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CTek-Ladegerät für BMW R1200 GS LC

Erstellt von Gerione, 22.09.2015, 20:16 Uhr · 16 Antworten · 5.509 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Ich hänge mich da mal dran:
    mit welchem Universal-Ladegerät kann ich denn die K50 über die Bordsteckdose laden? Am liebsten wäre mir ein Ctek mit etwa 5 A Ladestrom, welches ich auch für's Auto u.a. verwenden kann.

    Der Bau eines Anschlusskabels ---> Bordsteckdose ist kein Problem für mich. Aber was es mit dem Can-Bus auf sich hat, weiß ich bis jetzt nicht.

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    #12
    Ich habe mir das original BMW Ladegerät gekauft.
    Gibts gerade inkl. Reinigungs Pflegeset zum Aktionspreis für 99,- € beim
    Das Ladegerät ist CAN Bus fähig, hat einen Stecker für die Bordsteckdose und zusätzlich zwei Klemmen zum Direktanschluß an die Batterie. Bei diesem Ladegerät kannst Du Dir auf jeden Fall sicher sein, dass dieses auch nach BMW Softwareupdates auch noch über den CAN Bus funktioniert.

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    #13
    Hi, gibt zum Thema Ladegerät lange Beiträge -> SuFu

    Soweit mir bekannt, geht wohl kein Fremdgerät über die Steckdose im Cockpit. Da arbeitet BMW fein dran, dass das durch CAN Bus nicht geht um die eigenen Geräte teuer unters willige Volk zu bringen.

    Welches Ctek hast Du?
    Für Ctek gibt es das eylet m6 Adapter und weiteres Zubehör: http://www.ctek.com/de/de/accessories/56-730
    Gibt es bei Louis oder Amazon und kann versteckt unterm Sitz liegen.
    Hab ich dran und eigentlich trotz langer Standzeiten im Winter nicht gebraucht - siehe Signatur

    Die LC braucht keine Erhaltungsladung. So wie mein anderes Motorrad, in die erste Yuasa Batterie 8 Jahre und die zweite Varta Batterie 7 Jahre hielt. Aufladen vor dem Saisonstart und gut ist.

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    #14
    Zitat Zitat von coreboat Beitrag anzeigen
    Ich hänge mich da mal dran:
    mit welchem Universal-Ladegerät kann ich denn die K50 über die Bordsteckdose laden? Am liebsten wäre mir ein Ctek mit etwa 5 A Ladestrom, welches ich auch für's Auto u.a. verwenden kann.

    Der Bau eines Anschlusskabels ---> Bordsteckdose ist kein Problem für mich. Aber was es mit dem Can-Bus auf sich hat, weiß ich bis jetzt nicht.
    Ich kann nur sagen wie es bei mir ist/war.
    Ich habe mir für mein Ctek (etwas älter, ~ 4 Ampere, Typ XS 4003) ein Adapter gemacht.
    Allerdings musste ich die kurz Zündung einschalten, damit das Ladegerät erkannt wird.
    Danach Zündung aus und die Sache läuft. Ohne Stundenlanges Diagnoseprogramm, nach 10-20 sec.
    wird mit dem Laden begonnen.

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    #15
    Ich nutze ebenfalls ein CTEK MXS 5.0 über die mitgelieferte Anschlußbuchse (Comfort Connect Eyelet M6), welche direkt an der Batterie angeschlossen ist. Das Ladegerät geht dabei nach dem Anschließen folgendermaßen vor:


    • SCHRITT 1 - DESULPHATION (Erkennt sulfatierte Batterien. Strom und Spannung pulsieren und entfernen auf diese Weise Sulfat von den Bleiplatten der Batterie, wodurch die Batteriekapazität wiederhergestellt wird)
    • SCHRITT 2 - SOFT START (Prüft die Ladefähigkeit der Batterie. Mit diesem Schritt wird verhindert, dass der Ladevorgang bei defekter Batterie fortgesetzt wird)
    • SCHRITT 3 - BULK (Laden mit Maximalstrom bis zum Erreichen von ca. 80% der Batteriekapazität)
    • SCHRITT 4 - ABSORPTION (Laden mit schwächer werdendem Strom bis zum Erreichen von bis zu 100% der Batteriekapazität)
    • SCHRITT 5 - ANALYSE (Test der Ladungserhaltung der Batterie. Batterien, die ihre Ladung nicht halten können, müssen ggfs. ersetzt werden)
    • SCHRITT 6 - RECOND (Wählen Sie das Programm Recond, um den Rekonditionierungsschritt in den Ladevorgang einzufügen. Während des Rekonditionierungsschritts wird die Spannung erhöht, um eine kontrollierte Gasbildung in der Batterie zu erzeugen. Bei der Gasbildung wird die Batteriesäure vermischt, was der Batterie Energie zurückgibt)
    • SCHRITT 7 - FLOAT (Die Batteriespannung wird auf ihrem Maximalwert gehalten, indem sie mit konstanter Spannung geladen wird)
    • SCHRITT 8 - PULSE (Die Batteriekapazität wird bei 95–100% gehalten. Das Ladegerät überwacht die Batteriespannung und gibt, sobald erforderlich, einen Ladeimpuls, um die Batterie vollständig geladen zu halten)


    Der Schritt 6 - RECOND wird ausgelassen, wenn über die Mode-Taste zuvor die AGM Option ausgewählt wurde. Dies ist bei der LC erforderlich, da sie so eine AGM-Batterie (Absorbent Glass Mat) nutzt und diese Batterien zwar eine etwas höhere Ladespannung brauchen (14,7V statt der üblichen 14,4V), aber die beim Rekonditionierungsprogramm verwendeten 15,8V gar nicht mögen. Bei diesen Batterien muss der Spannungsregler eine garantierte Höchstspannung einhalten und evtl. vor Erreichen dieser Grenze schon die Ladung deutlich verringern (macht das CTEK in der Float bzw. Pulse Phase). Auch eine Totalentladung ist bei AGM Batterien grundsätzlich zu verhindern. Dies ist besonders wichtig, wenn das Fahrzeug eine Zeit lang außer Betrieb gesetzt wird. AGM Batterien müssen nicht so oft nachgeladen werden. Sie sind nicht nur lageunabhängig, sondern auch rüttelfest. Wenn früher Räume, in denen Batterien geladen wurden, gut belüftet sein mussten, ist das heute bei entsprechender Ladetechnik nicht mehr nötig. Hinzu kommt eine bessere Kaltstromabgabe, wichtig für den Motorstart im Winter. Sie ist besonders gut zum Einsatz als seltener gebrauchte Zweitbatterie geeignet.

    Ladungserhaltung ist tatsächlich nicht nötig bei der LC. Dennoch ist es eine gute Idee, die Batterie über Winter wenigstens ein- oder zweimal für jeweils ein paar Stunden an ein gutes und für AGM Batterien geeignetes Ladegerät zu hängen. Die Batterie wird es mit entsprechender Lebensdauer danken.

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von coreboat Beitrag anzeigen
    [...] was es mit dem Can-Bus auf sich hat, weiß ich bis jetzt nicht.
    Im wesentlichen ist der CAN-Bus (Controller Area Network) ein serielles Bussystem, welches im Fahrzeugbau eingesetzt wird, um diverse Steuerungen im Fahrzeug (Motorelektronik, Onboard Diagnose, Wegfahrsperre, Tempomat, ABS, ASR, Diebstahlwarnanlage, uvm.) miteinander zu vernetzen und die dafür erforderlichen Kabelstränge leichter und kostengünstiger zu gestalten. Der CAN Bus übernimmt sowohl die Stromversorgung als auch den Datenverkehr zwischen den einzelnen Geräten. Erschöpfende Details findest Du unter dem entsprechenden Wikipedia-Eintrag.

    Die Erweiterung mit zusätzlichen Steuergeräten und Verbrauchern ist bisweilen schwierig, da diese bei der CAN-Bus Steuerung "angemeldet" werden müssen. Auch der Ladevorgang per Bordsteckdose gelingt daher nicht mit herkömmlichen Ladegeräten, da die CAN-Bus Steuerung bei unserer BMW kurz nach dem Abziehen des Zündschlüssels die Stromversorgung aller Aggregate abschaltet - also auch die angeschlossene Bordsteckdose. Das spezielle BMW Ladegerät (bzw. andere CAN-Bus taugliche Ladegeräte) kommunizieren dagegen mit der CAN-Bus Steuerung und bitten darum, die Stromversorgung offen zu lassen. Diese Kommunikation erfolgt natürlich digital und kann auch von BMW im Rahmen von Firmwareupdates geändert werden. Dann erfordern die Ladegeräte ggf. ebenfalls entsprechende Firmwareupdates.

    Wenn Du ein herkömmliches Ladegerät direkt an die Batterie anschließt, umgehst Du die CAN-Bus Abschaltung. Es ist allerdings so, dass der CAN-Bus daueraktiv ist und bei billigen Ladegeräten durch Spannungsspitzen oder falsche Ansteuerung unter Umständen geschädigt werden könnte. Moderne elektronische Ladegeräte sollten in der Hinsicht aber keine Probleme bereiten.

    Du findest weitere interessante Hinweise im PS-Artikel Ladegeräte für Motorradbatterien im Test.

  7. Registriert seit
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    #17
    Zitat Zitat von Nemiz Beitrag anzeigen
    Im wesentlichen ist der CAN-Bus (Controller Area Network) ein serielles Bussystem, welches im Fahrzeugbau eingesetzt wird, um diverse Steuerungen im Fahrzeug (Motorelektronik, Onboard Diagnose, Wegfahrsperre, Tempomat, ABS, ASR, Diebstahlwarnanlage, uvm.) miteinander zu vernetzen und die dafür erforderlichen Kabelstränge leichter und kostengünstiger zu gestalten. Der CAN Bus übernimmt sowohl die Stromversorgung als auch den Datenverkehr zwischen den einzelnen Geräten. Erschöpfende Details findest Du unter dem entsprechenden Wikipedia-Eintrag.

    Die Erweiterung mit zusätzlichen Steuergeräten und Verbrauchern ist bisweilen schwierig, da diese bei der CAN-Bus Steuerung "angemeldet" werden müssen. Auch der Ladevorgang per Bordsteckdose gelingt daher nicht mit herkömmlichen Ladegeräten, da die CAN-Bus Steuerung bei unserer BMW kurz nach dem Abziehen des Zündschlüssels die Stromversorgung aller Aggregate abschaltet - also auch die angeschlossene Bordsteckdose. Das spezielle BMW Ladegerät (bzw. andere CAN-Bus taugliche Ladegeräte) kommunizieren dagegen mit der CAN-Bus Steuerung und bitten darum, die Stromversorgung offen zu lassen. Diese Kommunikation erfolgt natürlich digital und kann auch von BMW im Rahmen von Firmwareupdates geändert werden. Dann erfordern die Ladegeräte ggf. ebenfalls entsprechende Firmwareupdates.

    Wenn Du ein herkömmliches Ladegerät direkt an die Batterie anschließt, umgehst Du die CAN-Bus Abschaltung. Es ist allerdings so, dass der CAN-Bus daueraktiv ist und bei billigen Ladegeräten durch Spannungsspitzen oder falsche Ansteuerung unter Umständen geschädigt werden könnte. Moderne elektronische Ladegeräte sollten in der Hinsicht aber keine Probleme bereiten.

    Du findest weitere interessante Hinweise im PS-Artikel Ladegeräte für Motorradbatterien im Test.

    nicht ganz richtig:

    1. über den CAN Bus (so wie er in PKW's und im Motorrad eingesetzt wird) findet NUR eine Datenübertragung, keine Energieübertragung statt.

    2. Wenn die Batterie über einen zusätzlichen Anschluss geladen wird, bekommen die Steuergeräte davon nichts mit und bleiben NICHT daueraktiv, sondern gehen ganz wie gewohnt "schlafen". Eine Schädigung der Bordelektrik (incl. CAN Bus) ist durch Spannungsspitzen jedoch immer möglich

    doch sonst eine gute Aufklärung über den CAN- "Mythos" und die Wundergeschichten, die darüber erzählt werden.


 
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