
    bei meiner alten GSA 2008 haben die hinteren auch 40.000km gehalten.
    ich bin bestimmt kein blümchenflücker!!!
    Nein. Das Dual CBS wurde nur in wenigen Modellen bis ~2004 eingesetzt und nie bei einer CB.
    Auch die ST1100 hatte "nur" CBS-ABS. ...
    EIn 'Flyer' von Honda

    Der Verschleiß ist dann auch verständlich, nur bei BMW halt anders.

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    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    Weil man innerhalb seiner Fahrbahn die Linie variieren kann ... aussen innen aussen.

    Vor der Kurve schon abzubremsen ist natürlich nicht falsch, aber es geht auch anders.
    Larsi, war ein Gedankenexperiment...
    da fährt man nicht mal innen, mal außen, sonst hätte man ja nicht mehr die 'optimale' Kurve

    aber wenn ich in eine Kurve, die ich nur mit 80 fahren kann, mit 100 reinfahre, fliege ich raus, oder verlasse zumindest die Linie.
    Also fahre 'ich' möglichst schon mit 80 rein und möglichst ohne notwendige Korrekturen mit 80 durch die Kurve.

    In der Kurve Bremsen zu benutzen, ohne eine gewisse 'Not'Wendigkeit ist Sicherheitstechnisch völlig falsch und das Argument, man sei dann ja schon vorbereitet auf mögliche Gefahr, ist m. E. auch noch gefährlich. Wenn ich mich schon im Bereich befinde, in welchem ich dem Motorrad durch Bremsvorgange zusätzliche Kräfte aufdränge, habe ich weniger echte Reserven.

    Ich bezweifle, dass so etwas (außer Renne) gelehrt wird. Und wenn, sollte man da m. E. handeln.

  8. Registriert seit
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    du hast deinen fahrstil, ich habe meinen.

    deiner ist dabei etwas mehr auf sicherheit ausgelegt als meiner. oder vielleicht ist auch nur meine komfortzone eine andere als deine ...
    warum du allerdings sagst, was ich tue sei falsch, will mir nicht in den kopf.
    wenn ich 100% sicherheit beim moppedfahren will, bleibe ich zuhause.

    mit deinem ansatz "ausser renne" hast du mMn auch recht.
    der stil stammt aus dem bereich rennstrecke. dort geht man allerdings ans limit, während (zumindest ich) auf der landstrasse ein ordentliches polster für eventualitäten lasse. im normalfall ist die bremskraft ein gewisser aufschlag zur motorbremse.

    als beispiel:
    anfangstempo 100km/h
    mit der motorbremse käme ich am scheitel mit 85 daher, 70 wären aber angebracht
    also bremse ich dosiert bis zum scheitel um die 70 anzupeilen.

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    Zitat Zitat von R69S Beitrag anzeigen
    Kurvenfahren bei gemäßtigter Gangart erfordert eigentlich weder vor, noch in der Kurve irgendwelche Bremsaktionen, da reichts in der Regel das Gas zurückzunehmen, sowas nennt man dann auch "flüssiges Fahren"
    da stimme ich dir zu und das strebe ich auch an.

    je nach geläuf (zb bergab) muss man aber auch oft schon weit vor kurven den "hahn" zumachen, um ein passendes tempo für die kurve zu erlangen.
    dann bremse ich parallel zur motorbremse.


    und jetzt muss ich los ... weiter moppedfahren üben

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    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    du hast deinen fahrstil, ich habe meinen.

    deiner ist dabei etwas mehr auf sicherheit ausgelegt als meiner. oder vielleicht ist auch nur meine komfortzone eine andere als deine ...
    warum du allerdings sagst, was ich tue sei falsch, will mir nicht in den kopf.
    wenn ich 100% sicherheit beim moppedfahren will, bleibe ich zuhause.

    mit deinem ansatz "ausser renne" hast du mMn auch recht.
    der stil stammt aus dem bereich rennstrecke. dort geht man allerdings ans limit, während (zumindest ich) auf der landstrasse ein ordentliches polster für eventualitäten lasse. im normalfall ist die bremskraft ein gewisser aufschlag zur motorbremse.

    als beispiel:
    anfangstempo 100km/h
    mit der motorbremse käme ich am scheitel mit 85 daher, 70 wären aber angebracht
    also bremse ich dosiert bis zum scheitel um die 70 anzupeilen.
    Ich denke, wir meinen das gleiche... und ich meinte, es sei 'sicherheitstechnisch' falsch... was Du ja auch bestätigst...
    Natürlich fährt jeder wie er will oder kann, nur in der 'Grundlehre' zählt für mich, das man heile ankommt. Und dazu gehört m.E., dass man nicht 'generell' in der Kurve bremst oder bis zum Scheitelpunkt bremst.
    Ich meine NICHT die Motorbremse und nicht Situationen, in welchen man aufgrund falsch eingeschätzter Geschwindigkeit bremsen muss, um nicht zu verunfallen.

    Um den Kreis zum Thema zu schließen:
    Wenn man immer in der Kurve bis zum Scheitelpunkt bremst, mit der HR-Bremse, dann sollte man sich allerdings auch nicht wundern, wenn die Beläge bereits bei weniger als 10000 km weg sind.


 
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