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Garantieverlängerung

Erstellt von GSManni, 28.01.2016, 20:19 Uhr · 62 Antworten · 7.598 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Heidekutscher Beitrag anzeigen
    Wenn du doch ohnehin bis 9/16 Garantie, Gewährleistung oder sonst was hast, was soll das denn dann überhaupt?
    bis 9/16 kann der vertrag abgeschlossen werden, der dann ab ende der gewährleistung greift.

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    #22
    In den falschen Hals bekommen!

  3. X-Moderator
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    #23
    Genau so ist es. Man bereitet sich ja auf die Zeit nach den zwei Jahren vor .

  4. Registriert seit
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    #24
    Zitat Zitat von mmo-bassman Beitrag anzeigen
    Theoretisch Ja, praktisch Nein!
    "Meine" freie Werkstatt ist zwei Orte weiter (ich nen jetzt mal keinen Namen!), und die machens nicht. War schon da, der Eigentümer hat mir angeboten sich liebevoll um meine Karre zu kümmern, sobald die zwei Jahre abgelaufen sind, vorher rührt ers nicht an. Gesetzlich spricht nix dagegen, aber hinter den Kulissen hat er mit sowas keine guten Erfahrungen gemacht. Da macht der große Konzern mit den drei Buchstaben schonmal diskreten Druck, da gibts keine Ersatzteillieferungen, verspätete Updates und Ähnliches, wenn der kleine Familienbetrieb nicht spurt! Das Ganze läuft natürlich hinter den Kulissen, da kriegt der Kunde nix von mit.
    So ist es. Er darf nicht und er "kann" auch gar nicht, weil er aktuell gar nicht die für eine "qualitätsgleiche" Arbeit notwendigen Informationen beziehen kann.

    Mal einen Ausflug in die "GVO (Gruppenfreistellungsverordnung)", welche u.a. den Informationsbezug für freie Werkstätten im Automobilbereich regelt.

    Nur durch diese Regelung ist gewährleistet, dass die freie Werkstatt alle auch zur Gewährleistungsabwicklung notwendigen Informationen (Die sogenannten "RMI" - Repair Maintemance Information) zur Reparatur (Reparaturhinweise, Informationen über Rückrufe, etc.) erhält.
    Dazu gehören dann Ersatz- und Reparaturteile in OEM bzw. Matching Quality. Das ist genau geregelt.

    Die GVO gilt bis heute nicht für Zweiräder! Das ist der Grund warum "die freie Werkstatt" z.B im Rahmen von Gewährleistung u d Garantie keine Leistungen erbringen darf.

    Das ändert sich nun bald (müsste ich nachsehen ... 2016 oder 2017).

    Ob sich dadurch wirklich viel ändert werden wir sehen.
    Es existieren nicht wirklich viele freie Werkstätten im Zweiradbereich, die auch bereit wären in entsprechende Datenzugänge u d Diagnosetechnik zu investieren um alle Voraussetzungen zu erfüllen.

    Der "Glaspalast" hat einen Vorteil.
    Die dort angestellten Werkstattmitarbeiter verfügen über eine gute Ausbildung, excellente Diagnosetechnik und die notwrndigen Daten und guided repair Anleitungen.

    Der feie Schrauber verfügt nur teilweise darüber. Da ist giel Nachholbedarf.
    Nur ölige Finger sind bei den Computern auf zwei Rädern nicht mehr ausreichend.

    Wie auch immer. Es ist gut, dass die GVO nun ausgeweitet wird und die Chance besteht, dass sich eine ordentliche freie Werkststtwelt entwickeln kann.

    Aktuell existieren ca. 19.000 freie Kfz-Werkstätten und nochmals genau so viele Markenwerkstätten.

    Die GVO zwingt die Hersteller Informationen (RMI) als auch Diagnosedaten für die Entwicklung von Mehrmarkentestern (z.B. Gutmann) bereitzustellen. Sogenannte Republisher setzen die Informationen der OEM Portale um und bieten den Werkstätten diese Daten als Lizenz an. Analog zu der Kfz-Welt.
    Das Angebot an Ersatz- und Reparaturteilen wird auch immer besser werden.

    Dauert alles ein wenig. Aber der erste Schritt ist gemacht.


    Nur möglich durch Lobbyarbeit in Brüssel ....

  5. Registriert seit
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    #25
    Respekt Smarty, Du scheinst Dich da auszukennen.
    Damit beschreibst und bestätigst Du ja meine Vorurteile.
    Die ersten zwei Jahre oder bei Garantieverlängerung entsprechend länger, haben die Markenwerkstätten das Monopol auf den Service, da ja niemand seine Gewährleistung verspielen will. Das erklärt auch die aberwitzigen Preise für simple Servicetätigkeiten, die ja wirklich jeder drittklassige Hobbyschrauber kann.

    Eigentlich muss ein solches System konsequent boykottiert werden, aber in diesem Forum hier finde ich bestimmt nicht viele Gleichgesinnte. Die Mehrheit hier scheint ja ihre zweite Heimat im Glaskasten zu haben.

    Für mich persönlich ergibt sich daraus folgende logische Konsequenz:
    Mein nächstes Möp kaufe ich wenn es 1,5 Jahre alt ist, und knapp über 10.000 km drauf hat. Dann hab ich noch ein halbes Jahr Zeit um eventuelle Macken zu reklamieren, das sollte reichen. Die "wichtige" 10.000er Inspektion is schon gemacht und bis zur nächsten fälligen sind die zwei Jahre längst um. Dann mach ich alles Notwendige selbst, und das Ventilspiel kontrolliert der freundliche Freie von nebenan zum fairen Kurs, und fertig! Der Glaskasten kann mich mal ...

  6. Registriert seit
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    #26
    MMn verspielt man sich lediglich mögliche “Garantie“versicherungs- oder Kulanzansprüche, wenn die Wartung nicht bei BMW erfolgt.

    Der Anspruch auf Gewährleistung besteht auch bei Wartung ausserhalb des Glastempels.

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    #27
    Meine, Bj. 4/14 mit 11000 km. Ich werde keine Garantieverlängerung machen. Mein Motto: No risk, no fun!

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    #28
    ...

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    #29
    Hi
    Zitat Zitat von DiDi 60 Beitrag anzeigen
    Mir wurde die CarGarantieBike (so nennt sich das bei BMW) für 286 € angeboten.
    Das heisst, dass dieser Versicherer in der Summe -über all die bei ihm versicherten BMWs dieses Typs- pro Fahrzeug keine höheren Schäden als 286 EUR erwartet. Natürlich unter Berücksichtigung der von vornherein ausgeschlossenen Teile und der steigenden Selbstbeteiligung.

    Wie Larsi schon andeutete ist die Gewährleistung besser als Garantie weil an letzterer Bedingungen hängen können (Wartung ausschliesslich in der Apotheke). BMW macht da gegenüber den gesetzlichen Vorschriften weitere Zugeständnisse und verzichtet während der 2 Jahre auf die Beweisumkehr.
    Wartungsarbeiten kann man machen lassen wo man lustig ist, lediglich eine Fachwerkstatt sollte es sein oder man sollte seine fachliche Eignung nachweisen können. Ein Automechaniker kann z.B. problemlos seine Ölwechsel und alle Sichtprüfungen selbst machen und diese Tätigkeiten dann beim KD ausschliessen (da bleibt nicht viel).

    Die Ausbildung bei BMW ist zwar nicht schlecht aber die Mechaniker werden immer mehr zu blindem Gehorsam erzogen. Wenn das Testgerät sagt "ABS-Modulator defekt", dann wird das Ding getauscht. Und wenn der Mechanikus drei Mal sagt "Du da ist ein Kabel ab" (leichte Übertreibung). Mir sind nur wenige Mechaniker bekannt die sich erst mal Gedanken machen wie ein System funktioniert (in der Berufsschule würden sie es lernen wenn sie nicht App daddeln würden), dann schliessen was es sein könnte und diesen Gedanken mit der Aussage des Testers abgleichen.
    Beim ABS II (bitte den Oldtimervergleich entschuldigen) hiess es oft "Kolbenfehler". Oft genügte es das Relais zu tauschen. Mit defektem Relais rührt sich der Kolben tatsächlich nicht. Nach Einbau eines neuen Modulators (da ist das Relais dabei) war das Problem behoben. Manchmal hiess es auch "ein Sensor war auch noch defekt". Der neue Modulator war ja schon drin . . . .

    Die Ergebnisse aus den Testgeräten sind nicht besser als deren Konstruktion, die Programmierung und die Auswertung vorhandener Sensoren.
    Brutalbeispiel:
    Ziehe ich am Auto alle Zündkerzenstecker und versuche anzulassen, könnte der Tester analysieren: "Drehzahlgeber meldet nur sehr niedrige Drehzahl" und dann melden "Fahrzeug springt nicht an, Kraftstoffsystem prüfen".
    gerd

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    #30
    Hallo in die Runde,

    nach zwei Enttäuschungen zum Premiumpreis für Ölwechsel und weitere Standardarbeiten, die u.a. absolute Arroganz beinhalteten, sieht mein Möp nach Ablauf der Garantiedauer keine BMW-Werkstatt mehr außer bei absoluter Notwendigkeit wie z.B. SW-Update oder Rückrufe.

    Falsch beraten wurde ich auch bei der SA-Nachrüstung - Schalter im Kupplungshebel war bei meiner gar nicht notwendig, wurde mir aber so erzählt - der Depp wusste es halt nicht besser, obwohl es sein Job war!

    Meine wird jetzt penibelst nach Wartungsplan gewartet und zwar von mir selbst. Spezialwerkzeug zur Ventilspieleinstellung habe ich mir schon besorgt und ich freue mich schon darauf nicht auf die Aussage "Ventilspiel haben wir gemessen und wir mussten doch korrigieren, deshalb wird es jetzt ein bisschen teurer" angewiesen zu sein.

    Mit der Original-Werkstattdoku sind 95% aller Sachen für mich zu erledigen, Diagnosesystem steht mir auch zur Verfügung.

    Von den gesparten 500€ pro Jahr im Schnitt gibt es dann bei Verkauf nach 8 Jahren einen Nachlass für den Käufer, der allerdings nicht 4.000,-€ beträgt. Die Differenz wird (vielleicht) in Reparaturen investiert, die im 3. und 4. Jahr die Garantieverlängerung vielleicht übernommen hätte.

    Mein Fazit: Wenn man sich für jedes Risiko des Lebens versichern möchte ist man bald pleite und die Vorstände der Versicherungskonzerne tanken mit meinem Geld ihre Yachten in Monaco voll.

    Aber: Wenn ich mich bei meiner BMW-Werkstatt wohlfühlen würde, würde die Sache vielleicht anders aussehen, ich fühl mich da aber leider schon über den Tisch gezogen, wenn die elektrische Tür aufgeht und ich den ersten Schritt in den Verkaufsraum gemacht habe. Das ist mir sogar schon sowas von zuwider, dass ich als nächstes Motorrad vielleicht keine BMW mehr kaufe und zwar nur aus diesem Grund.

    So, genug Frust von der Seele geschrieben.

    Ich wünsche allen allzeit eine pannenfreie Fahrt, egal ob mit oder ohne Garantie. :-)


 
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