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GS auf Anhänger verzurren - alternative Möglichkeiten

Erstellt von Tiefflieger, 29.02.2016, 13:36 Uhr · 124 Antworten · 26.855 Aufrufe

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    Standard GS auf Anhänger verzurren - alternative Möglichkeiten

    #1
    Hallo zusammen,
    es gibt zwar schon ein paar Threads zum Thema Anhänger und Verladung, jedoch habe ich eine Frage zum Verzurren.

    Für den Transport der GS haben wir uns einen Plattformanhänger gekauft, auf welchem vorne eine Motorradwippe installiert ist. Vorne lege ich jeweils eine Zurrschlaufe um die Gabelholme (oberhalb der unteren Gabelbrücke) und gehe dann mit jeweils einem Zurrgurt an die Zurrschlaufen. Dadurch kann das Motorrad weiterhin normal federn und ich muss den Telelever nicht in die Feder ziehen.

    Als Zurrpunkte hinten werden von BMW die Fußrasten angegeben. Um hier jedoch ein ordentliches Ergebnis zu erhalten und auf Dauer keinen ungespannten Spanngurt zu riskieren, muss ich das Dynamic ESA in die unterste Position stellen und dann das Heck komplett in die Feder ziehen.

    Da mir diese Lösung jedoch nicht gefällt, habe ich mir ein paar Gedanken zu Alternativen gemacht und bin auf den Tyrefix gestoßen. Dabei handelt es sich um eine Konstruktion aus meheren Zurrgurten, welche auf den Hinterreifen gelegt wird und dann an die normalen Spannpunkte greift.

    Mir ist nun jedoch die Idee gekommen, ob man den Hintern der GS nicht auch einfach durch die hohle Radnabe an der Hinterachse verzurren bzw. unten halten kann? Hat damit jemand Erfahrungen oder Ideen?

    Meine erste Idee wäre, halbrunden Kunststoff (entsprechend dem Durchmesser und der breite der Radnabe) in die Radnabe zu schieben. Dieser halbrunde Kunststoff wäre am Anfang und am Ende angefast, sodass der darauf liegende Gurt nicht auf einer scharfen Kante abknickt und dazu könnte man auf der flachen Seite auf welcher der Gurt aufliegt noch eine Nut als Führung für den Spanngurt einfräsen. Im Anhang findet ihr eine ganz grobe Skizze (rot = Radnabe | blau = Spanngurt | schwarz = Kunststoffeinsatz)

    So sollte das Heck der GS problemlos auf dem Boden bleiben, das Spannen schnell und problemlos von der Hand gehen und die GS müsste nicht in die Federn gezogen werden.

    Was meint ihr? Könnte es da Probleme mit der Rennleitung geben? Könnte es Beschädigungen an der Radnabe geben? Übersehe ich bei meiner Überlegung etwas?

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß
    Benny


    radnabenwelle.jpg

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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von Tiefflieger Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    es gibt zwar schon ein paar Threads zum Thema Anhänger und Verladung, jedoch habe ich eine Frage zum Verzurren.

    Für den Transport der GS haben wir uns einen Plattformanhänger gekauft, auf welchem vorne eine Motorradwippe installiert ist. Vorne lege ich jeweils eine Zurrschlaufe um die Gabelholme (oberhalb der unteren Gabelbrücke) und gehe dann mit jeweils einem Zurrgurt an die Zurrschlaufen. Dadurch kann das Motorrad weiterhin normal federn und ich muss den Telelever nicht in die Feder ziehen.

    Als Zurrpunkte hinten werden von BMW die Fußrasten angegeben. Um hier jedoch ein ordentliches Ergebnis zu erhalten und auf Dauer keinen ungespannten Spanngurt zu riskieren, muss ich das Dynamic ESA in die unterste Position stellen und dann das Heck komplett in die Feder ziehen.

    Da mir diese Lösung jedoch nicht gefällt, habe ich mir ein paar Gedanken zu Alternativen gemacht und bin auf den Tyrefix gestoßen. Dabei handelt es sich um eine Konstruktion aus meheren Zurrgurten, welche auf den Hinterreifen gelegt wird und dann an die normalen Spannpunkte greift.

    Mir ist nun jedoch die Idee gekommen, ob man den Hintern der GS nicht auch einfach durch die hohle Radnabe an der Hinterachse verzurren bzw. unten halten kann? Hat damit jemand Erfahrungen oder Ideen?

    Meine erste Idee wäre, halbrunden Kunststoff (entsprechend dem Durchmesser und der breite der Radnabe) in die Radnabe zu schieben. Dieser halbrunde Kunststoff wäre am Anfang und am Ende angefast, sodass der darauf liegende Gurt nicht auf einer scharfen Kante abknickt und dazu könnte man auf der flachen Seite auf welcher der Gurt aufliegt noch eine Nut als Führung für den Spanngurt einfräsen. Im Anhang findet ihr eine ganz grobe Skizze (rot = Radnabe | blau = Spanngurt | schwarz = Kunststoffeinsatz)

    So sollte das Heck der GS problemlos auf dem Boden bleiben, das Spannen schnell und problemlos von der Hand gehen und die GS müsste nicht in die Federn gezogen werden.

    Was meint ihr? Könnte es da Probleme mit der Rennleitung geben? Könnte es Beschädigungen an der Radnabe geben? Übersehe ich bei meiner Überlegung etwas?

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß
    Benny


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Name:	Radnabenwelle.jpg 
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    Ich bin schon oft mit dem Anhänger so in die Dolos gefahren, dass ich hinten den Spanngurt nur durch die Hohlachse der GS gezogen und vorn mit zwei Gurten verzurrt habe. Als Schutz für den Gurt an den Kanten der Hohlachse diente ein dicker Putzlappen.
    Inzwischen mache ich das nicht mehr, nachdem ich bei einem PKW-Fahrsicherheitstraining von der Berufsgenossenschaft auf Fotos gesehen habe, welche infernalischen Kräfte ein mangelhaft verzurrtes Motorrad schon bei einem simplen Auffahrunfall des Zugfahrzeugs freisetzt...
    Seitdem verzurre ich wieder mit zwei stabilen Gurten am Heckrahmen (wo die Soziusfußrasten angeschraubt sind).

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    wenn du schon vorne (richtigerweise) die Federung nicht bis Anschlag zusammen ziehen willst, warum willst du das denn hinten machen???

    Ich spanne immer möglichst hoch ab (wegen der Hebelwirkung) und ziehe die Federung NICHT bis zum Anschlag zusammen. Lass das Moppet doch ein wenig auf und ab wippen. Dafür ist es gebaut. Wenn dann die Spanngurte mit geschlossenen Karabinerösen und nicht mit offenen Haken versehen sind, kann doch nichts passieren:

    Nach vorne kann nichts passieren, weil dort die Wippe ist. Und der vordere Gurt das Hochsteigen verhindert.
    Nach hinten passiert nichts, da du garnicht mit deinem Zugfahrzeug genug Vollgas geben kannst, bzw. die Gurte minimal nach vorne ziehen sollten
    Seitlich kann nichts passieren, da möglichst hoch und in möglichst flachem Winkel abgespannt. Genau DAS kannst du nämlich mit deinem angedachten Adapter NICHT !!!


    wohin soll dein Moppet dann noch? Nach oben?????

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    #4
    Zitat Zitat von Tiefflieger Beitrag anzeigen
    Als Zurrpunkte hinten werden von BMW die Fußrasten angegeben.
    Wenn Du Probleme vermeiden willst dann halte Dich an die Zurrpunkte die BMW vorgibt.
    Daran hält sich übrigens auch die Rennleitung.

    Den Gurt durch die Achse halte ich zwar dafür geeignet um das Hinterrad am Hänger zu fixieren aber er ersetzt nicht die beiden Gurte an die Sozius-Fußrasten.

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Hallo Kardan,
    vielen Dank für deine Rückmeldung.

    Nun stellt sich mir natürlich die Frage, wie es mit dem Tyre Fix aussieht? Dieser liegt ja auch nur auf dem Reifen auf und zurrt dann zu den Seiten. Laut einier Websites ist für den Motorradtransport lediglich ein Tyre Fix und eine Motorradwippe vorne notwenidig und auf Spanngurte vorne könnte verzichtet werden.

    Ich habe einfach Bauchschmerzen, wenn ich das Heck voll in die Feder ziehe.

    Gruß
    Benny

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hallo Winfried,
    ich ziehe vorne GARNICHT in die Federn. Da ich an der unteren Gabelbrück zurre.

    Du findest Bewegung in einer gesicherten Ladung nicht schlimm?

    Gruß
    Benny

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    #7
    solange die Bewegung in eng definierten Grenzen ist - nicht. Dann kann die Ladung - egal ob Moppet oder sonst etwas - keinen Schwung holen und Befestigungen etc kaputt schlagen.
    Und eine Bewegung innerhalb Federwegs des Moppets ist für mich nicht schlimm.
    Im Gegenteil: auch das Zugfahrzeug / der Anhänger mit seiner Ladung ist jeweils ein gefedertes System, damit keine Schläge den Inhalt / Aufbau zerdeppern. Um keine unerwünschten Schwingungen aufkommen zu lassen, sind zusätzlich sogar Dämpfer verbaut... (im Zugfahrzeug, hoffentlich im Hänger, im Moppet etc.....)

  8. Registriert seit
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    #8
    Zitat Zitat von Tiefflieger Beitrag anzeigen
    Ich habe einfach Bauchschmerzen, wenn ich das Heck voll in die Feder ziehe.

    Gruß
    Benny
    die Bauchschmerzen sind auch voll berechtigt. Dann würde nämlich bei jedem Schlagloch etc. die Federung voll in den Anschlag knallen, weil kein Federweg mehr verfügbar ist. Das ist, als ob du deinem Fahrwerk - übertrieben ausgedrückt - eine 500 kg Sozia zumuten würdest und dann über einen Feldweg bretterst

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    #9
    Zitat Zitat von Kardan Beitrag anzeigen
    Inzwischen mache ich das nicht mehr, nachdem ich bei einem PKW-Fahrsicherheitstraining von der Berufsgenossenschaft auf Fotos gesehen habe, welche infernalischen Kräfte ein mangelhaft verzurrtes Motorrad schon bei einem simplen Auffahrunfall des Zugfahrzeugs freisetzt...
    Seitdem verzurre ich wieder mit zwei stabilen Gurten am Heckrahmen (wo die Soziusfußrasten angeschraubt sind).
    Aha, und diese infernalischen Kräfte reißen dir dann das Hinterrad ab.
    Und die Spielzeugröhrchen der Fussrastenrahmen die halten.

  10. Registriert seit
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    #10
    Zitat Zitat von juekl Beitrag anzeigen
    Aha, und diese infernalischen Kräfte reißen dir dann das Hinterrad ab.
    Und die Spielzeugröhrchen der Fussrastenrahmen die halten.
    nein, aber die Hebelgesetze sagen, daß die seitlichen Kräfte am besten abzufangen sind, wenn du hoch und flach abspannst. Ideal wäre etwa 45 Grad, dann fängst du nicht nur seitliche, sondern auch vertikale Kräfte ab.
    Die "Spielzeugröhrchen" der Fußrastenrahmen sind sogar so stabil, daß eine ausgewachsene Sozia (nehmen wir mal 100 kg an) darauf stehen und wippen kann. Vermutlich halten die noch viel mehr aus......


 
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