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Falsches Motoröl bei erster Inspektion eingefüllt - Probleme mit der Kupplung

Erstellt von stephanw, 04.05.2013, 19:02 Uhr · 297 Antworten · 70.583 Aufrufe

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    #91
    Hallo vielleicht Luft in der Kupplung und entlüften hob ich mal gehabt bei der V-Strom nacher hat die Kupplung super getrennt oder bei Kupplungsdruckstange in der Länge Fertigungstoleranzen?
    Da gibts viele Fehlerquellen.

    LG Hans

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    #92
    Hallo zusammen,

    ich hatte mich schon am Montag mit meinem BMW Motorradhändler ausgesprochen. Er hat sich vielmals für die ganze Angelegenheit entschuldigt. Ich bekomme einen kostenlosen Ölwechsel. Offenbar liegt die Ursache, dass in viele neuen LC GS Modellen das falsche Öl bei der Einfahrinspektion eingefüllt wird, an falschen BMW internen Informationen, die an die Händler durch Vertriebsingenieure kommuniziert werden. Es ist da was von zukünftiger Freigabe von 15W40er Motorenöl die Rede, welches demnächst freigegeben werden soll.

    Gestern hatte ich ein sehr nettes Telefonat mit Herrn Henn von der technischen Betreuung von BMW. Es ist Stand heute ausschließlich die Ölsorte Castrol Power 1 Racing 5W-40 für die neue R1200GS von BMW freigegeben.

    Hier die E-Mail, die ich heute erhalten habe:

    Von: Motorrad@bmw.de [mailto:Motorrad@bmw.de]
    Gesendet: Donnerstag, 16. Mai 2013 08:45
    Betreff: Re: BMW R 1200 GS

    Sehr geehrter Herr W,
    vielen Dank für Ihre Nachricht vom 4. Mai 2013 und das freundliche Telefonat vom 15. Mai 2013.
    Gerne bestätigen wir Ihnen, das derzeit nur die Motorölsorte Castrol Power 1 Racing 5W-40 für die neue
    R 1200 GS freigegeben ist. Ihr BMW Motorrad Partner wird das im Zuge der Einfahrinspektion eingefüllte Motoröl beim nächsten Werkstattaufenthalt austauschen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft
    i. A.
    Walter Henn
    Technische Betreuung
    Kopie an: BMW Partner, Fa. Motorrad XYZ
    -------------------------------------------------------
    Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft
    Vorstand: Norbert Reithofer, Vorsitzender,
    Milagros Caiña Carreiro-Andree, Herbert Diess,
    Klaus Draeger, Friedrich Eichiner, Harald Krüger,
    Ian Robertson, Peter Schwarzenbauer.
    Vorsitzender des Aufsichtsrats: Joachim Milberg
    Sitz und Registergericht: München HRB 42243
    --------------------------------------------------------

    Ich hoffe, dass nach dem Ölwechsel, den ich am Samstag von meinem Händler gemacht bekomme, die Probleme mit der Kupplung im Kaltzustand an meiner GS behoben sind. Ich werde dann berichten.

    Viele Grüße

    Stephan

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    #93
    Zitat Zitat von atgmax Beitrag anzeigen
    Was treibst du da? Auf dem Seitenständer ist bei dir weniger Öl im Schauglas als auf dem Hauptständer ? Ist bei dir der Seitenständer auf der falschen Seite? Das kann doch nicht sein. Schau bitte mal in die BDA . Du verwechselt da wohl was...
    Auf allen Bildern der R1200GS LC ist das Schauglas rechts am Motor.
    Daher kann ich gut nachvollziehen, dass auf der Seitenstütze weniger Öl im Schauglas ist.

    Oder verwechsle ich da was?

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    #94
    Ups.
    Hatte meine gestern bei der Inspektion. Werde es gleich mal ausprobieren. Ich hatte nämlich bemängelt, dass bisher beim Einlegen des 1ten immer ein kleiner Ruck war. Die Gänge ließen sich mal super glatt und dann wieder mit dem bekannten Knacken einlegen. Mein Dealer meinte, daß es nach der Einfahrinspektion und dem Ölwechsel besser sein sollte. Bin mal gspannt.

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    #95
    Hallo zusammen,

    ich war gestern bei meinem Händler und habe das Öl wechseln lassen. Jetzt ist ein 5W40 drin, aber leider wieder ein nicht freigegebenes, wie ich zuhause auf der Motul Internetseite recherchiert habe. Es wurde das Motul 300V eingefüllt, welches laut Motul nur die Norm JASO MA erfüllt und für Rennsportmotorräder gedacht ist. Empfohlen von Motul wird für die LC GS das Motul 7100 4T 5W50 Öl einzufüllen, welches die gleichen Normen (API SL und JASO MA2) wie das von BMW empfohlenen und freigebenene Castrol Power 1 Racing 5W40 erfüllt. Dieses Öl ist laut Motul extra für BMW, Aprilla usw. Motorräder entwickelt worden, für die ein 5W40er Öl vom Hersteller vorgeschrieben ist.

    Das Problem mit der klebenden Kupplung im Kaltzustand ist damit fast behoben worden. Die Gänge lassen sich im Kaltzustand leichter und mit wesentlich geringerem Schaltschalg einlegen. Ich habe auch bei betriebswarmen Motor eine Verbesserung des Schaltverhalten feststellen können. Nur mit eingelegtem ersten Gang und gezogener Kupplung lässt sich die GS im kalten Zustand immer noch schwer schieben. Das war vor der Einfahrkontrolle definitiv nicht so. Wie verhält sich das bei euren LC GSen?

    Ich bin immer noch etwas angefressen, dass wieder nicht das von BMW freigebebene Öl oder ein Vergleichsbares (mit identischer Normerfüllung) von einem anderen Ölhersteller eingefüllt wurde. Was ist eigentlich so schwer daran einen Ölwechsel mit dem richtigen Öl durchzuführen? Was würdet ihr machen, nochmals einen Ölwechsel durchführen lassen oder die nächsten 8.000 km mit einem nicht freigegebenen Motoröl weiterfahren, was immerhin jetzt die richtige Viskositätsklasse hat?

    Viele Grüße

    Stephan

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    #96
    ich würde es wieder wechseln lassen ..,

    ersten weil die zu doof sind und es nicht besser verdienen
    zweitens weil die viskositätsklasse weniger wichtig ist als die zu erfüllenden normen.
    zusätzlich würde ich mal eine aufwandsentschädigung geltend machen.

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    #97
    Bei so einem Händler braucht es Nerven wie Drahtseile!

    3 Ölwechsel in 1 Monat - bei 1000km - starke Leistung. Wenn jetzt der Mechaniker auch so viel taugt wie der Chef ist danach das Gewinde der Ölablaßschraube vermurkst.
    Manch LC-Besitzer ist echt nicht zu beneiden! Mein Beileid hast du!

  8. X-Moderator
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    #98
    Ich würde erneut wechseln, oder mir vom schriftlich bestätigen lassen, dass er jegliche Gewährleistung für Folgeschäden übernimmt. Das kann doch echt nicht wahr sein? Denen muss doch klar sein, dass du da aufpasst...

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    #99
    Ich würde jetzt den fälligen nächsten Schritt machen.
    BMW informieren, Händler wechseln, Öl wechseln, Kostenerstattung einfordern. Notfalls mit Anwalt.
    Nicht zu fassen ;(

  10. Registriert seit
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    Hallo zusammen,

    folgendes Fax habe ich jetzt an meinen BMW Händler gesendet. Bewußt sehr sachlich und freundlich gehalten, zum einen habe ich auf Öldiskussionen keine Lust mehr und zum anderen schallt es aus dem Wald genauso heraus wie man hineinruft. Mal sehn, was jetzt passiert. Sollte hier keine Lösung gefunden werden, werde ich mir das Öl und Ölfilter besorgen und den Ölwechsel selbst machen. Und dann such ich mir einen neuen Händler!

    Viele Grüße

    Stephan

    ================================================== ==============================
    Hallo Herr BMW Händler,

    um zu einer Versachlichung des Themas Ölwechsel bei meiner R1200GS beizutragen, führe ich im Folgenden die technischen Fakten auf:

    BMW hat für die neue R1200GS nur ein Motorenöl folgender Spezifikation freigegeben:


    • Viskosität: 5W40, Normen: API SL und JASO MA2 (empfohlenes Produkt Castrol Power 1 Racing 5W40)



    • Der Motorölhersteller Motul , mit dem Sie zusammenarbeiten, bietet speziell für diese von BMW vorgeschriebene Spezifikation das Motoröl Motul 7100 4T 5w40 an. Dieses ist auch das einzige Motorenöl, das von Motul für den Einsatz in der BMW R1200GS (K50) ab Baujahr 2013 vorgesehen und empfohlen wird. Diese Information ist auf der Internetseite von Motul (siehe Anlage Ausdruck Motul Ölberater) für jedermann abrufbar.


    Hiermit stelle ich fest, dass am letzten Samstag zum zweiten Mal ein nicht freigegebenes Motorenöl in meine R1200GS in eingefüllt wurde. Es wurde das Motul 300V SAE 5W40 verwendet, welches von Motul speziell für Rennsportmotorräder entwickelt wurde, die von BMW spezifizierten Ölnormen nicht erfüllt und daher auch von Motul nicht für den Einsatz in der neuen BMW R1200GS empfohlen wird.

    Die Probleme mit der Kupplung und Schaltung haben sich zwar im Kalt- und Warmzustand der Maschine verbessert (das Schaltverhalten ist jetzt wesentlich präziser und geräuschloser). Jedoch ist jetzt immer noch ein Motorenöl in Verwendung von dem Sie, ihr Werkstattmeister und ich nicht wissen können, ob keine Schäden bei dauerhafter Nutzung dieses Öls in meiner neuen GS auftreten werden.

    Die Details aufgrund welcher Kriterien im Lastenheft nur eine bestimmte Motorenöl-Spezifikation freigegeben wurde, wissen nur die Entwicklungsingenieure von BMW. Aus diesem Grund gibt es ja Ölfreigaben, an die sich der Nutzer eines Motorrades sowie die BMW Service-Vertragswerkstätte zu halten hat. Andernfalls kann der Hersteller jegliche Garantieleistung ablehnen, wenn Probleme mit Motor, Kupplung und Getriebe auftreten. Da die Motorenöle durch Indikatoren wie zum Bespiel Farbstoffe gekennzeichnet sind, kann BMW im Garantiefall sehr leicht feststellen, welches Öl verwendet wurde. Außerdem möchte ich als Kunde eine Erstinspektion nach Hersteller Vorschrift durchgeführt haben. Gerade das verwendete Motorenöl hat einen Einfluss darauf, wie lange die Haltbarkeit des Antriebs des Motorrads ist.

    Aus diesem Grunde bestehe ich darauf, dass das Motorenöl bei einer Inspektion eingefüllt wird, welches vom Hersteller vorgeschrieben wurde. Dieses ist in diesem Falle eindeutig das Motul 7100 4T 5w40 (Ölfarbe rot) und nicht das von Ihnen eingefüllte Motul 300V SAE 5W40 (Ölfarbe gelb-grünlich fluoreszierend).

    Ich verlange daher einen nochmaligen Ölwechsel!

    Ich kann nicht verstehen, warum dieses Problem hier entstanden ist. Sie verkaufen brandneue BMW R1200GS Motorräder und hätten sich bei Ihrem Öllieferanten erkundigen können, welches Öl dieser für dieses neue Motorradmodell vorsieht und welches die von BMW geforderten Spezifikationen einhält. Ein kurzer Blick auf die Webseite von Motul hätte genügt.

    Bitte haben Sie Verständnis, dass ich keineswegs mit der hier gebotenen Serviceleistung zufrieden bin. Ich habe hierdurch viel Ärger und Zeitverlust gehabt. Zudem verleidet mir diese gesamte Situation die Freude am Fahren mit meiner neuen GS.

    Ich bin überzeugt, dass anderer Ihrer Kunden, die auch eine neue GS fahren, ähnlich reagieren würden, wenn Sie wüssten, dass ein nicht freigegebenes Motorenöl bei der Einfahrkontrolle in ihrer neuen 18.000 € teuren Maschine eingefüllt wurde.

    Ich habe versucht, hier sachlich zu bleiben. Zu Ihrer Information übersende ich Ihnen die Datenblätter von Motul.


    Mit freundlichen Grüßen


 
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