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Die neue GSA, Fahreindrücke

Erstellt von Heidekutscher, 21.02.2014, 19:07 Uhr · 552 Antworten · 87.790 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Strassenzulassung ? In Ö offensichtlich weil von BMW höchstdarselbst eingebaut. Und da der SA-Thread umfangreich ist offensichtlich auch in D.

    Runterschalten: sowieso ! Ein absoluter Non-event. einfach reintreten, der SA gibt Zwischengas und der niedrigere Gang flutscht wie Butter rein ............. nur beim Ersten Gang sollte man schon sehr langsam sein, sonst heult der Motor gequält auf (ist aber auch MIT Kupplung so)

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    Hallo zusammen,

    ich habe meine GSA jetzt knapp eine Woche und leider erst knapp 300 Kilometer gefahren.
    Mein Eindruck von der Dicken ist zwiespältig.
    Zuerst einmal ein überragendes Fahrverhalten. Kurvenlage, Federweg, Anzug bzw. gesamtes Handling.
    Reagiert auf alle Kommandos des Fahrers ohne Mucken. Man hat immer das Gefühl noch genug Sicherheitsreserven zu haben.
    LED-Licht, einfach spitze.
    Nun zu der Schattenseite:
    Die Geräuschkulisse des Boxers macht mir ein wenig Angst bzw. ist gewöhnungsbedürftig. Es hört sich immer so an,
    als ob, na sagen wir mal, Zahnräder so lose im Getriebe bzw. Motor rum-poltern (kann ich irgendwie nicht anders beschreiben).
    Da dies mein erster Boxer ist (hatte früher ein K-Model LT 1200 und diverse Reisschüsseln), kann ich die GSA auch nur mit diesen vergleichen. Die LT schnurrte wie ein Kätzchen und bezüglich Geräusche aus Getriebe bzw. Motor Fehlanzeige.
    Die Schalter sind meiner Meinung nach nicht das gelbe vom Ei bzw. auch gewöhnungsbedürftig (war bei der LT wesentlich besser gelöst). Aber man kann nicht alles haben.
    Bezüglich der Geräuschkulisse, habe ich hier schon genug gelesen und mitbekommen, das dies normal ist und man sich keine Sorgen machen braucht. Wen dem so ist, kann ich damit leben (Technik muss man hören). Es schmerzt nur immer, da man meint, es geht etwas kaputt. Da meine aber neu ist und ich noch Garantie bzw. Gewährleistung habe (ich werde auf jeden Fall die Anschlussgarantie abschließen) mach ich mir keine Sorgen. Wenn die Dicke in 4 Jahren nichts am Getriebe und Motor hat, wird sie auch weiter überleben.

    Ich kann nur sagen, das ich mein Entschluss nicht eine Sekunde bereue.

    Gruß
    Tauchzwerg

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    Hi Tauchzwerg !

    Mach mal einen Test: stell die LC mit laufendem Motor ab und hör sie Dir ohne Helm rundherum an. Klingt zwar ein bisschen ruppig (wie halt jeder Boxer, auch mein 4-Zylinder-Rotax-Boxer im UL-Tragschrauber hört sich herzzerreissend an) aber alle Geräusche die der Fahrer sitzend auf der LC wahrnimmt sind (fast) nicht mehr da. Ich fürchte der "Trichter" des Cockpits und die Scheibe wirken wie ein Resonanzschalltrichter und projezieren alle mechanischen Geräusche verstärkt Richtung Fahrerkopf. Übrigens hört man diese Geräusche mit geschlossenem Vollvisierhelm praktisch nicht mehr.

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    Hallo
    Ich war vorletzte Woche 8-Tage unterwegs in Montenegro.
    Es waren Ingesamt 3400 Km, abgesehen von dem Stück von Ancona nach Split mit dem Schiff aber nur bei der Hinreise.
    Es war alles mit dabei von der Autobahn bis auf sehr kleine Strassen in Montenegro. Über Kotor im zickzack
    durch Montenegro und am schluss durchs Durmitor Gebirge und der Taraschlucht entlang.
    Anschliessend durch Bosnien, Kroatien, Slovenien, Österreich wieder nachhause.
    Das Tanken war das einzige was ich mit der ADV LC zu tun hatte (natürlich fahren).
    Auf der ganzen Tour hatte ich einfach nur Spass an der Gegend und mit meinem Motorrad.
    Nur positive Fahrerlebnisse mit meiner ADV.
    Kein Ölverbrauch, Rain Modus in ganz engen Kehren ideal.

    Gruss Robert.

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    Hallo Robert,

    Schön, dass Du auf deiner Tour so viel Freude hattest!
    Das waren ganz schön viele Km, auf den Straßen, in der kurzen Zeitspanne.

    Die Freude an der CS-A teile ich gerne mit Dir.

    Gruß Rolf

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    So, gerade mit der GSA frisch zurück von 1.900km Alpen..... herrlich.
    Hier mein Zwischenfazit der GSA nach nun fast 4.000km.

    Ach ja...hatte vorher eine GSA MÜ, bin 1,92m groß, ein Schwergewicht und lasse die Kuh auch gerne fliegen.

    So, nun aber:

    Ergonomie:
    Die Sitzposition ist gut. Anfangs ungewohnt wegen der schmaleren Sitzbank im vorderen Bereich, bin ich jetzt doch sehr zufrieden. Auch bei hoher Sitzbank und ESA auf 2Helmchen komme ich jederzeit mit beiden Sohlen voll auf den Boden!
    Die oft bemängelte Sitzbank erweist sich für mich als deutlich besser als die der MÜ. Straff und daher langstreckentauglicher als früher. Blöd finde ich die kleine Stufe zwischen Fahrer und Sozius Platz. Da würde ich gerne eine durchgehende Bank haben. Mal schauen, ob ich das irgendwann angehe.
    Beim Windschild kam mir auch zu Anfang der Gedanke....sofort austauschen, jedoch muss ich sagen, für mich funzt es perfekt. Kein Druck auf Brust oder Helm, keine Turbulenzen, aber immer noch ordentlich Luft. Leider bleibt es aber recht laut, was ich aber sowieso mit Ohrstöpseln umgehe.
    Lenker wie immer zu niedrig, aber mittels 2cm von Wunderlich gelöst.

    Motor / Getriebe:
    Im Vergleich zur MÜ ein Weltenunterschied. Ordentlich Dampf von unten raus (könnte aber noch mehr sein) UND oben raus nochmal einen Nachschlag. Ob ich mich jedoch irgendwann dran gewöhne, eine GS höher als 6.000 zu drehen um richtig Schub zu haben, wird die Zukunft zeigen.
    Insgesamt aber schon erste Sahne.
    Getriebe finde ich problemlos. Wenn man ordentlich die Kupplung zieht und mit etwas Gefühl schaltet, dann flutscht das auch wie Butter. Ist mir aber auch nicht immer gelungen....lol.
    Der Verbrauch liegt im Rahmen....5,7 während der Anreise, aber auch mal 7,5 beim angasen.
    Damit kann ich leben.

    Elektrik/BC etc.:
    Tempomat ist einfach super. Ein riesiger Komfortgewinn auf der BAB und endlich kann man mal die rechte Hand ausschütteln ohne Tempo zu verlieren.
    Das RDC war gefühlt in der MÜ besser. Da hatte ich über die ganze Tour den gleichen Wert. Mit der LC nun ständig wechselnde Werte, abhängig von Temp. und Höhe. Sollte das Ding nicht immer auf 20Grad umrechnen??
    Richtig nervig ist die Ölstandskontrolle (schon mehrfach hier beschrieben). das die sich so oft ohne Grund meldet geht mir mächtig auf den Zeiger. Werde ich dem :-) melden.

    Fahrverhalten:
    Zuerst muss ich sagen, dass ich anfangs die 2,5/2,9 Luftdruck auf den A3 hatte. Das ging gar nicht. Ständiges rutschen in der Kurve. Hatte nun trotz Gepäck auf 2,4/2,7 reduziert. Perfekt....für mich nun gut fahrbar.
    Dyn. Esa funzt gut, was ich aber auch so erwartet habe.
    Beim harten anbremsen vor bzw in die Kurve/Serpentine ist mir das Feedback der Vordergabel nicht eindeutig genug. Bei der MÜ hätte ich einen Stoppie riskiert (wenn ich das könnte), weil ich 1000% Vertrauen in Gabel und Reifen hatte....bei der LC habe ich das (noch) nicht.
    Kann aber auch am Reifen liegen.
    Kurvenschwingen macht die GSA extrem leichtfüßig. Das geht noch einen Tick besser gegenüber der MÜ.
    Der Kardan knackt auch bei mir gelegentlich, aber das höre ich kaum noch.
    Insgesamt ein deutlicher Zugewinn an Agilität und Komfort.

    Was gibts noch?
    Der Navigator V ist grundsätzlich ganz gut, aber leider verliert er hin und wieder den Kontakt zum SRC meines C3 pro. Irgendwie nervig und in der vorherigen Kombi TOMTOM/SRC auch nie passiert.
    Das aut. Tagfahrlicht nutze ich nur noch daheim. Vor der nächsten Tour schalte ich den Modus auf permanentes Abblendlicht ein, da der Wechsel (z.B. bei Tunneleinfahrt) viel zu lange dauert.

    Fazit:
    Tolles Bike, überall etwas besser als die Alte, aber ein paar kleine unschöne Details, die das schöne Gesamtbild trüben.

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    ok, ich tu jetzt auch mal ein verbales gebirge. meine ersten 3000km mit der dicken olive (vorher ADV TÜ):


    zu allererst etwas negatives: ich hab in den ganzen jahren (30 mopedjahre) noch auf keinem moped gesessen, welches so eine ätzende und nervende "soundwolke" produziert ( doch, vielleicht diese 6zylinder horror-CBX, auf der ich mal ne runde drehen durfte). mahlen, kreischen, scheppern, krachen, laufgeräusche, klingeln und nageln beim gasgeben, usw usw usw... ohne stöpsel oder in-ears macht mich das dermassen aggressiv auf einer tour! aber ist nicht zu ändern, tech stand der dinge, muss man sich dran gewöhnen, mimimi... ich lass das mal so stehen und mach auf jeden fall eine garatieverlängerung.

    ABER: wenn man dann einen ohr-geräuschfilter seiner wahl benutzt, wird es dann doch noch gut!



    fahrwerk:
    grandios, mit gedankensteuerung, dyn-esa auf schnellen landstrasse mit kurven und plötzlichen rumpelpisten-wechsel einfach der wahnsinn. die adv bügelt einfach alles glatt. hab mich noch nie auf einem neuen motorrad so schnell so sicher gefühlt. ich weiß, es ist keine, aber fast könnte man meinen eine wendige supermoto zu bewegen. erstaunlich, was unter dem fetten äusseren für möglichkeiten stecken, wenn die fuhre erst mal rollt!
    ein kleiner (legaler!!!) geländeeinsatz in bergigem wald, steil mit glitsch-schotter, steinen und singletrail könnte ich erstaunlich gut meistern. enduro-mode (normal) für den anakee und es ging stehend, ohne das man panik haben musste. sturzfrei geblieben! glück gehabt! das war ja einfach! mein kollege mit ner xt musste mal den fuss absetzen. lusche!

    motor:
    ja leck mich am karton! von der TÜ war ich so einen schub einfach nicht gewohnt! ich habe mich die ersten male wirklich dermassen erschrocken über den zug an den armen. muss echt blöd ausgesehen haben! zum glück gibt es die arschkannte, die mich vor vorzeitigem verlassen des motorrads geschützt hat! nach der einfahrphase dann mit stöpseln im ohr mal richtig durchgezogen. lange kurven, freie strasse, dritter gang bis 8500 ... oh mann, ist das geil. angst, grinsen und gänsehaut vom schub und vom sound!

    schaltung:
    es wird merklich besser, aber gut ist anders. dagegen war meine TÜ butterweich und sauber zu schalten! mit etwas mehr präzisem nachdruck beim schalten geht es einigermassen sauber durch die gänge. man darf nur nicht zimperlich sein.

    reifen:
    der anakee war drauf. für mich keine probleme oder negatives fahrverhalten. ich fahre aber auch selten mal überhaupt in grenzbereiche oder kantennähe und bin eher auf langsamen nebenstrassen mit dreck und huckelbelag unterwegs. wenn ich darf auch feld- und schotterwege. schnelle kurven kann der reifen eh besser, als ich mich jemals trauen würde.

    tempomat:
    zuerst als gimmick belächelt, jetzt begeisterter dauernutzer. für den tourenfahrer sowohl auf der autobahn eine wohltat, und beim cruisen und landschaft schauen toll!

    fahrmodi:
    kann mich gar nicht entscheiden. meistens dyn drin, aber auch rain. bei 200km schauer extrem hilfreich gewesen und macht ein sehr sicheres gefühl.

    ergonomie:
    originalsitze für mich persönlich leider wieder nicht ausreichend. und meine arme sind scheinbar zu kurz und verursachen ziehen in oberarm und schultern nach 100km fahrt. habe also in den teuren apfel gebissen und die tt/kahedo atmungsaktiv bänke geordert. dazu von wunderlich die große lenkerhöhung. jetzt sitze ich perfekt und hab problemlos eine 10std tour überstanden.

    nav5 (vorher 62st, montana):
    tja, garmin muss man einfach lernen, aber seit dem ersten rumtesten habe ich etlich touren aus dem internet geladen, in basecamp gefixt und kann mich nicht über probleme beschweren. das N5 läuft bei mir wie es soll und hat alle meine touren sauber und perfekt abgefahren. auch tanken-suche und umleitungen haben bis jetzt perfekt funktioniert. auto modus für schnelles heimkommen, motorradmodus für mehr kurven funktionieren auch, wie ich erwartet hatte. aber ich plane trotzdem meine routen immer selbst in basecamp.
    die rad-bedienung anfangs holperig und ungewohnt, aber je öfter man die funktionen benutzt, desto einfacher wird es mit der zeit. musikplayer begeistert! jetzt fahre ich nur noch mit in-ears und meiner lieblingsmusik durch die landschaft und finde es super!

    led-licht:
    nachts hell. sehr gut!

    verbrauch:
    ??? ist mir sowas von wumpe! ich fahre motorrad!!!

    tacho und infos:
    leider alles ein wenig filigran und überladen und manchmal find ich schwierig die geschwindigkeit abzulesen. vielleicht gewöhnt man sich dran.

    look:
    natürlich ist die adventure das geilste ding, was grad so auf dem planeten rumfährt. darüber diskutiere ich nicht!



    fazit:
    man muss leider die geräusche hinnehmen. die umgewöhnung von der adv tü ging sehr schnell und leicht. alles ist gefühlt mindestens 50% besser! die gimmicks muss man einfach üben, dann sind die top!
    am ende bleibt eine adventure, die extrem süchtig macht! jeden tag will ich am liebten mit der dicken wohin, orte entdecken, die ich vorher noch nie gesehn hab! kann gar nicht mehr aufhören zu fahren!


    gruß und gute fahrt

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    Bin überwiegend bei Dir, zum Thema Fahrwerk I. Absatz enthalte ich mich.

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    gut, glattbügeln ist vielleicht etwas übertrieben. ich habe aber das gefühl, das sich das dynamic esa noch schneller einstellt/umstellt, wenn man von glatter strasse plötzlich auf eine rumpelstrasse mit asphalt-flecken kommt. es reagiert meiner meinung nach sofort anders auf schnelle stösse und rappeln. besonders, wenn man dabei etwas zügiger durch die kurve geht. trotzdem kommt dabei kein gefühl von unsicherheit. ich meine das ist schon etwas anders vom verhalten, als bei der adv tü, die ich vorher gefahren war.

    ich bin sehr oft auf solchen schönen "schlechten" nebenstrecken unterwegs und meine da deutliche unterschiede zur adv tü zu fühlen.

    aber wie gesagt, meine persönliche meinung oder vielleicht auch nur einbildung.

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    Ich probiere immer noch verschiedene ESA Einstellungen aus. Ist bei mir eben auch eine Gewichtsfrage
    Bei 135kg Lebendmasse + Motorradbekleidung bin ich wahrscheinlich schon ohne Gepäck bei 150kg. Daher bin ich bei der MÜ immer auf 2 Helmchen gefahren. Mein Freundlicher meinte, bei der neuen GSA hätte BMW den 2 Helm Bereich deutlich nach oben in richtung voller Zuladung verschoben und ich solle ruhig mal 1+ Gepäck probieren.
    Beides funzt, aber wohler fühle ich mich nach wie vor mit 2 Helmen, auch wenn sie dann wohl nicht mehr ganz so geschmeidig jede Delle abbügelt bzw. im Sportmodus schon extrem hart ist.


 
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