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Fragen zum ASC

Erstellt von brima, 15.04.2014, 22:27 Uhr · 90 Antworten · 8.958 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Was hat das ASC mit dem Steigen des Vorderrades zu tun?
    Wie hier schon beschrieben ist es die Aufgabe des ASC vor allem das Durchdrehen zu verhindern (mittles Messung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Räder).

    Also einfach lernen sachte zu fahren ;-)

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    #12
    Zitat Zitat von dred Beitrag anzeigen
    Was hat das ASC mit dem Steigen des Vorderrades zu tun?
    Wie hier schon beschrieben ist es die Aufgabe des ASC vor allem das Durchdrehen zu verhindern (mittles Messung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Räder).

    Also einfach lernen sachte zu fahren ;-)
    ABS ,ASC und nenne es von mir aus Überschlagschutz oder Antiwheelyschutz wird alles über den ABS Ring geregelt ..irgendwo müssen die Infos ja herkommen .

    Dem ASC ist es egal ob das Vorderrad steigt (Wheely) oder ob das Hinterrad schneller dreht (Sand etc.) es regelt..!

    ASC ist Nix anderes als ein umgekehrtes ABS.

    Wenn ich Unsinn schreibe , kläre mich bitte auf.

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    #13
    Zitat Zitat von Nolimit Beitrag anzeigen
    ABS ,ASC und nenne es von mir aus Überschlagschutz oder Antiwheelyschutz wird alles über den ABS Ring geregelt ..irgendwo müssen die Infos ja herkommen .

    Dem ASC ist es egal ob das Vorderrad steigt (Wheely) oder ob das Hinterrad schneller dreht (Sand etc.) es regelt..!

    ASC ist Nix anderes als ein umgekehrtes ABS.

    Wenn ich Unsinn schreibe , kläre mich bitte auf.
    Eigentlich schon richtig, bis auf die Tasache, dass das ASC die Regelung über das Motormanagement vornimmt und das ABS über Druckmodulation im Bremskreis.

    Gruß,
    maxquer

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    #14
    @Nolimit: Nochmal: praktisch ist es egal, ob das Vorderrad auf dem Boden ist oder nicht. Wenn es die gleiche Drehgeschwindigkeit beibehält (für die erste Sekunde nach dem Abheben sicherlich gegeben) dann ist es dem ABS oder ASC oder... wurst. Denn die GS hat ja keinen Beschleunigungssensor um zu erkennen, dass sie ein Beinchen hebt ;-)

    Erst mit ein wenig Verzögerung, wenn die untersch. Drehgeschwindigkeit der Räder erkannt wird, regelt die ZFE.

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    #15
    Hallo,

    ich habe da auch kein Problem mit dem Steigen. Mich hat es nur gewundert, das er als "Alter" GS Fahrer nicht so richtig mit klar kommt.
    Ich bin bis jetzt nur japanische Supersportler und eine alte R100GSPD gefahren und komme klar. Da er aber ne 13 ner LC hat und meine schon ne 14 ner ist, habe ich mir mal überlegt, ob da was geändert wurde. In dem Fall aber wohl nicht.

    Gruß
    Brima

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    #16
    das ASC ist doch kein wheelie-verhinderer ... zumindest ist es nicht dazu gedacht.
    genauso war es mit dem überschlagschutz des ABS2 der 11x0er. der funktionierte auch nicht immer zuverlässig.

    sobald das vorderrad in der luft um so viel langsamer ist im vergleich zum hinterrad, dass die auslöseschwelle überschritten ist (ich schätze irgendwo zwischen 5 und 10%), greift das motormanagement ein und reduziert die leistung.
    eine richtige wheeliecontrol benötigt weitere sensoren wie beschleunigungs- und gyrosensor, um den genauen anstellwinkel zu erfassen.

  7. gs3
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    #17
    Zitat Zitat von brima Beitrag anzeigen
    Hallo,

    mein Bekannter hat eine LC Ez. 4/13 und das "Problem", das ihm, wenn er zu zweit im 2. oder 3. Gang an starken Steigungen voll beschleunigt das Vorderrad steigt. Das ist ihm schon beim überholen passiert, was nicht immer so witzig ist. Seine Sozia ist auch nicht über proportioniert, sondern eher klein und zierlich. Das ganze schafft er im RoadModus. Meine reagiert da im Road Modus eher zögerlich, ich muss es im ersten Gang schon drauf anlegen, das da was geht und im zweiten und dritten hab ich es nicht geschafft. Im Dynamic sieht es da anders aus.
    Wie ist das bei euch so, wurde da beim 14 er Modell was geändert, da meine schon ein 14 ner Modell ist.

    Gruß
    Brima
    Hi Brima, ich verstehe das "Problem" sehr gut und habe ähnliche Erfahrungen mit der 2013'er und 2014'er GS.
    Aber manche Leidensgenossen meinen es wirklich besonders "gut" und stellen Fragen, die sich „normalen“ Motorradfahrern/Nicht-GS-Profis nun mal stellen, immer gleich in den Kontext blöder-binärer-Vollgas-Heini-der-nur-auf-der-Geraden-Gas-geben-kann-und-in-Kurven-als-Blumenplücker-unterwegs-ist oder einfach wer Kritik übt, ist einer GS unwürdig.

    Als ich Anfang dieses Jahres auf die aktuelle 12’er GS (LC/K50, Modell 2013) zwecks Probefahrt beim Händler aufgestiegen bin, fiel mir - neben all dem Positiven dieses sensationellen Motorrades - am Anfang auch gleich auf, dass ich ziemliche „Probleme“ mit dem Vorderrad hatte, da es sich extrem instabil angefühlt hat und bei etwas stärkerem Gasgeben gefühlsmäßig immer gestiegen ist. Das fand ich sehr unangenehm, weil ich mich halt irgendwo unsicher fühlte. Letztlich war das auch der Grund, dass ich mich für ne neue 2014’er entschieden habe und nicht auf das gute Angebot für die 2013‘er eingegangen bin, weil ich dachte, das wird mit dem Lenkungsdämpfer irgendwie besser. Ich bin ca. 10 Jahre lang nur Joghurtbecher gefahren, auch schweres Gerät wie Kilo-Gixxer etc., klar bringt man die Dinger auch ohne weiteres hoch und das ist natürlich alles Gewöhnungssache und so liegt es auch bei der aktuellen GS.

    In einem der zahlreichen Videos über die Entwicklung der aktuellen GS wurde mal ausgeführt, dass es eine Entwicklungsziel war, die K50 im Bereich des Vorderrads leichter zu machen, weil das für die Geländegängigkeit besser sein soll. Dieses Entwicklungsziel wurde definitiv erreicht und durch das Drehmoment des ebenfalls deutlich erstarkten Motors und die zwangsläufige Fahrphysik, die Gewichtsverteilung und die aufrechte Sitzposition, wird das Vorderrad natürlich beim Beschleunigen noch leichter und selbst wenn es nicht abhebt oder nur kurz davor ist, fühlt es sich für mich nach wie vor im Vergleich zu den früheren Maschinen, bei denen man in der Sitzposition ja „etwas“ nach vorne geneigt war, eher schwammig an. Ich begegne dem Ganzen einfach damit, in dem ich den Oberkörper speziell beim starken Beschleunigen immer leicht nach vorne neige und über die Arme Druck auf das Vorderrad gebe.

    Äußerst kontraproduktiv ist in diesem Zusammenhang auch eine Lenkererhöhung, die hatte nämlich die von mir beim Händler gefahrene 2013 GS und ich vermute, dass das „Problem“ dadurch noch deutlicher zu erkennen war.

    Weiteren Nebenwirkung des leichten Vorderrades ist das Gependle bei Geschwindigkeiten ab 200.
    Klar, die GS ist eben eine Enduro - vermutlich die beste, die es auf dem Markt gibt - und keine High-Speed-Orgel.


    Gruß GS3

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    #18
    Zitat Zitat von -Larsi- Beitrag anzeigen
    das ASC ist doch kein wheelie-verhinderer ... zumindest ist es nicht dazu gedacht.
    genauso war es mit dem überschlagschutz des ABS2 der 11x0er. der funktionierte auch nicht immer zuverlässig.

    sobald das vorderrad in der luft um so viel langsamer ist im vergleich zum hinterrad, dass die auslöseschwelle überschritten ist (ich schätze irgendwo zwischen 5 und 10%), greift das motormanagement ein und reduziert die leistung.
    eine richtige wheeliecontrol benötigt weitere sensoren wie beschleunigungs- und gyrosensor, um den genauen anstellwinkel zu erfassen.
    Dann versuche mal mit eingeschaltetem ASC einen richtigen Wheelie zu machen. Ich bin gespannt. Der Regeleingriff bei meiner TÜ kommt spätestens nachdem das Vorderrad beim vollen Beschleunigen ca. 10cm in der Luft ist.

    Gruß,
    maxquer

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    #19
    Hallo GS3,

    das war jetzt mal konstruktiv, mein Bekannter ist kein Anfänger und fährt nicht die erste GS, so wie ich. Denke er ist einfach noch die alten ölgekühlten Modelle gewohnt. Ne K1 hatte ich auch mal und eine SC57 steht immer noch für die Feierabendrunde in der Garage!


    Gruß
    Brima

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    #20
    das sagt übrigens BMW zu seinem ASC:

    AUTOMATISCHE STABILITÄTSKONTROLLE (ASC).

    Mittlerweile zählt das BMW Motorrad Fahrerassistenzsystem ASC (Automatische Stabilitätskontrolle) zu den meist gefragten Sonderausstattungen ab Werk.

    Der Grund: Die Anti-Schlupf-Regelung von BMW Motorrad begrenzt in Abhängigkeit von der Straßenbeschaffenheit und damit dem Reibwert das übertragene Antriebsmoment des Motors.

    Das Ergebnis: Kein Durchdrehen des Hinterrads mehr, effizientere Kraftübertragung und dadurch deutlich erhöhte aktive Fahrsicherheit in Grenzsituationen; z.B.: bei Fahrten im Regen. Ist ein regelndes Eingreifen der Elektronik nicht gewünscht – etwa auf der Rennstrecke – kann der Fahrer das System per Knopfdruck auch deaktivieren, selbst während der Fahrt.
    BMW Motorrad International


 
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